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Polizeibericht, 25. Januar: 19-Jähriger zusammengeschlagen, „Antänzer“ unterwegs, Sattelzug verschwunden

Samstagfrüh wurde ein 19-Jähriger am Brühl von drei Männern zusammengeschlagen - Zeugen gesucht +++ Am Wochenende wechselten Geldbörsen und Handys mittels "Antanztrick" die Besitzer +++ In Döbernitz verschwand am Wochenende ein gesamter Sattelzug samt Ladung von 15 Tonnen Aluprofilen - Stehlschaden mindestens 300.000 Euro.

19-Jähriger zusammengeschlagen

Samstagfrüh, gegen 04:30 Uhr, erhielt ein 19-Jähriger auf dem Heimweg, neben dem Einkaufscenter am Brühl, eine merkwürdige Frage im Dunkeln zugerufen. Es ging um die Zugehörigkeit seiner Person zu einem großen Leipziger Fußballverein, der sich mit einem geflügelten Stier schmückt. Der junge Mann erklärte dem Fragenden, dass er kein Fan sei, aber die Mannschaft an sich gut fände. Offenbar war das die falsche Antwort gewesen …, denn im nächsten Augenblick erhielt der 19-Jährige mehrere Faustschläge mitten ins Gesicht.

Unvermittelt sank er zu Boden und landete im Gebüsch als er von nunmehr drei Tätern geschlagen und getreten wurde. Der 19-Jährige versuchte, sich mit Armen und Händen zu schützen, was ihm nur leidvoll gelang. Letzten Endes verlangte der Anführer der Gruppe Handy und Portemonnaie des am Boden kauernden. Der geschlagene Mann zückte zwar sein Mobiltelefon, doch bevor er es einem der Täter geben konnte, besann er sich, wandte sich ab und rannte so schnell er konnte in Richtung Hauptbahnhof davon. Dort rettete er sich zur Bundespolizei, die daraufhin die Kollegen der Landespolizei und einen Rettungswagen informierten.

Den Anführer der Gruppe konnte der 19-Jährige später wie folgt beschreiben:

– ca. 1,70 m groß – auffällig kleiner als seine beiden Begleiter
– Glatze oder extrem kurze Haare
– zwischen 20 und 28 Jahren alt
– stämmige, trainierte Statur
– dunkel bekleidet
– ovales Gesicht
– Deutsch mit ortsüblichem Dialekt
– ungepflegtes Erscheinungsbild

Der 19-Jährige wurde durch den Angriff arg in Mitleidenschaft gezogen. Er erlitt Prellungen im Gesicht und im Oberkörperbereich, die in einer Klinik behandelt werden mussten.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern liefern können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

„Antänzer“ unterwegs

Fall 1
„Fest im Griff“ hatten am Sonntagabend zwei Unbekannte zwei Mädels am Lindenauer Markt. Die Männer winkten zunächst den Jugendlichen (15) zu und gingen dann zu ihnen. Sofort suchten sie die körperliche Nähe, umarmten die beiden und verschwanden plötzlich mit einer stadtauswärts fahrenden Straßenbahn. Die Mädchen mussten gleich darauf das Fehlen ihrer Handys feststellen und erstatteten Anzeige. Ihnen entstand Schaden in Höhe von ca. 160 Euro.

Fall 2
Ehe er es bemerkte, war er auch schon seine Geldbörse mit einer zweistelligen Summe, Personalausweis, zwei Kreditkarten und anderen Dokumente sowie Handy und Schlüssel los: Ein 32-Jähriger war Sonntagfrüh gemeinsam mit seiner Freundin in der Hainstraße, Richtung Markt unterwegs, als er zwei Männer bemerkte, welche in die gleiche Richtung liefen. Kurz darauf wurde er auch schon von einem auf Englisch angesprochen und gleichzeitig „angetanzt“. Sein Komplize stand währenddessen etwas abseits und telefonierte. Wenig später war der nächtliche „Tänzer“ weg und der Geschädigte stellte in einer Gaststätte seine offene Gürteltasche, die er unter seiner Jacke getragen hatte, und das Fehlen seines Portemonnaies fest. Er lief noch einmal nach draußen, um nach den Unbekannten zu schauen, doch er konnte niemanden mehr sehen.

So erstattete er Anzeige. Nach seinen Angaben ist der „Antänzer“ südländischen Typs, vermutlich Araber, ist 28 bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 m groß und schlank, hat schwarze kurze Haare und ein gepflegtes Äußeres. Sein Komplize ist ebenfalls vermutlich Araber, gleichen Alters und etwas kleiner. Er war mit einer hellen Jacke bekleidet.

In beiden Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen.

Schwere Verluste

Freitagnachmittag stellte der Fahrer (52) den von ihm genutzten Sattelzug auf dem Gelände eines Autohauses in Döbernitz ab. Als er Montagfrüh den DAF nutzen wollte, stellte er fest, dass der komplette Zug samt Ladung – 15 Tonnen Aluprofile – verschwunden war.

