Plagwitz

Kircheninneres, Menschen und Treppe.
·Politik·Brennpunkt

Eröffnungsspektakel „Stapellauf“: Am 28. Oktober eröffnet das „Westkreuz“ in der Heilandskirche

Am 28. Oktober ist es so weit. Am frühen Abend des 28. Oktober um Punkt 17 Uhr wird sich im Leipziger Westen an der Heilandskirche Leipzig-Plagwitz ein Spektakel der besonderen Art ereignen. Dann läuft gewissermaßen mit dem „Westkreuz“ ein neuer Kulturbrennpunkt im Leipziger Westen vom Stapel – genauer: in der Heilandskirche in Plagwitz. Den Beginn […]

Baufeld mit Grün, zum Teil abgerissene Gebäude im Hintergrund.
·Politik·Brennpunkt

Grüner Bahnhof Plagwitz: Artengutachten des Ökolöwen stellt Baupläne in Frage

Am 29. August gab es in der Schule am Grünen Gleis die Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsprozess zum Bebauungsplan Nr. 380.2 „Grüner Bahnhof Plagwitz Nordteil/West“. „Für das Areal konkurrieren verschiedene Nutzungen und Ideen für miteinander – von gewerblichen Bedarfen über Wohnraum, kulturelle Flächen bis hin zum Wunsch, die öffentliche Parkanlage zu erweitern“, formulierte die Stadt ihre Sicht […]

Mann hinter Spirale.
·Kultur·Theater

überALL unterALL: Der Westflügel lädt heute ein zur Premiere

Am heutigen Samstag, dem 9. September, um 17 Uhr und am Sonntag, dem 10. September, um 16 Uhr zeigen das Leipziger Figurentheater Wilde & Vogel und der Jazzmusiker Philipp Scholz im Westflügel ihre neue Produktion „überALL unterALL“ für große und kleine Menschen ab 6 Jahren. Regisseurin Christiane Zanger (Stuttgart) brachte mit Wilde und Vogel bereits […]

Baustelle in der Karl-Heine-Straße 94 in Leipzig.
·Wirtschaft·Firmenwelt

Lückenschluss in der Karl-Heine-Straße: Quarterback Immobilien AG baut 49 Mietwohnungen

In der Karl-Heine-Straße 94, mitten im Leipziger Westen, an der Schnittstelle der angesagten Stadtteile Lindenau und Plagwitz, gleich hinterm Taschenkaufhaus, wird seit Kurzem gebaut. Eine große Baugrube zeigt, dass hier demnächst etwa Neues entsteht. Hier errichtet die Quarterback Immobilien AG eine Wohnanlage mit hochwertigen 49 Mietwohnungen. Dort schließt dann das aus Vorder- und Hinterhaus bestehende […]

Die Niemeyer Spere in Plagwitz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Auszeichnung für die Kugel: Leipziger „Niemeyer-Sphere“ bekommt den Sächsischen Industriekulturpreis

Die Niemeyer-Sphere, die nach einem der letzten Entwürfe des berühmten brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer geschaffen wurde, ist mit dem Sächsischen Industriekulturpreis ausgezeichnet worden. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Das futuristische Bauwerk auf dem Gelände der Kirow-Werke in Leipzig-Neulindenau wurde vor seiner Ausführung von der Landesstelle für Bautechnik, […]

Abrissmaßnahme am Bahnhof.
·Politik·Brennpunkt

Bürgerbeteiligung zum (Grünen) Bahnhof Plagwitz beginnt: Auftaktveranstaltung am 29. August

Es wird ernst am Bürgerbahnhof Plagwitz. Die öffentliche Beteiligung zur westlichen Teilfläche (Bebauungsplan Nr. 380.2) am Bahnhof Plagwitz startet: Das Stadtplanungsamt lädt in Kooperation mit der Flächeneigentümerin der nordwestlichen Teilfläche des Bahnhofs, der LEWO AG, am Dienstag, dem 29. August, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ab 18 Uhr in den Westbahnhof Leipzig ein. Dieser befindet […]

Sommerfest auf der Straße.
·Kultur·Theater

Schon 20 Jahre alt: Westflügel lädt am 26. August ein zum Sommerfest

Kinder wissen noch nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Doch die Kinder, die 2003 in den ersten Vorstellungen des Westflügels Leipzig saßen, sind heute alle erwachsen, viele selbst schon Eltern. Und sie können ihre eigenen Knirpse schnappen, um mit ihnen die aufregenden Inszenierungen im Westflügel zu besuchen. Oder das große Sommerfest, zu dem der Westflügel […]

Razzia bei einem italienischen Gastronomiebetrieb in Leipzig-Eutritzsch am 20. Juli 2023
·Der Tag

Donnerstag, der 20. Juli 2023: Farb-Attacken auf Grünen-Büros, Mafia-Razzia in Eutritzsch und Polizei geht gegen Raves im Süden Leipzigs vor

Nachdem Unbekannte rote Farbe und Plakate an zwei Leipziger Grünen-Büros hinterlassen haben, ermittelt der Staatsschutz. Außerdem hat der Zoll eine Firma im Leipziger Norden durchsucht – im Raum stehen Verbindungen zur italienischen Mafia. Und nach zahlreichen illegalen Raves im Neuseenland will die Polizei nun härter gegen die Tanzveranstaltungen vorgehen. Die LZ fasst zusammen, was am […]

Verladebahnhof Plagwitz.
·Politik·Brennpunkt

Wohnquartier östlich der Zollschuppenstraße in Plagwitz: Stadt legt Bebauungskonzept vor

Im Stadtrat gab es dazu hitzige Rededuelle und einen erheblichen Druck auf die Verwaltung, nicht alles einfach rollen zu lassen am Bürgerbahnhof Plagwitz östlich der Zollschuppenstraße – und damit wertvolles Grün zu opfern, das zur Kühlung der Stadt und zur Rettung der Biodiversität dringend gebraucht wird. Damit im Wohngebiet östlich der Zollschuppenstraße in Plagwitz vorhandene […]

Infostand von Karl Helga beim Jubiläumsfest. Foto: Birte Lampart
·Leben·Gesellschaft

Kiezfest in Plagwitz: 15 Jahre Wagenplatz Karl Helga

Ein mal im Jahr feiert der Wagenplatz und kulturelle Freiraum Karl Helga ein größeres Festival als die wöchentlichen Veranstaltungen, wie Konzerte, Theater und EfA (Essen für alle). Dabei organisieren die Bewohner*innen und viele Helfer*innen ein ein- bis zweitägiges Event mit mehreren Bühnen und einem bunten Kulturprogramm. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens von Karl Helga übertraf das […]

