Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 21. Februar: Lkw-Anhänger leer geräumt, Entgleisung in der Tram, Tresore entwendet

Auf einem Firmengelände in der Pittlerstraße wurden übers Wochenende drei abgestellte Lkw-Anhänger leer geräumt – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ In der Straßenbahn erhielt eine 60-Jährige von einer unflätigen Hundehalterin einen Faustschlag aufs Auge +++ In einem Hotel in Wiederitzsch wurden aus zwei Zimmern die Möbeltresore aus der Wand gerissen.

Lkw-Anhänger leer geräumt

Übers Wochenende verschafften sich unbekannte Täter Zutritt zu drei abgestellten Lkw-Anhängern auf einem Firmengelände in der Pittlerstraße, indem sie die Vorhängeschlösser aufbrachen. Danach war der Weg frei: Sie stahlen mehrere Baumaschinen und Werkzeuge im Wert einer mittleren vierstelligen Summe. Der Inhaber (57), dem Akkutrennschleifer, Stichsägen, Handkreissäge und Zangen fehlen, erstattete Anzeige. Das Diebesgut dürften die Einbrecher mit einem Fahrzeug abtransportiert haben.

Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Tätern bzw. dem Tatfahrzeug geben. Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

Tatort: Straßenbahn

Gestern Nachmittag fuhr eine 60-jährige Frau mit einer Straßenbahn der Linie 11 vom Augustusplatz in Richtung Markkleeberg-Ost. An der Haltestelle „Hohe Straße“ wollte sie aussteigen. Da vor einer Tür ein Kinderwagen stand, wollte sie einen anderen Ausstieg nutzen. Doch der Weg dorthin war durch einen Hund versperrt, dessen Halterin, eine junge Frau, auf einem Platz saß. Die 60-Jährige bat die Besitzerin, den Vierbeiner beiseite zu nehmen. Doch anstatt dies zu tun, wurde die junge Frau unflätig und ausfallend. Sie äußerte, dass dies ein junger Hund sei und sie doch über ihn steigen solle. Die Frau tat dies und noch vorsichtig obendrein, um das Tier nicht zu berühren.

Plötzlich stand die junge Dame hinter ihr und warf der 60-Jährigen vor, ihren Hund getreten zu haben, woraufhin sich sogleich andere Fahrgäste einschalteten und aussagten, dass dies auf keinen Fall passiert wäre. Plötzlich schnellte die Faust der Hundehalterin vor und traf das rechte Auge der Frau, die zudem noch Brillenträgerin ist. Dadurch wurde sie verletzt, erlitt ein Hämatom. Die Geschädigte meldete beim Straßenbahnfahrer den Vorfall. Während dieser Zeit verließ die junge Frau samt Hund die Straßenbahn. Eine Zeugin aus der Bahn übergab der 60-Jährigen ihre Visitenkarte und das Handy der Hundehalterin, welches sie noch in der Bahn verloren hatte, als sie ihrem Opfer gefolgt war und dann geschlagen hatte. Die Geschädigte erstattete Anzeige bei der Polizei und übergab das gefundene Mobiltelefon. Folgende Personenbeschreibung der Tatverdächtigen liegt vor:

– 20 bis 30 Jahre alt, 1,65 m bis 1,70 m groß, schlank

– helle Haut, mehrere Piercings im Gesicht

– hatte eine Bierflasche bei sich

– Hund ist braun und hat ein wuscheliges Fell, ca. 30 cm hoch.

Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Tresore entwendet

In Wiederitzsch bemerkten die Angestellten eines Hotels am Montagmorgen, dass in die Hintertür eingebrochen wurde. Aus zwei Zimmern waren die Möbeltresore aus der Wand gerissen worden. Einen fanden die aufnehmenden Polizisten auf dem Nachbargrundstück. Er war gewaltsam geöffnet. Vom zweiten fehlte jede Spur. Was in dem Tresor eingeschlossen war, war bei Anzeigenaufnahme nicht bekannt.

Wohnung ausgeräumt

Wie die Einbrecher in die Wohnung gekommen waren, bleibt vorerst unklar. Klar ist nur: Die Wohnung in der Lenaustraße wurde gestern betreten und durchsucht. Als der Inhaber am Montagabend in seine Wohnung zurückkehrte, stellte er fest, dass ein Flachbildfernseher, zwei Laptops, Schmuck sowie eine Digitalkamera entwendet wurden. Sein Fahrzeug, ein Skoda Fabia, welcher im Hof stand, wurde ebenfalls entwendet. Der Gesamtsachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Einbruchsspuren gab es keine. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Brennender Opel

Durch einen Security-Mitarbeiter (60), der heute Nacht die Franz-Flemming-Straße stadtauswärts fuhr, wurde der brennende Opel Zafira entdeckt, der am Fahrbahnrand parkte. Der 60-Jährige hielt sofort und versuchte, mit einem Feuerlöscher des Feuers Herr zu werden, welches sich von einem der vorderen Räder her auszubreiten drohte. Es gelang ihm, so dass er damit den Opel vor weiteren Schäden bewahrte. Anschließend informierte der 60-Jährige die Polizei, die die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufnahm. Der entstandene Schaden konnte durch den Opel-Besitzer (35) noch nicht beziffert werden.

