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Polizeibericht, 4. Juni: Hund gestohlen, Mysteriöses Geschehen, Baugitter auf die Straße geschoben

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    Am Freitagmittag wurde in der Otto-Schill-Straße ein Hund gestohlen +++ Verschiedene Aussagen zu einem mysteriösen Geschehen am gestrigen Abend - In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Missglückter Scherz - Zwei 17-Jährige schoben heute Nacht Baugitter im Gerichtsweg auf die Straße.

    Wer hat Odin gesehen?

    Bereits am Freitag in der letzten Woche wurde „Odin“ von einem unbekannten Mann oder einer Frau gestohlen. Bei Odin handelt es sich um einen reinrassigen Boxer mit weiß-braunem Fell und einer Schulterhöhe von ca. 50 – 60 Zentimetern. Odin ist gechipt, kastriert, hat einen kupierten Schwanz und ist acht Jahre alt. Sein Frauchen (38) hatte ihn am Freitag, zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr, in der Otto-Schill-Straße angeleint, während sie einkaufen war. Eine komplette Absuche der näheren Gegend auch mit Freunden hat Odin bisher nicht wieder ans Tageslicht gebracht.

    Wer kann helfen? Wer hat gesehen, wie eine fremde Person den Hund in der letzten Woche mitgenommen hat? Wer kann Hinweise liefern, wo sich der Hund derzeit aufhält? Odin ist zahm und freundlich zu jeder Person der er begegnet – er wäre also ohne zu zögern auch mit Fremden mitgegangen. Hinweise werden durch das Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19 – 21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105 – 0 entgegen genommen!

    Eine Sache, zwei Sichtweisen – dringend Zeugen gesucht!

    Zwei verschiedene Aussagen liegen nun der Polizei zu einem mysteriösen Geschehen am gestrigen Abend (17:20 – 17:40 Uhr) vor: So soll aus seiner Sicht ein 59-Jähriger mit seinem weißen Citroen auf der mittleren Spur gefahren sein, als ein dunkler BMW (Fahrer: 38) herannahte und dabei immer wieder die Fahrspur zügig wechselte. Er wollte so offenbar im stockenden Feierabendverkehr schneller vorankommen, mutmaßte der Citroen-Fahrer. Dann wechselte der 59-Jährige in die rechte Spur und der BMW-Fahrer, der inzwischen auf der mittleren Spur an ihm vorbeigezogen war, scherte vor ihm zügig in die kurzzeitig entstandene Lücke ein. Dabei soll der BMW-Fahrer seinen Citroen touchiert haben. Sofort schaltete der 59-Jährige die Warnblinkanlage ein, stieg aus und wollte den 38-Jährigen zur Rede stellen. Der wies ihn allerdings schroff ab und fuhr weiter.

    Zwischenzeitlich sprach ein Mercedes-Fahrer (65) den 59-Jährigen an und erklärte, das Geschehen beobachtet zu haben. Außerdem sprang er in sein Auto und folgte dem BMW. Nach einigen hundert Metern stellte der Zeuge den 38-Jährigen zur Rede, der verkehrsbedingt an einer Ampel halten musste. Doch war dieser nach Aussagen des Zeugen und des 59-Jährigen nicht einsichtig. Deshalb habe der 65-Jährige vom Nummernschild des BMW Beweisfotos gemacht und sei wieder in seinen Mercedes eingestiegen. Das wiederum missfiel dem BMW-Fahrer, der nun wohl ausstieg, zum Mercedes ging und den 65-Jährigen herauszerrte, so dass er auf die Straße fiel. Außerdem habe er nach dem Zeugen getreten, den er allerdings nicht traf.

    Der mittlerweile hinzu geeilte 59-Jährige hielt den aufgebrachten und um sich schlagenden BMW-Fahrer fest, woraufhin es zu einer erneuten Rangelei kam. Die endete schließlich mit einem Sturz nahe des Gehwegs. Später beruhigte sich die Situation, Polizei wurde gerufen. Gegenüber der Polizei gab der 38-Jährige schließlich an, nichts bemerkt zu haben. Die Delle, um die sich der gesamte Ärger drehte, soll vor drei Wochen bei einem Unfall geschehen sein. Die Schlägerei hatte sich aus seiner Sicht anders zugetragen. Noch bevor er überhaupt mit dem Fotografierenden reden konnte, soll der Citroen-Fahrer ihn bereits festgehalten und zum Schlag ausgeholt haben, woraufhin er sich wehrte.

