Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 20. Juni: Motorrad verschwunden, Kollision beim Fahrstreifenwechsel, Handtasche entrissen

Von einem Grundstück in Großpösna ist ein Motorrad spurlos verschwunden +++ Auf der BAB 14 kollidierten bei einem Fahrstreifenwechsel ein Transporter und ein Pkw seitlich miteinander – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ In Grünau fuhr ein Radler urplötzlich von hinten an eine 80-Jährige heran und entriss ihr die Einkaufstasche.

Motorrad verschwunden

Zum letzten Mal von ihrem eigentlichen Besitzer gesehen war die BMW R 1200 letzten Donnerstag, die jener in Großpösna in seinem Grundstück auf der Terrasse in der Rudolf-Breitscheid-Straße geparkt hatte. Wenige Tage später war sie verschwunden. Langfinger hatten die Maschine offensichtlich durch den Carport vom Grundstück gefahren und waren mit ihr verschwunden. Ein großer Verlust für den 43-Jährigen, immerhin hat die BMW noch einen Wert von mindestens 14.000 Euro. Auf Nachfragen in der Nachbarschaft hat niemand etwas gehört oder gesehen.

Nun ermittelt die Polizei und Bürger, die Hinweise zu dem Diebstahl oder den Verbleib der Maschine geben können, sich an das Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, i04552 Borna zu wenden oder über Telefon (03433) 244-0 zu informieren.

Kollision beim Fahrstreifenwechsel

Der Fahrer eines gelben VW Transporters (Baustellenfahrzeug einer Firma für Abbrucharbeiten) und der Fahrer (69) eines britischen VW Passat, in der Farbe schwarz und neueren Modells fuhren am 15.06.2017, 15:19 Uhr, auf der BAB 14 in Richtung Dresden. Bei Kilometer 45,0 kam es zwischen beiden zu einem Verkehrsunfall, indem beide bei einem Fahrstreifenwechsel seitlich miteinander kollidierten. Im Vorfeld des Verkehrsunfalls sollen sich beide Autofahrer mehrfach überholt haben. Zu der Zeit herrschte stockender Verkehrsfluss auf beiden Fahrstreifen.

Da beide Fahrer unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machten, sucht nun die Polizei dringend Zeugen. Wer konnte das Verhalten beider Verkehrsteilnehmer vor und während des Unfalls beobachten?

Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig oder melden sich unter den Telefonnummern (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910. In dem Fall wird wegen Gefährdung im Straßenverkehr, Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung und Verkehrsunfallflucht ermittelt.

Radler entreißt Handtasche

Ganz plötzlich sei ihr die Tasche aus der Hand gerissen worden, erzählte eine Dame (80) gestern den Polizisten, die sie nach einem Überfall gerufen hatte. Sie beschrieb weiter, dass sie auf dem Weg vom Einkaufsmarkt über die Ladenstraße in Richtung Allee-Center lief und dabei auch durch die Parkallee kam. Nachdem sie die wenigen Treppenstufen passiert hatte, habe es sie dann erwischt, so die Dame. Damit meinte sie den Mann, der urplötzlich mit einem Fahrrad von hinten an sie herangefahren war und ihr die Einkaufstasche entriss. Es gab keine Passanten, die ihr hätten helfen können, erzählte die Frau weiter.

An den Täter konnte sie sich nur vage erinnern. Es war ein Mann mit kurzen hellblonden Haaren, dunkler Kleidung und dreiviertellanger Hose. Der Mann radelte die Ladenstraße weiter und bog am Ende des Häuserblockes rechts ab, erinnerte sich die 80-Jährige noch.

Mit der Einkaufstasche erbeutete der Täter auch den Personalausweis, die Krankenkassenversicherungskarte, die Monatskarte der Dame und einen zweistelligen Geldbetrag. Außerdem gehörten zu seiner Beute eine Fliegenklatsche, Kaffee und Schlüssel. Den Gesamtschaden schätzte die Dame auf 150 Euro.

Zum Glück blieb die Frau unverletzt und stürzte auch nicht. Die Leipziger Kripo ermittelt nun wegen Raubes.

Tatort: Fahrradkorb

Ein Langfinger stahl einem 69-Jährigen die schwarze Umhängetasche aus dem Fahrradkorb und erbeutete damit auch dessen Personalausweis, Führerschein, Schlüsselbund, Smartphone und einen zweistelligen Geldbetrag. Außerdem nahm der Dieb auch das Fahrradschloss an sich, welches im Korb lag. Der 69-Jährige hatte kurz zuvor einen Weg in einer Bankfiliale erledigt und radelte anschließend durch das Eutritzsch-Center Richtung Drogerie. Nur diesen Moment konnte der Langfinger genutzt und zugegriffen haben, so der Herr. Er erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahl.

