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Polizeibericht, 25. November: Versuchte Vergewaltigung, Pizzabote angegriffen, Körperverletzung

Am Georgiring, Höhe Schwanenteich, wurde gestern eine 26-Jährige angegriffen und ins Gebüsch gezerrt. Nach heftiger Gegenwehr konnte sie entkommen +++ In der Geißlerstraße wurde gestern Nachmittag ein Pizzabote mit einer Pistole bedroht und mit dieser geschlagen – die Polizei sucht nach Zeugen +++ Am 16.11.2016 geriet ein 25-Jähriger in der Berggartenstraße mit seiner Freundin in Streit. Dabei schlug und trat er auch einen unbeteiligten Passanten. Diesen Geschädigten bittet nun die Polizei, sich zu melden.

Versuchte Vergewaltigung

Kurz vor Mitternacht verließ gestern eine 26-Jährige eine Bar am Georgiring. Als sie auf dem Heimweg in Richtung Bahnhof lief, griff sie auf Höhe Schwanenteich eine unbekannte männliche Person von hinten an. Der Unbekannte versuchte, sie ins Gebüsch zu ziehen und zog dabei an ihren Sachen, um sie zu entkleiden. Sie wehrte sich auf das Heftigste und rannte davon. Eigenen Angaben nach hat sie dann am Ring einen Pkw angehalten und sich von einer unbekannten Frau zum Bahnhof fahren lassen. Von dort ist sie wieder in die Bar zurückgelaufen und hat dort die Polizei gerufen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Vergewaltigung.

Die Polizei sucht nun Zeugen; insbesondere die angegebene unbekannte Fahrerin des Pkw wird gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Pizzabote schlug Räuber in die Flucht

Am Donnerstagnachmittag wurde eine Pizza zu einer Hausnummer in der Geißlerstraße bestellt. So begab sich der 50-jährige Pizzabote mit dem Pedelec zur Auslieferung. Die Hausnummer gab es nicht, wie er kurze Zeit später feststellte. Dennoch machte sich gegen 19 Uhr ein Mann bemerkbar, der sich entschuldigte, die falsche Adresse angegeben zu haben. Anstatt Geld für die Pizza hielt er dem Boten eine Pistole drohend entgegen und forderte seinerseits Geld. Dies verweigerte ihm jedoch der Angegriffene. Daraufhin machte der Räuber von der Pistole gebrauch, er schoss nicht, sondern schlug mit dem Griff nach seinem Opfer.

Der bekam einen Schlag gegen die rechte Hand und wurde dadurch verletzt. Dann drehte er sich um und lief davon. Der Angreifer folgte ihm. Der Flüchtende hatte noch ein Eis in der Hand, welches zur Pizza als Zugabe dienen sollte. Dieses warf er dem Räuber an den Kopf, der dadurch vermutlich verletzt wurde, seine Verfolgung aber nicht abbrach. Er erwiderte stattdessen den Wurf mit einem Wurf der Pistole, die den Pizzaboten auch traf, aber nicht verletzte.

Als ein Hundespaziergänger auftauchte, bat er ihn um Hilfe. Gemeinsam verjagten sie den Angreifer, der die Eisenbahnstraße stadteinwärts in Richtung Torgauer Platz verschwand. Sie riefen die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe handelte, die aber nicht geladen war. Ihre schreckende Wirkung hatte sie offenbar verfehlt; nicht jedoch ihre Wirkung beim Schlag. Der Pizzabote musste mit blutender Hand und gebrochenem kleinen Finger im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Den Angreifer beschrieb er wie folgt:

170 bis 175 cm groß, schlanke Statur, braune Augen, helle Haut, braune kurze (ca. 3 cm lange) Haare, unrasierter Vier-Tage-Bart, scheinbar russischer bzw. osteuropäischer Herkunft,  er trug einen dunkelgrauen Kapuzen-Pullover mit weißer Aufschrift und roter Umrandung, eine graue Jogginghose mit weißen Streifen an der Naht entlang verlaufend, dunkle Turnschuhe

Besonders markant:

Er hatte keine Schneidezähne mehr im Mund und die Eckzähne waren grau und in einem sehr schlechten Zustand.

Eventuell hat er eine Kopfplatzwunde vom geworfenen Eis.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Polizei sucht Opfer einer Körperverletzung

Bereits am 16.11.2016 trug sich folgende Geschichte zu: Gegen 04:30 Uhr geriet ein 25-Jähriger in der Berggartenstraße mit seiner Freundin in Streit. Daraufhin war er so aggressiv, dass er mit Passanten Streit suchte. Er fand auch schnell ein Opfer, dass er einmal mit der Faust ins Gesicht schlug und zweimal mit dem Knie in den Bauch trat. Den Täter fasste die hinzugerufene Polizei. Er wehrte sich nach Leibeskräften gegen die Maßnahmen der Polizisten. Selbst als sie ihn zu Boden brachten und Handfesseln anlegten, trat und spuckte er noch um sich. Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung erfolgten. Der Geschlagene hatte sich aber noch vor Eintreffen der Polizei vom Ort entfernt.

