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Polizeibericht, 6. Februar: Einbruch in einen Jeep, Pkw beschädigt, Brutaler Räuber gestellt

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    In der Liebigstraße wurde die hintere Seitenscheibe eines abgestellten Jeeps eingeschlagen und ein Rucksack entwendet +++ In Grimma wurde ein Renault Megane durch ein unbekanntes Fahrzeug im Frontbereich beschädigt – In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ In der Georg-Schumann-Straße wurde eine Verkäuferin eines Bäckerladens von einem 28-Jährigen von hinten angegriffen und brutal geschlagen und getreten.

    Einbruch in einen Jeep

    Ein unbekannter Täter schlug gestern, in der Zeit zwischen 12:00-18:45 Uhr, in der Liebigstraße/Talstraße die hintere Seitenscheibe des ordnungsgemäß abgestellten Jeep ein und entwendete daraus einen schwarzen Rucksack, der einer 18-jährigen Geschädigten gehörte. Der Nutzer des Fahrzeuges war ihr Cousin. Im Rucksack befanden sich eine lila Damenjacke, ein Ladekabel sowie persönliche Gegenstände. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 7105-0 zu melden.

    Pkw beschädigt

    Am 30.01.2017 ereignete sich in Grimma zwischen 18:30 Uhr und 21:15 Uhr ein Verkehrsunfall vor der Sparkassen-Filiale in der Hohnstädter Straße. Dabei wurde ein silbergrauer Renault Megane, der durch dessen Halter (22) ordnungsgemäß abgestellt worden war, durch ein unbekanntes Fahrzeug im Frontbereich beschädigt. Der Pkw stand in einer Parktasche parallel zur Fahrbahn. Vor ihm parkte ein schwarzer Audi, hinter ihm ein silberfarbener Seat. Eine Passantin hatte die Beschädigungen am Auto der Polizei gemeldet. Die Beamten nahmen den Unfall auf und informierten den Halter. Diesem entstand ein Schaden von ungefähr 1.000 Euro. Die Beschädigungen am Kennzeichen und an der Stoßstange sind kugelförmige Eindellungen, so dass Polizeibeamte davon ausgehen, dass das Verursacherfahrzeug eine Anhängerkupplung besitzt.

    Zu diesem Unfall sucht die Polizei Zeugen. Da gegenüber der Unfallstelle ein Restaurant geöffnet hatte und zudem im Ratskeller Grimma eine Veranstaltung war, bittet die Polizei Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Diese wenden sich bitte an das Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3, Tel. (03437) 708925-100.

    Brutaler Räuber gestellt

    Blutüberströmt und mit stark geschwollenem Gesicht flüchtete gestern Abend die Verkäuferin (31) eines Bäckerladens in ein nahe gelegenes Bistro, um über Notruf die Polizei über den soeben erlebten räuberischen Überfall zu informieren. Was war geschehen?

    Ein 28-Jähriger hatte die Frau, die wenig später das Geschäft in der Georg-Schumann-Straße verschließen wollte, von hinten angegriffen und zu Boden geschlagen. Dann trat und schlug er immer wieder brutal auf die Frau ein und verlangte, dass sie den Zahlencode für den Tresor nenne, solange, bis sie schließlich diesen bekanntgab. Als der 28-Jährige daraufhin zum Tresor ging, konnte die furchtbar misshandelte Frau flüchten. Der Räuber versuchte währenddessen, in den Tresor zu gelangen, um der Tageseinnahmen habhaft zu werden. Doch er scheiterte bei der Eingabe. So entschwand er ohne das begehrte Geld vom Tatort.

    Die 31-Jährige indes, die später zum Geschäft zurückgekehrt war, wurde dort durch Rettungssanitäter erstmedizinisch versorgt. Auf Nachfragen der Polizisten konnte sie den Täter sehr detailliert beschreiben, außerdem erwähnte sie, dass der Mann schon öfter im Geschäft Kunde gewesen sei. Anhand dieser Informationen konnten die Gesetzeshüter den Mann (28) wenig später und nicht weit vom Tatort entfernt vorläufig festnehmen. Im Laufe des heutigen Tages wurde gegen den 28-Jährigen Haftbefehl wegen schwerer räuberischer Erpressung erlassen und umgehend in Vollzug gesetzt. Die Leipziger Kripo ermittelt.

