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Polizeibericht, 8. August: Streitsuchende Handydiebe, Mülltonne angezündet, Diebe unterwegs

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    In der Ihmelsstraße ist am Sonntagabend ein 41-Jähriger Opfer einer üblen Trickdiebstehlmasche geworden +++ In der Georg-Schwarz-Straße brannte eine Papiermülltonne in voller Ausdehnung – In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ Am Wochenende wechselten einige Handys die Besitzer +++ Zu einem schweren Unfall kam es am Sonntagabend auf der Bundesautobahn 14. Ein Mann querte die Fahrbahn zu Fuß, wurde dabei von einem Peugeot 508 erfasst und schwer verletzt.

    Streitsuchende Handydiebe

    Am Sonntagabend, 21:00 Uhr, ist ein 41-Jähriger Opfer einer üblen Trickdiebstehlmasche geworden. Drei Männer liefen in der Ihmelsstraße an ihm vorbei und fragten ihn, warum er so blöd glotzen würde. Sie fingen dann auch gleich Streit an und schubsten ihn herum. Einer der drei fing dann in beschwichtigender Manier an, die Angreifer und den Angegriffenen zu beruhigen und zu trennen. Offenbar aber nicht aus Friedensliebe, denn wenig später, als die Drei von dannen gegangen waren, fehlte ihm die Geldbörse. Der vermeintliche Streitschlichter hatte sie ihm offenbar unbemerkt aus der Tasche gezogen.

    Die Personen beschrieb er wie folgt: alle drei sollen sich stark ähneln; ca. 1,80 Meter groß, kräftige, leicht untersetzte Statur, dunkle, stark gegelte Haare, helle aber stark gebräunte Haut, sprachen gebrochen aber verständlich deutsch, 30 – 35 Jahre alt, wirkten etwas heruntergekommen.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden.

    Papiermülltonne angezündet

    Mehrere Hinweisgeber teilten gestern, 14:00 Uhr, der Polizei und Feuerwehr mit, dass auf dem Gehweg in der Georg-Schwarz-Straße eine Mülltonne in voller Ausdehnung brannte. Ein Löschfahrzeug der Feuerwache Leipzig-West war schnell vor Ort und löschte den Brand. Die Flammen züngelten bedrohlich nah an einer Hausfassade, so dass das Feuer jederzeit hätte übergreifen können. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

    Überfallen …

    … wurde gestern am frühen Morgen in der Petersstraße ein 33-Jähriger aus Nigeria. Ein unbekannter ausländischer Täter schlug dem Mann zunächst eine Flasche auf den Kopf, raubte dem am Boden Liegenden das Handy aus der Hosentasche und verschwand damit. Das Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde in eine Klinik gebracht. Da er dort jedoch nicht sofort behandelt werden konnte, randalierte er nach wenigen Minuten Wartezeit in der Notaufnahme und bedrohte und beleidigte das medizinische Personal. Der Geschädigte wurde nun zum Täter. Gegen ihn wird strafrechtlich ermittelt. Zudem laufen die Ermittlungen wegen Raub.

    Handy entwendet

    Zwei Freundinnen besuchten Sonntagnacht eine Disco. Anschließend liefen beide durch die Innenstadt in Richtung Hauptbahnhof. In Höhe „Specks Hof“ kam plötzlich eine unbekannte männliche Person von hinten und riss einer 19-jährigen das Handy aus der Hand. Anschließend flüchtete er in Richtung eines Einkaufshauses. Die 19-Jährige wurde nicht verletzt. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 450 Euro.

    Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:
    – ca. 25 – 28 Jahre, schlank
    – dunkle, braune Hautfarbe, schwarze Kurzhaarfrisur, leicht lockig
    – schwarze leichte dünne Jacke, Pulli
    – dunkler Rucksack

    Von Antänzern und Handydieben

    Wieder einmal war nicht der Spaß beim Tanzen sondern das preisintensive Smartphone die Begehr körperkontaktsuchender, tanzender Männer in der Innenstadt. Trotz zahlreicher Warnmeldungen durch die Polizei finden die Täter, meist südländischen Aussehens, immer wieder Opfer ihrer dreisten Masche. Von gleich fünf Personen wurde in der Samstagnacht ein 26-Jähriger im Peterssteinweg angetanzt, bevor er feststellen musste, dass ihm einer der Tänzer das preisintensive Kommunikations-Utensil aus der Tasche gezogen hatte. Er erstattete Anzeige bei der Polizei.

    Taschendiebe in Aktion – Nach Hinweis festgenommen!

