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Mittwoch, 20. Januar 2021
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Polizeibericht, 11. Juli: Scheiben eingeschlagen, Raubstraftaten, Verkehrsunfall

Von Polizeidirektion Leipzig

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    In der Freitagnacht wurden insgesamt sieben Fensterscheiben des Arbeitsgerichtes eingeschlagen +++ Im Täubchenweg wurde ein 66-Jähriger von hinten gepackt, zu Boden gedrückt, durchsucht und bestohlen +++ Um seine Tasche zu stehlen erhielt am Bahnhofsvorplatz in Dahlen ein 78-Jähriger einen Schlag ins Genick +++ In der Zwickauer Straße stießen zwei Fahrzeuge zusammen – In allen Fällen sucht die Polizei Zeugen.

    Scheiben eingeschlagen

    Unbekannte Täter haben in der Freitagacht insgesamt sieben Fensterscheiben des Arbeitsgerichtes in der Erich-Weinert-Straße eingeschlagen. Ein Mitarbeiter konnte den Tatzeitraum von Mitternacht bis 03:00 Uhr eingrenzen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19 – 21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

    66-Jähriger überfallen

    Ein 66-jähriger Geschädigter lief am Freitagabend vom Alten Rathaus allein zu einem Hotel am Gutenbergplatz. In Höhe des Alten Johannisfriedhofs, Täubchenweg, wurde er gegen Mitternacht von hinten gepackt, ein Arm um seinen Hals gelegt und festgehalten. Anschließend wurde er zu Boden gedrückt. Zwei andere Personen griffen in seine Taschen und entwendeten die Geldbörse mit diversen Gegenständen und EC-Karten, einen hohen zweistelligen Bargeldbetrag und ein Handy. Dann ließen die mehreren Unbekannten von ihm ab und flüchteten. Nach Angaben des Geschädigten wurde er kurz bewusstlos. Anschließend schleppte er sich in das Hotel. Die Mitarbeiter informierten umgehend die Polizei. Das Rettungswesen wurde eingeleitet. Aufgrund der erheblichen Verletzungen wurde er in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Eine Täterbeschreibung konnte er nicht abgeben.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    78-Jähriger beraubt

    Nachdem Samstagabend ein 78-Jähriger den Zug, von Dresden kommend, in Dahlen verlassen hatte, ging er zu seinem auf dem Parkplatz am Bahnhofsvorplatz gesichert abgestellten Fahrrad. Mit diesem wollte er die weiteren Kilometer nach Hause fahren. Er stellte seine Sporttasche mit diversem Inhalt auf den Boden und schloss sein Rad ab. In diesem Moment, gegen 23:20 Uhr, bekam er einen Schlag ins Genick, woraufhin der gehbehinderte Mann stürzte. Der Räuber griff die Tasche des Wehrlosen und verschwand. Das Opfer vermutete, dass es einer der beiden Männer gewesen war, die mit ihm aus dem Zug gestiegen waren. Der 78-Jährige, der keine Verletzungen erlitt, erstattete Anzeige. Ihm entstand Schaden in Höhe von ca. 500 Euro.

    Nach seinen Angaben liegen folgende Personenbeschreibungen vor:

    1. Person (Tasche geraubt)
    – 16 bis 18 Jahre alt, 1,70 m bis 1,75 groß, kräftig
    – dunkelblonde kurze Haare
    – bekleidet mit langer Hose, kurzärmligem T-Shirt

    2.  Person (nicht gehandelt)
    – 15 bis 18 Jahre alt, 1,60 m bis 1,65 m groß, wirkte kindlich,
    – dunkelblonde kurze Haare
    – trug lange Hose, kurzärmliges T-Shirt.

    Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Oschatz, Theodor-Körner-Str. 2, 04758 Oschatz Tel. (03435) 650-100.

    Zusammenstoß

    Ein 36-jähriger Fahrer eines Pkw Skoda fuhr Samstagmorgen, 07:30 Uhr, zusammen mit seiner 30-jährigen Frau und dem 11 Monate alten Baby die Zwickauer Straße entlang und hatte die Absicht, die Richard-Lehmann-Straße zu überqueren. Eine 44-jährige Opel-Astra-Fahrerin fuhr die Richard-Lehmann Straße in stadtauswärtige Richtung und wollte die Zwickauer Straße überqueren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß, in deren Folge der Opel Astra gegen eine Behelfsampel stieß. Im Skoda wurden alle drei Insassen leicht verletzt. Auch die Opel-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden konnten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 22.000 Euro.

