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Polizeibericht, 8. Juni: Geschlagen und beraubt, Brutaler Einbrecher, Arbeitsunfall im Schauspiel

Am Schwanenteich wurde ein 18-Jähriger von zwei Männern geschlagen und beraubt +++ Ein 25-Jähriger wurde am Bahnhof von drei Männern malträtiert +++ In Wahren stach ein Dieb auf dem Flucht mit einem Schraubendreher zu +++ Im Schauspiel Leipzig kam es zu einem schweren Arbeitsunfall +++ Am Wochenende verschwanden mehrere Fahrzeuge.

Geschlagen und beraubt

Fall 1
Beraubt wurde Samstagabend ein 18-Jähriger. Zwei unbekannte Männer näherten sich dem jungen Mann, der mit seiner gleichaltrigen Freundin auf einer Wiese am Schwanenteich saß, und fragten zunächst nach einer Zigarette. Sie erhielten das Gewünschte. Offenbar aus „Dank“ griff ihm einer in die Hosentasche und zog das Handy heraus. Als der Geschädigte dies bemerkte, verlangte er dessen unverzügliche Herausgabe. Doch stattdessen hagelte es Schläge ins Gesicht. Das Opfer erlitt eine Kieferverletzung und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Nach der Tat flüchtete das Duo mit dem Mobiltelefon des 18-Jährigen. Die Begleiterin des Verletzten rief die Polizei. Kripobeamte ermitteln wegen Raub.

Fall 2
Ein 25-jähriger Mann aus Pakistan fuhr gestern Abend, 22:35 Uhr, mit der Straßenbahnlinie 11 von der Georg-Schumann-Straße kommend zum Bahnhof und stieg hier an der Zentralhaltestelle aus. Hier standen drei männliche Personen und sprachen diesen auf Englisch an. Anschließend wurde der 25-Jährige gleich tätlich angegriffen, am Arm gepackt und im Kreis gedreht. Aus seiner hinteren Hosentasche wurde ihm die Geldbörse herausgezogen und die drei unbekannten Täter warfen sich die Geldbörse im Kreis zu. Der 25-jährige versuchte nun an die Geldbörse zu gelangen. Einer der drei nahm daraufhin das Bargeld aus der Geldbörse und verstaute dies in seine Hosentasche. Der 25-Jährige reagierte hier blitzschnell, griff in die Hosentasche und hatte das Papiergeld wieder in seiner Hand gebracht. Anschließend ballte er die Faust und hielt dieses ganz fest. Als Reaktion wurde der Geschädigte mittels eines Faustschlags in das Gesicht und eines Fußtrittes von hinten an seinen Rücken getreten.

Aufmerksame Passanten riefen daraufhin umgehend die Polizei. Die unbekannten Täter flüchteten in Richtung Schwanenteich. Das Rettungswesen traf ebenfalls zeitnah ein. Der Geschädigte wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und hier zunächst stationär aufgenommen. Im Zuge der geführten Ermittlungen wurde bekannt, dass ein Bürger am Wintergartenhochhaus die Geldbörse und einige Papiere aufgefunden hatte. Was noch fehlt ist die EC-Karte. Zu den Personenbeschreibungen der unbekannten Täter ist nur bekannt, dass einer ein rotes Hemd trug und eine andere Person ein weißes Basecap. Die unbekannten Täter waren zwischen 20 und 25 Jahre alt.

Mit Schraubendreher zugestochen

In erster Reihe konnte ein Anwohner (38) die fast filmreife Flucht eines Diebes und Messerstechers beobachten und griff heldenhaft ins Geschehen ein. Er war gestern Nachmittag gerade von einer Motorradausfahrt zurückgekehrt und wollte das Mehrfamilienhaus in der Linkelstraße betreten, als ein Unbekannter zur Haustür herausstürzte, gefolgt von seinem Nachbarn. Dieser schrie, dass der Flüchtende gerade bei ihm eingebrochen hätte. Was war geschehen?

Der Einbrecher hatte die Tür zur Mietwohnung des 46-Jährigen aufgetreten und anschließend das Arbeitszimmer durchsucht. Was er nicht wusste, dass er stillen Alarm auslöste. So kehrte der Wohnungsmieter, der noch ganz in der Nähe weilte und den Alarm bemerkte, zurück. Er überraschte den Einbrecher, der sich unverzüglich aus dem Staub machte.

Diesen Dieb sah nun der 38-Jährigen in Richtung Stahmelner Straße flüchten. Sofort nahm er die Verfolgung auf und rief zu dem Langfinger, dass er stehen bleiben solle. Doch der drehte sich nur um und stach mit einem Schraubendreher zu. Anschließend schlug er ihn mit der Faust ins Gesicht, so dass er neben der Stichwunde in der Wange auch einen Zahn einbüßte. Nach diesem Exzess drehte sich der Dieb um und rannte weiter in Richtung der evangelisch-lutherischen Kirche. Doch ließ er sich trotz der Verletzungen nicht von der Verfolgung abbringen und lief dem Schurken, begleitet von seinem Nachbarn, weiter hinterher. Während der Verfolgung rief er die Polizei. Als der Dieb bemerkte, dass er nach wie vor verfolgt wurde, drehte er sich immer wieder um und stieß wüste Bedrohungen aus. Am Auensee schließlich konnte er so viel Vorsprung gewinnen, dass sich seine Spur verlor.

Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei. Spuren wurden gesichert. Der 38-Jährige begab sich zur ärztlichen Behandlung in eine „Spezialklinik“ und konnte nach ärztlicher Behandlung diese wieder verlassen. Gestohlen wurde wohl nichts, doch die Türzarge stark beschädigt, so dass der Schaden vorerst auf 500 Euro geschätzt wird.

Den Täter beschrieb der 38-Jährige als einen ca. 175 cm – 180 cm großen Mann von kräftiger Gestalt, im scheinbaren Alter ca. 40 Jahren, mit blonden kurzen Haaren. Insbesondere fiel ihm die unregelmäßige Narbe an der rechten Wade des Diebes auf und dass er ein blaues T-Shirt, eine beige-farbige, knielange, hochgekrempelte Hose und festes Schuhwerk trug.

Schwerer Arbeitsunfall im Schauspiel

Ein schwerer Unfall ereignete sich Sonntagabend im Schauspiel Leipzig, bei dem sich während des Bühnenabbaus drei Mitarbeiter verletzten. Sie schraubten Bühnenelemente im Ausmaß von 2 x 5 Metern lose, die sie auf einem Bühnenwagen verstauten. Doch kippten drei der Elemente vom Wagen und trafen die Techniker. Ein Vorarbeiter (39) wurde von einem der Elemente eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er intensiv-medizinisch behandelt werden musste. Zwei (m: 38, 45) kamen mit leichten Blessuren davon, dennoch mussten sich auch ärztlich behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung, außerdem wird geprüft, ob die Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten wurden.

Dieselklau?

Der Fahrer (42) eines Lkw MAN saß heute früh in der Fabrikstraße in seinem Fahrerhaus, als plötzlich neben ihm ein weißer VW-Transporter auftauchte. Ein Mann stieg aus und versuchte sofort, den geschlossenen Tankdeckel des Speditionsfahrzeuges gewaltsam zu öffnen. Der 42-Jährige stieg sofort aus, ging zum Transporter und hielt sich an der Motorhaube des VW fest. Dessen Fahrer setzte daraufhin das Fahrzeug in Bewegung, so dass der 42-Jährige stürzte und sich am linken Arm und Knie verletzte. Zudem streifte der Transporter den Lkw. Der Fahrer setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort. Der Verletzte, für den ein Rettungswagen zur Fahrt in ein Krankenhaus angefordert wurde, informierte die Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fahrzeugdiebstähle

Fall 1
In der Hans-Oster-Straße/Lotzestraße verschwand Sonntagnacht ein gesichert abgestellter schwarzer Audi A 5 des 35-jährigen Halters auf bisher unbekannte Art und Weise aus einer Tiefgarage. Der Wert des Fahrzeuges beträgt ca. 37.000 Euro.

Fall 2
In der Fleissnerstraße verschwand ebenfalls Sonntagnacht ein gesichert abgestellter schwarzer Audi A 5 Coupé des 40-jährigen Halters. Der Wert des Fahrzeuges beträgt ca. 37.000 Euro.

Aus der gleichen Tiefgarage verschwand auch ein ordnungsgemäß abgestellter sepanblauer Audi A5 Coupé der 33-jährigen Nutzerin des Firmenfahrzeuges in einem Wert von ca. 50.000 Euro. Zum Zeitpunkt der Tatzeit war das Gittertor defekt.

Fall 3
In der Zeit vom 23.05.2015, 15:00 Uhr bis 07.06.2015, 14:30 Uhr verschwand in der Wettiner Straße/Liviastraße der gesichert abgestellte schwarze Skoda Fabia mit weißem Dach eines 50-jährigen Besitzers. Der Zeitwert des Fahrzeuges beträgt ca. 8.000 Euro.

Fall 4
In Schkeuditz OT Kursdorf, Freirodaer Straße, verschwand auf bisher unbekannte Art und Weise, in der Zeit von 27.05.2015, 11:20 Uhr bis 07.06.2015, 14:10 Uhr, der ordnungsgemäß geparkte schwarze Audi Q 5 des 31-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 35.000 Euro.

Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen in allen Fällen aufgenommen.

Motorroller entwendet

Auch ein Motorroller wurde entwendet. Auf bisher unbekannte Art und Weise verschwand Sonntagnacht in der Max-Liebermann-Straße der auf der Terrasse abgestellte grüne Motorroller 562 LCE vom Typ 50 GT der 69-jährigen Halterin in einem Zeitwert von ca. 1.400 Euro. Der Motorroller war mittels Lenkradschloss gesichert und die Gartentür zum Grundstück verschlossen.

PolizeiMelder
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Die Gewerkschaft ver.di kündigt weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst an. Foto: ver.di

Foto: ver.di

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Warum verschwinden Kleinverlage eigentlich vom Markt? Ist die Digitalisierung dran schuld?
Prof. Friedrich Figge. Foto: HTWK Leipzig

Foto: HTWK Leipzig

Für alle LeserDie Kleinverlage in Deutschland sind schon oft totgesagt worden, und in der Tat sinkt ihre Zahl von Jahr zu Jahr: Allein von 2.019 kleinen Verlagen im Jahr 2013 sank ihre Anzahl auf 1.850 im Jahr 2017. Das entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent. Dennoch scheint sich diese Gruppe innerhalb der Verlagsbranche immer noch recht sicher zu sein, auch in Zukunft ein relevanter Teil der deutschen Kulturlandschaft zu sein, meint zumindest Prof. Friedrich Figge, seit 2004 Lehrstuhlinhaber für Electronic Publishing und Multimedia an der HTWK Leipzig.