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ARCHIV

Tägliches Archiv: 21. Februar 2018

Erste Fahrzeuge mit Aufschrift „Polizeibehörde“ fahren

Fototermin vor dem Bundesverwaltungsgericht, fünf von dreizehn Autos mit der neuen Beschilderung „Polizeibehörde“ stehen aufgereiht. Seit zwei Wochen sind die Fahrzeuge neu beschildert, denn unter dieser Bezeichnung firmiert der Stadtordnungsdienst jetzt. Es ist ein erster Schritt einer Neuausrichtung, die seit Dezember durch einen gemeinsamen Antrag von CDU und SPD läuft. Auch die AfD gab damals ihre Zustimmung.

Polizeibericht, 21. Februar: 16-Jähriger abgezogen, Kellerbrand, Fassade beschädigt, Fußgänger angefahren

In Sellerhausen-Stünz wurde gestern ein 16-Jähriger um Geld und Smartphone gebracht +++ In Engelsdorf wurde im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Brand gelegt +++ In der Selliner Straße wurde ein Ärztehaus mit einem Brandsatz beworfen +++ In der Sasstraße wurde ein 7-Jähriger von einem Auto touchiert und in der Simon-Bolivar-Straße konnte ein 85-Jähriger einem Lkw nicht mehr ausweichen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Gutachten der TU Dresden befürwortet Integrationsgesetz

Juliane Nagel, Sprecherin der Linksfraktion für Integrations- und Flüchtlingspolitik, erklärt anlässlich der heutigen Vorstellung eines Gutachtens der TUD zu einem Integrationsgesetz, das von der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration beauftragt worden ist: „In Sachsen leben mehr als 250.000 Menschen mit Migrationshintergrund, das sind bei weitem nicht nur Geflüchtete. Migration ist Realität in allen Teilen Deutschlands, auch wenn die CDU die Einwanderung jahrzehntelang als Randerscheinung marginalisieren wollte. Unser Land sollte diesen Prozess mittels eines verbindlichen Gesetzes begleiten, das dazu beiträgt, dass zuwandernde Menschen zu gleichberechtigten Mitgliedern der hiesigen Gesellschaft werden können. Nur dann werden sie bereit sein, in ihr mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.“

Integrationsgesetz für Sachsen? – Grüne: Solange Integration prinzipiell verweigert wird, bedarf es klarer politischer Zeichen

Das Zentrum für Integrationsstudien der TU Dresden hat heute ein Gutachten zum Bedarf für ein sächsisches Integrationsgesetz vorgestellt. Dazu erklärt Petra Zais, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Ich sehe mich in dem Gutachten darin bestätigt, dass Sachsen ein Integrationsgesetz braucht.“

+++Tot aufgefunden+++ Die Polizei bittet um Mithilfe: 55-Jährige aus Taucha vermisst

+++Traurige Gewissheit – Am 11. Februar fanden Spaziergänger nahe des Altscherbitzer Friedhofes die sterblichen Überreste einer Frau in einem kleinen Waldstück. Die Obduktion ergab, dass es sich bei der Frau um die seit dem 24.04.2017 vermisste 55-jährige Jeannette Stehr handelt. Laut rechtsmedizinischem Gutachten liegen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor, so dass das Vorliegen einer Straftat auszuschließen ist.+++ Aktuell laufen mit Hochdruck die Suchmaßnahmen nach einer vermissten Frau aus Taucha. Gesucht wird nach der 55-jährigen Jeannette Stehr, die sich bis gestern freiwillig in fachärztlicher Behandlung in der Klinik zu Altscherbitz befand. Zuletzt wurde sie gegen Mittag am Montag, den 24. April, in der Klink gesehen. Aus bisher unbekannten Gründen verließ sie das Areal des Krankenhauses, kam bis zum heutigen Tag nicht zurück und meldete sich auch nicht bei ihrer Familie.

