Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 25. November: Versuchte Vergewaltigung, Pizzabote angegriffen, Körperverletzung

Am Georgiring, Höhe Schwanenteich, wurde gestern eine 26-Jährige angegriffen und ins Gebüsch gezerrt. Nach heftiger Gegenwehr konnte sie entkommen +++ In der Geißlerstraße wurde gestern Nachmittag ein Pizzabote mit einer Pistole bedroht und mit dieser geschlagen – die Polizei sucht nach Zeugen +++ Am 16.11.2016 geriet ein 25-Jähriger in der Berggartenstraße mit seiner Freundin in Streit. Dabei schlug und trat er auch einen unbeteiligten Passanten. Diesen Geschädigten bittet nun die Polizei, sich zu melden.

Versuchte Vergewaltigung

Kurz vor Mitternacht verließ gestern eine 26-Jährige eine Bar am Georgiring. Als sie auf dem Heimweg in Richtung Bahnhof lief, griff sie auf Höhe Schwanenteich eine unbekannte männliche Person von hinten an. Der Unbekannte versuchte, sie ins Gebüsch zu ziehen und zog dabei an ihren Sachen, um sie zu entkleiden. Sie wehrte sich auf das Heftigste und rannte davon. Eigenen Angaben nach hat sie dann am Ring einen Pkw angehalten und sich von einer unbekannten Frau zum Bahnhof fahren lassen. Von dort ist sie wieder in die Bar zurückgelaufen und hat dort die Polizei gerufen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Vergewaltigung.

Die Polizei sucht nun Zeugen; insbesondere die angegebene unbekannte Fahrerin des Pkw wird gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Pizzabote schlug Räuber in die Flucht

Am Donnerstagnachmittag wurde eine Pizza zu einer Hausnummer in der Geißlerstraße bestellt. So begab sich der 50-jährige Pizzabote mit dem Pedelec zur Auslieferung. Die Hausnummer gab es nicht, wie er kurze Zeit später feststellte. Dennoch machte sich gegen 19 Uhr ein Mann bemerkbar, der sich entschuldigte, die falsche Adresse angegeben zu haben. Anstatt Geld für die Pizza hielt er dem Boten eine Pistole drohend entgegen und forderte seinerseits Geld. Dies verweigerte ihm jedoch der Angegriffene. Daraufhin machte der Räuber von der Pistole gebrauch, er schoss nicht, sondern schlug mit dem Griff nach seinem Opfer.

Der bekam einen Schlag gegen die rechte Hand und wurde dadurch verletzt. Dann drehte er sich um und lief davon. Der Angreifer folgte ihm. Der Flüchtende hatte noch ein Eis in der Hand, welches zur Pizza als Zugabe dienen sollte. Dieses warf er dem Räuber an den Kopf, der dadurch vermutlich verletzt wurde, seine Verfolgung aber nicht abbrach. Er erwiderte stattdessen den Wurf mit einem Wurf der Pistole, die den Pizzaboten auch traf, aber nicht verletzte.

Als ein Hundespaziergänger auftauchte, bat er ihn um Hilfe. Gemeinsam verjagten sie den Angreifer, der die Eisenbahnstraße stadteinwärts in Richtung Torgauer Platz verschwand. Sie riefen die Polizei. Die Beamten stellten fest, dass es sich bei der Pistole um eine Schreckschusswaffe handelte, die aber nicht geladen war. Ihre schreckende Wirkung hatte sie offenbar verfehlt; nicht jedoch ihre Wirkung beim Schlag. Der Pizzabote musste mit blutender Hand und gebrochenem kleinen Finger im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Den Angreifer beschrieb er wie folgt:

170 bis 175 cm groß, schlanke Statur, braune Augen, helle Haut, braune kurze (ca. 3 cm lange) Haare, unrasierter Vier-Tage-Bart, scheinbar russischer bzw. osteuropäischer Herkunft,  er trug einen dunkelgrauen Kapuzen-Pullover mit weißer Aufschrift und roter Umrandung, eine graue Jogginghose mit weißen Streifen an der Naht entlang verlaufend, dunkle Turnschuhe

Besonders markant:

Er hatte keine Schneidezähne mehr im Mund und die Eckzähne waren grau und in einem sehr schlechten Zustand.

