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Jugendparlament solidarisiert sich mit Protesten um Westwerk

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    Das Jugendparlament solidarisiert sich mit der Initiative „Westwerk retten“, die sich gegen Kündigungen von Mietverträgen von kreativen Initiativen und Offspaces (Projekträumen) einsetzt. Carolin Juler, stellvertretende Sprecherin des Jugendparlaments, meint dazu: „Das Westwerk steht im Leipziger Westen wie kein anderes Gebäude für Kreativität und Kultur. Wir sind der Meinung, dass Freiräume und kreative Initiativen wichtig für die Entwicklung einer Stadt wie Leipzig sind. Wir wollen verhindern, dass Kunst dem Konsum weichen muss.“

    Im Leipziger Westwerk, einem ca. 16.000 m² großen ehemaligen Fabrikgelände, befinden sich zur Zeit verschiedene Projekträume von Künstler*innen, selbstorganisierte Initiativen, wie das sublab, Open Spaces, Clubs etc. Diesen Gruppen ist in den vergangenen Wochen bereits zum Teil gekündigt worden, andere fürchten um ihre Räumlichkeiten. Laut eines Aufrufs von Bewohner*innen des Leipziger Westens und von Nutzer*innen des Westwerks ist bereits im Gespräch, dass eine Supermarkt-Kette ins Westwerk einziehen soll.1

    Dazu William Rambow, Vorsitzender des Jugendbeirats, weiter: „Als Jugendparlament werden wir uns in den nächsten Wochen und Monaten mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dafür einsetzen, dass das Westwerk ein Ort der Kreativität bleiben kann. Wir wollen, dass unsere und auch künftige Generationen Freiräume haben, wo sie sich frei entfalten können.“

    Auf seiner vergangenen Sitzung am 02.02. hatte das Jugendparlament einstimmig beschlossen zur gestrigen Demonstration aufzurufen und sich öffentlich mit den Nutzer*innen des Westwerks und der Initiative Westwerk retten zu solidarisieren.

    In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/01/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

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