Verdächtiger Radfahrer

In der Nacht zum Dienstag hielten Polizisten „An der Tabaksmühle“ einen Radfahrer an. Beleuchtung hatte er keine, dafür hing aber ein zerschnittenes Schloss am Rad. Einen Bolzenschneider und anderes Schnitt- und Bruchwerkzeug hatte er auch dabei. Nun sollten aber die Beamten bloß nicht denken, der 21–Jährige hätte das Rad geklaut. Vielmehr hätte er es von einer Schrottsammlung und das Schloss wäre fast noch tadellos – vom durchtrennten Draht abgesehen. So versuchte er sich herauszureden. Irgendwie hatten die Polizisten aber doch den Verdacht eines Diebstahls. Sie stellten das Fahrrad und das Werkzeug sicher. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Nun muss sich der Radfahrer wegen Diebstahl und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Aufgefahren

Der Fahrer (38) eines Opel Astra befuhr gestern Nachmittag die Straße An der Hufschmiede und bog dann nach rechts auf die Lindenthaler Hauptstraße ab. Gleich darauf fuhr er auf einen verkehrsbedingt haltenden Renault Kangoo (Fahrer: 72) auf. Beim Aufprall wurden sowohl der Renault-Fahrer als auch sein Beifahrer (40) verletzt. An beiden Autos entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Gegen den 38-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Dominocrash wegen Flucht vor Polizei

Der Fahrer eines VW Golf war gestern Nachmittag auf dem linken Fahrstreifen der Max-Liebermann-Straße stadtauswärts unterwegs. An seine „Fersen“ hatte sich ein Polizeifahrzeug geheftet. Die Beamten wollten den Fahrer des gelben Fahrzeuges einer Kontrolle unterziehen. Doch der Golffahrer gab Gas, scherte auf den linken Fahrstreifen der Gegenfahrbahn aus und flüchtete. Aufgrund seiner Fahrweise gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer. Die Fahrerin (29) eines Mazda, die bei „Grün“ auf die Kreuzung gefahren war und den VW Golf auf sich zukommen sah, hielt sofort an. Der sich hinter ihr befindende Ford-Mondeo-Fahrer (62) konnte bremsen, was einer hinter ihm fahrenden Lenkerin (31) eines VW Fox nicht gelang. Sie bremste zwar, kam jedoch nicht rechtzeitig zum Stehen. Die drei Fahrzeuge stießen zusammen, wobei der 62-Jährige leicht verletzt wurde. Der Golffahrer jedoch setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort. An den drei Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Polizeibeamte ermitteln wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung gegen den Golffahrer. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Radfahrerin prallt mit Fußgänger zusammen

Eine 41-jährige Frau befuhr gestern Mittag mit ihrem Rad den Augustusplatz in Richtung Oper. Ein 58-jähriger Mann stand zur gleichen Zeit telefonierend auf dem Gehweg, drehte sich jedoch unvermittelt um, verließ dadurch den Gehweg und prallte mit der Radfahrerin zusammen. Während die Frau unverletzt blieb, zog sich der Mann eine Kopfplatzwunde zu und war für kurze Zeit nicht ansprechbar. Zur weiteren Behandlung wurde er stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Am Rad entstand Sachschaden.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/01/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Motetten in der Thomaskirche als Orgelvespern am 26. und 27. April mit Organist Stefan Kießling
Familienfreundlicher Arbeitgeber Wirtschaftsministerium
27. und 28. April: Geführte Radtouren am Wochenende
Besserer Schutz vor bedrohlichen Infektionskrankheiten
Über 190.000 Euro ESF-Mittel für soziale Projekte in der Lausitz
Polizeibericht, 24. April: 23-Jähriger überfallen, Motorraddiebstähle, Quad gestohlen, Gartenlaube niedergebrannt
Eisenbahnen in Mitteldeutschland werben für „100 Jahre Bauhaus“
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Warum eine Aufarbeitung der Treuhand allein die Probleme des Ostens nicht lösen kann
Abbruch Ost - hier in Leipzig-West. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWerden sich Linke und SPD jetzt darüber zerstreiten, ob das ostdeutsche Dilemma nun an der Treuhand liegt oder nicht? Auf eine Forderung der Linkspartei für einen weiteren Untersuchungsausschuss zur Treuhand reagiert jetzt Martin Dulig, Ostbeauftragter der SPD und Vorsitzender der SPD Sachsen. In einem Punkt stimmt er der Linken sogar zu: „Wir brauchen eine Aufarbeitung der Nachwendezeit.“
Grüne sind skeptisch: Werden Menschen mit Behinderung im Asylverfahren tatsächlich so versorgt, wie es nötig wäre?
Blick über die damalige Asylunterkunft auf dem Messegelände Leipzig. Foto: Alexander Böhm (Archiv)

