Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Siemens-Beschäftigte in Leipzig kündigen kreativen Widerstand an

Metallerinnen und Metaller machen Druck für ihren Standort in Leipzig-Plagwitz

Die Ankündigung der Konzernleitung, auch die Siemens Compressor Systems GmbH schließen zu wollen, bringt die Menschen im Leipziger Stadtteil Plagwitz auf die Straße. 270 Arbeitsplätze sind bedroht. Der Verlust von weit mehr Arbeitsplätzen im Umfeld von Siemens könnte folgen, befürchtet die IG Metall Leipzig.

Doch nicht nur die hochorganisierte und tarifgebundene Belegschaft in Plagwitz werde mit ihrer Gewerkschaft gegen die „unternehmerisch falsche und nur scheinbar alternativlose“ Drohung der Konzernführung kämpfen, sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Leipzig, Bernd Kruppa, am Donnerstag in Leipzig.

Die Siemens Compressor Systems GmbH existiert in ihrer eigenständigen Form seit März 2017. Davor hieß der Standort zusammen mit dem Werk in Frankenthal Siemens Turbomachinery Equipment GmbH. In dem Plagwitzer Kompressorenwerk, das seit 2006 zum Siemens-Konzern gehört, arbeiten heute 270 Beschäftigte. Sie stellen Getriebe- und Einwellenverdichter her, die weltweit in der chemischen Industrie, Öl- und Gasförderanlagen eingesetzt werden.

Plagwitz ist ein Stadtteil, in dem alte Industrie und „Industrie 4.0“, Start-Ups, Kreativität und Kunst Tür an Tür leben. Die ansässigen traditionsreichen Betriebe wie beispielsweise Siemens, Heiterblick, Kirow oder Mikrosa produzieren dort, neue Unternehmen haben sich angesiedelt. Kunst- und Kulturschaffende habe die alten Fabrikgebäude aus der Hochzeit des Industriekapitalismus im 19. Jahrhundert mit neuem Leben gefüllt.

Mit dem „SpinLab“, einem Kooperationsprojekt der Handelshochschule Leipzig und der Baumwollspinnerei, hat sich ein Accelerator (Beschleuniger) für die Gründerszene angesiedelt, der junge Unternehmen in ihrer Entwicklung unterstützt.

Im Projekt Gieszerstraße 16, einem der ersten selbstverwalteten Kulturprojekte in Plagwitz, finden sich unter anderem viele StreetArt-Künstlerinnen und Künstler, und mit dem Westwerk sei nur ein weiteres Kunst- und Kulturprojekt in dem von Industriebauten geprägten Stadtteil genannt.

„Für uns sind das alle potenzielle Bündnispartner im Kampf gegen die Schließung“, sagte Bernd Kruppa. Die IG Metall werde jetzt ihre Kontakte nutzen und „den Stadtteil mobilisieren“. Von dem bunten Mix in Plagwitz profitieren besonders auch Unternehmen wie Siemens mit der Weiterentwicklung ihrer Produkte und der Entwicklung neuer Technologien. Das Siemens Kompressorenwerk Plagwitz ist internationaler Marktführer im Bereich der Chlorgasverdichtung.

Überdies ist Siemens einer der Sponsoren des Leipziger Wirtschaftspreises „Via Oeconomica“, mit dem Unternehmen für ihre Kontinuität und Standorttreue ausgezeichnet werden. Umso unverständlicher sei es, dass der Plagwitzer Siemens-Standort auf der jüngsten Streichliste der Konzernführung auftaucht, so Kruppa.

Einerseits die innovative Bedeutung des Mittelstandes über den grünen Klee zu loben und andererseits dessen Geringschätzung mit der Schließung ebensolcher Standorte zum Ausdruck zu bringen, spreche vor allem dem kreativen Engagement des Siemens-Konzerns Hohn.