Protestaktion, Menschen und Banner.
·Politik·Engagement

Bänke für die Elsterpassage: Initiative fordert mit Aktion die Rückkehr der Sitzgelegenheiten

Es ist eine verzwickte Sache: Viele Menschen brauchen, wenn sie unterwegs sind in der Stadt, hin und wieder eine Sitzgelegenheit, um sich auszuruhen. Doch dann sorgen diese Sitzgelegenheiten für Ärger und werden abmontiert – so wie in der Elsterpassage in Plagwitz. Doch eine Initiative Leipziger Bürgerinnen und Bürger setzt sich jetzt für das Wiederaufstellen der […]

Die Merseburger Straße. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Idee wird Realität: Teil der Merseburger Straße wird zur verkehrsberuhigten Flaniermeile

Ein Vorstoß aus dem Stadtbezirksbeirat Leipzig-Altwest hat jetzt Erfolg und zeigt, dass das Bemühen in Leipziger Stadtteilen, in einigen Straßen mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen, zwar Geduld und Spucke braucht, aber tatsächlich auch von Erfolg gekrönt wird, wenn die Verwaltung das Anliegen aufnimmt. Und so soll jetzt die Merseburger Straße in Lindenau von der Kreuzung zur […]

Blick zum ehemaligen Güterbahnhof Plagwitz.
·Politik·Brennpunkt

BI „Bürgerbahnhof Plagwitz erhalten“: Gab es überhaupt eine Extra-Vereinbarung mit der DB?

Die Bürger/-inneninitiative Bürgerbahnhof Plagwitz (BI) gründete sich im Dezember 2021, um gegen die geplante Bebauung der Brachfläche im Nordwestteil des Bürgerbahnhofs Plagwitz zu protestieren. Sie möchte erreichen, dass eine öffentlich nutzbare Grün- oder Waldfläche auf dem Areal eingerichtet wird und die öffentliche, unkommerzielle Nutzbarkeit der Fläche erhalten bleibt. Aber das klappt nicht, wenn die Stadt […]

Neu installierte Solarbeleuchtung wird eingeweiht.
·Politik·Leipzig

Strom sparen mit der Sonne: Leipzig nimmt erste Solarbeleuchtung in Betrieb

Es gab schon mehrere Anfragen dazu im Leipziger Stadtrat. Immerhin wäre das eine tatsächliche Stromersparnis, wenn Straßenlampen ausschließlich mit Solarstrom betrieben werden. Doch eine neue Technologie braucht erst einmal Anlauf. Aber jetzt geht es mit einer ersten Anlage in Plagwitz los. Entlang des Geh- und Radweges am Gleisgrün Plagwitzer Bahnhof/Röckener Straße hat das Verkehrs- und […]

Jakob Treige, Braumeister der Plagwitzer Brauerei. Foto: Antonia Weber
·Wirtschaft·Firmenwelt

Jakob Treige von der Plagwitzer Brauerei: „Brauereien sind für mich Orte mit einer heiligen Aura“

Im Hinterhof der Klingenstraße 22 hängt ein Schild mit der Aufschrift „Plagwitzer Brauerei“. Drinnen rattern die Kessel, das Licht ist gemütlich, die Holzeinrichtung urig. Braumeister Jakob Treige stellt zwei Bier auf den Tisch und redet im LZ-Interview über seinen Lebensweg, seine Eröffnung zwei Monate vor dem ersten Corona-Lockdown und den Einfluss der Preiserhöhungen auf seine […]

Jahrtausendfeld in Leipzig.
·Politik·Brennpunkt

Nächster Akt im Jahrtausendfeld: Heißgelaufene Telefondrähte und ein falscher Verdacht + Video

Dieser kleine Disput in der Stadtratssitzung am 14. Dezember 2022 hatte dann doch noch ein Nachspiel und einige etwas verschnupfte Anrufe zur Folge. Auch wenn es Baubürgermeister Thomas Dienberg nicht so gemeint haben mag. Aber beim Eigentümer des Jahrtausendfeldes an der Karl-Heine-Straße kam das Ganze doch wie der geballte Vorwurf an, er bremse die Entwicklung […]

Gelände des Plagwitzer Güterbahnhofs.
·Politik·Engagement

Bürgerbahnhof Plagwitz: Bürger/-inneninitiative sammelt Informationen jetzt auf ihrer Website

Zuletzt war der Bebauungsplan 380.1 „Grüner Bahnhof Plagwitz, Nordteil“ im Oktober Thema im Stadtrat. Da scheiterte der Linke-Antrag für ein Vorkaufsrecht. Aber ausgestanden ist die Entwicklung dieses Gebietes auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Plagwitz damit noch nicht. Die Bürger/-inneninitiative „Bürgerbahnhof Plagwitz erhalten“ kämpft weiter um den Erhalt von Freiraum und gewachsenem Grün. Sie hat jetzt […]

Kinder spielen im Schnee, im Hintergrund sind Bauwagen zu sehen.
·Leben·Gesellschaft

Ein Wintertag in meinem Wagenleben

Dieser Winter kommt überraschend. Bereits im November fällt Schnee, das Thermometer zeigt Minusgrade. Als morgens der Wecker klingelt, heißt es: schnell den Ofen anmachen. Unsere beiden Kinder ziehen sich für Schule und Kindergarten an, während eine/-r von uns Eltern Frühstück, Vesperbrote und Kaffee macht. Nicht selten geht es da morgens in den 19 Quadratmetern, die […]

Mathias Weber (Die Linke) bringt den Antrag zum Innenhof Zollschuppenstraße / Klingenstraße ein. Foto: Livestream der Stadt Leipzig, Screenshot: LZ
·Politik·Brennpunkt

Der Stadtrat tagte: Es bleibt etwas Hoffnung für den grünen Innenhof zwischen Zollschuppenstraße und Klingenstraße + Video

Die Stadt verdichtet sich, Baulücke um Baulücke wird zugebaut. Aber auch Baugrundstücke in Innenhofbereichen werden wieder als Baugelände entdeckt. Was nun dazu führt, dass auch von ihren Anwohnern liebevoll begrünte Innenhöfe verloren zu gehen drohen. Ein solches Beispiel war am 14. September Thema im Stadtrat: das Quartier zwischen Zollschuppenstraße und Klingenstraße. Eigentlich sollte Derartiges gar […]

Konsumzentrale in der Industriestraße in Plagwitz. Foto: Matthias Weidemann
·Wirtschaft·Firmenwelt

Umbau hat begonnen: Konsumzentrale soll sich zu einem attraktiven Gewerbestandort im Leipziger Westen entwickeln

