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Polizeibericht, 29. Mai: Promillefahrt, Touristin bestohlen, Neue Einbruchsmasche

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    Mit 2,92 Promille unterwegs - die Polizei sucht Zeugen zu einer Promillefahrt +++ In den Höfen am Brühl wurde eine Chilenin die Handtasche gestohlen - Pass weg +++ Diebe dringen des Nachts durch die Terrassentüren in Einfamilienhäuser ein +++ Einer 47-Jährigen wurde von einem Radler die Handtasche von der Schulter gerissen.

    Zeugen zur Promillefahrt gesucht

    Am Freitag, den 22. Mai, zwischen 16:40 Uhr und 17:00 Uhr, befuhr ein 51-Jähriger erstaunlich stark alkoholisiert die Leipziger Straße in Böhlitz-Ehrenberg. Er bremste ab, fuhr erneut an, schlängelte sich über seine und die Gegenfahrbahn und gefährdete dabei nicht nur einen weiteren Verkehrsteilnehmer. Nein, sogar ein Bus der Linie 62 musste ebenfalls abbremsen, als der 51-Jährige sich gerade mal wieder auf der falschen Spur befand. Durch eine beherzte Autofahrerin konnte der Mann im grauen Ford Mondeo gestoppt und die Polizei informiert werden. Ergebnis: Der Fahrer war mit 2,92 Promille an Bord unterwegs!

    Durch Zeugenhinweise wurde bekannt, dass eben jener Ford zuvor bereits in der Georg-Schwarz-Straße in eine Baustellenschranke hineingefahren war. Im Rausch wendete der Fahrer kurz vor dem offenen Gleiskörper der LVB und verließ den Unfallort unerlaubt über die Straße an der Lehde. Vermutlich befuhr der 51-Jährige nach diesem Manöver die William-Zipperer-Straße, Hans-Driesch-Straße und dann wieder die Georg-Schwarz-Straße, bis hin zur Leipziger Straße, wo er gestoppt werden konnte.

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die ebenfalls Angaben zur Fahrweise des Ford Mondeo machen können oder gar durch ihn gefährdet (stark abbremsen, ausweichen) wurden. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

    Touristin bestohlen – Pass weg

    Als sogenannte Couchsurferin befindet sich eine 26-jährige Chilenin derzeit zu Besuch in Leipzig. Und was machen junge Damen, wenn sie sich in einer Großstadt wie der unsrigen befinden? Shoppen! Doch ein winziger Moment der Unachtsamkeit reicht schon aus, damit Langfinger einem nach Hab und Gut trachten können. Die 26-Jährige befand sich gestern Abend in einem Verkaufsgeschäft in den Höfen am Brühl und probierte Schuhe an. Ihre Handtasche stellte sie neben sich auf einer Bank ab, um ein paar Schritte mit den Schuhen zu gehen. Der nächste Blick zurück sollte mit einem Schreck begleitet werden: Die Handtasche war weg. Und mit ihr auch sämtliche wichtigen Dinge (Pass, EC-Karte, Schlüssel, …) und etwa 100 Euro Bargeld. Wer selbst schon zu Gast in einem fremden Land gewesen ist, weiß, wie schwer es ist, dort an einen neuen Pass zu gelangen.

    Daher fragt die Polizei eindringlich: Wer hat einen Chilenischen Pass gefunden? Lassen sie ihn nicht achtlos liegen oder werfen ihn gar weg – bringen sie ihn zur Polizei!

    Neue Masche von Einbrechern?

    Erneut meldeten sich Häuselbesitzer bei der Polizei und erklärten Opfer von dreisten Dieben geworden zu sein, die des Nachts durch die Terrassentüren in ihre Einfamilienhäuser eingedrungen waren.

    1. Fall
    So meldete sich ein 71-Jähriger aus Klinga, der gestern während seiner nächtlichen Ruhe kurzzeitig das Bett verlassen und so feststellen musste, dass sämtliche Schränke im Keller offen standen und durchwühlt waren. Später bemerkte er im Wohnzimmer die weit aufgesperrte Terrassentür, die durch die Langfinger aufgebohrt und anschließend aufgeriegelt worden war. Nach erstem Überblick fehlen dem 71-Jährigen Münzen aus seiner Sammlung und ein dreistelliger Geldbetrag, außerdem schätzte er den Schaden an der Terrassentür auf ca. 3.000 Euro.

