Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 8. Mai: Brand in Leutzsch, Dieben aufgelauert, Verhängnisvolle Fahrt

In Leutzsch brannte eine leerstehende Industriehalle +++ In der Erikenstraße wurde ein Carport angezündet +++ Zu einem Verkehrsunfall in Grimma sucht die Polizei Zeugen +++ In Plagwitz legte sich der Marktleiter eines Möbelhauses auf die Lauer nach Dieben +++ Auf der B 107 verlor ein Audifahrer mit einem Anhänger voller Schutt die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Brand in Leutzsch

Die Rettungsleitstelle wurde gestern Nacht informiert, dass es in der Franz-Flemming-Straße auf einem Gelände brennen soll. Die Kameraden der Feuerwehren Westwache, Südwestwache und der Freiwilligen Feuerwehr Böhlitz-Ehrenberg waren schnell am Brandort angelangt. Da es sich um ein umfriedetes Gelände handelte, musste die Feuerwehr zunächst das Zugangstor aufflexen. Auf dem Gelände brannte der Dachstuhl eines alten Heizhauses mit Lagerräumen (60 x 30 m) in voller Ausdehnung. Die Kameraden hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Es bestand auch keine Gefahr, dass der Brand auf andere Objekte übergriff. Um 01:45 Uhr war der Brand vollständig gelöscht. Die entsprechenden Branduntersuchungen werden am heutigen Tag eingeleitet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist von Brandstiftung auszugehen.

Carport angezündet

Der 55-järige Eigentümer eines Eigenheimes in der Erikenstraße wurde heute Nacht wach, weil er einen Lichtschein bemerkte. Als er die Treppe vom Schlafzimmer nach unten ging, sah er aus dem Fenster, dass sein Carport Anbau an seiner Garage in Flammen stand. Umgehend wurde die Rettungsleitstelle angerufen. Auch sein Nachbar hatte das Feuer bemerkt und angerufen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Hartmannsdorf, Knautnaundorf und Rehbach waren schnell am Brandort, wobei die Kameraden aus Hartmannsdorf einen sehr kurzen Anfahrtsweg hatten, 70 m. Die Brandursachenermittler nehmen am heutigen Tag ihre Ermittlungen auf, um die genaue Brandursache zu ermitteln. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

Schwerer Verkehrsunfall – Zeugen gesucht

Eine 38-jährige Fahrerin eines Pkw Hyundai befuhr gestern, 14:30 Uhr, in Grimma den Prophetenberg in Richtung Gabelsberger Straße und bog in diese nach rechts ein. In der folgenden Linkskurve geriet sie aus bisher unbekannter Ursache über den Bordstein auf den Gehweg und prallte hier gegen eine 65-jährige Radfahrerin, die ihr entgegen kam. Die Radfahrerin wurde verletzt und anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Polizeibeamte und Mitarbeiter der DEKRA waren vor Ort. Ein technischer Defekt kann bei diesem Unfall ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen noch.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2847 zu melden.

Dieben aufgelauert

Nachdem dem Marktleiter (55) am Vortag mitgeteilt wurde, dass auf dem Gelände des Möbelhauses in der Naumburger Straße diverse Gegenstände vermutlich zum Abtransport durch Diebe bereitgestellt worden waren, legte sich dieser in der letzten Nacht auf die Lauer. Mit Hilfe der Überwachungskameras des Marktes konnte er kurz nach Mitternacht feststellen, wie ein weißer Transporter sich vom Nachbargelände dem Markt näherte. Als zwei Personen dann auf das Gelände des Möbelhauses gelangten, verständigte er sofort die Polizei. Es stellte sich heraus, dass die Täter den Drahtzaun der Umfriedung zerschnitten hatten und so auf das Gelände gelangt waren. Dort ergriffen sie mehrere Rattan-Möbelstücke, einen Sonnenschirm, einen Wasserkocher, ein Kochfeld und mehrere Wandbilder und schleppten die Gegenstände auf das Nachbargrundstück. Als die Polizei vor Ort erschien, konnten – zum Glück für den Marktleiter – jedoch nur noch die Gegenstände sichergestellt werden. Die Diebe – zum Pech für die Polizei – waren bereits verschwunden. Der entstandene Gesamtschaden ist bisher noch nicht bekannt.

