Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 18. Juni: Auwaldkran im Visier von Dieben, Brand in Großzschocher, Raubüberfall in Grünau

Der im Auwald aufgebaute Forschungskran geriet ins Visier von Dieben +++ In Großzschocher ist eine Recyclinganlage in Brand geraten - die für die Bevölkerung herausgegebenen Warnungen sind mittlerweile aufgehoben +++ In Grünau wurde ein 28-Jähriger mit schweren Verletzungen an Kopf und Körper aufgefunden.

Forschungskran im Visier von Dieben

An dem zu Forschungszwecken genutzten Turmdrehkran, der durch Mitarbeiter der Universität Leipzig/Botanischer Garten im Auwald aufgebaut wurde, vergriffen sich dreiste Diebe. Sie brachen in das am Reitweg stehende Lager- und Verwaltungsgebäude ein, um aus dem Stromversorgungskasten ein zwei Meter langes Starkstromkabel sowie diverse elektronische Bauteile auszubauen. Außerdem nahmen sie die im Haus aufbewahrte Schutzkleidung und ca. 80 Meter Hochkletterseil und Zubehör mit. Dann bauten sie von dem ca. 40 Meter hohen „Auwaldkran“ mehrere Meter Starkstromkabel ab. Dazu lockerten sie sämtliche Flügelschrauben der Bremsbacken, um den Kran und die massive Abdeckung der Starkstromkabelrolle bewegen zu können. Außerdem versuchten sie, den am Schienenstrang angebrachten Verteilerkasten aufzubrechen. Doch das misslang. Nach ersten Schätzungen entstand dem Institut ein Stehlschaden von ca. 20.000 Euro, vom ideellen Schaden ganz abgesehen.

Der Diebstahl trug sich in der Zeit von 11.06.2015 – 17.06.2015 zu. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahl im besonders schweren Fall und bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, sich an die Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu wenden.

Wer hat das Partybike gesehen?

Sieben Sitze, sieben Männer, sieben Pedalen – alle reichlich beschwipst auf der Tour eines Junggesellenabschiedes. Gemeinsam singend und trinkend fuhren sie die Gutenbergstraße entlang und bogen, ohne die Vorfahrt zu beachten, nach rechts auf den Täubchenweg ein. Ein Pkw-Fahrer musste während dieses Manövers in „die Eisen steigen“, um nicht mit dem Partybike zu kollidieren. Ungeachtet ihres unrühmlichen Verhaltens radelten die Sieben weiter und begingen unterdessen noch mehrere, nicht unerhebliche Verstöße gegen die bekannten Verkehrsregeln, dabei behinderten sie unter anderem häufiger den Verkehr.

Die Polizei sucht nun nach Fahrzeugführern, die am 01.05.2015, zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr durch das knallrote Partybike behindert oder gefährdet wurden. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Brand in Großzschocher

Helle Rauchschwaden, die vom Dachstuhl der alten Gießerei aufstiegen, und ein unklarer Feuerschein weckten heute Nacht die Neugier eines 53-Jährigen. Er sah genauer nach und bemerkte, dass das Gebäude in der Georg-Fischer-Straße, das von einer Entsorgungsfirma genutzt wird, in Flammen stand. Unverzüglich informierte er die Rettungsleitstelle. Als Feuerwehr und Polizei vor Ort eintrafen, brannte der Dachstuhl der 30 x 50 Meter großen Halle in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen später auch auf den Bauschutt, Kunststoff- und Holzteile und Recyclingabfälle sowie Plastikabfälle, die in der Halle lagerten, über. Rauchwolken stiegen auf.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Westwache, Südwestwache und die Freiwillige Feuerwehr Schönau sowie der B-Dienst begannen sofort mit den Löscharbeiten und führten aufgrund von aufsteigenden Rauchwolken immer wieder Messungen durch. Diese belegten, dass die sich entwickelnden Dämpfe Ammoniak und CO 2 enthielten und damit giftig sind, woraufhin sofort die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen von Polizeifahrzeugen gewarnt und zum Schließen der Fenster und Türen aufgefordert wurden.