    Streit zwischen Hundespaziergängern

    In Böhlitz-Ehrenberg ist am Sonntagnachmittag an einem Spazierweg unterhalb der alten Deponie ein Streit zwischen Hundehaltern eskaliert. Auslöser war, wie so oft, ein unangeleinter Hund, von dem sich die Herrchen eines anderen Hundes bedrängt fühlten. Als dies zur Sprache kam, reagierten die Halter ihres Freigängers mit Unverständnis und machten ihrerseits ihrem Unmut Luft. Als der erstgenannte Hundehalter dann sein Smartphone zückte, um die Situation zu dokumentieren, geriet die 64-jährige Zurechtgewiesene in Wut und schlug auf den Fotografierenden ein. Dabei versuchte sie mehrfach, das Telefon aus der Hand zu schlagen und nahm schlussendlich einen Stein, den sie nach ihm warf. Der Mann wich aus, es kam zu keiner Verletzung, aber zur Anzeige – mit dem Telefon wurde die Polizei gerufen. Diese nahm eine Anzeige gegen die Hundehalterin auf, die sich zwischenzeitlich wieder beruhigt hatte.

    Kind allein zu Hause

    Ein 33-jähriger Hinweisgeber und Hausbewohner informierte Sonntagnacht die Polizei darüber, dass er in der 2. Etage im Haus am Gutenbergplatz festgestellt hatte, dass ein Kind über einen längeren Zeitraum weinte. Das Kind lebt hier allein mit seiner Mutter (29). Er begab sich zu dieser Wohnung in der Nacht gegen 02:15 Uhr und klingelte. Die Tür wurde durch ein kleines Kind geöffnet. Noch bevor der 33-Jährige Kontakt mit dem Kind aufnehmen konnte, wurde die Tür durch das Kind wieder geschlossen. Daraufhin machte sich der 33-Jährige Sorgen. Die eingetroffenen Beamten klingelten an der Wohnungstür. Niemand öffnete. Das Kind musste noch in der Wohnung sein. Daraufhin forderten die Beamten den Schlüsselnotdienst an und öffneten die Wohnung. Die Wohnung machte einen unhygienischen und unaufgeräumten Eindruck. Die Wohnung war auch nicht gerade kindergerecht. Im Kinderzimmer wurde das zweijährige männliche Kind festgestellt. Es schlief nicht und war verstört. Die Frage, wo sich denn die Mutter aufhält, blieb unbeantwortet Die Ermittlungen ergaben, dass sich dieser Vorfall, das Weinen des Kindes in der Nacht, schon mehrmals wiederholt hatte. Daraufhin entschieden sich die Beamten, das Kind zum Kinder- und Jugendnotdienst zu bringen. Eine Nachricht für die Mutter wurde hinterlassen. Eine Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht liegt nahe. Das Jugendamt wird über diesen Sachverhalt informiert.

    Diebe lassen Beute bei Flucht zurück

    Mit einer List versuchten gestern Abend zwei unbekannte Täter, Getränke aus einer Tankstelle in der Merseburger Straße zu stehlen. Während der eine Täter die Angestellte mit einem Beratungsgespräch ablenkte, stopfte der andere den Rucksack hastig mit Getränken voll. Als nichts mehr reinpasste, verließen die beiden Männer fluchtartig die Tankstelle. Da hatten sie aber die Rechnung ohne die Angestellte gemacht: Diese sprang in ihren Pkw und nahm die Verfolgung auf. Auf Höhe eines Fitnessstudios wurde sie schließlich fündig und konnte den Rucksack des diebischen Duos auffinden, welchen sie bei ihrer Flucht dort zurückließen. Wenige Augenblicke später trafen die hinzu gerufenen Polizeibeamten ein und übergaben das Diebesgut schließlich wieder an den rechtmäßigen Eigentümer. Die Ermittlungen zu den beiden Tätern dauern an.