Diebe geschnappt

Während die Mehrzahl der Leipziger dem Schlafbedürfnis Rechnung trug, waren zwei Männer (27, 33) putzmunter und umtriebig. Sie drangen heute Nacht auf ein Baustellengelände ein, brachen dort einen Container auf und entwendeten daraus mehrere Werkzeugkoffer. Diese luden sie in ihren weißen Mercedes-Transporter und fuhren davon. Doch ein Anwohner (25) war zu ihrem Leidwesen noch einen Tick ausgeschlafener, beobachtete ihr Treiben und informierte die Polizei. So konnten die Männer noch in Tatortnähe einer Kontrolle zugeführt werden. Neben den Maschinenkoffern befanden sich weitere Werkzeuge im Fahrzeug, die sämtlich sichergestellt wurden. Die beiden Einbrecher müssen sich nunmehr strafrechtlich verantworten.

Schamlos ausgenutzt…

… hat gestern Nachmittag ein Dieb die Leichtsinnigkeit eines Rentnerehepaares (83 w; 80 m). Das  Ehepaar war gemeinsam einkaufen. Nach Beendigung des Einkaufes fuhren sie den Einkaufswagen zu ihrem abgestellten Fahrzeug auf dem Parkplatz in der Kiewer Straße. Der 80-Jährige öffnete das Fahrzeug und legte seine Handgelenktasche auf dem Rücksitz ab. Anschließend begaben sie sich zum Kofferraum und luden ihre Ware ein. Die 83-jährige Frau setzte sich ins Auto und der 80-Jährige brachte den Einkaufswagen weg. Bevor er in das Fahrzeug einstieg prüfte er noch mal das Vorhandensein der Handgelenkstasche. Diese war nun weg! In der Tasche befanden sich der Personalausweis, Führerschein und EC-Karte.

Das Rentnerehepaar fuhr nach Hause und anschließend zur Polizei. Hier wurde die Anzeige aufgenommen und mit Hilfe der Beamten auch die EC-Karte gesperrt. Durch erste Ermittlungen noch im Revier wurde bekannt, dass bereits mit dieser EC-Karte Abhebungen getätigt wurden und ein Schaden in Höhe von ca. 1.500 Euro eingetreten ist.

Hinweise oder eine Personenbeschreibung zu dem unbekannten Täter oder der unbekannten Täterin gab es keine.

Rucksack aus Auto geklaut

Dass ein Auto kein Tresor ist, musste gestern eine 25-jährige Leipzigerin erfahren. Sie hatten ihren VW Caddy in der Johannisallee am Universitätsklinikum abgestellt, um jemanden im Krankenhaus zu besuchen. Als sie wiederkam, stellte sie fest, dass unbekannte Täter eine Scheibe des Wagens eingeschlagen und daraus ihren Rucksack entwendet hatten. In diesem befanden sich allerhand Gegenstände, darunter auch ein Laptop, ein Handy, ihr Portemonnaie, der Führerschein und EC-Karten. Vermutlich war es ein Glücksfall, aber das Handy konnte sie bereits am Abend wieder in Empfang nehmen. Denn dieses wurde, mit dem leeren Rucksack, in einer Straßenbahn durch die Fahrerin dieser gefunden. Beim Anruf des eigenen Handys ging die Straßenbahnfahrerin ans Telefon und es wurde ein Übergabezeitpunkt vereinbart. Der Stehlschaden aller Gegenstände wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