Am 26. Februar: Rundgang zu ungenutzten Ladenflächen im Grünauer WK 7

Derzeit freie Ladenflächen mit Potenzial für Nutzungen als Büro, Werkstatt oder Atelier können während eines Rundgangs des ArbeitsladenPLUS am kommenden Montag, 26. Februar, im Grünauer WK7 (Jupiter Zentrum und Umgebung) besichtigt werden. Es besteht die Möglichkeit, direkt mit Vermietern ins Gespräch zu kommen und Grünau von einer attraktiven Seite kennenzulernen. Der Rundgang startet um 10:30 Uhr. Mit von der Partie sind der ArbeitsladenPLUS sowie Immobilieneigentümer. Um Anmeldung bis Freitag (23. Februar) unter yevgeniy.belimenko@daa.de wird gebeten.

Juliane Pfeil-Zabel (SPD): Sachsen braucht Integrationsgesetz

Juliane Pfeil-Zabel, Sprecherin für Integrationspolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Mittwoch, 21. Februar, zum Gutachten der TU Dresden für ein sächsisches Integrationsgesetz: „Ein sächsisches Integrationsgesetz ist notwendig. Eine solche gesetzliche Regelung bietet den Kommunen eine bessere Planbarkeit und die sichere Finanzierung ihrer Integrationsarbeit. Ein Integrationsgesetz macht für alle hier lebenden Menschen transparent wie Integration geregelt ist. Für sie, egal ob zugewandert oder nicht, wird damit klar, welche Leistungen, Erwartungen aber auch welche Pflichten es gibt. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und vermindert, auch gefühlte, Ungerechtigkeiten. Leider gibt es bei unserem Koalitionspartner noch keine Mehrheit für ein Landesintegrationsgesetz. Ich bin aber zuversichtlich, dass das Gutachten, welches ein Integrationsgesetz klar befürwortet, Bewegung in die Debatte bringen wird.“

Die Wirtschaft brummt und Fachkräftemangel ist jetzt das drängendste aller Probleme

Das nennt man „Von 3 auf 1 binnen eines Jahres“. Denn da ist das Problem der Fachkräftesicherung in Leipzigs Unternehmen in der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage gelandet. Vor einem Jahr meldeten nur 38 Prozent der teilnehmenden Unternehmen Probleme bei der Fachkräftesicherung, mittlerweile sind es 50 Prozent. Und der Wirtschaftsmotor Leipzig brummt. Er zieht längst ganz Sachsen mit.

Um 19 Uhr wird heute die Ausstellung „Alles nach Plan? Formgestaltung in der DDR“ eröffnet

Den Schau-Termin für die Presse gab es schon am Mittwoch-Vormittag im Zeitgeschichtlichen Forum. Da enthüllten Dr. Jürgen Reiche, der Direktor des Forums, und die Projektleiterin Dr. Dorothea Kraus medienwirksam den größten Hingucker der neuen Wechselausstellung: den Bob, mit dem die DDR-Mannschaft 1980 in Lake Placid Olympia-Gold holte. Die Ausstellungseröffnung wird am heutigen Mittwoch, 21. Februar, um 19 Uhr gefeiert.

Zentrum am UKL für Behandlung schwerbehinderter Erwachsener unter neuer Leitung

Zum Jahreswechsel übernahm Wolfgang Köhler die Leitung des Zentrums für die Behandlung schwerbehinderter Erwachsener am UKL. Der 60-jährige Neurologe war zuvor viele Jahre Chefarzt der Klinik in Wermsdorf. Am Universitätsklinikum Leipzig hilft er nun, mit dem noch jungen Zentrum eine wichtige Versorgungslücke zu schließen.

Silbersee: Dammbauwerk des Stauteiches Lößnig-Dölitz fast fertig

Die Instandsetzung am während des Hochwassers 2013 beschädigten Dammbauwerk des Stauteiches Lößnig-Dölitz (Silbersee) steht kurz vor dem Abschluss. Voraussichtlich in vier Wochen werden die letzten Arbeiten der rund 160.000 Euro teuren Maßnahme beendet sein

Kann Fernsehen tatsächlich den Unternehmergeist in ganzen Regionen befeuern?