Foto: Alexander Böhm (Archiv)

Für alle LeserEs ist nur eins von vielen Themen die beleuchten, wie Sachsen mit den Menschen umgeht, die im Freistaat Asyl beantragen und dabei meist mehr Hilfe benötigen als nur ein Dach über dem Kopf. Gerade jene Menschen aus Kriegs- und Bürgerkriegsländern bringen einen Rucksack voll psychischen Belastungen mit. Aber kümmert sich die Landesregierung überhaupt darum? Oder verwahrt sie diese Menschen nur? Eine Ministerantwort verärgert jetzt die Grünen.
Verdrängung junger Familien kann nicht das Ziel der Leipziger Wohnungspolitik sein
Tom Pannwitt, Stadtratskandidat der SPD. Pressefoto: Tom Pannwitt

Pressefoto: Tom Pannwitt

Für alle LeserAm 22. April veröffentlichte die LVZ mal wieder so ein Interview, in dem suggeriert wurde, dass Städte wie Leipzig ja eigentlich gar keine so großen Wohnungsprobleme haben. Man hatte das Vorstandsmitglied des Verbandes der sächsischen Wohnungsgenossenschaften (VSWG), Axel Viehweger, interviewt. Und aus der Perspektive der Wohnungsgenossenschaften, so Viehweger, gäbe es gar keine Wohnungsnot. Tom Pannwitt, Stadtratskandidat der SPD, widerspricht vehement.
Wie ausgewogen war eigentlich das Vorwahl-Programm von ARD und ZDF 2017?
Prof. Dr. Gabriele Hooffacker und Prof. Dr. Marc Liesching von der HTWK Leipzig. Foto: HTWK Leipzig

Foto: HTWK Leipzig

Für alle LeserKann man eigentlich messen, wie ausgewogen Fernsehsender über das politische Geschehen im Land berichten? Immerhin war das ein gewaltiges Thema zur Bundestagswahl 2017. Nach der Bundestagswahl 2017 gerieten die öffentlich-rechtlichen Sender einmal wieder stark in die Kritik. Diesmal von der anderen Seite, vehementen Kritikern, die die thematische Ausgewogenheit im Wahlkampf vermissten. Eine Leipziger Studie versucht dem jetzt auf den Grund zu gehen. Und scheitert.
Leipzig plant, sieben Grundstücke aus Bundesbesitz zu kaufen und prüft Dutzende weitere
Auch in der Rosa-Luxemburg-Straße bietet das BImA unbebaute Flächen zum Verkauf an. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDen Städten in Deutschland fehlen die großen Grundstücke, um wichtige Infrastrukturprojekte voranzutreiben. Worauf der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 21. März 2012 reagierte. Damals beschloss er eine „Erstzugriffsoption“ für die Kommunen auf Grundstücke aus Bundesbesitz, die zum Verkauf stehen. Das ist auch für Leipzig eine echte Option.
Am 27. April und 2. Mai im Schauspiel Leipzig: Nacht ohne Sterne
Nacht ohne Sterne. Quelle: Schauspiel Leipzig

Quelle: Schauspiel Leipzig

Wir leben in einer Welt, in der der Verlust des Kindergartenplatzes eine existenzielle Bedrohung darstellt. Mit dieser schlaglichtartigen Erkenntnis beginnt Bernhard Studlar seine Reise durch die Nacht in einer nicht näher benannten Großstadt, in der eine Reihe schillernder Figuren aufeinanderstoßen.
Grüne und NABU laden ein zur Demonstration gegen Grünschwund und Artensterben in Leipzig
Baumfällung in Connewitz. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserDer 25. April ist eigentlich der Tag des Baumes. Aber Sachsen ist ein Land, in dem Bäume kaum Schutz genießen. Mit der Abschaffung der alten Baumschutzsatzung sind in den Städten tausende Bäume ersatzlos gefällt worden. Mit der Verdichtung Leipzigs verschwinden auch grüne Brachen und wertvolle Gehölze. Zum Internationalen Tag des Baumes ruft deshalb ein breites Aktionsbündnis zur Demonstration gegen den Grünschwund und das Artensterben in Leipzig auf.
Gibt es auch die LVZ bald nur noch online?
LVZ-Sitz am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Das Jahr 2019 wird bitter“, schrieb Markus Brauck am 26. Februar in einem Kommentar auf „Spiegel Online“, in dem er sich mit den jüngsten Hiobsbotschaften vom deutschen Zeitungsmarkt beschäftigte. Kurz zuvor geisterte die Nachricht durchs Land, Dumont wolle seine Lokalzeitungen verkaufen. Eine Nachricht, die DuMont eher zurückhaltend dementierte.
Uraufführung „Mädchenmonstermusik“ Clara Schumann Wunderkind feiert am 4. Mai Premiere
Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