Die Polizei sucht ihn nun dringend als Zeugen. Er soll 25 – 30 Jahre alt sein, blonde lockige Haare haben, eine Brille tragen und auf den Namen Sascha hören, wobei nicht bekannt ist, ob es sich um den Vornamen oder einen Spitznamen handelt.

Wer kann Hinweise zum Sachverhalt geben? Hinweisgeber werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-100 zu melden.

Ausgenutzt …

… hatte in Taucha ein Unbekannter eine für ihn günstige Gelegenheit. Der dreiste Dieb hatte, gegen 17:00 Uhr, offenbar eine Frau (72) beobachtet, die vom Einkaufen kam. Sie legte auf dem Parkplatz in der Portitzer Straße neben den Waren noch ihre Handtasche in den Kofferraum, schloss diesen, stieg in ihren Mazda. Als sie starten wollte, öffnete ein Mann die Kofferraumklappe, stahl die Handtasche und flüchtete. Darin befanden sich neben ihrer Geldbörse mit einer zweistelligen Summe noch diverse Ausweise, EC-Karte, Führer- und Fahrzeugschein, zwei Hörgeräte sowie ein Mobiltelefon. Der 72-Jährigen entstand ein Schaden in Höhe von knapp 5.000 Euro.

Sie rief die Polizei. Diese ermittelt wegen Diebstahls. Nach Angaben der Geschädigten ist der Täter 20 bis 25 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 m groß, schlank und sportlich. Er trug eine dunkelgelbe Pudelmütze sowie gelbliche Stiefeletten.

Wer hat eventuell Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben. Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo in der Dimitroffstraße 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Räuber auf Rad unterwegs

Eine 79-jährige Grünauerin befand sich gestern Mittag mit ihrem Mann (78), vom Allee-Center kommend, auf dem Heimweg. Ein Radfahrer näherte sich in der Alten Salzstraße dem Paar von hinten und riss der Frau während des Vorbeifahrens die Handtasche von der Schulter. Der 78-Jährige versuchte noch, hinterherzurennen und rief um Hilfe, doch der Täter flüchtete. In der Tasche befanden sich die Geldbörse mit einer dreistelligen Summe, diverse Ausweise und Schlüssel. Der Frau entstand ein Schaden in Höhe von etwa 300 Euro. Das Ehepaar gab an, dass der Räuber auf einem dunklen Rad unterwegs war, 1,70 m bis 1,75 m groß ist, dunkle Haare hat und eine dunkelbraune Jacke trug. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raub aufgenommen.

Später am Tag meldete sich eine 32-Jährige bei der Polizei und teilte mit, dass sie am Karl-Heine-Kanal in einem Gebüsch eine Handtasche mit diversen Dokumenten gefunden hatte. Dabei handelt es sich um die Ausweise der beraubten 79-jährigen Grünauerin, die nun neben ihrer Handtasche ihre Papiere wieder vollständig in Empfang nehmen konnte.

Portemonnaie unbemerkt verschwunden

Einer 65-jährigen Leipzigerin wurde gestern Abend am Hauptbahnhof die Geldbörse aus dem Rucksack gestohlen. Sie stand an der Haltestelle, als wahrscheinlich während des Gedränges beim Einsteigen in eine Straßenbahn der Linie 10 ein Unbekannter in den Rucksack griff und so das Portemonnaie den Besitzer wechselte. In diesem befanden sich eine mittlere zweistellige Summe, diverse Ausweise, EC-Karte sowie ein Gutschein. Ihr entstand ein Schaden von mindestens 120 Euro. Als die Frau kurz darauf den halboffenen Reißverschluss vom Rucksack und dann den Verlust bemerkte, erstattete sie Anzeige. Die Ermittlungen laufen.

Handys unbemerkt verschwunden

Fall 1

Eine 37-Jährige befand sich gestern Abend mit mehreren Freunden in einer Gaststätte. Sie hatte ihr Handy auf dem Tisch liegen. Ein Unbekannter tauchte plötzlich an ihrem Tisch auf, legte einen Zettel auf Tisch, fragte etwas und verschwand dann wieder. Mit ihm war auch das Handy der Frau verschwunden, was kurz darauf ein Freund der Geschädigten bemerkte. Sie erstattete Anzeige. Ihr entstand ein Schaden in Höhe von ca. 250 Euro.

Fall 2

Zwei Freundinnen (51, 59) besuchten gestern Abend eine Gaststätte. Als die 51-Jährige kurz ihren Platz verließ, blieb ihr Mobiltelefon auf dem Tisch liegen. Sie bemerkte dann den Verlust ihres Handys und fragte ihre Freundin, wo denn das Telefon sei. Diese sagte ihr, dass ein Unbekannter mit einem Zettel erschienen war, diesen auf den Tisch legte und bettelte. Da die 59-Jährige daraufhin erbost reagierte, nahm dieser den Zettel und verschwand; mit ihm das ca. 900 Euro teure Mobiltelefon. Auch diese Geschädigte ging zur Polizei und zeigte den Diebstahl an.