Eventuell hat er eine Kopfplatzwunde vom geworfenen Eis.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Polizei sucht Opfer einer Körperverletzung

Bereits am 16.11.2016 trug sich folgende Geschichte zu: Gegen 04:30 Uhr geriet ein 25-Jähriger in der Berggartenstraße mit seiner Freundin in Streit. Daraufhin war er so aggressiv, dass er mit Passanten Streit suchte. Er fand auch schnell ein Opfer, dass er einmal mit der Faust ins Gesicht schlug und zweimal mit dem Knie in den Bauch trat. Den Täter fasste die hinzugerufene Polizei. Er wehrte sich nach Leibeskräften gegen die Maßnahmen der Polizisten. Selbst als sie ihn zu Boden brachten und Handfesseln anlegten, trat und spuckte er noch um sich. Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung erfolgten. Der Geschlagene hatte sich aber noch vor Eintreffen der Polizei vom Ort entfernt.

Die Polizei sucht ihn nun dringend als Zeugen. Er soll 25 – 30 Jahre alt sein, blonde lockige Haare haben, eine Brille tragen und auf den Namen Sascha hören, wobei nicht bekannt ist, ob es sich um den Vornamen oder einen Spitznamen handelt.

Wer kann Hinweise zum Sachverhalt geben? Hinweisgeber werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-100 zu melden.

Ausgenutzt …

… hatte in Taucha ein Unbekannter eine für ihn günstige Gelegenheit. Der dreiste Dieb hatte, gegen 17:00 Uhr, offenbar eine Frau (72) beobachtet, die vom Einkaufen kam. Sie legte auf dem Parkplatz in der Portitzer Straße neben den Waren noch ihre Handtasche in den Kofferraum, schloss diesen, stieg in ihren Mazda. Als sie starten wollte, öffnete ein Mann die Kofferraumklappe, stahl die Handtasche und flüchtete. Darin befanden sich neben ihrer Geldbörse mit einer zweistelligen Summe noch diverse Ausweise, EC-Karte, Führer- und Fahrzeugschein, zwei Hörgeräte sowie ein Mobiltelefon. Der 72-Jährigen entstand ein Schaden in Höhe von knapp 5.000 Euro.

Sie rief die Polizei. Diese ermittelt wegen Diebstahls. Nach Angaben der Geschädigten ist der Täter 20 bis 25 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 m groß, schlank und sportlich. Er trug eine dunkelgelbe Pudelmütze sowie gelbliche Stiefeletten.

Wer hat eventuell Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben. Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo in der Dimitroffstraße 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Räuber auf Rad unterwegs

Eine 79-jährige Grünauerin befand sich gestern Mittag mit ihrem Mann (78), vom Allee-Center kommend, auf dem Heimweg. Ein Radfahrer näherte sich in der Alten Salzstraße dem Paar von hinten und riss der Frau während des Vorbeifahrens die Handtasche von der Schulter. Der 78-Jährige versuchte noch, hinterherzurennen und rief um Hilfe, doch der Täter flüchtete. In der Tasche befanden sich die Geldbörse mit einer dreistelligen Summe, diverse Ausweise und Schlüssel. Der Frau entstand ein Schaden in Höhe von etwa 300 Euro. Das Ehepaar gab an, dass der Räuber auf einem dunklen Rad unterwegs war, 1,70 m bis 1,75 m groß ist, dunkle Haare hat und eine dunkelbraune Jacke trug. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raub aufgenommen.

Später am Tag meldete sich eine 32-Jährige bei der Polizei und teilte mit, dass sie am Karl-Heine-Kanal in einem Gebüsch eine Handtasche mit diversen Dokumenten gefunden hatte. Dabei handelt es sich um die Ausweise der beraubten 79-jährigen Grünauerin, die nun neben ihrer Handtasche ihre Papiere wieder vollständig in Empfang nehmen konnte.

Portemonnaie unbemerkt verschwunden

Einer 65-jährigen Leipzigerin wurde gestern Abend am Hauptbahnhof die Geldbörse aus dem Rucksack gestohlen. Sie stand an der Haltestelle, als wahrscheinlich während des Gedränges beim Einsteigen in eine Straßenbahn der Linie 10 ein Unbekannter in den Rucksack griff und so das Portemonnaie den Besitzer wechselte. In diesem befanden sich eine mittlere zweistellige Summe, diverse Ausweise, EC-Karte sowie ein Gutschein. Ihr entstand ein Schaden von mindestens 120 Euro. Als die Frau kurz darauf den halboffenen Reißverschluss vom Rucksack und dann den Verlust bemerkte, erstattete sie Anzeige. Die Ermittlungen laufen.