    Autoknacker geschnappt

    Fall 1

    Eine aufmerksame 42-jährige Hinweisgeberin teilte heute Nacht der Polizei mit, dass soeben in der Kreuzstraße eine männliche Person gewaltsam in einen abgestellten Opel Astra eingebrochen war, indem die Seitenscheibe der Fahrertür eingeschlagen wurde. Die Polizei war nach wenigen Minuten mit mehreren Einsatzwagen vor Ort. Der Bereich um die Kreuzstraße wurde überprüft. Dabei konnten die Beamten eine männliche Person feststellen, die sich im Bereich der Inselstraße/Egelstraße hinter einem Transporter versteckte. Die Personenbeschreibung passte dazu. Die Person wurde aufgefordert, herauszukommen. Dies tat sie auch. Es handelte sich dabei um einen 38-jährigen Mann aus Leipzig. Er wurde an Ort und Stelle durchsucht. Dabei wurden im Hosenbein ein größerer Schraubendreher und eine Taschenlampe, beides griffbereit, aufgefunden. Außerdem führte er noch ein Tütchen mit einer weißen betäubungsmittelverdächtigen Substanz bei sich. Der 38-Jährige wurde zum Polizeirevier mitgenommen. In der Zwischenzeit hatten andere Polizeibeamte den Tatort aufgesucht und weitere Prüfungshandlungen durchgeführt. Tatsächlich hatten sie noch einen angegriffenen Pkw ausfindig gemacht. Es handelte sich dabei um einen VW Caddy. Dessen Halter konnten die Beamten ausfindig machen. Gegenüber den Beamten teilte er ihnen mit, dass aus seinem Pkw ein Handy entwendet wurde. Bei dem 38-jährigen Tatverdächtigten wurde so ein Handy aufgefunden. Es erfolgte ein Anruf mit der Handynummer des Geschädigten. Und tatsächlich klingelte das Handy, was der 38-Jährige bei sich hatte. Die Ermittlungen zu dem zweiten Halter, dem Opel Astra, laufen noch. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die konkrete Schadenshöhe steht noch aus.

    Fall 2

    Eine Hinweisgeberin teilte heute Nacht der Polizei telefonisch mit, dass soeben vor ihrem Wohnhaus in der ein Opel aufgebrochen wurde. Dank der guten Täterbeschreibung, konnten eingesetzte Polizeibeamte nur wenige Minuten später eine tatverdächtige Person aufgreifen. Neben Einbruchswerkzeug führte der 38-jährige Tatverdächtige auch ein Mobiltelefon mit sich, das offensichtlich nicht ihm gehörte. Ermittlungen ergaben, dass das Telefon kurz zuvor aus einem geparkten Volkswagen gestohlen wurde. Dieses konnte dem geschädigten VW-Fahrer umgehend wieder überreicht werden. Die weitere Nacht verbrachte der 38-Jährige im Zentralen Polizeigewahrsam. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im hohen dreistelligen Bereich.

    Crash auf der Kreuzung

    Die Fahrerin (35) eines Audi A 3 war gestern Vormittag auf der Lützner Straße (B 87) stadtauswärts unterwegs. Auf der Kreuzung bog sie nach links auf die Straße am See ab, ohne einen entgegenkommenden VW Golf zu beachten. Dessen Fahrer (53) versuchte noch auszuweichen. Dennoch stießen beide Fahrzeuge zusammen, wobei der Golf auf dem Fußweg zum Stehen kam. Die Audifahrerin verletzte sich leicht und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An den Autos entstand ein Schaden von ca. 13.000 Euro.

    Kontrolle verloren

    Der Fahrer (38) eines Jeep befuhr gestern Mittag die Dingolfinger Straße in Richtung BMW-Allee. In einer Linkskurve verlor er offenbar die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach rechts von der Straße ab. Er kollidierte mit zwei Bäumen. Durch die Wucht des Aufpralls stellte sich das Fahrzeug quer. Zum Glück wurden weder der kleine Junge (ein Jahr und drei Monate) im Auto noch der Fahrer verletzt. Allerdings entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 40.000 Euro. Gegen den 38-Jährigen wurde ein Bußgeld verhängt.

    In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/01/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

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