Diebe von Fahrradteilen erwischt

Heute, in den frühen Morgenstunden, sahen am Willy-Brandt-Platz Polizisten zwei Jugendliche, die sich an abgestellten Fahrrädern zu schaffen machten. Sie hatten offenbar schon von einem angeschlossenen Rad den Fahrradcomputer abgebaut und waren im Begriff, sich noch des Sattels zu bemächtigen. Die Gegenstände mussten sie der Polizei übergeben. Gegen die beiden 19- und 23-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Diebstahl eingeleitet. Langfinger haben immer leichtes Spiel bei Gegenständen, die nur mit einem Gummi oder Schnellspanner am Fahrrad befestigt werden. Deshalb rät die Polizei immer zur festen Verschraubung oder diese Teile beim Abstellen mitzunehmen.

Ins Bodenlose gesunkene Hemmschwelle

Bei dem Versuch, in der Eisenbahnstraße in eine Shisha-Bar einzubrechen, wurde gestern Vormittag ein Langfinger (37) ertappt. Ein 34-Jähriger rief umgehend die Polizei und als diese eintraf, nahmen die Gesetzeshüter den Mann, der wild gegen die Eingangstür der Bar getreten hatte, vorläufig fest. Da weder ein Sach- noch ein Stehlschaden entstanden war, erstattete der Inhaber der Shisha-Bar keine Anzeige oder machte sonstige Ansprüche geltend.

Während seiner Identitätsfeststellung ließ der 37-Jährige, der nur mit einer schwarzen Sporthose bekleidet und freiem Oberkörper sowie blutverschmierten Hände unterwegs war, immer wieder die Worte „Messer“ und eine Anschrift fallen. Auf Nachfragen erläuterte er es aber nicht näher.

So begaben sich Gesetzeshüter zu dem genannten Mehrfamilienhaus in der Wurzner Straße, um zu prüfen, ob dort alles „im Lot“ ist. Schon während ein 60-Jähriger die Wohnungstür zu der genau bezeichneten Wohnung öffnete, erkannten die Polizisten, dass etwas vorgefallen sein muss. Der Mann hatte Schnittverletzungen am Hals und Hämatome am Körper. Auch sein Sohn sah etwas zugerichtet aus.

Auf Nachfrage, wie das geschehen konnte, erfuhren die Gesetzeshüter, dass der 37-Jährige, im weiteren Sinne ein Familienangehöriger, am Morgen bei ihnen eingebrochen war und sich gleich im Schlafzimmer auf den Familienvater gestürzt hatte. Schützend hatte sich seine Frau über ihn geworfen und laut geschrieen. Daraufhin war der Sohn wach geworden und seinen Eltern helfend hinzu gesprungen. In dem Handgemenge erlitten dann sein Sohn und er oberflächliche Schnittverletzungen, so der 60-Jährige weiter. Er wolle im Laufe des Tages einen Arzt aufsuchen. An die Polizei wandte er sich nicht, da er vermutete, dass der 37-Jährige nur so „ausflippte“, weil er unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eigentlich hatten sie eine gute Familienbeziehung zueinander.

Nun ermittelt die Polizei allerdings in diesem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung.

Kleiner Radler und große Radfahrerin verletzt

Ein 10-jähriger Junge war gestern Nachmittag mit seinem Fahrrad stadteinwärts auf dem Radweg Richard-Wagner-Straße unterwegs. Offenbar fuhr das Kind zu weit links. In Höhe Grundstück Nr. 12 stieß er mit einer entgegenkommenden Fahrradfahrerin (61) zusammen. Beide Radfahrer stürzten. Während der Junge leichte Verletzungen erlitt und in einem Rettungswagen ambulant behandelt wurde, musste die Frau wegen einer Schulterverletzung in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Am Kinderfahrrad entstand ein Schaden von ca. 100 Euro. Die Mutter des Jungen wurde in Kenntnis gesetzt.

Die neue LZ Ausgabe Juni 2017, ist seit Freitag, 16. Juni 2017 im Handel

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Bundestagsabgeordneter Herbst (FDP) auf „Wasserstoff-Auto-Tour“ durch Sachsen
Bundesfinale Chemie-Olympiade: 2 Bundessieger sind Leipziger
Daniela Kolbe, MdB mit Bericht aus Berlin
Fahrradklima-Test: Bündnis 90/ Die Grünen rufen zum Mitmachen auf
UFZ-Modelle im Einsatz gegen die Afrikanische Schweinepest
SC DHfK Leipzig gewinnt Spielo-Cup 2020
Alltagsbegleiter für Senioren: Projektträger tauschen Erfahrungen aus
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