In beiden Fällen laufen die Ermittlungen wegen Diebstahls.

Vandalen von Paunsdorfer Schule ermittelt

Am vergangenen Wochenende gab es zwei Einbrüche mit Verwüstungen in einer Paunsdorfer Schule. Im ersten Fall teilte ein Zeuge (28) der Polizei den Einbruch am späten Abend mit. Die Täter waren durch ein Fenster eingestiegen, hatten mit brachialer Gewalt mehrere Türen zerstört, zwei Beamer sowie zehn Feuerlöscher gestohlen und den Inhalt eines Feuerlöschers im Gebäude entleert. Als sie den optischen und akustischen Alarm auslösten, flüchteten sie. Im zweiten Fall entwendeten sie einen Monitor, Klassen- und Notenbücher. Zudem hausten sie wie die Vandalen, indem sie diverses Inventar, Computertechnik, Kopierer, Faxgeräte und Telefone zerstörten und anschließend in einem Klassenzimmer des ersten Obergeschosses einen Wasserhahn öffneten, so dass in dieser Etage sowie im Erdgeschoss ein großer Wasserschaden entstand. Insgesamt richteten die Einbrecher einen Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro an. Dieser hatte zur Folge, dass die Schule mehrere Tage geschlossen bleiben musste. Kripobeamte des „Projektes zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität im Ballungsraum“ hatten sofort die Ermittlungen eingeleitet.

Aufgrund von Zeugenaussagen und eines anonymen Hinweises konnten die Ermittler ihren Fokus auf zunächst fünf Täter im Alter zwischen 14 und 17 Jahren richten. Sie hatten im Freundeskreis über Whats App mit ihren Taten geprahlt. Die Beamten durchsuchten am 23.11.2016 fünf Wohnungen, sicherten Handys und Schuhe, führten erkennungsdienstliche Behandlungen durch, konnten jedoch kein Diebesgut sicherstellen. Dazu laufen noch weitere Ermittlungen. Im Zuge der Durchsuchungen gab es einen Hinweis auf einen sechsten Täter (14), der von seinen Komplizen belastet wurde. Dieser meldete sich selbst bei der Polizei und zeigte sich ebenso geständig wie weitere vier seiner Mittäter. Einer zog es vor zu schweigen. Zum Motiv ihrer Tat befragt, gaben sie an, dass sie was unternehmen sowie Freude und Spaß haben wollten. Diese Motivation brachte ihnen, die sich allesamt bisher unauffällig verhielten, nun viel Ärger und den direkten Kontakt mit Recht und Gesetz ein. Das Sextett hat sich strafrechtlich zu verantworten.

Einbruchtäter gestellt

Eine Streife des Polizeireviers Borna stellte in der Nacht zum Donnerstag gegen 03:00 Uhr ein Fahrzeug fest, das auf dem Elsterradweg aus Richtung Knautnaundorf gefahren kam. Die Beamten entschlossen sich zur Kontrolle. Der Fahrer beschleunigte jedoch und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Streife folgte dem Skoda Octavia bis nach Löben. Dort verließen zwei Personen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß. Eine Überprüfung des Fahrzeuges ergab, dass dieses am 20.11.2016 bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Leipzig-Meusdorf mit Schlüsseln entwendet wurde.

Im Fahrzeug befand sich auch weiteres Diebesgut und Einbruchwerkzeug. Mit verstärkten Kräften suchte die Polizei im Ort und fand zwei Männer, die der Polizei bereits bestens wegen zahlreicher Eigentumsdelikte und als Betäubungsmittelkonsumenten bekannt waren. Die beiden 19- und 28-Jährigen hatten sich auf einem Grundstück hinter einem Kaninchenstall versteckt. Vergeblich – sie wurden vorläufig festgenommen und wurden dem Haftrichter vorgeführt.

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Feurige Hommage an den karibischen Sommer: Habana Tradicional zu Gast in der Dresdner Saloppe
Habana Tradicional © H. Schluttig

© H. Schluttig

Im Rhythmus der Congas, Timbales und Bongos kommt bei vielen Zuhörern unweigerlich ein beschwingtes Urlaubsgefühl auf. Tief bewegt vom Feuer kubanischer Musik sorgen die Percussion-Stars aus „Classic meets Cuba“, Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis, gemeinsam mit der Sängerin Yaremi de las Mercedes Kordos unter dem Namen „Habana Tradicional“ für einen unvergesslichen Sommerabend. Am Samstag, 27. Juli, sind die Musiker um 19.30 Uhr live in der Saloppe (Brockhausstraße 1 in 01099 Dresden) zu erleben.