Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 23. März: Schlag gegen Rauschgifthandel, Pärchen zuhause überfallen, Sattelauflieger gestohlen

In Torgau gelang der Polizei ein Schlag gegen den Rauschgifthandel +++ In Schönefeld wurde am Sonntagabend ein Pärchen zuhause überfallen +++ In Markranstädt endete ein Einbruch in eine Tierarztpraxis mit einer Festnahme +++ In Schkeuditz wurde ein Sattelauflieger inklusive Tiefkühlladung gestohlen +++ In Knautkleeberg ist ein Radfahrer am Bahnübergang schwer gestürzt.

Torgau: Erfolgreicher Schlag der Polizei gegen Rauschgifthandel

Am Abend des 19.03.2015 wurden im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität durch die Polizei in Torgau mehrere Objekte durchsucht und ein 45-jähriger Mann vorläufig festgenommen. Durch die Beamten wurden ca. drei Kilogramm Marihuana mit einem Marktwert von mehr als 20.000 Euro und ein vierstelliger Bargeldbetrag beschlagnahmt Den aufmerksamen Beamten gelang es gerade noch zu verhindern, dass der Beschuldigte die „heiße Ware“ beseitigen konnte. Bei den Durchsuchungen kam auch ein Rauschgiftsuchhund zum Einsatz.

Der Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Freitag wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten, der seitdem in Untersuchungshaft sitzt. Diesem droht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von mindestens ein und bis zu 15 Jahren.

Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen dauern an. Um diese Ermittlungen nicht zu gefährden, können weitere Einzelheiten derzeit nicht mitgeteilt werden.

Schlimme 15 Minuten

Schlimme 15 Minuten für ein Pärchen: Am Sonntagabend schlug es in der Schmidt-Rühl-Straße an der Wohnungstür eines 29-jährigen Mieters. Er öffnete und erhielt sogleich Schläge von zwei Vermummten. Sie drängten ihn in die Wohnung, wo die Männer nochmals auf ihn einschlugen, und dann ins Schlafzimmer, wo sich seine 25-jährige Freundin aufhielt. Beide mussten sich bäuchlings aufs Bett legen. Während ihrer misslichen Situation durchsuchten die Täter die Wohnung, stahlen aus einer Kassette eine mittlere dreistellige Summe sowie zwei Handys und diverse Heimelektronik. Der 29-Jährige rief nach dem Verschwinden der Männer die Polizei. Da das Opfer aufgrund der Schläge Prellungen erlitten hatte, wurde es in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Geschädigte konnte weder nähere Hinweise zum Räuberduo noch zu dessen Motiv geben. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in Tierarztpraxis endet mit Festnahme

Am Montagmorgen versuchten zwei Einbrecher, in eine Tierarztpraxis in Markranstädt einzudringen. Hierfür hatten sie geplant, über das Dach einzusteigen. Hilfsmittel dafür waren eine Leiter und ein Brecheisen. Offensichtlich misslang dieses Unterfangen, denn nachdem der stille Alarm ausgelöst worden war, erschien kurz darauf ein Kollege des Sicherheitsdienstes, der zeitgleich die Polizei informiert hatte. Als die beiden Täter (26, 36) den Lichtkegel einer Taschenlampe bemerkten, nahmen sie die Beine in die Hand und flüchteten. Sie rechneten jedoch nicht mit zwei flinken Polizisten, die ihnen im Bereich der Nordstraße auf den Fuß folgten. Mit dem Ergebnis, dass beide Einbrecher geschnappt werden konnten. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen versuchten Einbruchs. Bei dem 26-Jährigen fand die Polizei zusätzlich noch eine Metalldose, in der sich fünf Tütchen mit kristalliner Substanz (vermutlich Crystal) befanden. Ihn ereilt nun auch noch eine Anzeige wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. Der entstandene Sachschaden am Dach der Tierarztpraxis wird indes auf etwa 500 Euro geschätzt.