1. FC Lokomotive Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:1 – Schiri im Mittelpunkt
Schiedsrichter Rasmus Jessen zeigt Lok-Kapitän Paul Schinke die Gelbe Karte. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDer 1. FC Lok verspielt erneut gegen einen Drittliga-Absteiger eine Führung. Im Gegensatz zum 1:1 bei Carl Zeiss Jena, kam das 1:1 (1:0) gegen den Chemnitzer FC allerdings kurios zustande. Chemnitz' Bickel schoss den Ball bei einem Freistoß ins Tor während Lok-Torhüter Tasche noch die Mauer richtete. Schiedsrichter Rasmus Jessen hatte den Ball ohne Wissen der Hausherren freigegeben. Die Diskussionen danach änderten nichts, auch nicht die wütenden Pfiffe der 2.083 Fans. Erstmals waren wieder mehr als 1.000 Zuschauer zugelassen gewesen.
Livebericht: „Querdenker“ treffen auf „Leipzig nimmt Platz“ + Videos
Schlussbild mit Fahne auf dem Leipziger Marktplatz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEigentlich ist das Thema irgendwie „durch“. Es gibt in Deutschland rund 40.000 Menschen, die unter größtmöglicher Mobilisierung, Bustransfers und letztlich mit Vorabunterstützung der Medien durch andauernde Berichterstattung am 29. August 2020 nach Berlin zur großen „Querdenker“-Demo kamen. Auch die Bilder aus der Hauptstadt gingen anschließend rund, die Eigenbezeichnung „Querdenker“ hat schon jetzt das Zeug zum Unwort des Jahres. Heute, am 19. September, möchte die mittlerweile umbenannte „Bewegung Leipzig“ als „Querdenken 341“ ab 16 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz „ganz Mitteldeutschland“ zu Gast haben. Wer auf jeden Fall kommt, ist „Leipzig nimmt Platz“ – zum Gegenprotest und mit drei Informationspunkten am Markt.
Die neue Ausstellung der HALLE 14 widmet sich der digitalen Ökonomie: BIG D@T@! BIG MON€Y!
Varvara & Mar, Data Shop (Data Honey), 2017. Foto: Varvara & Mar

Foto: Varvara & Mar

Für alle LeserAb Samstag, 26. September, ist die neue Ausstellung der HALLE 14 geöffnet: „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ Sieben Künstlerinnen, Künstler und Kunstkollektive präsentieren sich mit Arbeiten, die sich mit der Ökonomie der Daten- und Finanzindustrie auseinandersetzen. Durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags, durch unsere digitalen Spuren im Internet und Kryptowährungen beginnen bereits heute, Persönlichkeitsprofile und Geld zu verschmelzen.
Heute 18 Uhr: Eröffnung SPHINX von Claudia Rößger
Quelle: Delikatessenhaus e.V.

Quelle: Delikatessenhaus e.V.

