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Polizeibericht, 19. Mai: Raubüberfall, Betrüger, Fahrraddiebstähle

Gestern Abend wurde ein 29-Jähriger in der Torgauer Straße überfallen – Zeugen gesucht +++ Die Polizei warnt – Betrüger treiben wieder ihr Unwesen +++ Im Stadtgebiet wurden mehrere Fahrräder gestohlen +++ In der Dieskaustraße verletzte sich ein Motorradfahrer schwer.

Raubüberfall

Gestern Abend wurde ein 29-Jähriger in der Torgauer Straße überfallen. Er war 20:10 Uhr mit seinem Rad Richtung Permoser Straße unterwegs als plötzlich sein Telefon klingelte und er deswegen stehen blieb. Er schaute nach. Just in dem Moment stieg ein Unbekannter aus einem in der Nähe haltenden schwarzen Passat mit dem Kennzeichenfragment: L-Q … aus und schlug mehrmals auf ihn ein. Er nahm dem 29-Jährigen das Portemonnaie weg und verschwand.

Nun ermittelt die Leipziger Kripo wegen Raubes und sucht nach einem Mann auf den folgende Beschreibung passt:

– europäischer Typ,
– 35 – 40 Jahre alt,
– ca. 180 cm groß,
– kräftige Statur, ca. 160 kg
– dunkle, nach hinten gegelte Haare
– Tunnel im linken Ohr
– trug ein schwarzes T-Shirt und eine dunkel karierte ¾-lange Hose sowie Turnschuhe

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Bösartige Abzocke – Die Polizei warnt

Die Polizei warnt – Betrüger treiben wieder ihr Unwesen! Was war geschehen? Eine 76-Jährige fand gestern Nachmittag einen Brief in ihrem Postkasten, dessen Inhalt an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Die Dame solle mit dem beigefügten Überweisungsträger eine Zahlung in Höhe von 120 Euro vornehmen, so der Wortlaut, da sie an einem Gewinnspiel teilgenommen hätte. Um die Zahlungsmotivation des Empfängers zu erhöhen, wurde in einem Nebensatz ein Inkasso-Unternehmen erwähnt. Dieses würde bei Nichtzahlung innerhalb von sieben Tagen die Zwangsvollstreckung und Pfändung durch einen Gerichtsvollzieher veranlassen. Doch die Dame war sich sicher, niemals mit dem Unternehmen in Kontakt gestanden zu haben. Ihr schwante, dass Betrüger am Werk sind und sie informierte die Polizei. Eine Zahlung? Kam gar nicht in Frage! Besonders sonderbar schien ihr vor allem, dass auf dem Überweisungsträger eine ausländische IBAN, die zum Zielkonto gehörte, aufgedruckt war. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Betrug.

Vorsicht – Handydiebe unterwegs!

Fall 1

Ein 17-Jähriger befand sich gestern früh mit Freunden auf dem Schulweg. Sie standen am Bahnhof an der Haltestelle und warteten auf eine Bahn der Linie 16. Die Straßenbahn fuhr ein und der Jugendliche lief bis zur vorderen Tür. Dort wurde er plötzlich von einem unbekannten Mann angesprochen. Dieser reichte ihm die Hand und legte ihm gleichzeitig seinen linken Arm um die Schulter. Darüber wunderte sich der Jugendliche sehr. Als er in die Bahn einstieg, befand sich hinter ihm der Unbekannte. Dieser verließ jedoch kurz darauf wieder die Straßenbahn. Der 17-Jährige musste nun das Fehlen seines Handys aus der rechten Hosentasche feststellen. Ihm entstand ein Schaden von ca. 250 Euro. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Nach seinen Angaben handelt es sich beim Dieb um einen Ausländer (südeuropäisches Aussehen), zwischen 25 und 30 Jahren alt, schlank und etwa 1,85 m groß. Er war schwarzhaarig und hatte eine braune Hautfarbe. Er trug einen grünen, bis zum Knie reichenden Mantel.

Fall 2

Ein 59-Jähriger saß auf einer Bank an der Haltestelle in der Wittenberger Straße, um mit einem Bus der Linie 90 nach Hause zu fahren. Er telefonierte gerade, als drei unbekannte, dem Anschein nach ausländische Personen auf ihn zukamen. Der Mann steckte sein Handy ein. Während sich zwei der Männer vor ihn stellten und ihn in ein Gespräch verwickelten, blieb einer abseits stehen. Plötzlich sagte einer, dass der 59-Jährige Schmutz auf der Jacke hätte und wischte darauf herum. Wenig später verschwand das Trio und der Geschädigte musste das Fehlen seines Handys feststellen.