Es reiche eben nicht, sich lokal ein sozialverträgliches Image zu geben, wenn man auf Leitungsebene durchscheinen lasse, dass nur darum geht, mit einem guten Image mehr Profit zu machen. „Davon, dass es um Menschen geht und um einen lebendigen atmenden Stadtteil“, so Bernd Kruppa, „hat das Spitzenpersonal bei Siemens in München entweder keine Ahnung oder es ist ihnen egal.“

Kruppa kündigte an, die IG Metall werde nun gegen die drohende Schließung den Schulterschluss mit der Bevölkerung, Kreativen, der Kunstszene oder anderen in Plagwitz ansässigen Unternehmen suchen. „Der Widerstand wird hart ausfallen, mit kreativen Aktionen und intelligenten Lösungen“, sagte Kruppa weiter, „denn wenn sich wirtschaftliche Unvernunft mit Ignoranz und Unkenntnis mischen, müssen wir das prinzipiell bekämpfen.“

„Es geht bei Siemens um das Image des innovativen, hippen Konzerns im Alternativen Künstlerviertel, das nicht beschädigt werden sollte. Mit der Schließungsankündigung hat es aber einen dicken Kratzer bekommen.“ Es liege nun an der Konzernleitung, wie groß der Schaden noch wird.

Mit dem erfolgreichen Kampf um die Standorterhaltung hat die IG Metall Leipzig Erfahrung. Im Jahr 2014 machte Siemens nach achtmonatiger Auseinandersetzung erstmals in der Konzerngeschichte eine Schließungsankündigung rückgängig.

„Wir streben auch an, das Leipziger Aktionsbündnis zu aktivieren, das im Jahr 2013 gegen die Schließung des Siemens-Standortes in Böhlitz-Ehrenberg gekämpft hat“, sagte Kruppa. „Und Siemens-Chef Joe Kaeser sollte sich mit diesem Teil der Leipziger Geschichte gut auseinanderzusetzen, bevor er ohne Not und jede Kreativität Schließungspläne verkündet. Der Kampf um die unternehmerisch beste Lösung hat begonnen. Wir werden uns mit den Kämpfen der Kolleginnen und Kollegen von Görlitz über Erfurt bis Berlin verbünden und streben eine industriepolitische Initiative mit Unterstützung der Politik, Wirtschaft und Kultur an.“

„Mich treibt nicht das Geld. Mir ist wichtig, was die Menschen einmal über meine Amtszeit sagen.“ Joe Kaeser (Interview im „Focus“, 32/2013)

„Hey Joe, what are you doing with that gun in your hand?“ (Jimi Hendrix)