    2. Fall
    Auch in einem Beuchaer Einfamilienhausviertel trieben Einbrecher heute Nacht ihr Unwesen. Sie brachen gegen 01:45 Uhr in das Einfamilienhaus einer Familie ein, die einen wachsamen Hund in ihrem Kreis aufgenommen hatte. Dieser schlug, als die Diebe das Erdgeschoss durchsuchten, an und vertrieb die „gestörten“ Langfinger. Die geweckten Hausbesitzer riefen sofort die Polizei. Während die Gesetzeshüter am Tatort Spuren sicherten, meldete sich gegen 03:15 Uhr ein weiterer Häuselbesitzer. Auch er hatte unliebsamen Besuch. Sofort sahen die Gesetzeshüter auch bei diesem nach und mussten feststellen, dass die Täter auf gleiche Weise in das Haus gelangt waren. Zu allem Übel stellten sie noch ein weiteres Einfamilienhaus fest, dass ebenfalls von den Langfingern heimgesucht worden war.

    Doch wie gelang es den Dieben, die Türen und Fenster zu öffnen? Sie bohrten unter den Schließriegeln der Terrassenfenster/Türen ein Loch, um diese anschließend aufzudrehen. Dann durchwühlten die Langfinger Keller- sowie Erdgeschossräume und erbeuteten dabei Bargeld in noch unbekannter Höhe, möglicherweise aber auch noch weitere Gegenstände. Im Rahmen der Tatortarbeit erhielten die Ermittler den Hinweis, dass die Diebe ganz in der Nähe in noch zwei weiteren Häusern ihr Unwesen getrieben hatten. An einem sechsten Haus setzte der abschließbare Hebel der Terrassentür schließlich deren Treiben ein vorzeitiges Ende.

    Aufgrund der bitteren Bilanz der Nacht wird nochmals empfohlen: Rüsten Sie an Fenstern und Terrassentüren verschließbare Fensterhebel nach. Informieren Sie sich, wie sie ihr Haus gegen Einbrecher effektiv sichern können. Gern stehen Ihnen dazu die Mitarbeiter der Polizeilichen Beratungsstelle Leipzig mit Tipps zur Seite https://www.polizei.sachsen.de/de/beratungsstellen_pdl.htm

    Wem sind fremde Personen und/oder Fahrzeuge in dem Wohnviertel aufgefallen? Wer konnte in der Nacht Ungewöhnliches beobachten? Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können melden sich bitte bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666.

    Erinnerungsvermögen getrübt …

    … deshalb konnte die 47-Jährige auch den Mann nicht mehr beschreiben, der ihr gestern, gegen 23:45 Uhr, die Handtasche samt Portemonnaie, Ausweisen und EC-Karte von der Schulter riss. Sie hatte erst kurz zuvor die Gaststätte verlassen, in der sie sich einem kleinen Umtrunk hingab. Sie bemerkte den heranfahrenden Radler nicht. Erst als er Höhe Georg-Schwarz-Straße/Weinbergstraße an ihr vorbeifuhr und nach der Tasche griff, wurde sie jäh aus den Gedanken gerissen. Sie wehrte sich so sehr, dass der Radler stürzte. Dennoch konnte er samt Tasche entkommen. Die 47-Jährige rief sofort die Polizei zum Tatort und erklärte mit schwerer Zunge (2,12 Promille) den Gesetzhütern, was geschehen war. Eine Beschreibung zum Räuber oder zum Fahrrad konnte sie, die an Hand und Knie kleine Kratzer hatte, aufgrund mangelnder Erinnerung nicht machen. Lediglich zur Fluchtrichtung des dreisten Unbekannten erklärte sie, dass er auf der Georg-Schwarz-Straße in stadtauswärtige Richtung flüchtete. Die Kriminalpolizei ermittelt.