Diebstahl eines Sattelaufliegers inklusive Tiefkühlladung

Am Sonntagabend musste der Fahrer (44) eines Sattelzuges (Zugmaschine und Auflieger) feststellen, dass dieser über das Wochenende hinweg gestohlen worden war. Den Lkw hatte er Samstagmorgen in Schkeuditz/Glesien abgestellt und wollte ihn am Sonntagabend wieder in Betrieb nehmen. Geladen hatte der Anhänger zuletzt Tiefkühlware in Hollenstedt. Diese sollte nun nach Fürth gebracht werden. Der Diebstahlschaden des Sattelzuges und Aufliegers beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Der Wert der geladenen Ware ist bisher noch nicht bekannt. Zusätzlich befanden sich auch noch einige persönliche Gegenstände des 44-Jährigen im Führerhaus des Lkw, welche ebenfalls gestohlen wurden (Gesamtwert ca. 400 Euro).

Erste Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug höchstwahrscheinlich am Samstagabend unberechtigt in Betrieb genommen wurde. Da sich die Schlüssel des Lkw alle in berechtigten Händen befanden, ist davon auszugehen, dass das Fahrzeug im Zuge der Inbetriebnahme gestohlen wurde. Die weiteren Ermittlungen hierzu übernimmt das Landeskriminalamt Sachsen, Soko Kfz.

Zaun zerschnitten, Lkw gestohlen

Übers Wochenende kamen die Täter: Unbekannte zerschnitten einen Drahtzaun eines Firmengrundstücks in Markranstädt und gelangten so auf das Gelände. Sie hatten es dort auf einen gesichert abgestellten Lkw Multicar abgesehen. Dem Firmeninhaber entstand Schaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 1.000 Euro angegeben. Zeugen hatten die Polizei gerufen, da ihnen zum einen der aufgeschnittene Zaun und zum anderen das später offen stehende Tor aufgefallen waren. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Radfahrer am Bahnübergang schwer gestürzt

Der Polizei wurde gestern durch eine 58-jährige Zeugin telefonisch bekannt, dass ein Radfahrer am Bahnübergang in der Knautnaundorfer Straße schwer gestürzt sei. Als die Beamten am Ereignisort eintrafen, waren bereits der Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber vor Ort. Der Notarzt nahm die ersten Maßnahmen vor. Nach Angaben der 58-jährigen Zeugin bemerkte diese von ihrem angrenzenden Grundstück aus einen Fahrradfahrer, welcher stark in Schlangenlinien fuhr. Sie beobachtete, dass dieser Fahrradfahrer am Bahnübergang verschwand und nicht wieder auftauchte. Sie lief in Richtung des Bahnübergangs und sah diese männliche Person auf den Bahngleisen (!) liegend. Er blutete stark am Hinterkopf. Mit Hilfe einer vorbeifahrenden Radfahrergruppe hoben sie den Radfahrer von den Gleisen und ebenfalls das Fahrrad, ein E-Bike Citystar.

Bei dem Radfahrer handelte es sich um einen 57-Jährigen aus Knautkleeberg. Er war ansprechbar, konnte sich aber nicht an den Sturz erinnern. Bei der ambulanten Sofortbehandlung stellten der Notarzt und die Polizeibeamten Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,90 Promille am Vormittag.  Anschließend wurde der Radfahrer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nicht auszudenken ist die Tatsache, wenn die Zeugin nicht gesehen hätte, dass der betrunkene Radfahrer auf den Gleisen lag und ein Zug herangenaht wäre. (Vo)

Böser Sturz

Wieder einmal hatte eine plötzlich geöffnete Autotür fatale Folgen für eine Radfahrerin: Die Frau war am Samstag Abend auf der Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts unterwegs, als sich in Höhe Grundstück Nr. 115 – für sie unerwartet – eine Autotür öffnete, die Fahrradfahrerin dagegen fuhr und stürzte. Die 25-Jährige verletzte sich an einem Arm und auch ihr Zweirad bekam einiges ab, denn der Rahmen „überlebte“ den Crash nicht. Die junge Frau musste in einem Rettungswagen ärztlich versorgt werden. An ihrem Rennrad entstand Totalschaden. Der Autofahrer (38), dem Polizeibeamte den Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung eröffneten, reagierte noch ungehalten. Nach seiner Version sei die Radlerin zu dicht an seinem Chevrolet, der nun Kratzer davongetragen hatte, vorbeigefahren. Eine andere Radfahrerin und zugleich Zeugin (26), die hinter der Verletzten gefahren war, gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass der linke Seitenspiegel am Pkw eingeklappt war. Somit konnte er vor dem Aussteigen nicht nach hinten sehen und hatte wohl auch keinen „Schulterblick“ riskiert, sondern einfach die Fahrertür geöffnet.