Sie ist ein Wahrzeichen in Plagwitz und soll künftig zu einem Hotspot für die Unternehmen im Leipziger Westen werden: die Konsumzentrale. Sie wurde bereits vor einigen Jahren von einem Unternehmen der MIB AG in Erbbaupacht von der Konsum Leipzig eG übernommen. Grund für diese Verpachtung: Das bislang in großen Teilen ungenutzte Ensemble soll eine nachhaltige […]

Geparkte Autos direkt am ehemaligen Plagwitzer Rathaus. Foto: Privat
·Politik·Brennpunkt

Fünf Jahre geprüft: Erich-Zeigner-Allee erhält endlich Schutzstreifen für den Radverkehr

Seit Jahren ist es Thema. Es geht um Falschparker, falsche Gewohnheitsrechte und fehlende Radfahrstreifen in der Erich-Zeigner-Allee. Kaum eine Straße macht so deutlich, wie sehr einige städtische Ämter lieber Politik für die eigene motorisierte Klientel machen, als Leipzigs Straßen tatsächlich sicherer zu machen. Am Dienstag, 12. Juli, meldete das Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA) endlich: „Um […]

Gehwegparken in der Erich-Zeigner-Allee. Foto: privat
·Politik·Brennpunkt

Gehwegparken in der Erich-Zeigner-Allee: Ordnungsamt kann dazu in seinen Computern nichts finden + Korrekturhinweis

Der Fußweg ist breit in der Erich-Zeigner-Allee. Das lädt regelrecht ein, dort sein Auto gleich mal zu parken, gern auch den Camper und den Kleinbus. Erst recht, wenn man nicht damit rechnen muss, dass ein städtisches Ordnungsamt hier kontrolliert. Seit Jahren ist das Thema. Das VTA hat sogar ein Parkverbot verhängt. Geändert hat sich nichts. […]

Abrissarbeiten am Bürgerbahnhof Plagwitz. Foto: Ökolöwe
·Politik·Brennpunkt

Abrissarbeiten ohne B-Plan: Ökolöwe fordert Baustopp auf dem Plagwitzer Bürgerbahnhof

Der Bebauungsplan „Bebauungsplan Nr. 380.1 Grüner Bahnhof Plagwitz, Nordteil“ ist bislang nur ausgelegt und zur Bürgerbeteiligung freigegeben, beschlossen ist er nicht. Also dürfte hier eigentlich auch noch nicht gebaut werden. Aber augenscheinlich zählt das für den Käufer des darin liegenden Gewerbegrundstücks nicht. Er hat schon mal mit dem Abriss begonnen. Anwohner meldeten das an die […]

Mathias Weber spricht zum Antrag zum B-Plan GleisGrünzug Plagwitz. Foto: Livestream der Stadt Leipzig, Screnshot: LZ
·Politik·Brennpunkt

Der Stadtrat tagte: Zum GleisGrünZug Plagwitz wird nachverhandelt

Am Bürgerbahnhof Plagwitz hat Leipzigs Stadtverwaltung in den letzten Monaten erlebt, was passiert, wenn Bebauungspläne sich im Ämterverfahren jahrelang hinziehen und zwischen Bürgerbeteiligung, Aufstellungsbeschluss durch den Stadtrat und dann dem Auslegungsbeschluss, den es im Herbst 2021 gab, Jahre vergehen. Acht lange Jahre. Das ist verdammt viel Zeit. Im Leben eines Menschen übrigens genauso wie in […]

·Politik·Brennpunkt

Investoren warten schon: Bebauungsplan für gemischtes Quartier an Antonienstraße/Klingenstraße hat’s eilig

Kaum hat die Stadt die Pläne zum GrünZugPlagwitz in die Diskussion gebracht, stellte sie in dieser Woche auch gleich noch den Bebauungsplan für das angrenzende Gebiet nördlich und südlich der Antonienstraße vor, ein knapp fünf Hektar großes Areal, auf dem ein gemischtes Quartier mit Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Grünflächen entstehen soll. Die bauliche Verdichtung in […]

Das Kino Schauburg liegt mitten im Erhaltungsgebiet Kleinzschocher / Plagwitz. Foto: Marko Hofmann
·Politik·Brennpunkt

Der Stadtrat tagte: Auch Kleinzschocher/Plagwitz und Leutzsch bekommen eine Erhaltungssatzung + Video

Am Ende blieb auch der Tonanlage einfach der Ton weg, so aufgeregt wurde am 15. März dann doch noch einmal die Diskussion um zwei neue Erhaltungssatzungen in Leipziger Ortsteilen – genauer einem Erhaltungsgebiet in Kleinzschocher/Plagwitz und einem in Leutzsch. So gingen dann auch die letzten Pointen von FDP-Stadtrat Sven Morlok verloren. Aber das Wesentliche war […]

Versiegelte Fläche am Plagwitzer Bahnhof. Foto: BUND Leipzig
·Politik·Engagement

Plagwitzer Bürgerbahnhof: BUND hat Petition „Grün statt Beton“ gestartet

Der BUND Leipzig hat am Mittwoch, 19. Januar, die Petition „Grün statt Beton am Plagwitzer Bürgerbahnhof! Erweiterung des Bürgerparks statt Gewerbeneubauten!“ gestartet. Die Aktion wird vom Ökolöwen und NABU Leipzig unterstützt. Ziel ist, die Bebauung der Fläche zwischen Ladestraße West und Radweg am Plagwitzer Bürgerbahnhof zu verhindern. Stattdessen soll die Fläche entsiegelt, begrünt und als öffentliche Parkanlage an die vorhandene zentrale Grünachse angegliedert werden.

Das noch brach liegende Gelände für den Grünen Bahnhof Plagwitz. Archivfoto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Grüner Bahnhof Plagwitz: Stadtrat Weber (Linke) legt eine ganze Änderungsliste vor

Seit Dezember sorgt die Vorlage der Stadt zum Bebauungsplan Nr. 380.1 „Grüner Bahnhof Plagwitz, Nordteil“ für erhebliche Diskussionen. Der BUND hat massive Bedenken gegen die Ausweisung von Wohn- und Gewerbebebauung im dann ganz und gar nicht mehr so grünen Bahnhofsgelände geäußert. Eine Bürgerinitiative hat sich mit einem ganz ähnlichen Anliegen gegründet. Denn auch im westlichen Plagwitz ist der Bedarf an Grün zur Erholung hoch. Jetzt griff auch Mathias Weber aus der Linksfraktion im Stadtrat das Thema auf.