Handys unbemerkt verschwunden

Fall 1

Eine 37-Jährige befand sich gestern Abend mit mehreren Freunden in einer Gaststätte. Sie hatte ihr Handy auf dem Tisch liegen. Ein Unbekannter tauchte plötzlich an ihrem Tisch auf, legte einen Zettel auf Tisch, fragte etwas und verschwand dann wieder. Mit ihm war auch das Handy der Frau verschwunden, was kurz darauf ein Freund der Geschädigten bemerkte. Sie erstattete Anzeige. Ihr entstand ein Schaden in Höhe von ca. 250 Euro.

Fall 2

Zwei Freundinnen (51, 59) besuchten gestern Abend eine Gaststätte. Als die 51-Jährige kurz ihren Platz verließ, blieb ihr Mobiltelefon auf dem Tisch liegen. Sie bemerkte dann den Verlust ihres Handys und fragte ihre Freundin, wo denn das Telefon sei. Diese sagte ihr, dass ein Unbekannter mit einem Zettel erschienen war, diesen auf den Tisch legte und bettelte. Da die 59-Jährige daraufhin erbost reagierte, nahm dieser den Zettel und verschwand; mit ihm das ca. 900 Euro teure Mobiltelefon. Auch diese Geschädigte ging zur Polizei und zeigte den Diebstahl an.

In beiden Fällen laufen die Ermittlungen wegen Diebstahls.

Vandalen von Paunsdorfer Schule ermittelt

Am vergangenen Wochenende gab es zwei Einbrüche mit Verwüstungen in einer Paunsdorfer Schule. Im ersten Fall teilte ein Zeuge (28) der Polizei den Einbruch am späten Abend mit. Die Täter waren durch ein Fenster eingestiegen, hatten mit brachialer Gewalt mehrere Türen zerstört, zwei Beamer sowie zehn Feuerlöscher gestohlen und den Inhalt eines Feuerlöschers im Gebäude entleert. Als sie den optischen und akustischen Alarm auslösten, flüchteten sie. Im zweiten Fall entwendeten sie einen Monitor, Klassen- und Notenbücher. Zudem hausten sie wie die Vandalen, indem sie diverses Inventar, Computertechnik, Kopierer, Faxgeräte und Telefone zerstörten und anschließend in einem Klassenzimmer des ersten Obergeschosses einen Wasserhahn öffneten, so dass in dieser Etage sowie im Erdgeschoss ein großer Wasserschaden entstand. Insgesamt richteten die Einbrecher einen Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro an. Dieser hatte zur Folge, dass die Schule mehrere Tage geschlossen bleiben musste. Kripobeamte des „Projektes zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität im Ballungsraum“ hatten sofort die Ermittlungen eingeleitet.

Aufgrund von Zeugenaussagen und eines anonymen Hinweises konnten die Ermittler ihren Fokus auf zunächst fünf Täter im Alter zwischen 14 und 17 Jahren richten. Sie hatten im Freundeskreis über Whats App mit ihren Taten geprahlt. Die Beamten durchsuchten am 23.11.2016 fünf Wohnungen, sicherten Handys und Schuhe, führten erkennungsdienstliche Behandlungen durch, konnten jedoch kein Diebesgut sicherstellen. Dazu laufen noch weitere Ermittlungen. Im Zuge der Durchsuchungen gab es einen Hinweis auf einen sechsten Täter (14), der von seinen Komplizen belastet wurde. Dieser meldete sich selbst bei der Polizei und zeigte sich ebenso geständig wie weitere vier seiner Mittäter. Einer zog es vor zu schweigen. Zum Motiv ihrer Tat befragt, gaben sie an, dass sie was unternehmen sowie Freude und Spaß haben wollten. Diese Motivation brachte ihnen, die sich allesamt bisher unauffällig verhielten, nun viel Ärger und den direkten Kontakt mit Recht und Gesetz ein. Das Sextett hat sich strafrechtlich zu verantworten.