Verhängnisvolle Fahrt mit einem Anhänger voller Schutt

Für einen Unfall mit schwerwiegenden Folgen sorgte gestern Nachmittag ein 59-jähriger Audifahrer. Dieser befand sich auf der B 107 in Richtung Bennewitz und hatte – zum ersten Mal – einen Anhänger ans Fahrzeug montiert. In diesem hatte er Bauschutt geladen. Während einer langgezogenen Linkskurve kam der Anhänger aus bisher noch unklarer Ursache ins Schlingern und „schaukelte sich auf“. In der Kurve krachte der Anhänger seitlich gegen einen entgegenkommenden Sattelzug. Hierauf verlor der 59-Jährige vollends die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug einer 46-jährigen Audifahrerin, die direkt hinter dem Sattelzug fuhr. Der Anhänger riss ab und verteilte seine Ladung auf der Fahrbahn und beschädigte zusätzlich den Daimler Chrysler eines 46-jährigen Fahrzeugführers, der direkt hinter dem Anhänger fuhr. Schlussendlich landeten beide Audis im Straßengraben. Der 59-jährige Fahrer und sein 28-jähriger Beifahrer wurden durch den Unfall schwer verletzt und in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Die 46- Jährige wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und am Unfallort ambulant behandelt. Beide Audis mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 107 etwa bis 17:45 Uhr komplett gesperrt. Der Gesamtsachschaden wird indes auf ca. 38.000 Euro geschätzt.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Kitaplatztauschbörse gestartet
Lebendiges Gleisdreieck – Clubkultur ermöglichen
Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Frohburg
Fachkräftesicherung nach Corona: Studie zu Chancen und Risiken in der Region Leipzig
Juliane Nagel: Mietpreisbremse ab Januar auch in Sachsen einführen
Fahrplanabweichungen am 25. Oktober 2020 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
Neues Kuratorium der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft nimmt seine Arbeit auf
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Von Panik zur Ruhe: Wird ein Vertrauensverlust zum Problem in der zweiten Infektionswelle?
Die oft bemühte weltweite Corona-Diktatur hier auf einem Schild eines mehrfachen Redners bei „Bewegung Leipzig“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im August 2020 in Berlin können als Alarmsignal für die zweite Infektionswelle gesehen werden. Als die Protestierenden dicht gedrängt ohne Rücksicht auf die Virusverbreitung an den Reichstag klopften, kündigten sie jedoch nicht nur einen Anstieg von Corona-Erkrankungen, sondern auch von Frustration und Misstrauen an.
Leipzig als Wirtschaftsmotor, Gutverdienerstadt und Schuldenhauptstadt in Sachsen
Schuldenstand der Gemeinden in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle LeserMehrere Karten in der neuen Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes „Sachsen in Karten“ zeigen die Stadt Leipzig so ganz nebenbei in ihrer Funktion als Metropole. Die sie nicht ganz ausfüllt, weshalb meist der Begriff Metropole für die kleine große Stadt an der Pleiße vermieden wird. Aber sie erfüllt dennoch wichtige zentrale Aufgaben, die mit den Finanzzuweisungen in Sachsen nicht wirklich abgebildet sind.
Bürgerinitiative möchte Flughafenausbau verschieben lassen und 2021 wird eine neue Abstellfläche für bis zu vier Flugzeuge gebaut
Das Vorfeld 2 des Flughafens Leipzig Halle. Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

Für alle LeserAm 17. Oktober wandte sich die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ mit einem „Antrag auf Terminverschiebung“ an die Staatsregierung. Das Schreiben machte sie auch öffentlich. Sie verwies dabei auch auf die Petition gegen den weiteren Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle. Die Petition wendet sich gegen die Pläne, den Frachtflughafen für rund 500 Millionen Euro auszubauen. Jetzt gibt es erst einmal eine kleinere Baumaßnahme, bestätigt der Flughafen.
Warum gibt es eigentlich keine öffentliche Debatte über wichtige Petitionen im Leipziger Stadtrat?
Der Stadtrat tagt im Neuen Rathaus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserPetitionen sind ein nicht unwichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Mit ihnen können Bürger abseits der üblichen politischen Entscheidungsprozesse ihre Anliegen artikulieren – und die demokratisch gewählten Gremien müssen sich damit beschäftigen. Aber so, wie sich das derzeit eingebürgert hat, wirkt das eher wie eine Klatsche für die Petenten und die Unterstützer. Bürgerbeteiligung ist das auch in Leipzig nicht wirklich. Der Grünen-Stadtverband kritisiert das Verfahren.
Farbe für Schönefeld: Fassadengestaltung der Turnhalle der 20. Oberschule in der Bästleinstraße nimmt Gestalt an
Motiv an der Turnhalle der 20. Oberschule. Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Foto: Wir für Schönefeld e.V.