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

MelderPlagwitzIG MetallSiemens Compressor Systems
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> DGB Zukunftsdialog: „Jetzt reden wir über bezahlbare Mieten!“
27 Beiträge für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis 2019 nominiert
U18-Europawahlen in Leipzig – Stadtjugendring ruft zum Mitmachen auf
Nachwuchsförderung gegen Fachkräftemangel: Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG investiert in die Jugend
DRK-Blutspendedienst Nord-Ost führt ab 1. April neues Treueheft für Blutspender ein
Girlsday: Ein Tag als Politikerin
Naturkundemuseum Leipzig gründet Jugendaufsichtsrat
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wie ein paar malende Nachtarbeiter sich an einem völlig falschen Ziel austobten
Thomas Nabert mit einem Titel von Pro Leipzig: "Zeugen des Schreckens" über die Leiden der Menschen zur Völkerschlacht. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWenn nächtliche Schriftenmaler durch die Stadt ziehen, sind sie nicht immer gut informiert. Das musste am Buchmesse-Wochenende auch der Pro Leipzig e.V. mit seinem Büro im Waldstraßenviertel erleben. Denn da tauchten Schmierereien auf dem Eingangsschild zum Büro des Vereins in der Waldstraße auf. Neben obszönen Beleidigungen wird der Verein als „Nazi e. V.“ diffamiert. Der das da hinschrieb, war wohl völlig desinformiert. Die Leipziger Geschichte bürgerschaftlichen Engagements kennt er jedenfalls nicht.
Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland beauftragt weitere Untersuchungen zur Anbindung des Markkleeberger Sees an die Pleiße
Pleißewehr in Markkleeberg - nördlich davon sollte die Wasserschlange abzweigen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNur nicht lockerlassen. Vor einem Jahr sind die Pläne für den Bau der 15 Millionen Euro teuren „Wasserschlange“ von der Pleiße zum Markkleeberger See krachend gescheitert. „Nicht genehmigungsfähig“, beschied die Landesdirektion. Im Herbst entschied dann die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland, trotzdem weiterzumachen. Jetzt hat sie ein paar Ideen skizziert, wie sie vielleicht doch noch eine Bootsverbindung hinbekommt.
Der Sächsische Verfassungsschutz schaut den meisten Neonazi-Veranstaltungen nur tatenlos zu
Rechtsextreme bei einer Demo. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Versäumnisse der Vergangenheit werden zur Belastung der Gegenwart. Jahrelang hat Sachsens Regierung das Problem rechtsradikaler Strukturen im Land ignoriert. Viel zu lange. Und so richtig ernst nimmt man die Aktivitäten der organisierten Rechten noch immer nicht, seien es nun die zunehmende Zahl von Konzerten oder das, was die Rechten so gern Zeitzeugenvorträge nennen.
Wie weiter mit der Fluglärmkommission? Leipziger Stadträte beantragen Sondersitzung der Ratsversammlung
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit über zwölf Jahren geht das jetzt so, verstößt der Flughafen Leipzig/Halle gegen die wichtigsten Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss, verlärmt immer größere Teile des Leipziger Nordens und Westens und in der Fluglärmkommission werden die Leipziger Anträge abgebügelt, vertagt, ausgesessen. Die große Stadt sitzt am Katzentisch. Drei Stadträte haben davon endgültig die Nase voll und beantragen eine Sondersitzung der Ratsversammlung.
Leonardos Geheimnis: Das ruhelose Leben des Forschers und Malers Leonardo da Vinci
Klaus-Rüdiger Mai: Leonardos Geheimnis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 2. Mai jährt sich Leonardos Todestag zum 500. Mal. In den Buchläden stapeln sich die neuen Biografien. Der Mann aus Vinci beschäftigt die Gemüter noch immer wie zu Lebzeiten, vielleicht sogar noch mehr, weil er in so gar keine Schablone zu passen scheint, weder als Künstler, noch als Forscher. Seine unsortierten Aufzeichnungen erzählen von einem Mann, der selbst für das beginnende naturwissenschaftliche Denken 100 Jahre zu früh kam. Ein Genie? Oder doch ein Rätsel?
Gedenkveranstaltung zum 70. Todestag von Erich Zeigner
Auszug Fleyer zum Zeitzeugengespräch. Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Aus Anlass des 70. Todestages Erich Zeigners findet am 05.04. eine Gedenkveranstaltung in Ehren des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig statt. Sie beginnt 16:00 Uhr am Grabe Zeigners auf dem Südfriedhof (Abteilung 11) und wird vom Erich-Zeigner-Haus e.V. organisiert. Vertreter*innen städtischer Parteien und der Stadtverwaltung werden Gedenkreden in Ehren an den ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten und Oberbürgermeister Leipzigs halten. Außerdem soll sein Grabstein geputzt werden.
Am 18. März 2020 in der Arena Leipzig: Lord of the Dance – Dangerous Games
© Lord Of The Dance

© Lord Of The Dance

In modernem Gewand präsentiert sich die Erfolgsshow Lord of the Dance, die den Untertitel „Dangerous Games“ trägt. Nach fast zweieinhalb Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion kürzlich ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben.
Rechtsrockkonzert in Ostritz: Neonazis greifen Presse und Polizei an
Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserNeonazis haben am vergangenen Wochenende im sächsischen Ostritz erneut ein Konzert veranstaltet. Dabei kam es während eines Presserundgangs zu Angriffen auf Medienvertreter und Polizisten. Diese wurden mit Bierbechern beworfen, beleidigt und mit einem Feuerlöscher besprüht. Gleichzeitig fand auf dem Marktplatz wieder ein Friedensfest statt.
Am 29. März im Theatrium: Das Jugendtheaterprojekt „Reizen“
Bei den Bilderbergern gilt Diskretion. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Dieses Wochenende wollen wir unsere Zuschauer reizen! Am Freitag, 29.3., 20 Uhr feiert „Reizen“, ein Jugendtheaterprojekt unter der Leitung von Georg Herberger, Premiere. Eine weitere Vorstellung läuft am Samstag, 30.3., 20 Uhr.
Bis 2020 sollen alle wichtigen Leipziger Ämter mit WLAN ausgestattet sein
Technisches Rathaus. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserWir leben in einer Zeit, in der viele Menschen auf die allgegenwärtige Präsenz von Internet nicht mehr verzichten können. Und die dann verzweifeln, wenn sie selbst an öffentlichen Orten keinen Zugriff haben. Das geht gerade jungen Menschen so. Und so beantragte das Leipziger Jugendparlament kurzerhand WLAN in allen Ämtern und Außenstellen der Stadt. Ein Antrag, der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning so gar nicht überraschte.
Wie auch Sachsens Förster versuchen, den Hartholzauenwald irgendwie forstwirtschaftlich zu retten
Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Foto: NuKLA e.V.