Der Brand der Recyclinganlage Großzschocher in der Georg-Fischer-Straße (Nähe Georg-Ellrodt-Straße) ist gelöscht. Die für die Bevölkerung herausgegebenen Warnungen, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen auszuschalten, sind demzufolge aufgehoben. Zur Erledigung kleinerer Löscharbeiten ist die Feuerwehr derzeit noch vor Ort. Beeinträchtigungen gibt es jedoch keine mehr.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen werden Brandursachenermittler die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen.

Steckengeblieben …

… war gestern Nachmittag ein Fahrgast (82) eines Linienbusses. Der Mann hatte den Bus an der Haltestelle Bertolt-Brecht-Straße verlassen, als er mit einer Hand zwischen den sich schließenden Türflügeln steckenblieb. Der Bus fuhr an, der ältere Herr verlor sein Gleichgewicht und geriet mit einem Fuß unter das rechte Rad des Nachläufers des Gelenkbusses. Er stürzte mit der linken Körperseite auf die Gehwegkante. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen und operiert werden musste. Der Busfahrer (50) hatte es nicht sofort gemerkt, so dass Fahrgäste ihn auf die Situation aufmerksam machten und er umgehend anhielt. Die Polizei und das Rettungswesen wurden gerufen. Der 50-Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Raubüberfall in Grünau

In den späten Abendstunden bemerkte gestern ein Passant (35) einen auf dem Weg liegenden und offensichtlich am Kopf verletzten Mann. Er rief sofort die 110 und die Beamten informierten den Rettungsdienst. Es stellte sich heraus, dass der Geschädigte (28) schwere Verletzungen an Kopf und Körper hatte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und musste operiert werden. Der junge Mann befand sich auf dem Heimweg in der Ratzelstraße, Höhe Straßenbahnhaltestelle Stuttgarter Allee, als sich ihm von hinten mehrere Personen näherten und sofort auf ihn einschlugen. Der 28-Jährige stürzte. Am Boden liegend, schlugen und traten sie gemeinsam auf den Wehrlosen ein. Anschließend raubten sie ihrem Opfer das Portemonnaie und das Handy. Außerdem zogen sie ihm sogar noch seine Nike-Schuhe aus und verschwanden dann.

Der Geschädigte gab den Beamten den Hinweis auf einen der Tatverdächtigen (23). Eine halbe Stunde erhielten die Polizisten Kenntnis über eine Sachbeschädigung an einer Apotheke in der Zschampertaue. Anwohner hatten zwei junge Männer beobachtet, von denen einer mit der Faust so lange auf die Schaufensterscheibe einschlug, bis diese zerstört war. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 1.000 Euro angegeben. Auch hier konnten die Tatverdächtigen (22, 30) namentlich bekannt gemacht werden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Dominoeffekt

Wie Perlen auf einer Kette aufgefädelt fuhren gestern Nachmittag drei Damen (28, 63, 33) auf dem Dittrichring Richtung Tröndlinring. Plötzlich musste die an erster Stelle fahrende Peugeot-Fahrerin (28) auf Höhe Haltestelle „Thomaskirchhof“ verkehrsbedingt halten, so dass die ihr folgende Mercedes-Fahrerin (63) bremste. Die 33-Jährige konnte allerdings nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr mit ihrem Mercedes C 200 auf den weißen GLK auf und schob diesen auf den Peugeot. In den „Knautschzonen“ entstanden Deformierungen, so dass der Auffahrunfall mit ca. 10.000 Euro Sachschaden zu Buche schlug. Außerdem musste der Mercedes C 200 abgeschleppt werden, der war nicht mehr fahrbereit.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Neue Oberschule für Paunsdorf: Grundstein für 15-Millionen-Euro-Investition gelegt
Bürgersingen nominiert für Nachbarschaftspreis: Stiftung will Publikumspreis Coronahilfe gewinnen
2. Polizeibericht 24. September: Brand im Keller, Brand einer Grünfläche, Räuberische Erpressung
Sprengstoffexplosionen in der Sächsischen Schweiz
Lesung und Diskussion: Darknet – Waffen,Drogen, Whistleblower
Naturschutz mit der Sense: NABU Leipzig lädt ein zur Wiesenmahd mit Sensenkurs
Polizeibericht 24. September: llegales Konzert, Haftbefehl vollstreckt, Motorradfahrer schwer verletzt
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Warum verschwinden Kleinverlage eigentlich vom Markt? Ist die Digitalisierung dran schuld?
Prof. Friedrich Figge. Foto: HTWK Leipzig

