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Thema

Westwerk

Gewalt ist keine Lösung – Politischer Druck gegen Verdrängung statt Eskalation und Glasbruch

Anlässlich der Angriffe auf die neu eröffnete Konsumfiliale in Leipzig Plagwitz erklärt Dr. Adam Bednarsky, Vorsitzender der Leipziger Linken und Stadtrat: „Die Linke ist die Partei der Mieterinnen und Mieter und gerade an ihrer Seite stehen wir. In dieser Logik muss unterstrichen werden: Auch die Betreiber des neuen Konsum-Marktes im Westwerk sind Mieter und damit in letzter Konsequenz Leidtragende des überhitzten Immobilienmarktes.“

Angriff auf Westwerk-Konsum folgen Kritik und Vorschläge aus der SPD

Das Westwerk in Plagwitz ist zurück in den Schlagzeilen: Mehr als zwei Jahre nach Demonstrationen und Protesten gegen „Entmietung“ und „Gentrifizierung“ warfen Unbekannte mehr als 50 Scheiben einer neu eröffneten Konsum-Filiale ein. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) bezeichnete die Aktion als „schädlich“ für eine öffentliche Debatte. Andere Parteimitglieder fordern die Verwaltungsspitze dazu auf, beim Thema Westwerk die Initiative zu ergreifen.

Anschlag auf Westwerk unfassbar dumm und unsolidarisch

Der Vorsitzende der SPD Leipzig-Alt-West und Stadtratskandidat Benjamin Göhler sowie die Landtagskandidatin Irena Rudolph-Kokot erklären zum Anschlag auf das Westwerk als Ort der kulturellen Vielfalt im Leipziger Westen: „Eine solche Aktion in meinem Kiez ist einfach unfassbar dumm und unsolidarisch.“

Designlab: Kreative aus dem Leipziger Westen verschenken Markenauftritt

Vom 26. bis 28. Oktober 2018 verwandelt sich das Leipziger Osthof Studio im Westwerk in ein gläsernes Designlabor. Sechs Kreative aus dem Leipziger Westen erarbeiten für ein soziales, ökologisches oder kulturelles Startup einen kompletten Markenauftritt - und das kostenfrei!

20 Meter breites Wandbild für den Erhalt des Plagwitzer Siemens-Werks

Der Künstler Peter Freund wird am Dienstag, 12. Dezember, 15 Uhr, im Hof des Kunst- und Veranstaltungsortes Westwerk ein Wandbild für den Erhalt des Plagwitzer Siemens-Werks enthüllen. Zu der Veranstaltung werden rund 100 Beschäftigte der von Schließung bedrohten Siemens Compressor Systems GmbH erwartet.

Vortragsveranstaltung Industriekultur: Perspektive Westwerk

„10 Jahre Westwerk“ sind das Thema eines Vortrags von Peter Sterzing, Geschäftsführer der Westwerk GmbH, am Dienstag, 05.09.2017, 18-20 Uhr. Dazu lädt der Industriekultur Leipzig e.V. in die HTWK Leipzig, Wächterstraße 13 Raum W11 ein. Dieser traditionsreiche Produktionsstandort im Stadtteil Plagwitz hat seit dem Beginn der wirtschaftlichen Nutzung des Geländes durch die Eisengießerei Kaspar Dambacher 1872 eine wechselvolle Geschichte erlebt.

„Westwerk retten“ – Es geht weiter!

Die Initiative „Westwerk retten“ lädt zum öffentlichen Strategietreffen am 03.03.2017 um 17:00 Uhr ins Tipi im Westwerk ein. Die vergangenen Veranstaltungen der Initiative haben großes öffentliches Interesse hervorgerufen. So mobilisierte die Demonstration am 11.02.2017 mehr als 1000 Menschen, die trotz Kälte begleitet von Musik farbenfroh durch das Viertel zogen. Auch der öffentliche Vortrag am 05.02.2017 brachte rund 250 Interessierte zusammen.

Die berechtigte Frage: Wem gehört denn eigentlich diese verflixte Stadt?