So könnte die Merseburger Straße aussehen. Visualisierung: Ökolöwe
·Politik·Brennpunkt

„Kleine, feine Merse“: Antrag des Stadtbezirksbeirats Altwest geht in den Stadtrat

Was wäre, wenn … wenn es in jedem Leipziger Ortsteil mindestens eine Straße gäbe, die ganz und gar den Radfahrer/-innen, Fußgänger/-innen und den Freisitzen gehören würde? Das war ja sogar mal eine Idee aus der späten DDR-Zeit, als in Lindenau ein Teil der Merseburger Straße zum Lindenauer Boulevard werden sollte. Jetzt hat der Stadtbezirksbeirat Altwest die alte Vision wieder aufgegriffen. Denn auch im Programm der Leipziger Klimaanpassung können solche Straßen eine starke Rolle spielen.

Die Oscar Niemeyer Sphere in Plagwitz. Foto: Margret Hoppe / Sebastian Stumpf
·Wirtschaft·Leipzig

Deutscher Lichtdesign-Preis 2021: Ein Sonderpreis für die Oscar Niemeyer Sphere in Leipzig

Mit einer Online-Übertragung aus München wurden am Donnerstag, 16. September, die diesjährigen Gewinner des Deutschen Lichtdesign-Preis, der zum elften Mal vergeben wurde, geehrt. Nominiert waren 35 Projekte in elf Kategorien. Etwa 140 Projekte wurden zum Wettbewerb eingereicht. Außerdem wurden der Sonderpreis Tageslicht und zwei Sonderpreise der Jury verliehen. Einer davon ging nach Leipzig.

Gehwegparken in der Erich-Zeigner-Allee. Foto: privat
·Politik·Brennpunkt

Zugeparkte Gehwege, gefährdete Schulkinder: VTA verhängt Parkverbot in einem Teil der Erich-Zeigner-Allee

Schleußig, Plagwitz, Anger-Crottendorf, Gohlis-Nord, nun wieder Plagwitz. Manchmal ähnelt auch die Arbeit des Leipziger Ordnungssamtes einem Hase-und-Igel-Spiel. Kaum hat man mit verstärktem Kontrolldruck ein bisschen Ordnung ins Parkchaos gebracht, stehen wieder Autos da, wo sie nicht stehen dürfen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt unterstützt jetzt das Ordnungsamt und verhängt in einem Teil der Erich-Zeigner-Allee ein komplettes Parkverbot.

Leben auf dem Plagwitzer Wagenplatz karlhelga. Foto: karlhelga e.V.
·Politik·Brennpunkt

Die Gegenwart aus Sicht eines Leipziger Wagenplatzes: Wie wollen wir leben?

Karlhelga – ein soziokulturelles Wohn- und Arbeitsprojekt trägt zum vielfältigen Spektrum subkultureller Freiräume in Leipzig bei. Leben im Wagen und in der Gemeinschaft fordert uns, nachhaltiger, ressourcenschonender und inklusiver zu wohnen und dabei Vielfalt zu leben. Und das nicht nur in der Theorie, sondern jetzt und in der Alltagspraxis. Auf karlhelga wollen wir nicht ohnmächtig abwarten und tatenlos bleiben angesichts drängender Herausforderungen unserer Zeit – wie Klimakatastrophe, Rassismus oder soziale Isolation.

Sanierungsgebiet Plagwitz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Sanierungsgebiet Plagwitz: Eine bilderreiche Dokumentation zum Finale

Ein kleines Zeitalter geht zu Ende. Nach und nach hebt Leipzigs Stadtrat die Sanierungsgebiete auf. 25 Jahre besondere Förderung zur Aufwertung dieser Quartiere, die 1994 allesamt einen heruntergekommenen Eindruck machten, haben die Stadt verändert. Sie sind zu beliebten Wohnquartieren geworden, in denen einige Sanierungsprojekte zur lokalen Identität gehören. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau hat jetzt für das Sanierungsgebiet Plagwitz eine eindrucksvolle Abschlusspublikation vorgelegt.

Jahrtausendfeld. Foto: Birthe Kleemann
·Politik·Brennpunkt

Der Stadtrat tagte: Schluss mit der Trödelei – 2022 soll das B-Planverfahren fürs Jahrtausendfeld beginnen + Video

„Lange genug auf die lange Bank geschoben“, so könnte man die Stadtratsdebatte vom Mittwoch, 24. Februar, überschreiben zum Antrag der Linksfraktion, endlich ein Bauleitverfahren für das Jahrtausendfeld in Lindenau zu beginnen. Das heißt ja nicht ohne Grund so: Seit der Jahrtausendwende sollte hier eigentlich was passieren. Es ist aber nichts passiert.

Baufeldfreimachung an der Limburger Straße. Archivfoto: Marko Hofmann
·Politik·Brennpunkt

Tricksen mit Bebauungsplänen? Die Linke hat da ein paar Fragen zur Wohnbebauung an der Limburger Straße

Der Kampf um die Filetstücke in Leipzig geht weiter. Wo sich ein Eckchen auftut, werden hochwertige Wohnungen geplant. Da passiert es dann auch schon mal, dass den Investoren ein paar Gewerbegrundstücke ins Auge fallen, die sie nur zu gern mit Wohnungen bebauen würden. Ein Thema, das jetzt die Linksfraktion im Stadtrat irritiert, denn für ein solches Grundstück an der Limburger Straße gibt es noch nicht einmal einen beschlossenen B-Plan.

Die Könneritzbrücke. Foto: Marko Hofmann
·Kultur·Lebensart

Eine Brücke wie keine andere: Wie der Corona-Sommer der Könneritzbrücke zu einem besonderen dichterischen Auftritt verhalf

Es gibt diese Orte in einer Stadt, an denen man einfach innehalten muss, weil sie einen ansprechen, unverwechselbar sind und auch noch von einer Schönheit, die ganze Generationen von Künstler/-innen in ihren Bann zieht. So ein Ort ist die Könneritzbrücke, die Schleußig und Plagwitz miteinander verbindet. Der Leipziger Dichter Ralph Grüneberger hat ihr jetzt einen eindrucksvollen kleinen Filmessay gewidmet.

Karl-Heine-Straße vor der Einmündung der Erich-Zeigner-Allee. Foto: Marko Hofmann
·Politik·Brennpunkt

Das fehlende Stück Radweg: Greenpeace-Aktive organisieren am 19. September eine Pop-up-Bikeline auf der Karl-Heine-Straße

Mit der Fertigstellung der Plagwitzer Brücke sind auch neue Stücke Radwege in der Karl-Heine-Straße entstanden. Aber das neue Angebot macht erst richtig sichtbar, dass an einigen Stellen die Fortsetzung fehlt. Ein solches Stück findet man zwischen Zschocherscher Straße und Erich-Zeigner-Allee. Am Samstag, 19. September, errichten Greenpeace-Ehrenamtliche dort einen Pop-up-Radweg.

