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Polizeibericht, 23. Februar: Geige verschwunden, Drogendepot entdeckt, Verheddert

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    Ein 28-Jähriger musste gestern in Neustadt-Neuschönefeld den Verlust seiner wertvollen Geige feststellen – die Polizei sucht nach Zeugen +++ Die Gemeinsame Einsatzgruppe „Bahnhof/Zentrum“ entdeckte beim gestrigen Kontrollgang mehrere Drogendepots am Schwanenteich +++ Ein Dornenbusch wurde einem Einbrecher in Burghausen-Rückmarsdorf zum „Verhängnis“.

    Geige spurlos verschwunden

    Den drückenden Verlust seiner 4/4 Geige – ein Erbstück seines Großvaters – stellte ein 28-Jähriger dadurch fest, dass er die braune Stoffhülle seines Instruments im Wäschebeutel fand. Das mutete sehr eigenartig an und er sah nach seinem Schmuckstück. Dort, wo er es im Zimmer aufbewahrte, fand er nicht mehr als „Nichts“. Auch an anderer Stelle ließ sich das Instrument nicht finden. Resigniert suchte er daraufhin die gesamte Wohnung in Neustadt-Neuschönefeld ab und bemerkte, dass auch sein hochwertiger Laptop verschwunden war. Er erstattete bei der Polizei Anzeige, so dass nun wegen Wohnungseinbruchdiebstahls ermittelt wird. Den Schaden bezifferte der 28-Jährige auf 8.500 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen und/oder auf den möglichen Täter und/oder zum Verbleib der Geige von anno 1743 des Geigenbauers Christian Havemann aus Klingenthal geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Drogendepots entdeckt

    Der Druck bleibt hoch der Gemeinsamen Einsatzgruppe „Bahnhof/Zentrum“. Bei ihrem gestrigen Kontrollgang rund um den Schwanenteich und den angrenzenden Straßen wurden sie auf eine männliche Person aufmerksam, die bei den Beamten schon bekannt war. Ziemlich spät bekam der Mann mit, dass er bereits ins Blickfeld geraten war. Nervös hantierte er in einem Beutel. Als er die Beamten bemerkte, versuchte er zu fliehen, was ihm natürlich nicht gelang. Bei der Durchsuchung des 32-Jährigen fand man nur das „Konsumentenspritzbesteck“. Die Beamten nahmen daher den Ort näher unter die Lupe, wo die Person an einer Bank stand. Hier entdeckten sie ein „Depot“ mit mehreren Druckverschlusstütchen mit verdächtigem Inhalt (Marihuana). Außerdem entdeckten sie noch unter einem Busch am Gehwegrand eine weitere Druckverschlusstüte mit vier kleinen Portionstütchen mit gleichem Inhalt. Ein weiteres „Depot“ wurde ca. 20 Meter weiter unter einem Strauch aufgefunden. Hier befanden sich sechs Druckverschlusstüten. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und mitgenommen. Einer bestimmten Person konnten die Funde nicht zugeordnet werden.

    Verheddert

    Ein aufmerksamer Hinweisgeber stellte heute Nacht im Nachbarhaus Lichtkegel von Taschenlampen fest und informierte umgehend die Polizei. Minuten später trafen verschiedene Streifenwagenbesatzungen am Einsatzort in Burghausen-Rückmarsdorf ein und umstellten das Gebäude. Hierbei stellten sie eine aufgebrochene Tür fest. Aus der Tür trat ein 33-jähriger Mann, der eine Kopftaschenlampe trug. Nachdem sich die eingesetzten Beamten zu erkennen gaben, flüchtete der Mann durch die Büsche. Doch seine Flucht währte nur kurz. Fix und fertig konnte er wenige Straßen weiter durch nachalarmierte Kräfte gestellt und festgenommen werden. Doch er war nicht allein unterwegs. Während am Tatort der Zeuge durch die Beamten befragt wurde, waren aus einem Dornenbusch Geräusche zu vernehmen. Hier stießen die Beamten auf einen zweiten 33-jährigen Mann, der ebenfalls am Einbruch beteiligt und in den Busch geflüchtet war. Allerdings hatte er sich so sehr im Dornenbusch verheddert, dass er sich ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien konnte. Erst mit Hilfe der Polizeibeamten konnte er seinem „Gefängnis“ entkommen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte das Diebesgut, darunter Silberbesteck und diverse Schatullen, sowie Betäubungsmittel sichergestellt werden. Für die beiden Männer endete ihre Diebestour damit auf dem Revier.

    Brachiale Gewalt

    Unbekannte Täter gelangten auf das Gelände eines Autohauses in der Delitzscher Landstraße, stachen von sieben abgestellten neuen Wohnmobilen die Türschlösser auf. Alle Türen standen offen. Anschließend durchsuchten sie die Fahrzeuge. In einem Fahrzeug fehlte das Zündschloss, die Lenksäulenverkleidung war beschädigt und eine Abdeckplatte abgerissen. Die Ermittlungen, ob Gegenstände entwendet wurden, sowie zur Höhe des Gesamtschadens laufen noch.

    Ein Auto ist kein Tresor

    Ein Hinweisgeber machte gestern Nachmittag den Fahrer eines Transporters in der Bochumer Straße darauf aufmerksam, dass ein unbekannter Täter die Seitenscheibe seines Fahrzeuges zerstörte und den darin befindlichen Rucksack entwendete. Im Rucksack befanden sich zwei Lesebrillen und ein Handy. Der Wert der gestohlenen Gegenstände liegt im oberen dreistelligen Bereich. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, keine Gegenstände sichtbar im Fahrzeug zurückzulassen.

    Der Wind war schuld

    Der Fahrer (66) eines Mercedes Vito samt Anhänger befuhr gestern Nachmittag die S 1 von Radefeld in Richtung Leipzig. Er war auf dem Weg zur Poststraße. In der Rechtskurve „erwischte“ eine Windböe den Anhänger; dieser kippte um. Er blieb auf beiden Fahrspuren liegen und stieß zudem noch gegen die Leitplanke. Am Anhänger sowie der Leitplanke entstand ein Schaden in Höhe von ca. 7.500 Euro.

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