Einbruchtäter gestellt

Eine Streife des Polizeireviers Borna stellte in der Nacht zum Donnerstag gegen 03:00 Uhr ein Fahrzeug fest, das auf dem Elsterradweg aus Richtung Knautnaundorf gefahren kam. Die Beamten entschlossen sich zur Kontrolle. Der Fahrer beschleunigte jedoch und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Streife folgte dem Skoda Octavia bis nach Löben. Dort verließen zwei Personen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß. Eine Überprüfung des Fahrzeuges ergab, dass dieses am 20.11.2016 bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Leipzig-Meusdorf mit Schlüsseln entwendet wurde.

Im Fahrzeug befand sich auch weiteres Diebesgut und Einbruchwerkzeug. Mit verstärkten Kräften suchte die Polizei im Ort und fand zwei Männer, die der Polizei bereits bestens wegen zahlreicher Eigentumsdelikte und als Betäubungsmittelkonsumenten bekannt waren. Die beiden 19- und 28-Jährigen hatten sich auf einem Grundstück hinter einem Kaninchenstall versteckt. Vergeblich – sie wurden vorläufig festgenommen und wurden dem Haftrichter vorgeführt.

In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2016/11/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Traditionsduell und Geburtstagsparty! SC DHfK empfängt Göppingen
AHA führt Fahrradexkursion entlang der Parthe durch
KUNSTKONZIL #42 – life, the universe and everything
Kunstministerin überreicht den Buchsommer-Leserpreis 2019 an die Autorin Katrin Lankers
+++Wieder da+++Polizei sucht nach 71-jähriger Frau
Am Globalen Klimastreik werden auch in Grimma „Alle fürs Klima“ auf die Straße gehen!
Stadt fördert auch im Jahr 2020 barrierefreies Bauen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Leipziger Brühl könnte mit einigem Aufwand auch ein paar Bäume bekommen
Blick vom Richard-Wagner-Platz in den Brühl. Foto: Petra Dobschütz

Foto: Petra Dobschütz

Für alle LeserDie Neugestaltung des Brühl zwischen Richard-Wagner-Platz und Reichsstraße ist noch gar nicht so alt, keine sieben Jahre. Aber dass die Straße mit ihrer Sperrung für den Kfz-Verkehr eigentlich auch ein bisschen Aufenthaltsqualität hätte bekommen müssen, war den Leipziger Straßenplanern augenscheinlich nicht präsent. Im Mai thematisierte die CDU-Fraktion die Sache mit einem Antrag im Stadtrat.
Herbstjahr: Ralph Grünebergers Roman über drei junge Leipziger im Umbruchjahr 1989/1990
Ralph Grüneberger: Herbstjahr. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas passt schon. Der 30. Jahrestag jenes 9. Oktober 1989 nähert sich, an dem 100.000 Menschen um den Leipziger Ring zogen und die SED-Funktionäre ihre Ohnmacht begriffen. Und Ralph Grüneberger hat seinen Roman fertig, an dem er seit 2012 gearbeitet hat. Am 25. September stellt er ihn in der Stadtbibliothek vor. Und das Titelfoto darf nicht täuschen: Es ist keine weitere Wende-Wunder-Geschichte geworden. Grüneberger blendet nicht ab, als das „Wunder“ vorbei war.
RB Leipzig vs. Bayern München 1:1 – Phasenweise ein Spektakel
Torschütze Forsberg jubelt mit Poulsen, der vor dem Strafstoß gefoult wurde. Foto: Gepa Pictures

Foto: Gepa Pictures

Für alle LeserIm Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig die Tabellenführung verteidigt. Ein 1:1 gegen Verfolger Bayern München reichte am Samstagabend, den 14. September, dafür aus. Nach frühem Rückstand durch Lewandowski erzielte Forsberg kurz vor der Pause den Ausgleich. Während Bayern den Beginn der 1. Hälfte dominierte, spielten die Leipziger in den Minuten nach dem Seitenwechsel groß auf. Kurz vor dem Abpfiff hätten beide das Siegtor erzielen können.
Ticketverlosung: „Schwarze Grütze“ – Wenn die Leipziger Pfeffermühle zur Notaufnahme wird

Foto: Thomas Bartilla

VerlosungWer geht nicht gern in die Notaufnahme? Das Kabarett-Duett „Schwarze Grütze“ bittet anlässlich ihres neuen Tourprogramms am 25. September auf die Bühne der Leipziger Pfeffermühle. Freikäufer haben die Möglichkeit, 2x2 Freikarten zu ergattern.
Gepfeffert teurer „Scherz“: Internet-Hetze gegen L-IZ-Journalist kostet Neonazi 8.000 Euro Schadenersatz
Benjamin B. hofft als einer der Ersten auf fleißiges Teilen einer Verleumdung bei Facebook. Über das Netzwerk verbreitet sich der fingierte Fahndungsaufruf bis hin zu besorgten Müttern und niemand prüft den Wahrheitsgehalt. Screen L-IZ.de vom öffentlich einsehbaren FB-Account von Benjamin B.