Dringend benötigte Fläche im Leipziger Westen: das Jahrtausendfeld. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Linksfraktion beantragt jetzt einen Bebauungsplan für das Jahrtausendfeld

Im Oktober gibt es die nächste große Kunstaktion auf dem Jahrtausendfeld in Lindenau an der Viertelgrenze zu Plagwitz: „Welcome to Lucky Town“, ein „Tanztheaterwalk durch eine Hüpfburgen-Stadt auf dem Leipziger Jahrtausendfeld“, wie das Urban Collective ankündigt. Aber vorher wird das Gelände schon einmal Thema im Stadtrat. Denn fast schon vergessen ist heute, dass hier der Eiertanz um eine Bebauung mit dringend benötigten Schulen schon viel länger im Gang ist als an den drei innerstädtischen Riesenbrachen, wo immer noch nicht gebaut wird.

So könnte die Karl-Heine-Straße mit Radfahrstreifen aussehen. Grafik: Ökolöwe
·Politik·Brennpunkt

Für den Ökolöwen ist klar: Der Radweg in der Karl-Heine-Straße gehört auf die Fahrbahn

Eigentlich hat die Karl-Heine-Straße gerade da, wo sie sich zur Erlebnismeile an der Grenze von Plagwitz und Lindenau entwickelt hat, richtig breite Bürgersteige. Doch davon bleibt nicht viel übrig, wenn es immer mehr Freisitze gibt, gerade jetzt in Corona-Zeiten. Fußgänger müssen auf den Radweg ausweichen, Radfahrer kommen nicht mehr durch. „Der Radweg gehört auf die Straße“, fordert deshalb der Ökolöwe.

Alte Kammgarnspinnerei in Plagwitz. Foto: Marko Hofmann
·Politik·Leipzig

OBM-Wahl 2020: Wie ticken eigentlich die aufstrebenden Ortsteile im Leipziger Westen?

Schon der Blick auf die Karte zeigt, dass all jene Ortsteile im Leipziger Westen, die seit dem Jahr 2000 vom Zuzug junger Menschen profitiert haben, bei der OBM-Wahl zumeist Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD) gewählt haben. Zwar nur mit Ergebnissen um die 30 Prozent. Aber gerade das macht deutlich, wie vielfältig und gemischt diese Quartiere sind. Was übrigens mit einem anderen von Medien gern gepflegten Mythos aufräumt: der politischen Homogenität Leipziger Ortsteile.

Der letzte Baum auf dem Grundstück: knapp an der Kante der künftigen Tiefgarage. Foto: Frank Wernstedt
·Politik·Brennpunkt

Für die Erdmannstraße ist jetzt die Obere Bauaufsicht am Zug

Ganz untätig blieb Leipzigs Baudezernat nicht, nachdem es Beschwerdebriefe aus der Erdmannstraße gab – und zwar nicht nur aus der Erdmannstraße 16. Die Baubürgermeisterin selbst schrieb lauter freundliche Antwortbriefe, die darauf hinwiesen, dass der „Bauantragsteller einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Baugenehmigung hat“. Mit einer kleinen Prüfeinschränkung. Aber prüfen wollte man ja nicht.

Blick über die Baulücke: Das neue Wohnhaus würde den hier sichtbaren Schornstein deutlich überragen. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Bauen über Schornsteinhöhe und keine Lust auf Planänderung

Normalerweise bekommen die Besitzer von Nachbargrundstücken Baugenehmigungen frühzeitig auf den Tisch, damit sie noch die Möglichkeit haben, Einspruch zu erheben, wenn der Neubau oder Teile davon Wert und Nutzung ihres eigenen Hauses beeinträchtigen. So ist das eigentlich im Baugesetz gedacht. Doch in Leipzig ist das irgendwie anders, wie Frank Wernstedt und Keith Hurst, die 2004 das Haus Erdmannstraße 16 in Plagwitz gekauft hatten, seit einem Jahr live erleben.

Die Alte Rösterei in der Erdmannstraße 12. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Wenn ein überdimensionierter Wohnklotz das historische Straßenbild zerstört

Die Baustelle ruht, der Boden ist wieder planiert. Am Rand stehen noch die großen Röhren, die hier in den Boden gerammt werden sollten. Doch unverhofft kam zumindest ein vorübergehender Stopp. Denn in der Vorwoche sind am Nachbarhaus Erdmannstraße 12 in Plagwitz Risse im Mauerwerk aufgetreten. Eine Geschichte, die im Februar 2019 begann, nimmt eine neue, nun doch etwas unerwartete Wendung. Eine Geschichte, die eigentlich schon 2004 begann.

Dringend benötigte Fläche im Leipziger Westen: das Jahrtausendfeld. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Am Sonntag beackert der Bauer wieder die berühmte Brache an der Karl-Heine-Straße

Am Sonntag, 15 September, gibt es an der Karl-Heine-Straße wieder etwas zu sehen, was es dort zuletzt zur Jahrtausendwende zu sehen gab. Exakt 20 Jahre nach der ersten Aussaat kehrt er zurück: Der Bauer mit dem Pflug, gezogen von seinen treuen Pferden, bestellt erneut das „Jahrtausendfeld“ im Leipziger Westen. Als reale Erscheinung aus vergangener Zeit erinnert er uns an die ursprüngliche Idee: Wie viel Raum geben wir der Natur und wie soll unsere Stadt in Zukunft aussehen?

Der beschädigte Konsum im Westwerk. Foto: Marko Hofmann
·Leben·Gesellschaft

Angriff auf Westwerk-Konsum folgen Kritik und Vorschläge aus der SPD

Das Westwerk in Plagwitz ist zurück in den Schlagzeilen: Mehr als zwei Jahre nach Demonstrationen und Protesten gegen „Entmietung“ und „Gentrifizierung“ warfen Unbekannte mehr als 50 Scheiben einer neu eröffneten Konsum-Filiale ein. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) bezeichnete die Aktion als „schädlich“ für eine öffentliche Debatte. Andere Parteimitglieder fordern die Verwaltungsspitze dazu auf, beim Thema Westwerk die Initiative zu ergreifen.