Kellereinbrüche

Ein schwarz-weißes Herrenrad Crossbike Focus, ein blau-schwarzes Mountainbike sowie diverse Werkzeuge wechselten gestern den Besitzer. Im Keller des Mehrfamilienhauses in der Frickestraße hatte sich ein unbekannter Einbrecher zu schaffen gemacht. Von acht Kellerboxen brach er sechs auf, indem von einer die Holzlatten der Tür herausgebrochen und von den anderen die Vorhängeschlösser durchtrennt oder die Überfallen abgeschraubt hatte. Auf diese Art und Weise war er an das von ihm begehrte Diebesgut gelangt und konnte unerkannt verschwinden. Ein Hausbewohner (80) hatte den Einbruch festgestellt und die Polizei gerufen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Thomasius-Club: Michaela Ott – Der blinde Fleck
Das Original Rudelsingen präsentiert den allerersten Mitsing – Adventskalender
Online-Diskussion: Corona – Folgen für die Arbeit (online)
Verzerrte offizielle Darstellung der Ereignisse bei Corona-Leugner-Aufmarsch am 21. November
Schärfere Regeln für Hotspots ab 1. Dezember: Kabinett beschließt neue Corona-Schutz-Verordnung
Corona-Virus Landkreis Leipzig: Aktuell 2.010 bestätigte Fälle (Stand am 28. November 2020 um 11 Uhr)
Online-Vortrag und Lesung: „Ich zuerst! Eine Gesellschaft auf dem Egotrip“
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Pestizidprozess gegen Karl Bär vertagt: Richter räumt Klägern mehr Zeit für Rückzug aus dem Verfahren ein
Karl Bär. Foto: Umweltinstitut München

Foto: Umweltinstitut München

Für alle LeserWerden die Prozesse gegen die Pestizidkritiker in Südtirol eingestellt? Um diese Frage zu klären, hatte Richter Ivan Perathoner den Klägern eine Frist bis zum Prozesstag am Freitag, 27. November, eingeräumt. Landesrat Schuler und die Obstwirtschaft hatten im Vorfeld des zweiten Prozesstermins gegen Bär dem Umweltinstitut gegenüber schriftlich die Rücknahme aller Anzeigen angekündigt. Doch nicht alle Vollmachten der klagenden Obstbauern und -bäuerinnen lagen vor.
Das Original Rudelsingen präsentiert den allerersten Mitsing – Adventskalender
Rudelsingen PR

Rudelsingen PR

Das Online Rudelsingen gehört in diesen Monaten ganz unbedingt zu den Dingen, die man mal neu ausprobieren sollte. Ja, wir dürfen, müssen gar, sollten und können alle laut singen, gerade im Hier und Jetzt, wenn nicht nur unser Immunsystem eine Extra-Portion Stärkung gut gebrauchen könnte. Kleine Freuden zwischendurch sorgen für mehr Glückshormone, Antriebskraft und Motivation im Alltag.
„Da blutet einem das Herz“ – Corona lässt Turnfest 2021 platzen, nur Deutsche Meisterschaften sollen stattfinden
Das Turnfest 2021 kann wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Jahr 2025. Foto: DTB / Volker Minkus

Foto: DTB / Volker Minkus

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEs sollte ein rauschendes Fest werden. Vom 12. bis 16. Mai 2021 war Leipzig als Austragungsort des 44. Internationalen Deutschen Turnfestes vorgesehen (LZ Nr. 80 vom 26.06.2020 berichtete). Doch die Corona-Pandemie ließ diesen sportlichen Traum nun platzen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sahen sich die Veranstalter aufgrund des Infektionsgeschehens dazu gezwungen, dieses Großspektakel abzusagen.
Wie die Städtischen Altenpflegeheime mit der Corona-Pandemie umgehen – und mit Maskenverweigerern
Ohne sensorische Messung der Körpertemperatur ist der Zutritt ins Städtische Altenpflegeheim nicht gestattet. Die strengen Besuchs- und Hygieneregeln werden jedoch nicht von allen Besuchern eingehalten. © Michael Billig