Foto: HTWK Leipzig

Für alle LeserDie Kleinverlage in Deutschland sind schon oft totgesagt worden, und in der Tat sinkt ihre Zahl von Jahr zu Jahr: Allein von 2.019 kleinen Verlagen im Jahr 2013 sank ihre Anzahl auf 1.850 im Jahr 2017. Das entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent. Dennoch scheint sich diese Gruppe innerhalb der Verlagsbranche immer noch recht sicher zu sein, auch in Zukunft ein relevanter Teil der deutschen Kulturlandschaft zu sein, meint zumindest Prof. Friedrich Figge, seit 2004 Lehrstuhlinhaber für Electronic Publishing und Multimedia an der HTWK Leipzig.
Corona-Auswirkungen im Leipziger Haushalt: Das Jahresminus wird vielleicht bei 57 Millionen Euro liegen
Leipzig wird 2020 wohl erstmals seit Jahren wieder mit einem Minus abschließen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserRegelmäßig stellt Finanzbürgermeister Torsten Bonew seit einigen Jahren auch unterjährig die Finanzlage der Stadt dar. Die Ratsfraktionen bekommen einen dicken, ausführlichen Finanzbericht, der ihnen zeigt, ob Leipzig gut wirtschaftet, ob Zahlungsausfälle drohen oder Programme nicht umgesetzt werden. Im Corona-Jahr 2020 sind solche Berichte natürlich noch viel wichtiger. Brisant kann man eher nicht sagen, denn Leipzig hat in den letzten Jahren immer gut gewirtschaftet und auch Haushaltsüberschüsse erzielt.
Moderner Fahrstuhl in Betrieb genommen: Sächsische Akademie der Wissenschaften nun barrierefrei zugänglich
Staatssekretärin Andrea Franke, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, und Volker Kylau, technischer Geschäftsführer des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) begutachten den neuen Fahrstuhl. Foto: Marcus Karsten

Foto: Marcus Karsten

Für alle LeserEs hat eine Weile gedauert, aber jetzt hat auch die Akademie der Wissenschaften in ihrer alten Villa in der Karl-Tauchnitz-Straße das alte Haus weitgehend barrierefrei gemacht. Der wichtigste Baustein war ein Personenaufzug, dessen Fertigstellung die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig zum Anlass nahm, ihn zusammen mit Staatssekretärin Andrea Franke in Betrieb zu nehmen.
Westflügel lädt am 26. September in die Krypta ein: Uraufführung für „3rd – Das Dritte“
3rd - Das Dritte. Foto: Joachim Fleischer

Foto: Joachim Fleischer

Für alle LeserAuf was man in diesen Zeiten so kommt. Zum Beispiel darauf, Flann O'Briens Roman „Der dritte Polizist“ noch einmal zu lesen. Oder die nächste Uraufführung im Westflügel zu besuchen, denn der hat von Katharina Muschiol „3rd – Das Dritte“ (Inszenierung: Joachim Fleischer) mit ins Programm genommen. Eine Geschichte, in der es um die Verlässlichkeit unserer Wahrnehmungen geht.
„Netzwerk Verkehrswende für Sachsen“ fordert mehr Einsatz von der Staatsregierung für nachhaltige Mobilität
Ralf Elsässer vom Landesverband Nachhaltiges Sachsen im Interview. Foto: Landesverband Nachhaltiges Sachsen e.V.