Wunderkind, Romantik-Popstar, Powerfrau, Teenie in Love und Papatochter. Das TdJW zeigt das Lebens-Universum der jungen Clara Schumann-Wieck! Was es dafür braucht: Eine Showbühne, einen Flügel und fünf Claras!
Dem bedrohten Eschen-Scheckenfalter geht in der Elster-Luppe-Aue der Lebensraum verloren
Mittelwald-Bewirtschaftung im Luppe-Gebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Problem beim Artensterben ist: Es geht ganz still vor sich. Die verschwindenden Arten hinterlassen keine Abschiedsbriefe. Sie pflanzen sich einfach nicht mehr fort, wenn ihr Lebensraum verschwindet. Und die Anwohner wissen oft nicht mal, wer da Seltenes in ihrer Nachbarschaft lebte. So wie der Eschen-Scheckenfalter, dessen letztes Vorkommen in Mitteldeutschland gerade schmilzt. Es liegt im eigentlich streng geschützten Naturschutzgebiet Leipziger Auensystem.
Linksfraktion beantragt Aufstellungsbeschlüsse zu den Leipziger Gebieten mit Erhaltungssatzung
Biedermannstraße in Connewitz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls Leipzigs Stadtverwaltung Anfang März ihre Befragung zur sozialen Erhaltungssatzung startete, war man in der Linksfraktion ein wenig entsetzt. Denn noch im September 2018 hatte die Vorlage des Dezernats Stadtentwicklung und Bau mehrere dutzend Stadtgebiete festgestellt, in denen der Verdrängungsdruck heute schon groß ist, wo die Stadt also dringend handeln muss, um die Verdrängung finanziell schwächerer Bewohner zu verhindern.
Lesepicknick im Clara-Park, ein geschenkter Drache und die Freuden des (Vor-)Lesens
Vorlesen auf der Lesewiese. Foto: LeseLust e.V.

Foto: LeseLust e.V.

Für alle LeserBevor wir es vergessen: Am heutigen 23. April ist natürlich auch wieder Welttag des Buches. Tausende Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen bieten zum Welttag des Buches etwas Besonderes an. Und rund 1 Million Mädchen und Jungen bekommen in diesem Jahr zum Welttag des Buches den Fantasyroman „Der geheime Kontinent“ des Kinderbuchautors THiLO, mit Illustrationen von Timo Grubing, geschenkt.
Wenn sieben Menschen ihr ganzes Geld zusammenschmeißen: Finanzcoop oder Revolution in Zeitlupe
FC-Kollektiv: Finanzcoop oder Revolution in Zeitlupe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUnsere Welt ist nicht so, weil Menschen dumm sind und besessen davon, eine Müllhalde zu hinterlassen, wenn sie abtreten. Sie ist so, weil keiner den Zwängen entkommen kann, weil eine zur furiosen Marktkonformität zwingende Gesellschaft jede Form des Andersmachens fast unmöglich macht. Obwohl sich viele Menschen danach sehnen. Und manche haben dann auch den Mut, etwas anderes zu probieren. Zum Beispiel eine Finanzkooperative zu gründen.
Die zwiespältigen Zahlen aus der Sanktionspraxis der deutschen Jobcenter 2018
Kassensturz, schön übersichtlich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 10. April veröffentlichte die Bundesarbeitsagentur eine Meldung, die das ganze falsche Denken in der Sanktionspraxis vor allem gegenüber jungen Arbeitslosen deutlich machte: „Die Jobcenter mussten im letzten Jahr 904.000 Sanktionen gegen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (sog. ‚Hartz IV-Empfänger‘) aussprechen. Die Zahl der Leistungsminderungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 49.000 gesunken“, las man da. Acht Tage später meldete unter anderem der „Spiegel“: Viele Sanktionen sind unrechtmäßig.
Gerade mit Parks und Naherholung sind die Leipziger zufrieden, aber die Zustimmungswerte sinken
Zufriedenheitswerte der Leipziger. Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2018

Für alle LeserWer die jährlichen Leipziger Bürgerumfragen liest, der merkt nicht nur, dass verschiedene Alterskohorten in völlig verschiedenen Welten leben und deshalb völlig unterschiedliche Probleme als wichtig wahrnehmen. Der kann auch nachlesen, warum eigentlich junge Leute zwischen 18 und 25 nach Leipzig kommen und hier versuchen, einen Berufsstart zu wagen.