© Michael Billig

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIm ersten Lockdown der Corona-Pandemie wurden Senioren- und Pflegeheime für die Außenwelt komplett geschlossen. Bewohnerinnen und Bewohner konnten über mehrere Wochen hinweg keinen Besuch empfangen. Selbst engste Angehörige mussten draußen bleiben. Zu dieser Isolation soll es nicht noch einmal kommen. Mit der zweiten Welle der Pandemie haben die Häuser den Kontakt jedoch wieder eingeschränkt.
Kino der Jugend: IG Fortuna überzeugt die Jury mit Konzept für künftiges Kultur- und Begegnungszentrum
IG Fortuna mit der Aktion „Rettet das Kino!“ Foto: Thomas Szabo

Foto: Thomas Szabo

Für alle LeserDie Initiative IG Fortuna soll künftig ein Erbbaurecht für das Kino der Jugend in Volkmarsdorf erhalten, teilt das Liegenschaftsamt der Stadt Leipzig mit. Mit ihrem Konzept zur Wiederbelebung des ehemaligen Lichtspielhauses und der Entwicklung eines „Kultur- und Begegnungszentrums Leipziger Osten“ hat sich die Interessensgemeinschaft jetzt im laufenden Konzeptverfahren gegen eine zweite Bewerbergruppe durchgesetzt.
Joachim-Ringelnatz-Verein schreibt einen Offenen Brief: Wie löst man den Gordischen Knoten am Ringelnatz-Haus in Wurzen?
Sanierungsstand am Ringelnatz-Geburtshaus in Wurzen. Foto: Joachim-Ringelnatz-Verein e.V.

Foto: Joachim-Ringelnatz-Verein e.V.

Für alle LeserSeit zwölf Monaten ruhen die Arbeiten am Ringelnatz-Geburtshaus aufgrund einer verfahrenen, scheinbar ausweglosen Situation in der Abwägung zwischen Denkmalschutz und zukünftiger Nutzung. Der Vorstand des Joachim-Ringelnatz-Verein e. V. sieht daher keinen anderen Weg mehr, als sich mit einem Offenen Brief an die Öffentlichkeit zu wenden, in dem er sachlich den Stand der Dinge darlegt.
Aktueller Monitoringbericht zur Situation der Kultur: Auch in Leipzig drohen hohe Verluste
Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig. Foto: Johannes Ernst/HTWK Leipzig

Foto: Johannes Ernst/HTWK Leipzig

Für alle LeserBesonders hart treffen die Verfügungen zur Corona-Pandemie-Bewältigung den Kulturbereich. Gerade hier sind tausende Solo-Selbstständige unterwegs, deren Auftritte und Projekte reihenweise abgesagt sind. Ein Monotoringbericht hat jetzt untersucht, mit welch großen Verlusten unsere Gesellschaft im Kulturbereich rechnen muss. Es trifft freilich nicht alle gleich, stellt auch ein Leipziger Forscher fest.
SPD-Fraktion beantragt 20 Millionen Euro extra Kapital für die L-Gruppe, um die Verkehrswende zu finanzieren
Gleisbau der LVB - hier in Lindenau. Archivfoto: Marko Hofmann

Archivfoto: Marko Hofmann

Für alle LeserWas der Oberbürgermeister da jetzt als Vorlage zur Umwandlung des Gesellschafterdarlehens der Stadt Leipzig an die Stadtholding LVV in Eigenkapital vorgelegt hat, hat bei der SPD-Fraktion im Stadtrat gelindes Unbehagen ausgelöst. Beschlossen hat der Stadtrat die Umwandlung schon im Mai 2019. Auch mit der konkreten Auflage, Geld für wichtige Verkehrsinvestitionen anzusparen. Aber das ginge nun nicht mehr, heißt es in der OBM-Vorlage.
Gutverdiener verursachen mehr CO2-Emissionen und werden bei der Steuer trotzdem bevorzugt
Unterschiedliche Steuerlast für Privat-Pkw und Firmenwagen. Grafik: Öko-Institut

