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Der Konsum an der Karl-Heine-Straße? Ein Kurzinterview zum Thema Westwerk

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    Bei all dem Trubel rings ums Westwerk sind längst mehr Namen gefallen, als einer geordneten Verhandlung allgemein guttun dürfte. So auch der des Konsum Leipzig, welcher am Freitag, 27. Januar 2017, gegenüber L-IZ.de bestätigte, Interesse an einer neuen Filiale im Westwerk zu haben. Zum Stand der Überlegungen für die Karl-Heine-Straße deshalb einige Aussagen von Matthias Benz, Leiter der Kommunikation der Konsum Genossenschaft Leipzig.

    Herr Benz, Ist es richtig, dass die Konsumgenossenschaft Leipzig einen neuen Großmarkt in den Räumlichkeiten des Westwerkes plant?

    Ja, es laufen derzeit Gespräche zu einer möglichen Filiale in den Räumlichkeiten des Westwerkes. Der Ausgang ist allerdings noch völlig offen.

    Welche Größe wird der Markt haben?

    Es existieren noch keine Baupläne oder ähnliches. Insofern kann eine genaue Größe zum jetzigen Zeitpunkt nicht prognostiziert werden.

    Können Sie dennoch bereits eine nähere Beschreibung der generellen Angebotspalette übermitteln?

    Sollte es zu einer Filiale kommen, so wird sich das Sortiment ähnlich darstellen wie in den heutigen Märkten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Frische und Regionalität.

    Wie schätzen Sie seitens des Konsum die fußläufig erreichbare Nahversorgungslage in Hinblick auf REWE (am Felsenkeller, Adler & an der Zschocherschen Str.) sowie Biomare an der Karl-Heine-Straße bislang ein?

    Wir glauben, dass unser Konzept als moderner Lebensmittelhändler aus der Region eine Lücke in der vor allem von national tätigen Unternehmen geprägten Handelslandschaft schließt.

    Wie wird sich diese Lage durch das Hinzukommen des Konsums aus Sicht der Konsum Genossenschaft verändern?

    Wir verzeichnen in Leipzig einen spürbaren Zuzug und ein geändertes Verbraucherverhalten. Daher kann man bei einer möglichen Filiale eher von einer Ergänzung statt einer Verdrängung sprechen.

    Wie stehen Sie zur Kritik einiger Initiativen aus dem Viertel Plagwitz, dass das Westwerk eine andere Nutzung als soziokulturelles Zentrum erfahren sollte?

    Die Konsumgenossenschaft Leipzig eG wurde im Jahr 1884 als „Consum-Verein zu Plagwitz und Umgebend“ in unmittelbarer Nähe zum heutigen Westwerk gegründet und besitzt eine tiefe Historie dort und in Plagwitz im Allgemeinen. So stand es für uns nie zur Diskussion, die Gebäude der Konsumzentrale in Plagwitz zu verlassen, obwohl der Konsum Leipzig heute nur noch einen kleinen Teil des Komplexes besetzt.

    Weiterhin haben wir uns von der Festwiese als Austragungsort unseres Sommerfestes verabschiedet und besinnen uns auch hier auf unsere Herkunft, indem das Fest nun auf dem Innenhof der Konsumzentrale veranstaltet wird. Darüber hinaus pflegen wir u.a. eine enge Kooperation mit dem Verein Wasser-Stadt-Leipzig e.V., welcher am Karl-Heine-Kanal in Plagwitz verortet ist.

    Damit möchte ich ausdrücken, dass der Konsum Leipzig seit jeher ein Teil von Plagwitz ist und dessen wirtschaftliche und kulturelle Geschichte seit nunmehr 133 Jahren mitgestaltet und weiter gestalten wird. Dass wir bei den Gesprächen zur weiteren Nutzung berücksichtigt werden, freut uns sehr und bestätigt uns in unserer Verbundenheit zu diesem traditionsreichen Stadtteil.

    In eigener Sache: Lokaljournalismus sucht Unterstützer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/01/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

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