Wem gehört die Stadt? Das ist im Grunde das große Thema, das sich jetzt in Leipzig auf die Tagesordnung drängelt. Jetzt, wo es enger wird in der Stadt und immer mehr kreative Projekte, die in den letzten Jahren Leipzig als experimentelle Probiermeile auszeichneten, unter Druck geraten. „Kommerz frisst Kultur“ steht diesmal riesengroß auf Seite 1 der „Leipziger Zeitung“ zu lesen.

Juliane Nagel (Linke): Westwerk retten und behutsame Stadtentwicklung unterstützen

Am Samstag demonstrierten an die 1.000 Menschen im Leipziger Westen für den Erhalt des Westwerkes und einer alternativen Westkultur. Dazu Juliane Nagel, Stadträtin in Leipzig, die mit anderen Linke-PolitikerInnen an der Demo teilnahm: Es ist erfreulich, dass so viele Menschen aktiv ihre Solidarität mit den Betroffenen von Mieterhöhungen und Kündigungen im Westwerk gezeigt haben.

Jugendparlament solidarisiert sich mit Protesten um Westwerk

Das Jugendparlament solidarisiert sich mit der Initiative „Westwerk retten“, die sich gegen Kündigungen von Mietverträgen von kreativen Initiativen und Offspaces (Projekträumen) einsetzt. Carolin Juler, stellvertretende Sprecherin des Jugendparlaments, meint dazu: „Das Westwerk steht im Leipziger Westen wie kein anderes Gebäude für Kreativität und Kultur. Wir sind der Meinung, dass Freiräume und kreative Initiativen wichtig für die Entwicklung einer Stadt wie Leipzig sind. Wir wollen verhindern, dass Kunst dem Konsum weichen muss.“

Kahle Heine? Es geht nicht nur um Geld im Westwerk + Videos

Die Fragen liegen längst offen auf dem Tisch. Das Problem wohl nach wie vor – zwei Seiten desselben sind noch zu leer. Eigentlich hätten es Besitzer und Verwaltung einfach, doch es scheint schwer zu sein, einen wirklichen Dialog mit den Mietern des Westwerkes zu finden. Am 11. Februar trieb diese eigentliche Frage, warum man nicht miteinander spricht, von 14:30 Uhr bis 18 Uhr bei winterkalter Wetterlage 1.000 Teilnehmer in Plagwitz auf die Straße. Auch in Richtung der Stadtverwaltung richteten sich deutliche Appelle, die Menschen bei ihrem Vorhaben „Westwerk retten“ nicht allein zu lassen.

Polizeibericht, 11. Februar: Fußballeinsatz, Demonstration und ein verdächtiger Gegenstand in einem Hostel

Unterschiedlicher konnten die zum Teil gleichzeitig stattfindenden Einsatzanlässe am heutigen Tag nicht sein. In Leipzig galt es zunächst durch die Polizeidirektion gleich zwei Veranstaltungen abzusichern – das in Leipzig stattfindende Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und dem Hamburger Sportverein sowie eine angemeldete Versammlung im Leipziger Westen zum Thema: „Keine Kahle Heine- Westwerk retten“ statt.

SPD-Stadträte zur Westwerk-Demonstration: „Das Westwerk als kreativen Hotspot erhalten“

Die SPD-Stadträte Mathias Weber und Christian Schulze fordern den Erhalt der einmaligen Kulturszene im Westwerk. Auch die Stadt steht in der Verantwortung! Im Westwerk wurden vor kurzem Kündigungen für einige Mieter ausgesprochen. Als Reaktion hat sich die Initiative „Westwerk retten“ gegründet. Der große Zuspruch zeigt, wie zahlreich sich die Menschen um die Zukunft des Westwerks sorgen.

Verkehrseinschränkungen rund um Aufzug am Samstag

In Zusammenhang mit einem Aufzug der Initiative „Westwerk retten“ kann es am Samstag, 11. Februar, zwischen 14:30 und 18 Uhr zu zeitweiligen Verkehrsbeeinträchtigungen in Plagwitz kommen. Der Aufzug, in dessen Verlauf mehrere Kundgebungen geplant sind und zu dem die Veranstalter etwa 500 Teilnehmer erwarten, führt vom Jahrtausendfeld über die Gießer- und Naumburger Straße zum Bahnhof Plagwitz, danach durch die Karl-Heine-Straße, Merseburger, Aurelien- und Josephstraße zur Lützner Straße und von dort über die Zschochersche Straße zur Karl-Heine-Straße zurück.