Von zwei Männern liegen folgende Personenbeschreibungen vor:
1.
Person:
– 19 bis 21 Jahre alt, 1,65 m bis 1,70 m groß, schlank,
– schwarze Haare, trug einen Vollbart,
– war mit einem Jogginganzug bekleidet
2. Person:
– 25 bis 30 Jahre alt, 1,70 m bis 1,75 m groß, schlank,
– schwarze Haare,
– trug einen Anzug und ein helles Hemd.

Beide Männer sprachen gebrochen Deutsch. Der Geschädigte erstattete Anzeige. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von etwa 100 Euro. In beiden Fällen wurden die Ermittlungen durch Kripobeamte aufgenommen.

Fahrraddiebe unterwegs

Das milde Wetter lockt wieder zahlreiche Fahrradfahrer auf Leipzigs Straßen. Aber nicht nur Liebhaber des eigenen Velos, sondern auch die fremder Räder. So registrierte die Polizei am Mittwoch gleich mehrere Fahrraddiebstähle. Vom Schulgelände in der Volksgartenstraße wurde am Mittwochvormittag ein weißes 26-er Stratos Mountainbike entwendet. Trotz Sicherung mit einem dicken Kettenschloss an einer Stange, stand es nach Schulschluss nicht mehr am Abstellort. In der Hedwig-Burgheim-Straße wurde durch unbekannte Diebe ein Diamant Ubari deluxe Rad entwendet. Dabei handelte es sich um ein E-Bike. Dieses war mit einem Seilschloss gesichert. Der 82-jährige Eigentümer, der die elektrische Unterstützung beim Antrieb sehr geschätzt hatte, fand das Schloss durchtrennt vor. Vom E-Bike fehlte jede Spur. Ein schwarzes 28-er Urban Cross-Bike des Herstellers Tecno Bike stellte der Eigentümer in der Pfaffendorfer Straße ab. Obwohl er das Rad ordnungsgemäß mit Schloss zwischen Fahrradrahmen und Fahrradabstellbügel sicherte, war es bei seiner Rückkehr nicht mehr am Ort. In der Johannisallee wurde am Mittwochmittag ein Bulls Sharptail trotz Sicherung mit Schloss entwendet. Der Wert aller Räder lag im mittleren dreistelligen Bereich, der des E-Bikes im unteren vierstelligen.

Containerbrand

Ein Leipziger (42), gerade auf dem Weg zur Arbeit, bemerkte heute früh einen brennenden Container in Höhe eines Einganges zur Alten Messe. Er informierte Feuerwehr und Polizei. Die Kameraden der Südwache hatten die Flammen schnell unter Kontrolle. Der Inhalt eines 10-Kubikmeter-Abfallcontainers eines Entsorgungsunternehmens war durch einen Unbekannten angezündet worden, so dass Altholz, Paletten und Pressspanplatten verbrannten. Der Container wurde stark beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung laufen.

Motorradfahrer schwer verletzt

Der Fahrer (41) einer Suzuki war gestern Abend auf der Dieskaustraße stadteinwärts unterwegs. In Höhe des Grundstückes 447 geriet er auf die Fahrbahnmitte und stieß dort gegen ein Verkehrsschild auf der Querungshilfe. Er verlor die Kontrolle über sein Krad, stürzte und verletzte sich so schwer, dass er in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden musste. Polizeibeamte stellten Atemalkoholgeruch beim 41-Jährigen fest. Der Vortest ergab einen Wert von 1,64 Promille. Die Blutentnahme wurde durchgeführt. Seinen Führerschein ist der Kradfahrer vorerst los. An der Suzuki und am Verkehrsschild entstand ein Schaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Gegen den Motorradfahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Bremsen versagten

Auf der Autobahnabfahrt an der Anschlussstelle Leipzig-Ost ließen gestern Nachmittag einen 61-Jährigen die Bremsen seines Ford Kuga im Stich, so der Fahrer. Er war auf der A 14 in Richtung Dresden unterwegs gewesen und bremste in der Abfahrt vor der Kurve, um seine Geschwindigkeit zu verringern. Doch die Fahrt ging im selben Tempo weiter, beim Bremsen „trat er ins Leere“. So fuhr er auf das Heck eines BMW Cooper auf, dessen Fahrerin (39) die Geschwindigkeit bereits verringert hatte. Etliche Meter weiter blieben schließlich beide Autos mit erheblichen Schäden – Gesamtschaden ca. 12.000 Euro –stehen. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die 39-Jährige verletzt sich und wurde zur ambulanten Behandlung in eine Leipziger Klinik gefahren. Der 61-Jährige blieb unverletzt. Nun wird gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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Israelflaggen auf der Unteilbar-Demonstration. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

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Foto: Simeon Wutte

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Grafik: Stadt Leipzig, Quartalsbericht 1 / 2019

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