-1.2 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 5. Januar: Fremde EC-Karten, Fahrzeugdieb gestellt, Schwere Kopfverletzungen

Von Polizeidirektion Leipzig

Mehr zum Thema

Mehr

    In einem Einkaufsmarkt versuchte ein 37-Jähriger mit einer EC-Karte zu bezahlen, gab jedoch die PIN mehrfach falsch ein +++ Ein wegen zahlreicher Diebstahlsdelikte polizeibekannter 37-Jähriger wurde gestern mit einem gestohlenem Fahrzeug erwischt und festgenommen +++ In der Breiten Straße kam gestern Abend ein 34-Jähriger mit seinem Pkw ins Schleudern und krachte gegen einen Betonmast. Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu.

    Fremde EC-Karten

    Dem Personal eines Einkaufsmarktes in Seehausen kam es gestern kurz vor Ladenschluss seltsam vor, dass ein Kunde, der Waren im Wert von 170 Euro kaufen wollte, seine PIN von der Zahlkarte nicht wusste und diese mehrfach falsch eingab. Es beschlich sie der Verdacht, dass es sich hierbei nicht um seine Geldkarte handeln würde. So baten sie ihn ins Büro und riefen die Polizei. Wie richtig sie damit lagen, sollte sich kurze Zeit später herausstellen. Die eingesetzten Beamten stellten fest, dass die EC-Karte gestohlen gemeldet war. Bei der Durchsuchung des Verdächtigen fanden sie eine weitere Geldkarte. Auch diese stammte aus einer Diebstahlhandlung. Die Ausrede: Natürlich ist er kein Dieb, auch wenn er schon wegen zahlreicher ähnlicher Delikte angefallen war. Die Karten hätte er nur gefunden. Aber auch in diesem Falle hätte er sich strafbar gemacht. Der 37-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Im Laufe des Tages soll er dem Haftrichter vorgeführt werden.

    Fahrzeugdieb kam nicht weit

    In den frühen Mittwochmorgenstunden bemerkte der Eigentümer den Diebstahl seines Fahrzeuges. Den Mercedes Viano hatte er am Abend zuvor in Markranstädt, OT Albersdorf auf seinem Grundstück abgestellt. Weit kam der Dieb damit nicht. Fahndungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet. Zivilpolizisten stellten dann gegen 07:00 Uhr das Fahrzeug an einem Industriegebiet nahe der Autobahn im Raum Nossen fest. Im Fond des Fahrzeuges versteckte sich ein 33-Jähriger. Vergeblich, konnte er doch so seiner Festnahme nicht entgehen. Er ist der Polizei wegen zahlreicher Diebstahlsdelikte bereits bestens bekannt. Das Fahrzeug wird kriminaltechnisch untersucht und dann dem Eigentümer zurückgegeben.

    Mit schweren Kopfverletzungen …

    … musste gestern Abend ein 34-Jähriger stationär in die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden. Er war mit einem VW Polo auf der Breiten Straße unterwegs. In einer Kurve geriet er ins Schleudern und krachte mit der Fahrerseite gegen einen Betonmast auf dem Fußweg. Dabei zog er sich vermutlich eine Schädelfraktur zu. Zwei Zeugen riefen das Rettungswesen und die Polizei und fungierten als Ersthelfer. Polizeibeamte stellten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes fest. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme angeordnet. Am VW Polo entstand Totalschaden (ca. 7.000 Euro). Gegen den Autofahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

    Einbruch in ein Einfamilienhaus – schneller Fahndungserfolg

    Ein unbekannter Täter schlug gestern Morgen mittels eines Steins an der Gebäuderückseite des Einfamilienhauses ein Fenster ein. Anschließend stieg er in das Objekt in der Paul-Wäge-Straße ein und durchsuchte Schränke und Behältnisse. Entwendet wurden nach den ersten Überprüfungen durch das Ehepaar des Einfamilienhauses Uhren und Modeschmuck im Wert von ca. 2.000 Euro sowie ein in der Garage abgestellter Mazda. Die Originalschlüssel hatte der Täter um Haus gefunden. Die Beamten hatten die erforderlichen Sofortmaßnahmen eingeleitet und auch im Umfeld Befragungen durchgeführt. Dabei gab es Hinweise und Anhaltspunkte. In der Nacht wurde das zuständige Polizeirevier darüber informiert, dass an der B 181 in Schkeuditz, Ortsteil Dölzig, an der Anschlussstelle Leipzig-West ein Ford Fiesta festgestellt wurde, der durch die benachbarte Polizeidienststelle Mansfeld-Südharz am 1. Januar 2017 zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Sohn der Halterin das Auto entwendet hatte und Suizidabsichten äußerte. Eine Vermisstenanzeige lag vor. Im Zusammenwirken mit der Mutter und den Kollegen aus Halle gelang die Kontaktaufnahme mit dem 32-jährigen Mann, der bereits wegen Betäubungsmittel- und Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten war. Der 32-Jährige wurde vor dem Wohnort seiner Mutter in Sachsen-Anhalt festgestellt. Er stieg aus dem Mazda aus, der in Schkeuditz entwendet wurde. Er drohte, sich mit einem Messer umzubringen. Die Mutter des 32-Jährigen konnte ihn zum Aufgeben bewegen. Anschließend wurde er in eine Einrichtung überstellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

    Betonpflanzkästen übersehen

    Der Fahrer (49) eines Ford Focus fuhr heute früh auf den Parkplatz eines Hotels im Hahnekamm und schaute nach einer Parklücke. Dabei übersah er jedoch mehrere Betonpflanzkästen auf etwa drei Metern Länge rechts neben der Einfahrt. Er fuhr offenbar mit „Schwung“ über die Kästen, so dass sein Auto zur Hälfte in der Luft hing und er nicht mehr weiterfahren konnte. Er rief die Polizei zur Hilfe. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Gegen den 49-Jährigen wurde eine Verwarnung ausgesprochen.

    Folgeunfall auf der BAB 14

    Auf der Autobahn 14 fuhr gestern, gegen 23:00 Uhr, ein Renault Magnum sehr langsam in Richtung Dresden. Die Fahrerin befürchte, durch die Glätte ins Rutschen zu kommen. Dies ging einem dahinter fahrenden Lkw-Fahrer nicht schnell genug. So gab er Gas und überholte mit seinem Sattelzug den Pkw im Bewusstsein, dies riskieren zu können. Weit gefehlt, wie er umgehend feststellen musste. Noch beim Überholvorgang kam er ins Schlingern und streifte den Renault. Schließlich kam das Fahrerhaus nach rechts von der Fahrbahn ab, der Sattelanhänger stand quer auf der Fahrbahn. Ein weiterer Lkw-Fahrer sah dies zu spät, konnte seinen Sattelzug nicht mehr zum Stehen bringen und fuhr in den querstehenden Anhänger. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten fast die ganze Nacht. Die Autobahn war über Stunden hinweg nur teilweise befahrbar.

    In eigener Sache: Für freien Journalismus aus und in Leipzig suchen wir Freikäufer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2016/11/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