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Polizeibericht, 8. Mai: 20-Jähriger ausgeraubt, Wilderei anderer Art, Eindringlinge im Haus

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    In Lindenthal machte ein 20-Jähriger eine schmerzhafte Bekanntschaft mit zwei Unbekannten, die ihn bis aufs Unterhemd auszogen +++ Der Jagdpächter des Waldgebietes Whyra/Neukirchen Gebiet machte bei seinen Kontrollgängen unerfreuliche Feststellungen – In beiden Fällen sucht die Polizei Zeugen +++ Gleich mehrere Einfamilienhäuser wurden am Wochenende in Liebertwolkwitz aufgebrochen.

    Bis auf Unterhemd ausgezogen

    Schon auf der Straße bemerkte gestern Nachmittag, 15:40 Uhr-15:45 Uhr, in Lindenthal ein 20-Jähriger, dass ihm zwei Männer wie Schatten folgten. Er selbst war auf dem Weg in eine Kleingartenanlage, wo er sich mit einem Freund treffen wollte. Jedenfalls hegte er noch keinen Verdacht, dass er schon bald die schmerzhafte Bekanntschaft beider machen würde. Denn wenig später hatten sie in der Straße der 53 die Distanz zu ihm überwunden und verlangten in recht herrischem Ton, dass er stehen bliebe.

    Als er sich nach den Männern umdrehte, schlug auch schon eine Faust in seinem Gesicht ein. Daraufhin stürzte er völlig überrascht zu Boden und drehte sich auf den Bauch, wie von den Unbekannten verlangt. Diese hatten nun die Gelegenheit, in Ruhe den Rucksack des 20-Jährigen von dessen Schulter zu ziehen und nach für sie brauchbaren Gegenständen zu durchsuchen. Offensichtlich gab es nichts, was deren Herz begehrte, denn sie legten diesen, ohne etwas herauszunehmen, zur Seite. Anschließend verlangten sie, dass er seine Jacke, Schuhe, Hose und Trikot ausziehe, nahmen alles an sich und verschwanden.

    Mit der Hose erbeuteten sie auch das Telefon und das Portemonnaie mit Personalausweis, EC-Karte, Krankenkassenkarte und Schlüsselbund des 20-Jährigen (Gesamtschaden: ca. 1.150 Euro), der noch völlig schockiert auf dem Boden lag. Sofort folgte er den Räubern, doch die waren bereits über „alle Berge“. Daraufhin ging er zu dem Garten, wo er sich mit seinem Freund treffen wollte und erzählte ihm die Geschichte. Völlig entsetzt fuhr dieser daraufhin den 20-Jährigen nach Hause, wo er sich neu einkleiden und schließlich zur Polizei gehen konnte.

    Er erstattete Anzeige wegen Raub und beschrieb die zwei vermummten Unbekannten folgendermaßen:

    Täter 1
    – zwischen 18 – 20 Jahre alt
    – ca. 185 cm groß
    – dünne, große Gestalt
    – sprach fließend deutsch
    – dunkle Augen
    – schwarze Kleidung
    – Kapuzenjacke (möglicherweise Regenjacke) ohne Aufdruck – Kapuze über den Kopf gezogen und mit deren Schließriegel vor dem Mund vermummt, damit nur Augen sichtbar
    – schwarze Cargohose
    – schwarze Schuhe
    – trug eine silberne Uhr am linken Handgelenk

    Täter 2
    – ca. 180 cm groß
    – zwischen 20 – 21 Jahre alt
    – stämmiger, kräftiger, breiter Körperbau
    – sprach fließend deutsch
    – komplett schwarz gekleidet
    – etwas dickere Wolljacke ohne Aufdruck aber mit Kapuze
    – schwarze Adidas-Jogginghose mit weißen Streifen
    – schwarze Schuhe

    Die Leipziger Kripo ermittelt und bittet Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, sich in der Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer 966 4 6666 zu melden.

    Wilderei anderer Art – dringend Zeugen gesucht

    Der Jagdpächter (45) des Waldgebietes Whyra/Neukirchen Gebiet 17, welches sich über die Tiefkippe um Thräna erstreckt, machte bei seinen Kontrollgängen unerfreuliche Feststellungen.

    Aus der „Sonnenkanzel“, einem Hochstand, war ein Drehstuhl im Wert von ca. 60 Euro entwendet und der Rest der Inneneinrichtung zerstört worden. Ein weiterer Drehstuhl lag zerbrochen an Ort und Stelle. Den Sachschaden bezifferte der 45-Jährige auf ca. 100 Euro. Außerdem hatten Unbekannte drei weitere Hochsitze zerstört, an einem sogar die Sprossen heraus gebrochen. Einen fünften stießen sie um. An einer anderen Stelle im Jagdgebiet zerstörten die „Schmutzfüße“ zudem einen Futterautomaten, der in einem Fass an einem Baum aufgehangen war, indem sie diesen aus dem bauchigen Gefäß heraus brachen und somit unbrauchbar machten. Weiterhin stahlen sie eine Überwachungskamera im Wert von 220 Euro. Anschließend verließen sie das Feld der Verwüstung.

    Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die zum Tatgeschehen und/oder Hinweise auf die Täter geben können. Diese wenden sich bitte an das Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, in 04552 Borna oder unter der Telefonnummer (03433) 244-0.

    Eindringlinge im Haus

    Mehrere Einfamilienhäuser wurden am Wochenende in Liebertwolkwitz aufgebrochen. Dabei ist zu bemerken, dass es eine Häufung gab, bei denen die Terrassentüren aufgebohrt wurden. Gleich drei Mal schlug ein Einbrecher in Liebertwolkwitz in der Samstagnacht zu. In einem Fall durchsuchte der Eindringling nur das Wohnzimmer, entwendete dort sechs Sammlerwaffen. Alle waren nicht mehr schießfähig. Fünf davon lagen dann im Garten. Ob der Dieb gemerkt hat, dass sie unbrauchbar waren oder sie einfach zu schwer und zu sperrig waren, bleibt unklar.

    Im zweiten Fall drang der Täter auf dieselbe Art in das Einfamilienhaus ein, durchsuchte das Erd- und Obergeschoss. Hier nahm er ein Mobiltelefon, eine Damenhandtasche und einen schwarzen Aktenkoffer an sich. Einen Teil der Gegenstände fanden die Bewohner im Garten wieder. Das Bargeld in dreistelliger Höhe und die Wertgegenstände fehlten.

    Im dritten Fall wurde die Bewohnerin durch das leise Bohrgeräusch wach. Sie schaute nach und stellte Licht von Taschenlampen im Erdgeschoss fest. Sie machte sich lautstark bemerkbar, worauf der Eindringling über die beschädigte Terrassentür floh, sein Werkzeug zurückließ, dafür aber Bargeld im mittleren dreistelligen und Schmuck im mittleren vierstelligen Wert erbeutete.

    Unglaublich…

    … aber wahr: Ein 21-jähriger Mann fuhr gestern früh, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein, von der Leipziger Straße auf ein Tankstellengelände. Sechs anwesende Zeugen und eine Mitarbeiterin der Tankstelle mussten mit ansehen, wie ein Pkw Suzuki direkt an den Zapfsäulen vorbeifuhr und ungebremst gegen das Tankstellengebäude fuhr. Polizei, Rettungswesen und die Kameraden der Feuerwehr waren schnell am Ort.

    Das Fahrzeug fuhr mit solch einer Wucht gegen die Wand, dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, Betriebsstoffe ausliefen und die Airbags ausgelöst hatten. Die Außenwand der Tankstelle war regelrecht eingedrückt. Der 21-Jährige wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die späteren ersten Ermittlungen ergaben, dass der 21-Jährige gerade seinen Führerschein machen wollte und er unter Alkoholeinfluss stand. Nach seinen ersten Aussagen hätte er „Gas-“ und „Bremspedal“ verwechselt.

    Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Das Ergebnis lag noch nicht vor. Glücklicherweise kam es zu keiner größeren Katastrophe an dieser Tankstelle. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt.

    Fahrzeugbrand

    In der Geschwister-Scholl-Straße brannte in der Nacht zum Montag ein BMW 750. Das Feuer wurde offenbar mit einem Brandmittel gelegt, breitete sich über den gesamten Pkw aus. Trotz Löscharbeiten der Feuerwehr brannte das Fahrzeug völlig aus. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Brandstiftung.

    Tierischer Zusammenstoß

    Eine 47-Jährige ließ gestern Abend ihren Goldendoodle „Fiete“, der natürlich entsprechend seines Naturell die Freiheit liebt, ohne Leine am Richard-Wagner-Hain laufen. Das wurde letztlich ihr, ihrem Liebling und einer Radlerin (46) zum Verhängnis – der Grund? Fiete querte plötzlich den Weg und rannte geradewegs gegen das Fahrrad einer 46-Jährigen, die auf dem Richard-Wagner-Hain in südliche Richtung fuhr.

    Diese stürzte daraufhin und zog sich leichte Verletzungen zu. Zum Glück war dieses gemeinsame, ungewollte Treffen einigermaßen glimpflich ausgegangen. Die Frau ließ sich noch am Unfallort ambulant behandeln, wird nun ihr 28er Damenrad reparieren lassen müssen. Der Goldendoodle blieb unverletzt. Wegen fahrlässiger Körperverletzung und des Verstoßes gegen die Polizeiverordnung wird nun ermittelt.

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