James Cook: Fick dich Plagwitz. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Fick dich Plagwitz: Die seltsame Sex-and-go-Liebesgeschichte von Pierre und Marie

Mit dem Titel war auch irgendwie der Verleger nicht ganz glücklich. Und mit einigen Stellen im Buch auch nicht. Eigentlich hätte er sich mehr von diesem Plagwitz gewünscht im Buch, mehr von dieser illusionslosen Betrachtung eines Leipziger Ortsteils, der sich in den letzten zehn Jahren erschreckend verwandelt hat, etwas, das einem manchmal so ein derbes „Fuck you“ auf die Lippen bringt. Weniger das, was Marie und Pierre in diesem Buch treiben.

Silvester in Leipzig (Connewitz) ohne Böllerei denkbar? Foto: L-Z
·Leben·Gesellschaft

Silvester 2018/19: Lagerfeuer in Connewitz, Probleme in Plagwitz und an der Georg-Schumann + Video

VideoWenn jetzt nicht wieder irgendein Relotius-Verschnitt auftaucht und erneut auf alle Regeln der lokalen Berichterstattung pfeift, dürfte es das diesjährige Silvester am Connewitzer Kreuz ebensowenig in die Tagesschau schaffen, wie der Augustusplatz oder Leipzig generell. Obwohl dennoch eine Menge los war, nur eben nicht wirklich da, wo die Reflexe so schön zuschnappen. Die zwei schlimmsten Ereignisse des Jahresübergangs fanden laut Polizei in der Georg-Schumann-Straße und der Karl-Heine-Straße statt. Eine Pizzeria brannte und irgendwer schien in Plagwitz Lust auf Barrikadenbau und Konflikte mit der Polizei zu haben.

Kreuzung Zschochersche / Industriestraße in Plagwitz. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Vor 2023 ist mit dem Umbau der Zschocherschen Straße nicht zu rechnen

Schon seit geraumer Zeit ringen die Bewohner von Plagwitz mit der Leipziger Verwaltung darum, die Zschochersche Straße mit mehr Ampeln auszustatten. Zuletzt gab es auch noch eine Petition. Denn gerade am Knoten Industriestraße wird es unter der Woche eng für Fußgänger, wenn sie hier unbeschadet über die Straße wollen. Das sieht die Verwaltung auch ein. Auch wenn man nicht gleich eine Ampel hinstellt, das kann nämlich noch dauern.

Die geplanten neuen Abschnitte im Fernwärmenetz. Grafik: Stadtwerke Leipzig
·Wirtschaft·Leipzig

Der Ausbau des Fernwärmenetzes in Plagwitz geht ab 2. Mai in die nächste Etappe

Ab Mittwoch, 2. Mai, wird in Plagwitz wieder gebuddelt. Dann startet die nächste Etappe bei der Fernwärmeerschließung des Leipziger Westens. 2018 wird in mehreren Bauabschnitten eine Fernwärmetrasse in der Gießer- und Aurelienstraße bis in die Helmholtz- und Hähnelstraße verlegt. Mit dieser können die Helmholtz- sowie die Karl-Heine-Schule und auch die künftige Grundschule in der Gießerstraße mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden, betonen die Stadtwerke Leipzig.

Bislang gibt es nur Tempo 30 vor der Erich-Zeigner-Schule in der Erich-Zeigner-Allee. Foto: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.
·Politik·Brennpunkt

Mehr Sicherheit auf der Erich-Zeigner-Allee

Immer wieder waren auch Schleußig und Plagwitz in den letzten Jahren Thema in der Verkehrsdebatte. Das Gebiet um die Erich-Zeigner-Allee vor allem wegen der wilden Parksituation und der fehlenden Radfahrstreifen. Und als der Stadtrat über Tempo 30 vor Schulen debattierte, ging es auch um die Schule in der Erich-Zeigner-Allee. Aber was ist dort passiert? Die Grünen-Fraktion hat deshalb extra nachgefragt.

Horst Riedel: Plagwitz. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Jetzt hat auch Plagwitz ein eigenes Stadtteillexikon

Das könnte ein gewaltiges Projekt werden: Für jeden Leipziger Ortsteil ein eigenes Lexikon. Drei Stadtteillexika hat Pro Leipzig schon vorgelegt. Stötteritz war vor drei Jahren der erste Kandidat. Großzschocher und Südvorstadt folgten. In der Südvorstadt war einer unterwegs, der sich vor dicken Lexika schon gar nicht scheut: Horst Riedel. Der hat sich jetzt auch die harte Nuss Plagwitz vorgenommen.

Möglicher Ampelstandort an der Elsterpassage. Archivfoto: Marko Hofmann
·Politik·Brennpunkt

Die Zschochersche bekommt erst einmal eine Behelfsampel an der Elsterpassage

Der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Südwest ist schon seit längerem bekannt dafür, dass er sich mit den Problemen im Stadtbezirk lange und ausgiebig beschäftigt. Und zwar so lange, bis man selbst einen Vorschlag machen kann, der ein Problem, mit dem sich die Bewohner von Großzschocher, Plagwitz oder Schleußig herumschlagen, lösen ließe. Einem solchen Vorschlag stimmt jetzt das Baudezernat für die Zschochersche Straße zu.

Zschochersche Straße / Ecke Merseburger. Foto: Marko Hofmann
·Politik·Brennpunkt

Stadtbezirksbeirat Südwest beantragt zusätzliche Ampel für die Zschochersche Straße

An normalen Tagen steht man als Fußgänger ziemlich hilflos an der Zschocherschen Straße. Hier rauscht der Verkehr, wollen viele Kraftfahrer auf schnellste Weise von der Karl-Heine-Straße zum Adler. Oder umgekehrt. Wer auf dem Zwischenstück die Straße überqueren will, hat meist ein kleines Problem: Weit und breit gibt es keine sichere Ampelquerung außer an der Weißenfelser.

In Lindenau entstehen die bis heute aus vielen Leipziger Stadtquartieren bekannten Mietskasernen. Hier ein Blick in die frühere Weststraße, einem Teil der heutigen Friedrich-Ebert-Straße. Foto: Pro Leipzig Verlag
·Bildung·Zeitreise

Zeitreise in den Leipziger Westen (5): Zum Abschied die volle Rückseite des Booms

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 40In den vergangenen Teilen aus dem Westteil der Stadt war viel von Aufstieg, Größe und dem Erstarken Leipzigs im Jahr 1891 die Rede. Im letzten Teil wird die Rückseite einer Boomtown sicht­bar, welche auch viel Elend, Prostitution, Dauertrunkenheit und Gewalt erlebte. Dabei traf es vor allem – wie eigentlich so oft in der Geschichte – die Schwächsten, hier vor allem Frauen und neu nach Leipzig gekommenen Menschen. Am weitesten unten in der Rang­ordnung standen demnach eindeutig die Frauen, welche sich oft aus ländlichen Gegenden kommend in Leipzig als Dienstmägde in den Diensten aufstrebender Herrschaften ver­dingten. Und ein ganz übler Geruch von Antisemitismus steigt einem in die Nase.