    Die Verkehrspolizei sucht nun insbesondere solche Zeugen, die Hinweise zur Ampelschaltung im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

    Renitenter Kunde

    Am späten Samstagabend betrat ein 35-Jähriger den Imbiss in der Geschwister-Scholl-Straße und gab eine Bestellung auf. Offenbar dauerte ihm die Wartezeit zu lange und so „verkürzte“ er sich diese mit Aggressivität und Aufdringlichkeit. Er war bereits stark alkoholisiert und hatte offensichtlich Betäubungsmittel konsumiert. Da er versuchte, in die Küche zu gelangen, kam es neben verbalen auch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen. Anschließend wurde er vom Personal kurzerhand des Geschäfts verwiesen. Doch der Mann kehrte zurück: Diesmal hielt er eine Axt in der Hand, die er gegen das Auto eines Lieferanten „einsetzte“ und beschädigte. Danach betrat er den Imbiss und bedrohte den Angestellten (24) mit der Axt. Als der Inhaber (32) erschien, richtete er die Waffe auch gegen ihn und schlug dann ein Loch in den Tresen. Anschließend konnte der Mann überwältigt und entwaffnet werden. Dabei erlitt der 32-Jährige leichte Verletzungen. Er informierte die Polizei. Die Beamten nahmen den renitenten Leipziger fest und stellten die Axt sicher. Er hat sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Bedrohung und Sachbeschädigung zu verantworten.

    Mit 2,9 Promille unterwegs

    Polizeibeamte stoppten heute Nacht eine Autofahrerin aus dem Leipziger Land, nachdem sie mit fast 80 km/h auf der Sommerfelder Straße unterwegs war und nur knapp die Bordsteinkante „verpasste“. Die Gesetzeshüter staunten nicht schlecht, als sie starken Alkoholgeruch in der Atemluft der 43-Jährigen wahrnahmen. Der Vortest mit dem Alkomat ergab einen Wert von 2,9 Promille. So stellten die Beamten den Führerschein der zu tief ins Glas geschauten Dame sicher und ordneten die Blutentnahme an, die auf dem Revier durchgeführt wurde. Nach den polizeilichen Maßnahmen erschien der Freund (36) der 43-Jährigen, um sie mit dem Auto abzuholen. Doch die Polizisten kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und geboten ihm Einhalt: Auch er war betrunken gefahren – Vortest: 2,48 Promille. Zudem ist er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen beide wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt und beide mussten nun zu Fuß ihren Weg fortsetzen.

    Am Badesee bestohlen …

    … wurde am Sonntagnachmittag ein Pärchen (w.: 28; m.: 30). Beide gingen schwimmen. Als sie wieder aus dem Wasser kamen, war ein Platz auf der Decke frei: Der Rucksack des Mannes war weg. Mit ihm war auch ein in der Nähe sitzender unbekannter Mann – zwischen 30 und 40, 1,70 m bis 1,80 m groß, schlank, südländisches Aussehen, helle Jeans, weißes T-Shirt mit blau abgesetzten kurzen Ärmeln – verschwunden. Mit dem Handy der 28-Jährigen ortete er sein Handy und teilte umgehend der Polizei sowohl den Diebstahl seines Rucksacks als auch den Standort seines georteten Handys mit. Da das Paar aufgrund gestohlener Schlüssel das Auto nicht nutzen konnte, wurde ihm ein Pkw von Verwandten zur Verfügung gestellt. Beide verfolgten die Standorte des gestohlenen Funktelefons, meldeten den Beamten den letzten und warteten auf das Eintreffen dieser in der Eythstraße. Die Polizisten betraten die Asylbewerberunterkunft und stellten in einer der Erdgeschosswohnungen (Bewohner: 44) das Handy fest. Dies befand sich mit anderen Gegenständen aus dem gestohlenen Rucksack in einer Mülltüte. Alles wurde sichergestellt und das Diebesgut den Geschädigten wieder übergeben. Es stellte sich heraus, dass ein bekannter Landsmann (38) bei ihm war und dort seine Beute deponiert hatte. Er ist namentlich bekannt und hat sich jetzt strafrechtlich zu verantworten.

    Raubstraftat

    Ein 25-jähriger junger Mann kam heute Nacht von der Arbeit und lief aus Richtung Innenstadt bis an die Ecke Täubchenweg/Köbisstraße und von da aus in Richtung Wittstockstraße. Der 25-Jährige schaute gerade auf sein Handy, als er plötzlich von hinten umgerannt und sofort auf den Boden liegend festgehalten wurde. Eine zweite unbekannte männliche Person trat heran und durchschnitt die Riemen der Umhängetasche, die er am Körper trug. Sinngemäß äußerten die beiden Unbekannten, dass er ihnen Geld geben soll und die Tasche. Der 25-Jährige übergab den Beiden sein Handy. Sie ließen von ihm ab. Mit der Umhängetasche und dem Handy flohen sie in Richtung der Wittstockstraße. In der Umhängetasche befanden sich persönliche Gegenstände. Der Geschädigte suchte einen Imbiss in der Nähe auf und informierte die Polizei. Er wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig.

    Zur Personenbeschreibung konnte er zu der Person, die ihn umgerannt hatte, folgende Angaben machen:
    – männlich
    – 175 -180 cm groß
    – sportlich
    – weißes T-Shirt
    – Shorts
    – Sportschuhe
    – schwarzes Halstuch vor dem Gesicht
    – kurze dunkle Haare
    – deutschsprachig

    Zu der anderen Person konnte er keine Angaben machen.

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