Für alle LeserNach dem „Projekt 2017 – Fassadengestaltung Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule Teil1“ am „Rewe“-Markt in der Löbauer Straße war vom Schönefelder Stadtteilverein Wir für Schönefeld e. V. seit dem vergangenen Jahr die Gestaltung weiterer Fassaden dort geplant. „Leider – oder besser glücklicherweise – hat das Schulamt sich nun doch endlich entschlossen, in den nächsten Jahren aus den beiden DDR-Schulen einen neuen Schulcampus mit neuer Turnhalle zu gestalten“, freut sich Vereinsvorsitzender Stefan Lünse.
Leipzig-Gohlis: Ordnungsamt macht heute endlich eine Sicherheitsbefahrung in der Krochsiedlung
Querparker in der Krochsiedlung. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserÄrger um die zugeparkten engen Straßen in der Krochsiedlung in Gohlis-Nord gab es schon länger. Denn dafür waren diese Straßen ursprünglich nicht gebaut. Im Gegenteil: Die Siedlung war sogar so gebaut, dass in den ruhigen Innenbereichen überhaupt keine Autos fahren sollten. Doch in den letzten Jahren zogen immer mehr Familien hin, die auf das Auto nicht verzichten wollen. Ergebnis: ein selbst für Rettungsfahrzeuge völlig verstopftes Stadtquartier.
Mittwoch, der 21. Oktober 2020: Corona zwingt Leipzig zu weiteren Einschränkungen
Zum Bundesliga-Auftakt der DHfK-Handballer kamen 1.917 Zuschauer in die Arena Leipzig. Am Donnerstagabend dürfen nur 999 rein. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenLeipzig hat am Mittwoch den Inzidenzwert von 20 erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass das Handball-Spiel des SC DHfK morgen nur vor 999 Zuschauer/-innen stattfinden darf. Auch für Verwaltung, Messe und ein anderes Sportevent gibt es Konsequenzen. Außerdem: Nach dem tödlichen Angriff auf Touristen in Dresden ermittelt nun der Generalbundesanwalt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 21. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Festtage Leipziger Romantik 2020
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Nachdem die Festtage Leipziger Romantik auf Grund der Corona-Einschränkungen nicht wie geplant vom 10. bis zum 22. Mai 2020 stattfinden konnten, sollen sie nun in verkleinerter Form am 5., 6. und 7. November und in Kooperation mit der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung nachgeholt werden. Da das Platzangebot nach wie vor beschränkt ist, werden die Konzerte mehrfach aufgeführt.
SC DHFK: Das wird am Spieltag anders + Update
Karsten Günther, SC DHfK-Geschäftsführer und Initiator von „Teamsport Sachsen“ - derzeit eher mit Absprachen mit dem Gesundheitsamt beschäftigt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWegen der steigenden Infektionszahlen im Einzugsgebiet gelten beim Spiel des SC DHfK am Donnerstag, 22.10. gegen Göppingen andere Regeln für Zuschauer. Die Stadt Leipzig ist mit einer Rate von knapp 18 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen (7 Tage-Inzidenz) noch eines der weniger betroffenen Gebiete. Im Landkreis Nordsachsen mit 37,4 Neuansteckungen sieht es schon anders aus.
Kürzungspläne des sächsischen Finanzministers zielen zuallererst auf die Niedriglöhner-Stadt Leipzig
Soziale Mindestsicherung in Sachsen. Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Karte: Freistaat Sachsen / Statistisches Landesamt