Screen L-IZ.de vom öffentlich einsehbaren FB-Account von Benjamin B.

Für alle LeserWie merkt ein Journalist, der zu lokalen Neonazi-Strukturen recherchiert, dass er zu tief im braunen Sumpf gestochert hat? Zum Beispiel daran, dass er plötzlich Angst haben muss, das Haus zu verlassen. Dass er im Fußballstadion aggressiv angegangen wird. Dass er sich zum Selbstschutz von der Demo-Berichterstattung fernhalten muss und seinem Beruf nicht mehr ausreichend nachkommen kann. Und all das, weil ein Neonazi ihn in einem gefälschten Fahndungsaufruf als Kinderschänder diffamiert. Einem unserer Kollegen passierte genau das. Ein Zivilgericht sprach ihm nun Schadensersatz zu – und fand deutliche Worte.
Sind Sitzungen im Leipziger Rathaus eigentlich noch gegen fremdes Abhören sicher?
Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten und Freibeuterin). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEine berechtigte Sorge äußerte Piratenstadträtin Ute Elisabeth Gabelmann in einer ihrer letzten Anfragen als Stadträtin: Kann es sein, dass es mittlerweile keine vertraulichen Beratungen im Rathaus mehr geben kann, weil auf fast jedem Smartphone irgendeine Möglichkeit zum Mithören installiert ist?
KUNSTKONZIL #42 – life, the universe and everything
Kurt Bartel. Foto: Christoph Sandig

Foto: Christoph Sandig

Nach 5 Jahren endet das Projekt Kunstkonzil mit der Ausgabe 42 unter dem Titel: „life, the universe and everything“. Von den weit über 50 gezeigten Künstlerinnen und Künstler hat Ausstellungsmacher Frank Berger einige zum letzten Kunstkonzil eingeladen: Kurt Bartel, Irene Kiele, Wolfgang KE Lehmann, Hassan Haddad, Britta Schulze, Lisa Chandler und Marlet Heckhoff. Als Gastkünstler kommen Bernd Selle und Alexander Prokogh dazu. Alle zusammen bilden einen spannenden Querschnitt der in Leipzig momentan entstehenden Kunst.
Gibt es eine Chance, den Westplatz grüner und leiser zu machen?
Der Westplatz mit Blick in die westliche Käthe-Kollwitz-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJahrelang wirkte Stadtpolitik wie eine Black Box. Auch deshalb, weil sich die Stadtverwaltung gern hinter Verfahren, Gesetzen und längst vergessenen Beschlüssen versteckte. Aber es ändert sich spürbar. So antwortete Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau jetzt sehr eingehend auf eine Einwohneranfrage von Barbara Bartsch, die am Westplatz wohnt und dort vor allem ein paar grüne Bäume vermisst.
Nach der Ausladung von OBM Feldmann sagte auch Fridays For Future seinen Auftritt auf der IAA ab
Viel Platz für Autos: B2 bei Markkleeberg. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie deutsche Automobilindustrie steckt in einer veritablen Krise. Die Krise um die Tricksereien beim Diesel hat die eigentliche Krise nur verdeckt. Zu spät, zu zögerlich, zu mutlos haben die deutschen Autobauer umgeschaltet und auf umweltfreundliche Technologien gesetzt. Aber eben nicht aus Überzeugung, wie die völlig stillose Ausladung des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann zur IAA zeigte.
#AllinforClimateAction kritisiert: Die Bundesregierung diskutiert nur Pillepalle
Rebecca Freitag und Pia Jorks mit dem internationalen Kampagnenschild. Foto: Change.org