    Um das Geschehen klären zu können, sucht die Polizei nun Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wendet sich bitte an das Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19 – 21, in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105 – 0.

    Umarmt und ausgeraubt

    Mittwoch früh war ein 28-Jähriger zu Fuß im Leipziger Zentrum, Ritterstraße, unterwegs, als er von zwei unbekannten Tätern ausgeraubt wurde. Einer näherte sich dem Geschädigten von hinten und nahm ihn kurzerhand in einen Würgegriff. Der zweite Täter griff währenddessen in die Gesäßtasche des 28-Jährigen und stahl seine Geldbörse und sein Handy. Die Täter flüchteten mit der Beute. Das Opfer blieb unverletzt zurück.

    Mit dem Lokus auf und davon

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen unbekannte Täter in eine Gaststätte in den Vierackerwiesen ein. Zuerst versuchten sie, ein Garagentor aufzuhebeln, was ihnen jedoch nicht gelang. Über einen Seiteneingang der Lokalität gelang ihnen dann jedoch der Zugang zum Gebäude. Dort wurden verschiedene Räume durchsucht und diverse Gegenstände mitgenommen. Dazu gehörten unter anderem eine Kiste mit Cola, Fanta, Sprite und ein Sack voller Bratwürste, Hähnchenfleisch und Frostbrötchen. Vielleicht wollten sich die Diebe ja demnächst selbst häuslich einrichten, jedenfalls griffen sie sich zusätzlich noch eine Grünpflanze und einen Toilettenspülkasten – wer hätte gedacht, dass Einbrecher auch auf WC-Hygiene achten? Doch die Geschichte geht noch weiter! Warum auch immer, die Langfinger ließen von ihrer Beute ab, so dass die Polizei sämtliche Gegenstände, inklusive eines Brecheisens in einem angrenzenden Waldstück finden konnte. Der Sachschaden an der Gaststätte ist bisher noch nicht bekannt.

    Jugend forscht im Selbstversuch

    Obwohl die enthemmende Wirkung von Alkohol hinreichend bekannt ist, muss wohl trotzdem jeder seine ganz persönliche Erfahrung machen. Für zwei 17-Jährige hat dies nun ein strafrechtliches Nachspiel, denn sie schoben heute Nacht im Hochgefühl der guten Laune Baugitter im Gerichtsweg auf die Straße. Leider kollidierte ein Fahrzeugführer mit einem solchen Element, so dass aus einem Scherz ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr wurde. Hoffentlich ziehen die beiden Testpersonen die richtigen Schlüsse aus ihrem Experiment.

    Faust in Ketten gelegt

    Macht demonstrierte ein 25-Jähriger gestern Abend im Einkaufszentrum „Brühl“, als er vom Mitarbeiter (39) eines Sicherheitsdienstes festgehalten wurde. Der Dieb, der seine Faust mit Ketten umwickelt hatte, schlug auf den Wachmann ein, um sich und seine Beute in Sicherheit zu bringen. Das Diebesgut hatte er zuvor in einem Laden in die Hose gesteckt und das Geschäft ohne zu zahlen verlassen. Doch wurde er dabei von dem Sicherheitspersonal beobachtet, das sich auf die Spur des Diebes setzte und ihn vor dem Laden dingfest machte. Kurzum, sein Versuch zu entkommen misslang, so dass er bis zum Eintreffen der Gesetzeshüter festgehalten und namentlich bekannt gemacht werden konnte. Nun wird gegen ihn wegen Ladendiebstahl und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Immerhin hatte er den Mitarbeiter bei der Rangelei leicht verletzt.

    Mädchen rennt vor Pkw

    Mittwochnachmittag kam es auf der B 2 in stadteinwärtiger Richtung zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein junges Mädchen verletzt wurde. Der Fahrer (33) eines grünen Audi wollte nach rechts in die Bautzner Straße abbiegen, als vor ihm plötzlich von links ein 14-jähriges Mädchen auf die Fahrbahn rannte. Sie kam zwischen haltenden Autos hindurch gerannt, so dass der 33-Jährige sie gar nicht hätte rechtzeitig erblicken können. Daher erfasste er das Mädchen und sie wurde mit schweren Verletzungen in eine Leipziger Klinik gebracht.

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