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Polizeibericht, 17. März: 20-Jährige geschlagen und verletzt, Fahrkartenautomat gesprengt, Diebe unterwegs

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    In Pausdorf wurde eine 20-Jährige von zwei Männern belästigt, geschlagen und verletzt +++ Diebe brachen in ein Feinkostgeschäft ein und ließen den Tresor mitgehen +++ In der Bornaischen Straße wurde ein Fahrkartenautomat gesprengt und restlos zerstört +++ Zu einem Verkehrsunfall sucht die Polizei Zeugen +++ Kurioses zur Nacht - Freitod eines Kuscheltiers.

    20-Jährige geschlagen und verletzt

    Eine 20-Jährige verließ gestern Abend, gegen 19:30 Uhr, ihre Wohnung in der Heiterblickallee, um mit ihrem Hund Gassi zu gehen. Bereits wenige Minuten später wurde sie von zwei Männern belästigt, die sich anscheinend betrunken unmittelbar vor einem Geschäft aufhielten. Sie pöbelten die junge Frau zunächst an und ahmten Hundegeräusche nach. Einer forderte von ihr die Herausgabe des Hundes, was „Frauchen“ verweigerte. Daraufhin kam es zu Handgreiflichkeiten. Zwischenzeitlich traf der Freund (27) der Geschädigten ein und nahm den Vierbeiner an die Leine.

    Die Unbekannten verlangten jetzt von der Frau, ihre Handtasche herauszugeben. Dieser Forderung kam sie jedoch nicht nach. Das räuberische Duo zog dann an den Henkeln der Tasche, so dass einer abriss. Es gelang der Frau, ihr Eigentum festzuhalten und mit ihrem Freund samt Schäferhund-Rottweiler-Mischling in Richtung Straßenbahnhaltestelle zu flüchten. Dorthin verfolgten sie die beiden und gleich darauf erhielt die 20-Jährige massive Schläge gegen Bauch und Kopf, wodurch sie Verletzungen erlitt und sich übergeben musste. Zeugen hatten bereits die Polizei verständigt. Die Beamten nahmen die Peiniger (23, 30) vorläufig fest – sie wurden ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Gegen beide wird strafrechtlich ermittelt. Die junge Frau hingegen musste mit Verdacht auf Schädelhirntrauma in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen dauern noch an.

    Dieb zückte Messer

    Nachdem gestern Abend ein unbekannter Einbrecher durch Aufhebeln der Hauseingangstür ins Mehrfamilienhaus in der Angerstraße gelangt war, machte er sich sofort an einem gesichert abgestellten Fahrrad zu schaffen. Ein Zeuge (26) stellte ihn zur Rede und informierte die Polizei. Gemeinsam mit einem hinzukommenden Hausbewohner (25) hielt er den Mann fest. Noch vor dem Eintreffen der Beamten gelang es dem Täter, ein Messer zu ziehen und den Zeugen zu bedrohen. Er stach in Richtung des 26-Jährigen, der sich mit einem Sprung zur Seite retten konnten. Danach gelang dem Täter die Flucht aus dem Haus. Nach Angaben der Zeugen ist er 25 bis 30 Jahre alt, ca. 1,85 m groß, schlank, hatte ein Piercing an der linken Augenbraue, trug eine schwarze Jacke, darunter einen Pullover mit Kapuze und hatte einen dunklen Rucksack dabei. Zudem war er alkoholisiert. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Verlassener Tresor entdeckt

    Heue Nacht Anruf bei der Polizei: Ein Anwohner habe einen Tresor im Bereich der nahe gelegenen Gleisanlagen zur S-Bahn-Haltestelle Leipzig-Lindenau gefunden, nachdem er durch ein Knallgeräusch auf diesen aufmerksam wurde und zwei Männer hantieren und anschließend wegrennen sah. Daraufhin rief er sofort die Polizei, die umgehend in die Lützner Straße „ausrückte“ und in dem geöffneten Geldschrank (40 x 40 x 40 cm) einen Hinweis auf ein Geschäft, das italienische Köstlichkeiten feilbietet, fand. Nach dessen Sicherstellung begaben sich die Gesetzeshüter zum Geschäft, wo sich ihnen folgendes Bild bot: Unbekannte hatten die Personaltür, aber auch mehrere Spinde im Personal- bzw. Abstellraum mit roher Gewalt aufgebrochen und den kleinen Wandtresor aus der Wand gelöst. Anschließend waren sie samt Tresor und dessen Inhalt verschwunden. Der Kundenraum schien sie nicht interessiert zu haben, denn diese sahen unberührt aus. Später, nahe des Tatortes, müssen tatsächlich die Langfinger den Tresor geöffnet und sowohl den vierstelligen Geldbetrag als auch den Autoschlüssel zu einem Firmenfahrzeug herausgenommen haben, bevor sie in unbekannte Richtung verschwanden.

    Die beiden Tresordiebe konnte der Anwohner folgendermaßen beschreiben:
    – beide trugen schwarze Kapuzenpullover,
    – waren ca. 1,75 cm bis 1,85 m groß,
    – waren ca. 30 Jahre alt und
    – beide waren mit Fahrrädern unterwegs.