Sofort erstattete er Anzeige und beschrieb das Fahrzeug folgendermaßen:

– Die Sattelzugmaschine ist komplett weiß und voll verspoilert.
– Die Zugmaschine hat keine Aufschriften.
– Der Anhänger hat eine graue Plane und graue Palettenkästen.

Den Stehlschaden bezifferte der 52-Jährige mit mindestens 300.000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen.

Kellereinbrüche

Fall 1
Ein Unbekannter machte sich am Wochenende im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses in Grünau zu schaffen. Er brach den Riegel einer Kellerbox auf und verschwand mit einer elektrischen Gartenschere, mehreren Flaschen Sekt, Bier und alkoholfreien Getränken im Gesamtwert von ca. 100 Euro. Die Geschädigte (57) erstattete Anzeige. Der Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen laufen.

Fall 2
Ebenfalls am Wochenende war ein Einbrecher im Keller zweier Mehrfamilienhäuser in Grünau und drang dort in insgesamt zehn Keller ein. Er entwendete nach ersten Erkenntnissen drei Schlagbohrmaschinen, einen Bohrhammer, eine Stichsäge, zwei Schlafsäcke, eine Reisetasche, einen Bootsmotor und diverses Angelzubehör und konnte damit unerkannt verschwinden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 250 Euro. Die Höhe des Stehlschadens wurde auf mindestens 1.800 Euro beziffert. Die Ermittlungen dauern noch an.

Fall 3
Ein unbekannter Täter verschaffte sich gestern in der Wittstockstraße zunächst Zutritt zum Keller. Dort brach er eine Kellerbox auf und stahl daraus zwei Fahrräder. Leicht hatte es der Langfinger nicht, denn die Geschädigten hatten die Räder – ein Trekkingrad und ein Rennrad – mit jeweils vier Schlössern in sich gesichert. Allerdings nutzte der Dieb eine Flex, um die Schlösser zu durchtrennen. Der Sachschaden war mit ca. 20 Euro gering. Den Anzeigeerstattern (w.: 47; m.: 48) entstand jedoch Schaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Lkw umgekippt

Heute früh ereignete sich auf der BAB 14, km 21, 6 in Fahrtrichtung Magdeburg ein schwerer Verkehrsunfall. Der Fahrer (26) eines tschechischen Lkw kam aus noch nicht geklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, durchbrach die Mittelleitplanke, kippte um und blockierte auch noch die linke Fahrspur in Fahrtrichtung Dresden. Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Lkw-Ladung (Heuballen) machte sich selbständig und verteilte sich auf den Fahrbahnen. Vier Pkw-Fahrer – Caddy, Golf, Passat, Ford – konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhren auf. Zum Glück gab es keine weiteren Verletzten. Zunächst staute sich der Verkehr; konnte in Richtung Magdeburg nur auf dem Seitenstreifen und in Richtung Dresden nur auf der rechten Fahrspur vorbeigeleitet werden. Ab 09:30 Uhr wurde mit dem Aufrichten des Lkw begonnen. Die Bergungsmaßnahmen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, da noch die Heuballen gesichert und abtransportiert werden müssen. Im Bereich der Mittelleitplanke hatte der verunglückte Lkw Diesel verloren. Nun muss hier Erdreich abgetragen werden. Dazu kam ein Gefahrgutzug der Feuerwehr zum Einsatz. Es ist ein hoher Sachschaden, der noch nicht genau beziffert werden konnte, zu verzeichnen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Pkw erfasste Fußgänger – schwer verletzt

Beim Rückwärtsausparken auf einem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt in der Volksgartenstraße erfasste am Samstagnachmittag der Fahrer (37) eines Opel Corsa einen Fußgänger (87) mit einem Rollator. Der ältere Herr stürzte auf die linke Seite und brach sich den Oberschenkel. Er wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Gegen den Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Einfach abgehauen …

… war ein Autofahrer, nachdem er heute Nacht beim Abbiegen auf die Blücherstraße gegen einen geparkten Renault Laguna gestoßen war, woraufhin dieser gegen einen VW Polo geschoben wurde. Nach dem Unfall verließ der Unbekannte pflichtwidrig den Unfallort. Ein Anwohner (41), der zu dieser Zeit auf dem Balkon stand, hörte einen lauten Knall und sah noch einen dunklen Pkw, bei welchem es sich um eine Mercedes-A-Klasse handeln könnte, sehr schnell in Richtung Erika-von-Brockdorf-Straße wegfahren. Er ging wenig später nach unten, stellte dann zwei beschädigte Pkw fest und rief die Polizei. Er teilte den Beamten seinen Verdacht mit.

Der Unfallverursacher konnte wenig später mit seinem beschädigten Pkw Mercedes A 180 durch Polizisten festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Der Vortest ergab 1,56 Promille. Seinen Führerschein ist der Leipziger (19) vorerst los. Er hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Fahren unter Alkoholeinfluss strafrechtlich zu verantworten. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 9.000 Euro.

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