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Polizeibericht, 12. Oktober: Selbstverstümmelung, Schlägerei, Sechs Paletten Schuhe entwendet

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    Polizeibeamte und Mitarbeiter des Rettungswesens mussten heute Mittag in die Südvorstadt ausrücken, da auf dem Fensterbrett einer Wohnung ein junger Mann mit blutverschmierten Händen kniete +++ Beim Einlass in einen Studentenclub kam es heute Nacht zu einem sexuellen Übergriff, der in eine Schlägerei mündete +++ An der Raststätte Muldental-Nord wurden aus einem Lastzug sechs Paletten Damen- und Herrenschuhe im Wert von ca. 20.000 Euro entwendet.

    Mann verstümmelte sich selbst

    Polizeibeamte und Mitarbeiter des Rettungswesens mussten heute Mittag in die Südvorstadt ausrücken. Sie waren von einem Mieter des Mehrfamilienhauses in der Arthur-Hoffmann-Straße informiert worden, dass auf dem Fensterbrett einer Wohnung in der ersten Etage ein junger Mann mit blutverschmierten Händen kniete. Wenig später waren ein Notarzt und Mitarbeiter des Rettungswesens am Ereignisort. Rettungskräfte traten die Wohnungstür auf. Da ihnen ein Kampfhund entgegenkam, schlossen sie sofort die Tür. Währenddessen wirkte der Notarzt beruhigend auf den Verletzten ein. Dennoch sprang er kurze Zeit später.

    Der Schwerverletzte war nunmehr nicht ansprechbar, wurde im Rettungswagen behandelt und gleich darauf in eine Klinik gebracht. Während der Fahrt dorthin kam er wieder zu sich und gab an, sich die Verletzungen selbst beigebracht zu haben. Mit einer Hand habe er auf eine heiße Herdplatte gefasst, so dass er Brandverletzungen erlitt, und mit einer Brotmaschine habe er die Finger der anderen Hand abgeschnitten. Zum Motiv seiner Tat liegen noch keine Erkenntnisse vor. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der 34-Jährige erhebliche gesundheitliche Probleme. Derzeit konnte noch nicht geklärt werden, ob Betäubungsmittel eine Rolle spielen.

    Polizeibeamte verständigten die Tierrettung. Deren Mitarbeiter holten den Hund, einen braven Staffordshire-Bullterrier, aus der Wohnung. Das Tier hatte sich ohne Probleme einfangen lassen. Unterstützt wurden die Tierretter dabei von den Hundeführern der Polizeidirektion Leipzig. Danach betraten Polizeibeamte die Wohnung, in der sie Spuren an der Brotmaschine sowie Fingerglieder sicherten. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

    Sexueller Übergriff führt zur Schlägerei

    Beim Einlass in einen Studentenclub in der Nürnberger Straße musste sich heute Nacht eine wartende Partygängerin einen widerlichen sexuellen Übergriff gefallen lassen. Als sie auf Einlass in den überfüllten Club wartete, griff ihr ein Unbekannter von hinten zwischen die Beine. Als sie ihn zur Rede stellen wollte, lachten er und seine vier Begleiter sie nur aus und machten sich über sie lustig. Das bekamen Bekannte von ihr mit und eilten ihr zu Hilfe. Schnell kam es zum Handgemenge zwischen beiden Gruppen. Dabei wurde ein 22-Jähriger aus der Gruppe der Geschädigten verletzt und musste ambulant behandelt werden. Als die Polizei eintraf, machten sich die Angreifer davon, wurden aber unweit durch eine Polizeistreife gestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen einen 21-jährigen Asylbewerber wegen sexueller Nötigung und gefährlicher Körperverletzung.

    Sechs Paletten Schuhe entwendet

    Ein 36-jähriger Fernfahrer stellte gestern Nachmittag seinen Lastzug mit Anhänger ordnungsgemäß auf dem Parkplatz auf der Raststätte Muldental-Nord ab. Als er nach mehreren Stunden zu seinem Fahrzeug wieder zurückkam, stieg er ein und fuhr los. Dabei bemerkte er beim Anfahren, dass der Lkw sich nur schwer fortbewegen ließ und vernahm laute Kratzgeräusche. Er hielt an und stieg aus. Jetzt sah er, dass die Containerstützen des Anhängers aufgestellt waren. In der Folge ging er um den Anhänger herum und sah, dass die Türen gewaltsam geöffnet waren. Er bestieg die Ladefläche und stellte fest, dass die Hälfte der Ladung fehlte. Es handelte sich dabei um sechs Paletten á 20 Kartons mit Damen- und Herrenschuhen. Der Stehlschaden wurde mit ca. 20.000 Euro angegeben.