    Jetzt ermittelt die Leipziger Kriminalpolizei wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

    Fahrkartenautomat gesprengt

    Ein vorbeifahrender 33-jähriger Autofahrer teilte heute Nacht, kurz nach 1:00 Uhr, über Telefon dem Führungs- und Lagezentrum der Polizei mit, dass soeben durch drei unbekannte männliche Personen ein LVB-Fahrkartenautomat in der Bornaische Straße gesprengt worden ist. Ein 18-jähriger Anwohner bestätigte ebenfalls diesen Sachverhalt. Nach den ersten Angaben der beiden handelte es sich um jugendliche Personen – eine Person trug eine graue Kapuzenjacke, eine andere eine schwarze Kapuzenjacke. Geflüchtet sind diese Personen über den Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Richtung Brunhildstraße/Georg-Mauer Straße/Gersterstraße. Bei der Anfahrt zum Tatort durch mehrere Funkwagen konnten keine relevanten Personen festgestellt werden. Eine sofort eingeleitete Tatortbereichsfahndung verlief erfolglos. Durch die Polizei wurden kriminaltechnische Tatortarbeit durchgeführt und Spuren gesichert. Der Fahrkartenautomat wurde komplett zerstört. Vermutlich wurde die Geldkassette entwendet. Über die Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Angaben vor.

    Unverfrorener Dieb

    Eine 35-jährige Autofahrerin stellte gestern Nachmittag ihren Pkw direkt vor einem Kindergarten im Opferweg ab, um ihre Tochter abzuholen. Sie war nur fünf Minuten im Objekt. Anschließend begab sie sich wieder zu dem Fahrzeug und musste feststellen, dass durch einen unbekannten Täter die Scheibe der Beifahrertür eingeschlagen wurde. Vom Sitz wurde die Handtasche mit persönlichen Gegenständen und Geldbörse entwendet. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 250 Euro und der Stehlschaden auf ca. 150 Euro.

    Eine plötzlich geöffnete Tür …

    … wurde einer 61-jährigen Radfahrerin am Montagvormittag in der Angerstraße zum Verhängnis. Sie hatte mit dem plötzlichen Öffnen der Fahrertür eines kurz zuvor geparkten Ford Focus nicht gerechnet. Zwar konnte sie noch ausweichen, kam aber dennoch zu Fall. Dabei erlitt sie eine Kopfplatzwunde und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Die Polizei weist nochmals daraufhin, dass das Tragen eines Fahrradhelmes das Ausmaß der Verletzungen bei einem Sturz oder Unfall erheblich reduziert. Auch wenn keine Helmpflicht existiert, wird das Tragen eines Helmes auf jeden Fall empfohlen.

    Dringend Zeugen gesucht!

    Nach einem Verkehrsunfall am 24.02.2015, 20:11 Uhr, auf der Kreuzung Harkortstraße/Karl-Tauchnitz-Straße werden dringend Zeugen gesucht. Ein 27-Jähriger beabsichtigte mit seinem Ford Focus von der Harkortstraße nach links in die Karl-Tauchnitz-Straße abzubiegen und erfasste dabei einen entgegenkommenden Opelfahrer (48). Der 48-Jährige wurde dadurch leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. An den Autos entstand in der Gesamtsumme ein Schaden von ca. 20.000 Euro. Nun erbrachte die Befragung beider Unfallbeteiligten widersprüchliche Angaben zur Ampelschaltung, daher werden nun dringend Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang und/oder zur Ampelschaltung geben können.

    Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847.

    Kurioses zur Nacht – Freitod eines Kuscheltiers

    „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
    Es ist der ‚Max‘ – und er ist kein Kind.
    Gehalten wird er fest im Arm,
    vom Anrufer – gänzlich ohne Charme.“

    Am Dienstagmorgen, gegen 00:16 Uhr, erhielt die Leipziger Polizei einen gar merkwürdigen Anruf, dem zwei Kollegen der Streifenpolizei auf den Grund gingen. Der Anrufer gab sich als „Max Zappy“ aus und erklärte: „Max will sich umbringen!“ Er gab noch an, wo sich Max befände und legte danach auf. Einem solchen Notruf kann sich die Polizei natürlich nicht entziehen und schickte sogleich ein Team zum angegebenen Ort.

    „Mein Teddy, was birgst du so bang dein Gesicht?
    Siehst Vater, du den Sensenmann nicht!
    Den Todesengel mit Hörnern wie ein Stier!
    Mein Teddy, es ist ne Flasche Bier.“

    Als die beiden Beamten in der Wohnung ankamen, aus der der Anruf erfolgt war, mussten sie erfahren, dass es sich bei „Max Zappy“ um einen Plüschteddy handelte, der derzeit in den Armen seines 39-jährigen Besitzers verweilte. Dieser war eindeutig betrunken und weigerte sich, den Polizisten seinen Namen zu verraten.

    […]
    „Mein Vater, mein Vater und hörst du nicht,
    Was die Flasche Bier mir leise verspricht?
    Sei ruhig mein Teddy und greif nach dem Korn,
    es ist nur der Polizisten Martinshorn.“

    Obgleich der 39-Jährige darauf bestand, dass „Max“ sich umbringen wolle, verweigerte er die Nennung seines Namens. Mit kommunikativem Geschick brachte einer der Polizisten den Herrn jedoch dazu, seinen Ausweis auf die Lehne des Sessels zu legen, sodass die Identität geklärt werden konnte.

    Schlussendlich erklärten die Streifenbeamten dem Mann, dass er sich eines Notrufmissbrauchs strafbar gemacht habe, indem er den Notruf gewählt hatte, obwohl keine Notsituation vorlag. Denn auch wenn der angekündigte Selbstmord eines geliebten Teddybären mit Sorge zu betrachten sei, ist dies kein Sachverhalt für die Polizei! Dieser Umstand erzürnte den Mann derart, dass er die beiden Kollegen wüst beschimpfte, was nun noch zu einer Anzeige wegen Beleidigung führte.

    – Der Erlkönig, frei nach Johann Wolfgang von Goethe – (KG)

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