Auf die Idee muss man erst mal kommen: Die Reichweiten westdeutscher Fernsehprogramme im Osten zu erfassen und das mit der Bereitschaft, Unternehmen zu gründen, zu vergleichen. Der Ansatz, den Viktor Slavtchev, Ökonom am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), und sein Co-Autor Michael Wyrwich für eine Studie gewählt haben, ist pfiffig. Aber was sagt das Ergebnis wirklich aus? Dass Fernsehen Unternehmer macht? Nicht wirklich.

Ausbau des Hauptsitzes in Plagwitz: Spreadshirt erweitert Büros

Im Gebäude Gießerstraße 27 wurden 734 qm zusätzliche Fläche im Erdgeschoss ausgebaut, davon 600 qm Büros. Etwa sechs Monate dauerte der Umbau, der im alten Industriegebäude (ehemals Kirow-Werk) einige historische und bauliche Besonderheiten zu berücksichtigen hatte. In die neuen, mit modernster Beleuchtungs- und Belüftungstechnik ausgestatteten Büros zieht nun der Kundenservice, der von Montag bis Freitag internationalen Kunden per Telefon, E-Mail und über Social-Media-Kanäle weiterhilft.

Engelsdorf: Bebauungsplan soll neues Ortszentrum ermöglichen

Der Vorentwurf des Bebauungsplans Nr. 423 „Hugo-Aurig-Straße/Gaswerksweg“ ist von Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung freigegeben worden. Ort und Zeit dafür werden gesondert bekannt gemacht.

Kartenvorverkauf für Frühlingskonzert des städtischen Kinderchores gestartet

Ab sofort sind die Karten im Vorverkauf für das Frühlingskonzert des Kinderchores der Schola Cantorum Leipzig am 24. März, 18 Uhr, erhältlich. Zum zweiten Mal ist der Chor zu Gast im Museum der bildenden Künste.

Museum FORUM 1813 für Besucher am 26. Februar geschlossen

Am Montag, dem 26. Februar 2018, finden im FORUM 1813 notwendige konservatorische Arbeiten an historischen Objekten aus der Zeit der Völkerschlacht statt.

Sind Sachsens Schulen beim Umgang mit Straftaten eine Black Box?

Vielleicht ist es gar nicht so verwunderlich, wenn jetzt erstmals der Innenminister die Landtagsanfrage zu Straftaten an sächsischen Schulen beantwortet – und nicht der Kultusminister. Denn nicht nur in der Gesellschaft ist das Klima rauer geworden. Die Aggressionen schwappen auch in den Schulbereich. Aber im letzten Jahr haben die registrierten Straftaten wieder leicht abgenommen, kann Petra Zais nun erfahren.

Freude schöner Götterfunken – Schiller und Musik im Schillerhaus

Friedrich Schillers Verhältnis zu Musik und seine Wirkung auf zeitgenössische Komponisten steht im Mittelpunkt der Führung am Sonntag, dem 25. Februar, 15 Uhr, im Schillerhaus.

Mit dem Schmusekurs mit der Kohlelobby verschläft Sachsen den Strukturwandel in der Kohle völlig

Am Montag, 19. Februar, verkündete Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Sachsen trete der Klage der Kohle-Dachverbände und deutscher Kraftwerksbetreiber, darunter die in Sachsen tätigen Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG), Mitteldeutsche Braunkohlen AG (MIBRAG) und eins (Energie in Sachsen), vor dem Gericht der Europäischen Union bei. Da fühlte sich nicht nur Jana Pinka an die letzte Not des Stanislaw Tillich erinnert.

Urin-Marker erleichtert Dopingtests – Weltweite Einführung dennoch schwierig

Erst gestern hat es bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang einen weiteren Dopingfall gegeben. Immer wieder bei wichtigen sportlichen Ereignissen entflammt die Diskussion um das Thema Doping aufs Neue. In diesem Jahr wurde besonders die Manipulation der Dopingproben diskutiert: Denn einige Behälter für den Urin ließen sich nachträglich öffnen, ohne Spuren zu hinterlassen.

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