Titelseite der LZ Nr. 40: Meins. Deins. Unser. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Medien

Die berechtigte Frage: Wem gehört denn eigentlich diese verflixte Stadt?

Wem gehört die Stadt? Das ist im Grunde das große Thema, das sich jetzt in Leipzig auf die Tagesordnung drängelt. Jetzt, wo es enger wird in der Stadt und immer mehr kreative Projekte, die in den letzten Jahren Leipzig als experimentelle Probiermeile auszeichneten, unter Druck geraten. „Kommerz frisst Kultur“ steht diesmal riesengroß auf Seite 1 der „Leipziger Zeitung“ zu lesen.

Das Bürohaus am Bahnhof Plagwitz gehört zum Quartier A an der Karl-Heine-/Engerstrasse. Foto: Gernot Borriss
·Wirtschaft·Leipzig

Die CG Gruppe will jetzt 70 Millionen Euro an der Karl-Heine-Straße für Büros und Parkhaus investieren

Leipzig wird von großen Immobiliengesellschaften entwickelt. Und zwar in großem Maßstab, so, wie es die GC Gruppe am Dienstag, 14. Februar mit einer kleinen Meldung anschaulich machte. Die Leipziger kennen den Immobilienentwickler aktuell vor allem von großen Projekten an der Prager Straße, im Grafischen Viertel und demnächst auch am Ostplatz. Aber haben Sie schon einmal von den Kunst- und Gewerbehöfen gehört?

Kultur statt Kommerz: Mal weider geht es in Leipzig um das Zusammenleben und Arbeiten. Dieses Mal im Westwerk. Foto: L-IZ.de
·Politik·Brennpunkt

Kahle Heine? Es geht nicht nur um Geld im Westwerk + Videos

Die Fragen liegen längst offen auf dem Tisch. Das Problem wohl nach wie vor – zwei Seiten desselben sind noch zu leer. Eigentlich hätten es Besitzer und Verwaltung einfach, doch es scheint schwer zu sein, einen wirklichen Dialog mit den Mietern des Westwerkes zu finden. Am 11. Februar trieb diese eigentliche Frage, warum man nicht miteinander spricht, von 14:30 Uhr bis 18 Uhr bei winterkalter Wetterlage 1.000 Teilnehmer in Plagwitz auf die Straße. Auch in Richtung der Stadtverwaltung richteten sich deutliche Appelle, die Menschen bei ihrem Vorhaben „Westwerk retten“ nicht allein zu lassen.

Dorothee Dubrau zum Westwerk. Foto: L-IZ.de
·Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Die Stadt will im Streit um das Westwerk moderieren und beraten + Audio

Am Samstag wollen Betroffene der aktuellen Entwicklungen im Westwerk auf die Straße gehen. Am Mittwoch nahm schon einmal die Stadtverwaltung Stellung. Da es sich um einen privaten Eigentümer handelt, sieht man wenig Spielraum zum Handeln. Allerdings ergab die Anfrage von Sören Pellmann (Die Linke) einige genauere Angaben über einige Ideen der kommenden Nutzungen seitens des Besitzers.

Blick über die Weiße Elster zur Plagwitzer Brücke. Foto: Ralf Julke
·Politik·Brennpunkt

Die Bürgerinformation zur neuen Plagwitzer Brücke muss erst noch stattfinden

Man merkt schon, wie stolz sie sind, die Planer von Stadt, LVB und Wasserwerken, wenn sie – wie am Dienstag, 31. Januar, – die großen Baumaßnahmen ankündigen, die dieses Jahr die Stadt in Atem halten werden. Denn in den letzten Jahren haben sie geübt, solche Großbaustellen gemeinsam zu koordinieren – und das scheint auch immer besser zu klappen. Es spart auch Geld und dem Leipziger so einige Nerven.

Kommunikation im Westwerk - Untergehen oder alle im Boot? Foto: L-IZ.de
·Politik·Brennpunkt

Durcheinander im Westwerk: Ein Interview mit dem Vermieter

Wenn es lange mit Antworten dauert, entstehen Bilder. Nicht immer sind es schöne, Gerüchte schießen ins Kraut und das Munkeln wird lauter und lauter. Kurz nach der Veröffentlichung zu den Vorgängen im Westwerk Leipzig vom Freitag, 27.01., erreichten die L-IZ.de nun auch Antworten der Westwerk GmbH, dem Vermieter des Areals an der Karl-Heine-Straße. Rings um die Fragen von Mietsteigerungen und öffentlichen Statements einiger Mieter dazu und der öffentlichen Nennung des Konsums als eventueller Neumieter beantwortete nun Geschäftsführer Peter Sterzing die am Montag, 23. Januar versandten Fragen zum Thema.

Der Konsum Leipzig setzt seit einiger Zeit stärker auf Bio, Vegan und neue Filialen. Hier die 2016 eröffnete in der Stötteritzer Schönbachstraße. Foto: Konsum Leipzig
·Politik·Brennpunkt

Der Konsum an der Karl-Heine-Straße? Ein Kurzinterview zum Thema Westwerk

Bei all dem Trubel rings ums Westwerk sind längst mehr Namen gefallen, als einer geordneten Verhandlung allgemein guttun dürfte. So auch der des Konsum Leipzig, welcher am Freitag, 27. Januar 2017, gegenüber L-IZ.de bestätigte, Interesse an einer neuen Filiale im Westwerk zu haben. Zum Stand der Überlegungen für die Karl-Heine-Straße deshalb einige Aussagen von Matthias Benz, Leiter der Kommunikation der Konsum Genossenschaft Leipzig.

Das Westwerk Leipzig an der Karl-Heine-Straße - derzeit mit ungewisser Zukunft. Foto: L-IZ.de
·Politik·Brennpunkt

Westwerk: Ausweichen, Munkeln, Entmieten

Seit Tagen läuft nun die Gerüchteküche rings ums Westwerk Leipzig heiß. Hatte es zum Ende letzten Jahres mit der Kündigung der Ausstellungsmacher von „Westpol Airspace“ begonnen, setzte sich der Reigen der Veränderungen an der Karl-Heine-Straße vor Weihnachten fort. Mehrere Mieter erhielten Briefe mit teils rechtswidrigen Mieterhöhungsankündigungen, wenige Wochen später wollen die Ersten aufgeben. Die intransparenten Gründe für das rabiate Vorgehen des Vermieters Westwerk GmbH variieren, das teils unkommentierte Handeln erzeugt Gerüchte. Eines jedenfalls ist nun geklärt und könnte den Grund liefern. Der Konsum möchte tatsächlich im Westwerk einziehen.