Foto: Landesverband Nachhaltiges Sachsen e.V.

Für alle LeserAuf einer Pressekonferenz im Sächsischen Landtag hat das „Netzwerk Verkehrswende für Sachsen“ am Dienstag, 22. September, einen stärkeren Einsatz der Landesregierung für nachhaltige Mobilität gefordert. Das neu gegründete Bündnis sächsischer Vereine und Verbände macht sich in einem aktuellen Positionspapier insbesondere für eine bessere Anbindung des ländlichen Raums und einen Ausbau der Radinfrastruktur stark.
Poesie & Narrheit: Das neue Poesiealbum neu ist ein vielstimmiges Bekenntnis zum unvergessenen Geburtstagskind
Poesiealbum neu: Poesie & Narrheiheit. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDichter/-innen schlafen nicht. Dichter machen auch keinen Urlaub und gehen auch nicht ins Homeoffice. Denn der Ort, an dem sie sind, ist kein Büro. Sondern immer die Welt. Die Innen- und die Außenwelt. Sie kennen den Spagat und die Verwirrung, die entsteht, wenn Innen und Außen nicht zusammenpassen. Wenn die Welt verrückt wird, bekommen sie es als allererste mit. Und verzweifeln dran. Wie Friedrich Hölderlin, dem dieses Büchlein tatsächlich gewidmet ist.
Optik Rathenow vs. 1. FC Lok Leipzig 2:2 – Nächster Rückschlag für Lok
Lok-Keeper Jannes Tasche pflückt den Ball herunter. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Erneut hat der 1. FC Lok Leipzig eine Führung nicht über die Zeit bringen können. Das 2:2 (0:1) beim FSV Optik Rathenow war bereits das dritte Spiel in dieser Saison, das Lok trotz zwischenzeitlicher Führung nicht gewinnen kann. Außerdem fing sich Leipzig erneut ein vermeidbares Gegentor. Verspielte Führung und kuriose Gegentore – sie dominieren die blau-gelbe Gefühlslage in den letzten zwölf Monaten. Ziane und Pfeffer hatten zwischendurch die Partie beim Tabellen-Letzten gedreht.
Mittwoch, der 23. September 2020: Coronazahlen in Sachsen überschreiten rote Linien
Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVielleicht ist es nur ein erster Vorgeschmack auf die kommenden Monate. In zwei sächsischen Landkreisen wurden Lockerungen zurückgenommen, weil die Zahl der Neuinfektionen kritische Höhen erreicht hat. In Leipzig sieht es noch relativ entspannt aus. Außerdem: Im Vogtland gibt es Streit um Alkoholverbote und in Weißenfels eine Razzia bei der Fleischindustrie. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 23. September 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Der Denkmalchor singt wieder und stellt neue CD vor
Denkmalchor Leipzig. Foto: Anne Hornemann

Foto: Anne Hornemann

Sechs Monate musste der Denkmalchor aufgrund der Corona-Pandemie pausieren. Am 25. und 26. September, jeweils 20.00 Uhr im Völkerschlachtdenkmal, meldet sich das Ensemble unter Philipp Goldmann mit einem besonderen Chorkonzert zurück. Neu ist nicht nur das Programm „FriedensHall“ sondern auch der Konzertort.
Das Ende für die Gusswerke Leipzig: Gläubigerausschuss beschließt Stilllegung zum 30. September
Über Wochen waren im Juni und Juli 2018 beide Werkszufahrten bei der Halberg Guss in Leipzig blockiert. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser2018 schlug die drohende Schließung von Halberg Guss in der Merseburger Straße hohe Wellen. Es gab Protestwachen, Schlichtungs- und Rettungsversuche. 2019 schien das Werk schon fast gerettet. Die Nachrichten wurden immer optimistischer. Doch die Krise in der deutschen Automobilindustrie beendet nun auch bei den Gusswerken Leipzig alle Träume. Denn wo die Zeit der spritbetriebenen Autos zu Ende geht, werden auch deutlich weniger Gussteile gebraucht. Am Dienstag verkündete Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch von Schultze & Braun das Ende.
Markkleeberg bleibt seinem SPD-OBM treu, in Markranstädt hat die unabhängige Herausforderin die besten Chancen
Rathaus und Laurentiuskirche in Markranstädt. Foto: Stadt Markranstädt