    Brisanter Selbstbausatz sichergestellt

    Eine Polizeistreife wurde heute Nacht auf zwei Männer aufmerksam, die durch die Straßen von Lindenau schlenderten. Während die Gesetzeshüter Namen und Wohnadresse erfragten, erklärte einer der beiden (m: 37) einen Schlagring einstecken zu haben. Die Aufforderung zur Herausgabe ließ nicht lange auf sich warten, so dass der 37-Jährige um das schwerwiegende Metall erleichtert wurde. Außerdem fanden die Gesetzeshüter in seinen Taschen mehrere Tütchen mit pflanzlichen Substanzen. Das führte zu der Annahme, dass er ein leidenschaftlicher Botaniker ist, der andere gern – zwar verbotenermaßen aber mit Aussicht auf ertragsreiche Gewinne – an seinen Errungenschaften teilhaben ließ. Aus diesem Grund erwirkten die Polizisten einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung.

    Zwischenzeitlich versuchte der Mann vergeblich zu flüchten und musste letztlich doch mit ansehen, wie die Gesetzeshüter in seiner Wohnung weitere Betäubungsmittel, Feinwaagen und Tütchen fanden. Außerdem stießen die Polizisten auf 40 Böller ohne Kennzeichnung und eine Luftdruckwaffe, die der Mann im Wohnzimmer lagerte. Böller, Betäubungsmittel und Luftdruckwaffe wurden sichergestellt und fallen der Vernichtung anheim. Gegen den 37-Jährigem wird jetzt wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, Verstoß gegen das WaffG und SprengstoffG ermittelt.

    Lkw der Ladung beraubt

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zerschnitten unbekannte Täter die Plane eines in der Wiesenstraße in Paunsdorf abgestellten Lkw. Von der Ladefläche wurde daraufhin ein neuwertiger, 1.700 Euro teurer Vibrationsstampfer gestohlen. Der Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt.

    Pkw angezündet

    Unbekannte Täter setzten in der letzten Nacht in der Borsdorfer Straße/Stünzer Straße einen braunen Daimler-Chrysler in Brand. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer im Bereich der Frontscheibe gelegt, von wo aus auch die ersten Flammen empor gelodert waren. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur. Der Sachschaden wird indes auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

    Pkw vom Flughafen-Parkplatz entwendet

    Während der Eigentümer (46) eines roten Audis (amtl. Kennzeichen: SHK-G 2226) sich auf einem Kurztrip auf Mallorca befand, wurde indes sein Wagen vom Parkplatz am Leipziger Flughafen gestohlen. Im Pkw befanden sich unter anderem noch ein Laptop und ein IPad. Der Wert des Wagens wird mit etwa 13.000 Euro angegeben. Die Soko Kfz hat hierzu bereits die Ermittlungen aufgenommen.

    Keine Umsicht, keine Einsicht?

    Die Radlerin war gestern Nachmittag in Richtung Merseburger Straße unterwegs und wollte gerade den Eschenweg queren, als sie ein Pkw überholte und abrupt in den Eschenweg einbog. Die 35-Jährige musste deshalb eine Gefahrenbremsung einleiten, kam zu Fall und verletzte sich an Handgelenk sowie Ellenbogen. Der vermutlich unfallverursachende Skoda Fabia war einem hinterherfahrenden Verkehrsteilnehmer (27) bereits zuvor wegen der rasanten Fahrweise aufgefallen. Der junge Mann wurde in der Folge auch Zeuge des Unfalls und kümmerte sich um die gestürzte Radlerin. Aufgrund seiner Angaben zum Kennzeichen, die tatsächlich einem Skoda Fabia zuzuordnen waren, konnte die Anschrift der Halterin (30) aufgesucht werden, wobei zunächst weder sie noch der Pkw vorzufinden waren. Erst in der Nacht gelang es, die Frau mit den Vorwürfen zu konfrontieren. Sie bestritt, dass der Pkw zur Unfallzeit überhaupt bewegt wurde. Die Ermittlungen dauern an.

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