Das Westwerk Leipzig an der Karl-Heine-Straße - derzeit mit ungewisser Zukunft. Foto: L-IZ.de
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Plagwitz verändert sich: Das Westwerk in der Metamorphose

Es hatte immer wieder leise angeklungen, schon im Oktober 2016 gab es erste Gerüchte rings um das Westwerk Leipzig. In privater Hand befindlich, deuteten sich neue Ideen des Besitzers an: es roch nach Geld verdienen, wo sich bislang eine muntere Szene preiswert tummelte. Doch die Zeit der ersten Erschließungen und Ansiedlungen geht offenkundig dem Ende entgegen. Nachdem es bereits bei der Ansiedlung eines weiteren REWE auf dem Gelände des Felsenkellers rumorte, ist nun von einem weiteren Markt und neuen Nutzungen im Westwerk die Rede. Plagwitz verändert sein Gesicht.

Der Stolz der Leipziger. 1891 liefen noch die Planungen, 1905 wurde das Neue Rathaus fertiggestellt. Foto: Stadtarchiv Leipzig
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Zeitreise in den Leipziger Westen (Teil 4): Es brennt, die Buchdrucker streiken und ein Freizeitsport wird wissenschaftlich beraten

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 39Doch zuerst einmal geht es wieder um Geld. In Plagwitz müssen endlich neue Schulen gebaut werden, vor allem an „höheren Schulen“ – hier sind noch Realschulen gemeint – ist Mangel. Für manchen Buchdrucker wird im Streik die Luft langsam dünn, doch längst tritt man im Arbeitskampf organisiert auf. Während der Vorläufer der LVB die monatlichen Beförderungszahlen mitteilt, entwickelt es sich rasant – das Postwesen. Und die Kriminalität blüht.

Ein Zeichen neuer Größe Leipzigs. Bereits seit 1870 in der Vorplanung: Der damalige Ratssaal des Neuen Rathaus um 1914. Der Bau fand von 1899 bis 1905 statt. Bild: Stadtarchiv Leipzig
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Zeitreise in den Leipziger Westen (Teil 3): Leipzig will mehr Macht in Sachsen

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 38Das Jahr 1891 ist ein wichtiges in der Messestadt. Enorme Wachstumsraten bei der Bevölkerung durch Eingemeindungen, eine Verwaltung für immer mehr Menschen wird nötig und eine neue politische Kraft macht sich bemerkbar. Die SPD – jahrelang durch den eisernen Kanzler Bismarck mit „Sozialistengesetzen“ traktiert, blüht bei wachsenden Arbeiterzahlen auf. Doch Leipzig hat neben einem wachsenden Machtanspruch als größte Stadt Sachsens auch mit der wachsenden Kleinkriminalität zu kämpfen. Die Zeiten sind rau, geschenkt wird einem nichts.

Ein Blick auf die Leipziger Innenstadt, dem heutigen Augustusplatz. 1914, bereits mit Mendebrunnen. Foto: Stadtarchiv Leipzig
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Zeitreise in den Leipziger Westen (Teil 2): Der „Elster-Saale-Kanal“ entpuppt sich als wohl ältestes Großprojekt

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 38Wenn heute wieder vom „Elster-Saale-Kanal“ als angeblich wichtiges Projekt hier und da die Rede ist, zeigt ein Blick ins Jahr 1891 und die damaligen Berichte der Leipziger „Westend-Zeitung“ den Beginn eines Jahrhundertscheiterns. Doch im Leipziger Westen wähnt man sich bereits damals im Besitz eines großen Plans für die Binnen-Schifffahrt bis an den Hamburger Hafen. Unbekannt dürfte sein, dass man dabei damals noch mit den Gohlisern konkurrierte. Lindenau hingegen erhält in dieser Zeit das heute bekannte Gesicht – ein Bauboom setzt ein. Auch die heute noch bekannte Vermischung von Journalismus und Werbung ist schon damals zu beobachten. Doch wenigstens erfährt man nun so wenigstens rückblickend einen heißen Weihnachtsgeschenktipp.

Blick auf den Westen von Leipzig (Planungsskizze, nicht alles wurde auch so gebaut) im beginnenden 20. Jahrhundert. Zu sehen ist unter Anderem die heutige Jahnallee. Bild: Stadtarchiv Leipzig
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Die Zeitreise in den Leipziger Westen (Teil 1): Ein Dezember im Jahr 1891

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 38Die große Eingemeindungswelle rollt. 1891 ist das Jahr, wo Leipzig nach Westen ausgreift, also Plagwitz, Schleußig und Lindenau eingemeindet. Kurz zuvor oder zeitgleich sind auch die Landgemeinden Neureudnitz, Thonberg, Volkmarsdorf, Neuschönefeld, Neustadt, Sellerhausen, Eutritzsch, Gohlis, Connewitz und Lößnig Teil Leipzigs geworden. Die Einwohnerzahl der Stadt steigt damit um 174.723 auf nunmehr 353.272 Einwohner, das Stadtgebiet Leipzigs verdoppelt sich praktisch über Nacht. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte schwingt sich die Stadt zur größten Metropole in Mitteldeutschland auf.

Felsenkeller. Foto: Ralf Julke
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Verwaltung schmettert SPD-Antrag zu einer anderen Zufahrt am Felsenkeller ab

Was passiert, wenn eine Verwaltung nicht kommuniziert über Themen, die direkt den öffentlichen Raum betreffen, das hat die im Sommer aufflammende Diskussion um den Felsenkeller gezeigt. Es ist zwar ein Privatgelände mit privatem Investor. Aber im Planungsamt der Stadt wusste man von Anfang an, dass einige Themen nicht nur die Öffentlichkeit interessieren, sondern zwingend mit dem Stadtrat hätten diskutiert werden müssen.

Felsenkeller. Foto: Ralf Julke
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Ökolöwe kritisiert REWE-Vorhaben am Felsenkeller

Die Tücher mögen schon trocken sein, in die Stadtverwaltung und Investor die Pläne zu Supermarkt und Parkflächen am Felsenkeller gewickelt haben. Aber wirklich beliebt haben sie sich mit dem Projekt in Leipzigs Öffentlichkeit noch nicht gemacht. Dass die künftige Zufahrt durch den historischen Biergarten am Felsenkeller führen soll, findet der Leipziger Ökolöwe einfach unmöglich.

Melder zu Plagwitz

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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