    Es sollte am Freitag ein schöner Sommerabend für die 50-Jährige im Kreise der Familie auf einem Freisitz in der Katharinenstraße werden. Doch zu späterer Stunde war plötzlich ihre Handtasche, die sie über die Lehne gehangen hatte, verschwunden. Sofort fragte sie am Nachbartisch, ob jemand etwas gesehen habe und tatsächlich, einem Gast waren vier Männer, einer von ihnen im Rollstuhl, aufgefallen. Zwei konnte er genauer beschreiben. Mit dieser Auskunft macht sich die Dame in Richtung Reichsstraße auf den Weg und sprach dort eine Polizeistreife an. Sie erklärte dieser, soeben bestohlen worden zu sein. Neben Handtasche waren auch ein dreistelliger Geldbetrag, Ausweise und Smartphone weg. Noch während die Polizisten den Hergang genauer erfragten kam eine Passantin mit der gestohlenen Handtasche, die sie kurz zuvor gefunden hatte. Dann kam der entscheidende Hinweis von der Tochter der Frau, dass die Täter vermutlich in einem Lokal, in der Grimmaischen Straße/Augustusplatz, sitzen würden. Sofort prüften die Gesetzeshüter und in der Tat – zwei Männer, auf die die Beschreibung passte und Bargeld sowie Smartphone fanden sich an. Daraufhin wurden die beiden Langfinger vorläufig festgenommen und Geld sowie Telefon sichergestellt.

    „Gut getankt“ …

    … hatte gestern Nacht ein Fahrradfahrer. Polizeibeamte auf Streifenfahrt bemerkten den stark schwankenden Radfahrer auf der Georg-Schwarz-Straße in Höhe Grundstück Nr. 60. Sie versuchten, den Mann anzuhalten, um ihn einer allgemeinen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Doch dieser missachtete alle Anhaltezeichen und verschwand auf der Prießnitzstraße in Richtung Pufendorfstraße. Plötzlich sahen die Polizisten den Mann ohne Rad auf der Straße „Am langen Felde“. Sie stellten ihn und nahmen dabei starken Alkoholgeruch wahr. Auf die Frage, wo denn sein Fahrrad sei, gab er zur Antwort, dass er überhaupt mit keinem Rad gefahren war. Doch die Beamten fanden es in der Nähe an einem Gebüsch und stellten es sicher. Anschließend verlangten die Gesetzeshüter seinen Ausweis, den er auch dabei hatte. Bei ihm handelt es sich um einen 35-Jährigen aus Leutzsch. Er stimmte dann auch einem freiwilligen Atemalkoholtest zu – Vortest: 2,10 Promille. Die angeordnete Blutentnahme wurde auf dem Polizeirevier durchgeführt. Der Leipziger hat sich wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten.

    Vier Verletzte nach Verkehrsunfall

    Der Fahrer (67) eines Kia befuhr Freitagabend die Harkortstraße stadtauswärts. Beim Linksabbiegen auf die Dufourstraße beachtete er einen auf der Wundtstraße stadteinwärts fahrenden Ford (Fahrer: 30) nicht. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Die Fahrer sowie die zwei Insassinnen (64) im Kia erlitten schwere Verletzungen und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. An Kia und Ford – beide wurden abgeschleppt – entstand ein Schaden in Höhe von etwa 22.000 Euro. Gegen den Kia-Fahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Fußgänger auf Autobahn überfahren

    Zu einem schweren Unfall kam es am Sonntagabend auf der Bundesautobahn 14 an der Anschlussstelle Leipzig-Nord. Ein Mann querte die Fahrbahn zu Fuß, wurde dabei von einem Peugeot 508 erfasst und schwer verletzt. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde festgestellt, dass er in erheblichem Maße (um die zwei Promille) alkoholisiert war. Seine Verletzungen erwiesen sich glücklicherweise nicht als lebensgefährlich. Die Identität des Fußgängers konnte zum Zeitpunkt nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Ausweisdokumente hatte er nicht dabei und genaue Angaben konnte er aufgrund seiner Verletzungen, Alkoholisierung und Sprache nicht machen. Wahrscheinlich handelt es sich um einen 66-jährigen polnischen Staatsbürger, der in Sachsen keinen Wohnsitz hat. Die Ermittlungen laufen.

    Fußgängerin vom Auto erfasst

    Der Fahrer (27) eines VW Golf befuhr am Freitagabend die Richard-Lehmann-Straße stadtauswärts. In Höhe Altenburger Straße befand sich eine Fußgängerin (35) auf der Straße, um diese zu überqueren. Beide versuchten, einander auszuweichen. Die Frau wurde jedoch vom Fahrzeug erfasst und gegen einen Ampelmast geschleudert. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in einer Klinik stationär aufgenommen. Am Pkw entstand Schaden in Höhe von ca. 200 Euro. Gegen den 27-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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