2.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 11. Februar: Fußballeinsatz, Demonstration und ein verdächtiger Gegenstand in einem Hostel

Mehr zum Thema

Mehr

    Unterschiedlicher konnten die zum Teil gleichzeitig stattfindenden Einsatzanlässe am heutigen Tag nicht sein. In Leipzig galt es zunächst durch die Polizeidirektion gleich zwei Veranstaltungen abzusichern – das in Leipzig stattfindende Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und dem Hamburger Sportverein sowie eine angemeldete Versammlung im Leipziger Westen zum Thema: „Keine Kahle Heine- Westwerk retten“ statt.

    Dazu kam am heutigen Mittag eine Meldung, dass in einem Hostel am Leipziger Hauptbahnhof ein verdächtigter Gegenstand in einem Zimmer aufgefundenen wurde. Daneben lag ein Zettel, auf dem sinngemäß stand, dass es sich um hochexplosives Material handeln würde. Es wurden umfangreiche Straßensperrungen an der Brandenburger Straße veranlasst. Die Hotelgäste wurden evakuiert. Die Beamten sicherten im Anschluss das Gebäude und durchsuchten vom Keller bis zum Dach nach weiteren verdächtigten Gegenständen. Diese Suche verlief negativ.

    In der Zwischenzeit trafen die Spezialisten vom Landeskriminalamt Sachsen ein. Anschließend untersuchten sie vor Ort den verdächtigen Gegenstand. Der Verdacht eines Sprengstoffgegenstandes bestätigte sich nicht. Gegen 15:00 Uhr wurden sämtliche Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben. Die Kriminalpolizei ermittelte den letzten Gast in diesem Zimmer. Es handelte sich dabei um einen 56-Jährigen aus den alten Bundesländern, der am frühen Morgen auscheckte.

    Die Ermittlungen zu dieser Person dauern an. Sollte sich herausstellten, dass der 56-Jährige der Verursacher ist, werden hohe finanzielle Forderungen auf ihm zukommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wurde eingeleitet.

    Zu der am Nachmittag stattgefundenen Demonstration gab es keinerlei relevanten Ereignisse. Sie begann um 15.05 Uhr mit ca. 1.000 Teilnehmern und verlief während des gesamten Verlaufes und der Zwischenkundgebungen friedlich. Störungen wurden nicht bekannt. Um 17:35 Uhr endete die Demonstration.

    Das Bundesligaspiel RB Leipzig gegen den Hamburger SV besuchten über 42.585 Fans, davon ca. 4.200 aus Hamburg. Vor und während dem Spiel gab es keine nennenswerten Vorkommnisse zu verzeichnen. Nach dem Spiel gab es auf der Dammkrone hinter dem Gästeblock tätliche Auseinandersetzungen zwischen Hamburger Fans und der Security. Durch den Einsatz von starken Polizeikräften konnte die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden.

    Ein verletzter Hamburger Fan musste ärztlich behandelt werden. Die Polizeidirektion Leipzig führte diese Gesamtlage mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei mit mehreren Hundertschaften durch. Die gute Zusammenarbeit mit den Veranstaltern, den Ordnungs- und Sicherheitsdiensten, den Leipziger Verkehrsbetrieben sowie der Stadt Leipzig verlief reibungslos.

    In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/01/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