Für alle LeserAm 20. Oktober feierten auch Sachsens Statistiker den Weltstatistikertag auf ihre Weise. Sie veröffentlichten ein Sonderheft mit dem schönen Titel „Sachsen in Karten“. Denn im Geografie-Unterricht dereinst in der Schule waren die angehenden Statistiker/-innen jene Kinder, die beim Aufschlagen der bunten Karten im Lehrbuch glänzende Augen bekamen. Denn Karten können eine Wirklichkeit zeigen, gegen die das politische Geplänkel regelrecht albern wirkt.
Zur „Grassimesse“ gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan der Leipziger Handwerkskunst
Instrumentenbauer Matthias Vogt. Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V. / Nick Putzmann

Für alle LeserVom 23. bis 25. Oktober kann man wieder die „Grassimesse“ 2020 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst erleben. Ein jährliches Ereignis, bei dem man sehen kann, dass Handwerk auch Kunst ist und vor allem: wie viele Kunst-Handwerker in Leipzig tätig sind. Und pünktlich zur Messe gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan, auf dem Leipzigs Kreativ-Handwerker zu finden sind – als Faltvariante und online zum Anklicken.
Premiere am 29. Oktober in der Kinobar Prager Frühling: Drifter-Drama „FLUTEN“ von Georg Pelzer
Filmstill aus Georg Pelzers Film "FLUTEN". Foto: FLUTEN

Foto: FLUTEN

Für alle LeserAm 29. Oktober ist Kinopremiere für den ungewöhnlichen Film eines jungen Leipziger Regisseurs in der Kinobar Prager Frühling: „FLUTEN“ heißt er und ist improvisiertes Drama. Eines, das von einem Drama erzählt, das viele junge Menschen in diesem Corona-Jahr ebenfalls erlebt haben: Der gerade erst so glücklich erworbene Arbeitsplatz wird gekündigt. Es fühlt sich wie eine Niederlage an. Alle schlechten Selbstwertgefühle kommen auf einmal hoch. Und wie sagt man das den Menschen, deren Achtung man nicht verlieren will?
In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten zur Öffnung des Deichs am Ratsholz
Stopp: Baustelle am Ratsholzdeich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Bauzäune stehen, Stoppschilder untersagen das Betreten der Baustelle. In dieser Woche beginnt ein Projekt am Ratsholzdeich im Leipziger Süden, das zukunftsweisend ist. Zum ersten Mal wird ein Deich geöffnet, damit künftig auch kleinere Hochwasser ins Ratsholz im südlichen Leipziger Auenwald gelangen können. Im April hatte die Landesdirektion Sachsen das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. Die Landestalsperrenverwaltung hat Baurecht und kann jetzt loslegen.
Erster Schreck überwunden: Leipziger Wirtschaft löst sich langsam aus der Corona-Schockstarre
Entwicklung der Stimmungslage im Kammerbezirk Leipzig. Grafik: IHK zu Leipzig

Grafik: IHK zu Leipzig

Für alle LeserNatürlich kann auch Leipzig die Corona-Panemie wirtschaftlich bewältigen. China schafft es ja auch. Nicht alle Branchen sind gleichermaßen betroffen. Und die Unternehmer in Leipzig sind nach dem Schreckmoment im Frühjahr mittlerweile deutlich zuversichtlicher, dass die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt. Denn auch mit Auflagen funktioniert Wirtschaft – nur nicht in allen Branchen.
Prozess gegen „Das Wunder von Mals“: Auch dem Geschäftsführer des Oekom Verlags droht wegen „übler Nachrede“ eine Anklage
Alexander Schiebel. Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

Foto: Jörg Farys, Oekom Verlag

Für alle LeserDer Oekom Verlag hatte 2017 schon den richtigen Riecher, als er Alexander Schiebels Buch „Das Wunder von Mals“ mit dem Untertitel versah: „Wie ein Dorf der Agrarindustrie die Stirn bietet“. Auch wenn es jetzt ein Südtiroler Landesrat und 1.600 Südtiroler Obstbauern zu sein scheinen, die neben Alexander Schiebel auch Karl Bär, Agrarreferent im Umweltinstitut München, vor Gericht gezerrt haben. Nun wollen sie auch noch Oekom-Verleger Jacob Radloff anklagen lassen. Deutlicher kann die ach so stille Agarindustrie gar nicht zeigen, wie sehr ihr dieser Münchner Verlag ein Dorn im Auge ist.