    Nase gebrochen

    Der Fahrer (51) war gestern Abend mit einem B 1000 von Wachau nach Liebertwolkwitz unterwegs. An der Einmündung der Umgehungsstraße nahm ihm ein weißer Kleintransporter die Vorfahrt. Er konnte gerade noch nach links ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Danach setzten beide ihre Fahrt fort. Als der 51-Jährige in Liebertwolkwitz an der Kreuzung bei „Rot“ halten musste, entschloss er sich, den Fahrer des Kleintransporters zur Rede zu stellen. Dazu klopfte er an die Scheibe der Fahrertür. Noch bevor der Mann etwas sagen konnte, hatte er auch schon die Faust des Fahrers im Gesicht: Diese traf seine Nase und Blut tropfte ihm auf seine Bekleidung. Er fragte noch, was das solle. Die Antwort vom Kleintransporterfahrer lautete: „Na, du hast mein Auto berührt“. Völlig perplex und mit Schmerzen fuhr der 51-Jährige nach Hause. Dort wählte er den Notruf der Polizei und teilte den Vorfall mit. Anschließend fuhr er in die Notfallklinik – Diagnose: Nasenbeinbruch. Danach erstattete er Anzeige auf einem Polizeirevier. Nach seinen Angaben ist der Schläger etwa 30 Jahre alt. Im weißen Kleintransporter ohne Aufschrift befanden sich noch der Beifahrer sowie ein Hund, bei welchem es sich um einen schwarz-weißgefleckten Kampfhund gehandelt haben soll. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Körperverletzung. Die Ermittlungen nach dem „schlagkräftigen“ Kleintransporterfahrer wurden eingeleitet.

    Fahrzeugbrand in Plagwitz

    In der Nacht zum Dienstag brannte in Plagwitz ein Ford Focus. Das Fahrzeug brannte nicht ab. Ein Anwohner bemerkte das Feuer direkt nachdem es gelegt wurde und löschte mit einem Feuerlöscher. Das Fahrzeug erlitt oberflächliche Schäden durch den Brand. Auf dem Fahrzeugdach standen mehrere Flaschen mit Brandmitteln. Eine davon war leer. Offenbar wurde damit zuvor das Fahrzeug übergossen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

    Schwerer Verkehrsunfall

    Eine 80-Jährige lief gestern Nachmittag über die Straßenbahngleise der Querungshilfe Karl-Liebknecht-Straße/Kantstraße, wohl in der Absicht, noch eine einfahrende Straßenbahn zu erreichen. Dabei beachtete sie jedoch nicht eine sich nähernde, stadtauswärts fahrende Bahn. Trotz Klingeln und Bremsens des Straßenbahnfahrers (51) wurde die Frau von der Bahn erfasst, an Arm und Kopf getroffen und zurückgedrückt. Sie stürzte und blieb neben der vorderen rechten Achse liegen. Zeugen riefen Polizei und Rettungswesen. Da die Erstmeldung lautete, die Verunglückte läge unter der Bahn, kamen auch die Kameraden der Feuerwehr zum Einsatz. Sowohl die Fußgängerin als auch der Straßenbahnfahrer befanden sich beim Eintreffen der Beamten bereits im Rettungswagen und wurden versorgt. Danach wurden beide in ein Krankenhaus gebracht. Die Frau wurde stationär aufgenommen, der Mann ambulant behandelt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

    Auf Fußgängerfurt Frau angefahren

    Offenbar sehr eilig hatte es gestern Früh ein Autofahrer (59), der auf der Diderotstraße unterwegs war und dann nach rechts auf die Slevogtstraße abbiegen wollte: Aufgrund eines „Hindernisses“ – eines bei „Rot“ verkehrsbedingt haltenden Pkw – wich er gleich einmal nach links aus und fuhr über eine Sperrfläche sowie eine Fußgängerfurt und erfasste dort eine Frau (65). Sie musste mit schweren Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die Fahrt für den eiligen Autofahrer war nun beendet, denn mehrere Zeugen riefen Polizei und Rettungswesen. Der 59-Jährige hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten. Am Pkw entstand Schaden in Höhe von ca. 200 Euro.

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