Foto: Change.org

Für alle LeserZwar reden CDU, CSU und SPD jetzt endlich wieder über Klimapolitik. Aber das, was da als flauer Kompromiss zwischen den Regierungsfraktionen derzeit ausgekocht wird, genügt nicht einmal den von der Bundesregierung selbst gesteckten Zielen. Es ist wieder die alte, fläzige Politik nach dem Motto: „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“. Entsprechend enttäuscht waren die jungen Klimaaktivisten nach ihrem Besuch im Bundeskanzleramt.
Experiment Künstlerehe: Interaktive Ausstellungsstücke machen die Musikwelt von Clara und Robert erlebbar
Das Schumann-Haus in der Inselstraße. Foto: Christian Kern

Foto: Christian Kern

Für alle LeserAm Freitag, 13. September, wurde das extra zu Claras 200. Geburtstag neu gestaltete Museum im Leipziger Schumann-Haus mit einer Festveranstaltung eröffnet. 460.000 Euro wurden in die neu gestaltete Ausstellung investiert, die noch stärker als die vorige das Leben und Schaffen eines genialen Künstlerehepaares zeigt.
Stadtwerke Leipzig haben jetzt zwölf Dienstfahrräder in den Fuhrpark aufgenommen
Rotor-Geschäftsführer Sebastian Billhardt (Mitte) übergibt die neuen Dienstfahrräder an Patrick Fritzsch (rechts) und Daniel Eckardt von der Stadtwerke-Tochter Netz Leipzig. Foto: Leipziger Gruppe / Bertram Bölkow

Foto: Leipziger Gruppe / Bertram Bölkow

Für alle LeserZäh ist auch das Leipziger Umdenken beim Verkehr. Auch Leipzig hat viel zu lange gezögert, endlich Strukturen für einen klimafreundlichen Stadtverkehr der Zukunft zu entwickeln. Leipzigs Kommunalbetriebe setzen zwar schon seit ein paar Jahren werbeträchtig auf Elektro-Pkw. Aber selbst die werden bei vielen Tätigkeiten im Stadtgebiet gar nicht gebraucht, wenn die Wege mit einem Dienstfahrrad deutlich energiesparender zurückgelegt werden können.
Premiere am 28. September in der Semperoper Dresden: »Il viaggio a Reims/Die Reise nach Reims«
Semperoper in der Dämmerung © Matthias Creutziger

© Matthias Creutziger

Gioachino Rossinis Oper »Il viaggio a Reims/Die Reise nach Reims« eröffnet am Sonnabend, den 28. September 2019, an der Semperoper Dresden den Premierenreigen der Saison 2019/20. Eigens für die Krönungsfeierlichkeiten Karl X. schuf Rossini als monarchistisches Auftragswerk seine ungewöhnliche und personell aufwendige Komposition um eine Gruppe von europäischen »Individualreisenden«, deren unerwarteter Reisestopp nach einigen Turbulenzen in einem Nationalitäten umarmenden Fest endet.
Premiere heute am 14. September im Ost-Passage Theater: „Sapphos Welt – Volume 1: Hildegard“
Das „Ost-Passage-Theater“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Ein besonderer musikalischer und theatraler Ausflug erwartet das Publikum: Am SA 14.09. um 20:00 Uhr findet die Premiere von „Sapphos Welt – Volume 1: Hildegard“ statt. Die Reihe „Sapphos Welt“ beleuchtet vier Komponistinnen aus vier Jahrhunderten, ihre Werke, Musik & Komposition als subversive feministische Praxis und weibliche Subjektivität im Kontext historischer Geschlechterverhältnisse.
1. FC Lok Leipzig vs. Berliner AK 2:2 – Lok zu spät entfesselt
Duell zwischen Stephane Mvibudulu (Lok) und Marcus Mlynikowski (BAK). Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserAuch nach acht Spieltagen bleibt der 1. FC Lok Leipzig in der Regionalliga Nordost unbesiegt. Das 2:2 (1:1) gegen den Berliner AK vor 3.095 Zuschauer kam am Freitagabend allerdings eher glücklich zustande. Lok, mit der Chance auf die Tabellenführung, wirkte lange gehemmt und agierte oft ungenau. Die nach drei Niederlagen angezählten Gäste trafen aber nur zweimal, weil sie mehrere Möglichkeiten fahrlässig verspielten oder an Lukas Wentzel scheiterten. Für Leipzig trafen Schulze und Schinke.