Der Stadtrat tagt: Die Stadt will im Streit um das Westwerk moderieren und beraten + Audio

Am Samstag wollen Betroffene der aktuellen Entwicklungen im Westwerk auf die Straße gehen. Am Mittwoch nahm schon einmal die Stadtverwaltung Stellung. Da es sich um einen privaten Eigentümer handelt, sieht man wenig Spielraum zum Handeln. Allerdings ergab die Anfrage von Sören Pellmann (Die Linke) einige genauere Angaben über einige Ideen der kommenden Nutzungen seitens des Besitzers.

Claudia Maicher vor Ort im Westwerk – Westwerk muss als fester Bestandteil des Leipziger Westens erhalten bleiben

In persönlichen Gesprächen mit Mieterinnen und Mietern am Freitagvormittag hat sich Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion und Abgeordnete aus dem Leipziger Westen, über die Situation vor Ort informiert und wirbt: „Das Westwerk muss in seiner vielfältigen Nutzungsform für den Leipziger Westen erhalten bleiben. Unterschiedliche Interessenlagen sollten im persönlichen Dialog der Beteiligten miteinander in Einklang gebracht werden.“

Durcheinander im Westwerk: Ein Interview mit dem Vermieter

Wenn es lange mit Antworten dauert, entstehen Bilder. Nicht immer sind es schöne, Gerüchte schießen ins Kraut und das Munkeln wird lauter und lauter. Kurz nach der Veröffentlichung zu den Vorgängen im Westwerk Leipzig vom Freitag, 27.01., erreichten die L-IZ.de nun auch Antworten der Westwerk GmbH, dem Vermieter des Areals an der Karl-Heine-Straße. Rings um die Fragen von Mietsteigerungen und öffentlichen Statements einiger Mieter dazu und der öffentlichen Nennung des Konsums als eventueller Neumieter beantwortete nun Geschäftsführer Peter Sterzing die am Montag, 23. Januar versandten Fragen zum Thema.

Der Konsum an der Karl-Heine-Straße? Ein Kurzinterview zum Thema Westwerk

Bei all dem Trubel rings ums Westwerk sind längst mehr Namen gefallen, als einer geordneten Verhandlung allgemein guttun dürfte. So auch der des Konsum Leipzig, welcher am Freitag, 27. Januar 2017, gegenüber L-IZ.de bestätigte, Interesse an einer neuen Filiale im Westwerk zu haben. Zum Stand der Überlegungen für die Karl-Heine-Straße deshalb einige Aussagen von Matthias Benz, Leiter der Kommunikation der Konsum Genossenschaft Leipzig.

Westwerk: Ausweichen, Munkeln, Entmieten

Seit Tagen läuft nun die Gerüchteküche rings ums Westwerk Leipzig heiß. Hatte es zum Ende letzten Jahres mit der Kündigung der Ausstellungsmacher von „Westpol Airspace“ begonnen, setzte sich der Reigen der Veränderungen an der Karl-Heine-Straße vor Weihnachten fort. Mehrere Mieter erhielten Briefe mit teils rechtswidrigen Mieterhöhungsankündigungen, wenige Wochen später wollen die Ersten aufgeben. Die intransparenten Gründe für das rabiate Vorgehen des Vermieters Westwerk GmbH variieren, das teils unkommentierte Handeln erzeugt Gerüchte. Eines jedenfalls ist nun geklärt und könnte den Grund liefern. Der Konsum möchte tatsächlich im Westwerk einziehen.

Plagwitz verändert sich: Das Westwerk in der Metamorphose

Es hatte immer wieder leise angeklungen, schon im Oktober 2016 gab es erste Gerüchte rings um das Westwerk Leipzig. In privater Hand befindlich, deuteten sich neue Ideen des Besitzers an: es roch nach Geld verdienen, wo sich bislang eine muntere Szene preiswert tummelte. Doch die Zeit der ersten Erschließungen und Ansiedlungen geht offenkundig dem Ende entgegen. Nachdem es bereits bei der Ansiedlung eines weiteren REWE auf dem Gelände des Felsenkellers rumorte, ist nun von einem weiteren Markt und neuen Nutzungen im Westwerk die Rede. Plagwitz verändert sein Gesicht.

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