Foto: Stadt Markranstädt

Für alle LeserWährend man sich in Leipzig längst daran gewöhnt hat, dass sich hier auch die politische Landschaft zunehmend großstädtisch verändert hat, bleiben die Veränderungen jenseits der Stadtgrenzen fast unbemerkt, obwohl die dortigen Städte aufs Engste mit Leipzig verknüpft sind. Tausende Menschen pendeln dort jeden Tag zur Arbeit nach Leipzig. Viele sind gerade in den letzten Jahren extra dort hinausgezogen, um ein bisschen mehr Grün vorm Haus zu haben. Das würfelt gerade in Markranstädt die Politik gerade kräftig durcheinander.
Das erste Picknick des Schlobachshof e. V. und das Nachdenken über die Zukunft des historischen Geländes
Informationstafeln zur Geschichte von Schlobachshof. Foto: Schlobachshof e.V.

Foto: Schlobachshof e.V.

Für alle Leser„Am Montag in der Michaeliswoche 1920“ (28.09.1920) wurde Schlobachshof laut Tafel am Wohnhaus als Gutshof in Andenken an Franz Schlobach von seinen Söhnen errichtet. Mehr als 100 Besucher kamen 100 Jahre später zum Picknick anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung von Schlobachshof, das nicht extra in der Presse angekündigt worden war – sonst hätte es wohl einen Ansturm gegeben, mit dem das Hygienekonzept nicht mehr hätte umgesetzt werden können.
Am 25. September auch in Leipzig: Fridays for Future fordert beim Klimastreik eine sozial-ökologische Verkehrswende
Fridays for Future Leipzig in Lebensgefahr? Eher nicht ... Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDer Sommer ist vorbei und damit auch die Ferienzeit, in der einige Schlagzeilen-Cowboys schon meinten, „Fridays for Future“ für erledigt erklären zu können. Aber die Energie der Jugend ist ganz und gar nicht versiegt. Und sie hat sich von der Faulheit der Regierenden, den Kurs endlich zu ändern, auch nicht entmutigen lassen. Am Freitag, 25. September, findet der 5. globale Klimastreik von Fridays for Future statt. Auch in Leipzig.
Grubenrandnotizen: Jurij Kochs Tagebuchnotizen zum Sterben des Dorfes Horno in der Lausitz
Jurij Koch: Grubenrandnotizen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIch glaube nicht daran, dass Menschen tatsächlich so vergesslich sind. Aber wenn es um Macht, Einfluss, Geld und Imponieren geht, dann schmeißen sie alle Moral und alle Bedenken über Bord. Und da ist es egal, in was für einer Gesellschaft sie an die Schalthebel kommen: Sie walzen alles nieder, was ihnen in den Weg kommt. Dörfer und Landschaften. Mühlrose in der Lausitz ist nicht das erste Dorf, das sie mit Finten und Verträgen „devastieren“ wollen. Keiner weiß das besser als der sorbische Schriftsteller Jurij Koch.
Company nimmt nach Premieren-Absage Vorstellungen wieder auf
Semperoper. Foto: Marcus Fischer

Foto: Marcus Fischer

Das Semperoper Ballett gibt bekannt, dass mit der Vorstellung am Freitag, den 25. September 2020, die Serie der Galavorstellungen „Semper Essenz: We will dance!“ stattfindet. „Nachdem die ersten beiden Vorstellungen unserer Ballett-Gala leider abgesagt werden mussten, sind wir endlich zurück auf der Bühne unseres wunderbaren Opernhauses und freuen uns darauf, die Premiere von „Semper Essenz: We will dance!“ unter Mitwirkung der weltberühmten Sächsischen Staatskapelle Dresden zu präsentieren.“