Grafik: Öko-Institut

Für alle LeserWenn man genauer hinschaut, sieht man etwas, was in der deutschen Klimapolitik fast immer ausgeblendet wird: Dass selbst im reichen Deutschland die ärmeren Bevölkerungsteile viel weniger zur Klimazerstörung beitragen als die reichen. Aber die Diskussion und die Politik werden von den Reichen bestimmt. Sie sollten deshalb auch die Kosten tragen, findet auch das Öko-Institut e. V.
Und wenn die Welt voll Teufel wär: Luthers aufregende Reise zum Reichstag nach Worms
Klaus-Rüdiger Mai: Und wenn die Welt voll Teufel wär. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVieles ist auf einen markigen Spruch eingedampft in der Erinnerung an Martin Luther. Sein Auftritt in Worms auf dem Reichstag zum Beispiel auf dieses legendäre: „Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.“ Als wenn das so leicht gewesen wäre. Und als wenn es eine schnurgerade Linie vom Thesenanschlag in Wittenberg 1517 zum Wormser Reichstag gegeben hätte. Aber der Weg nach Worms war kurvenreich. Und auch Dr. Martin Luther ahnte 1517 nicht, wo er 1521 landen würde.
Gewaltverbrechen im Leipziger Auwald: Kumpel des Angeklagten hegte sofort einen Tatverdacht
Der mutmaßliche Mörder Edris Z. (31) beim Prozessauftakt. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserAm Freitag wurde vor dem Leipziger Landgericht weiter gegen den mutmaßlichen Mörder vom Leipziger Auwald verhandelt. In der Zeugenvernehmung kam unter anderem ein langjähriger Freund des Angeklagten Edris Z. zu Wort, der diesen schon kurz nach dem Verbrechen im Verdacht hatte.
Freitag, der 27. November 2020: Corona-Verharmlosung im Erzgebirge
Man sieht es nicht, aber auch im Erzgebirge ist das Coronavirus unterwegs. Foto: Oimheidi, Pixabay

Foto: Oimheidi, Pixabay

Für alle LeserEin Bürgermeister im Erzgebirge vertritt die Auffassung, dass die „allermeisten“ Corona-Erkrankten keine Symptome hätten. Vielleicht erklärt das die „Spitzenposition“ des Erzgebirges in Sachsen. Außerdem: Die IG Fortuna hat den Zuschlag beim „Kino der Jugend“ erhalten und Michael Ballweg antwortet auf unsere Fragen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 27. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
50-Kilometer-Weltrekordversuch verschoben: Marcus Schöfisch geht erst im Dezember aufs Laufband
Marcus Schöfisch hat nun drei Wochen mehr Zeit für die Vorbereitungen. Foto: Lauftraining.com

Foto: Lauftraining.com

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEigentlich wollte Marcus Schöfisch jetzt bereits einen nagelneuen Weltrekord in der Tasche haben. Wie in der letzten LZ-Ausgabe berichtet, hatte der Leipziger für vergangenen Sonntag den Angriff auf den Bestwert über 50 Kilometer auf dem Laufband angekündigt. Doch das Vorhaben konnte noch nicht stattfinden. Die Leipziger Zeitung (LZ) hat beim 33-jährigen Athleten nachgefragt.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #54
The Courier-Journal, Louisville, Kentucky, Seite 9 vom 4. Januar 1885. Quelle: newspapers.com

Quelle: newspapers.com

Für alle LeserBlack Friday. Großer Ausverkauf heute. Donald kündigt an, das Weiße Haus zu verlassen. Melania kündigt nichts an, wird Donald aber trotzdem verlassen. Allerdings erst wenn der Black Friday Sale vorbei und sie aus dem Weißen Haus raus ist. Da aber niemand – nicht mal das Weiße Haus – weiß, wo der Black Friday Sale eigentlich herkommt, kündige ich hiermit an, den Anlass, den Ort und die Zeit für diesen seltsamen Tag hier und heute zu nennen.
Schluss mit dem Kahlschlag: Kommunen sollen über den kommunalen Baumschutz wieder selbst entscheiden können
Gefällter Baum in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch ist es nicht beschlossen, sondern gab es am Donnerstag, 26. November, erst einmal die Anhörung zum neuen sächsischen Naturschutzgesetz, das die schlimmsten Fehler der Gesetzesänderung von vor zehn Jahren reparieren soll. Im Zentrum steht dabei der Passus, der das Fällen tausender Bäume auf Privatgrundstücken möglich gemacht hatte unter dem Label „weniger Bürokratie“.