Für alle LeserDürfen die denn das? Der NuKLA e.V. war sich im Februar sicher: Sachsenforst hätte in den wertvollen Auwaldbeständen bei Gundorf und Dölzig überhaupt keine Bäume fällen dürfen, schon gar nicht ohne Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Immerhin ist das alles streng geschütztes FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Und da die Lage in Leipzig so unklar war, hat Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, lieber noch mal nachgefragt.
GRK Holding will Wettbewerbsverfahren für Neubau am Peterssteinweg akzeptieren
Die noch unbebaute Brache am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit das Institut für Länderkunde die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für sein neues Gebäude am Wilhelm-Leuschner-Platz öffentlich machte, sind einige Leipziger regelrecht entsetzt. Denn erstmals wurde greifbar, was eigentlich in den Jahre zurückliegenden städtebaulichen Wettbewerben zur Neubebauung der riesigen innerstädtischen Brache als Ergebnis herauskam. Das Grün verschwindet. Der NABU ist entsetzt. Und der Stadtbezirksbeirat beantragte, die städtebaulichen Leitlinien auch auf der Westseite des Platzes zu benutzen.
Gesonderte Wirtschaftsparkzonen sind nur nach Einzelfallprüfung möglich
Ist da noch Platz für einen Wirtschaftsparkplatz? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2018 wurde ja nicht nur heftig über die katastrophale Situation in der Inneren Jahnallee diskutiert. Unzumutbare Parksituationen gibt es längst in vielen innerstädtischen Vierteln. Viel zu viele Pkw sind im öffentlichen Straßenraum dauerhaft abgestellt. Dafür haben Lieferdienste, Pflegedienste und Handwerker größte Probleme, überhaupt noch irgendwo parken zu können. Im Januar 2018 beantragte die Linksfraktion deshalb, ob man vielleicht besondere Parkplätze für Wirtschaftsverkehr ausweisen könnte.
Gegen die Wünsche der Händler auf Parkplätze vorm Laden spricht in der Jahnallee schlicht die StVO
Parken direkt am Halteverbotsschild an der Inneren Jahnallee am 23. März 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit allen Mitteln und unterstützt durch eine Leipziger Lokalzeitung kämpften einige Gewerbetreibende an der inneren Jahnallee gegen die Pläne der Stadt, die Parkplätze an beiden Seiten der Straße aufzuheben. Sie schrieben auch gemeinsam eine Petition, in der sie beteuerten, ihr ganzes Geschäftsmodell sei auf Kurzparker vor ihren Geschäften ausgerichtet. Eine Petition, zu der das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt ausführlich Stellung genommen hat. Am 29. März wird der Petitionsausschuss darüber beraten.
Vom 18. – 21. April in der Schaubühne: Film – Festival Gegenkino
Die Schaubühne Lindenfels in der Karl-Heine-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

GEGENkino steht für Filmkunst der abgefahrenen Sorte. Zum mittlerweile sechsten Mal kommt das Festival in die Schaubühne – mit einer Ausstellung archivierter Erinnerungen, Filmen auf der Schwelle zwischen Traum und Wirklichkeit, Filmgesprächen und einem Podium zur politischen Wirkmächtigkeit von Archiven.