Liebe Freunde des Kunstraums Neu Deli, liebe Förderer des Vereins Delikatessenhaus e.V., zur Eröffnung der Ausstellung SPHINX der Leipziger Künstlerin Claudia Rößger laden wir Euch herzlich ein.
Verkehrs- und Tiefbauamt: Die Einziehung der Beethovenstraße würde nur noch mehr Verkehr im Musikviertel erzeugen
Die Beethovenstraße kurz vor der Bibliotheca Albertina. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa gibt es nun immer noch hohen Durchgangsverkehr durch die Beethovenstraße, seit sie im vergangenen Sommer zur Fahrradstraße erklärt wurde? Die Linksfraktion meinte „Ja“ und beantragte, das Stück vor der Universitätsbibliothek deshalb nach § 8 Sächsisches Straßengesetz einzuziehen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt findet das nicht zielführend, denn aus seiner Sicht sei der Verkehr schon deutlich zurückgegangen.
Freibeuter-Antrag hat Erfolg: Leipzig mus endlich härter gegen Falschparker im fließenden Verkehr vorgehen
Thomas Köhler (Piraten, Frebeuter-Fraktion) wurde am 16. September im Stadtrat mal ganz grundsätzlich bei der Gefährdung von Radler/-innen in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMan hätte es eigentlich nicht erwartet, dass sich um diesen Freibeuter-Antrag am 16. September in der Ratsversammlung doch noch mal eine halbstündige Debatte entspinnt, denn eigentlich war das Abschleppen verkehrsgefährdend geparkter Fahrzeuge schon 2019 ausführlich im Stadtrat diskutiert worden. Aber im Februar hatte die Feibeuter-Fraktion nicht das Gefühl, dass sich irgendetwas geändert hätte.
Das fehlende Stück Radweg: Greenpeace-Aktive organisieren am 19. September eine Pop-up-Bikeline auf der Karl-Heine-Straße
Karl-Heine-Straße vor der Einmündung der Erich-Zeigner-Allee. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMit der Fertigstellung der Plagwitzer Brücke sind auch neue Stücke Radwege in der Karl-Heine-Straße entstanden. Aber das neue Angebot macht erst richtig sichtbar, dass an einigen Stellen die Fortsetzung fehlt. Ein solches Stück findet man zwischen Zschocherscher Straße und Erich-Zeigner-Allee. Am Samstag, 19. September, errichten Greenpeace-Ehrenamtliche dort einen Pop-up-Radweg.
Johann Walter: Die große Quellensuche nach dem „Urkantor“ der evangelischen Kirchenmusik
Christa Maria Richter: Johann Walter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Torgauer Geschichtsverein hat sich ein richtig dickes Buch gegönnt über Johann Walter, den „Urkantor“, den Mann, der die evangelische Kirchenmusik geradezu erfunden hat, und der vor 450 Jahren in Torgau starb. Die Historikerin Christa Maria Richter hat die Quellen durchforstet, um das Leben und Schaffen Walters zu rekonstruieren. Ein Leben, das so geradlinig nicht verlief, wie es die Formel vom „Urkantor“ suggeriert.
Freitag, der 18. September 2020: Parkplätze zum Abhängen und abgelehnte Anträge zu Geflüchteten in Moria
Auch in diesem Jahr wurden Parkplätze in Leipzig in Kleingärten, Spielplätze und Sitzecken verwandelt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGut gewählt, wer das Auto in der Garage hat stehen lassen: Auf Leipzigs Straßen oder vielmehr auf den Parkspuren entstanden am heutigen PARK(ing) Day kleine Sitzecken, Spielwiesen und Mini-Gärten. Im Bundestag wurden derweil jeweils ein Antrag von Linke und Grünen zu den Konsequenzen aus dem Brand von Moria abgestimmt. Beide wurden abgelehnt. Was sonst noch wichtig war (und sein wird) ...
Ticketverlosung: Hälfte des Lebens. Poesie & Narrheit – Lesung und Musik zu Ehren von Friedrich Hölderlin

Foto: Karin Thomas

VerlosungAm Samstag, 26. September, gibt es um 15 Uhr im Garten des Leipziger Schillerhauses zu Ehren von Friedrich Hölderlin Lesung und Musik mit Steffi Böttger, Anna Fey, Ralph Grüneberger und dem Gitarrenduo Karin Leo und Thomas Heyn. Zu Gehör gebracht werden ausgewählte Gedichte und Notate aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Poesiealbum neu“, die Friedrich Hölderlin gewidmet ist. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1 x 2 Freikarten zu gewinnen.
Neue Studie: Atomkraft hat Deutschland bis heute bereits mehr als eine Billion Euro gekostet
Wie die Atomkraft in Deutschland mit Milliarden gefördert wurde. Grafik: Greenpeace Energy

Grafik: Greenpeace Energy

Für alle LeserEines der am häufigsten gebrauchten Argumente gegen die Erneuerbaren Energien ist immer wieder: „Das kostet zu viel. Die Verbraucher werden unzumutbar belastet.“ Die alten Riesenkraftwerke werden dann meist so hingestellt, als würden sie sich nicht nur rechnen, sondern auch noch enorme gesellschaftliche Gewinne beitragen. Das Gegenteil ist wahr, rechnet Greenpeace Energy jetzt einmal für die Atomkraft vor.
Bundesverband Windenergie Sachsen befürchtet für den Windkraftausbau in Sachsen jahrelangen Stillstand
Einsames Windrad in der Lausitz. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDie „Verspargelungs“-Kampagnen vor zehn Jahren haben einen kaum reparablen Schaden beim Windkraftausbau in Sachsen zur Folge gehabt. Der Freistaat ist Schlusslicht beim Ausbau der Windenergieanlagen. Doch Bund und EU haben gerade ihre Ziele für die Erneuerbaren Energien erhöht. Und das zu einem Zeitpunkt, da Sachsen praktisch handlungsunfähig ist, weil die verfügbaren Flächen für Windkraftanlagen fehlen.
Verschoben: In The Ä Tonight – Die Tour von und mit DIE ÄRZTE
Die Ärzte. Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung von Ende September 2020, Großveranstaltungen bundesweit bis Ende Dezember 2020 weiter auszusetzen, müssen die geplanten Termine der „In The Ä Tonight - Die Tour von und mit DIE ÄRZTE“ leider auch auf Ende 2021 verschoben werden.
Schottergärten: Leipzig muss künftig kontrollieren, dass es keine Verstöße gegen die Vorgartensatzung gibt + Video
Ein völlig zugeschotterter Vorgarten. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEin bisschen hin und her ging es im Sommer zwischen Grünen-Fraktion und Verwaltung. Die Grünen hatten beantragt, rechtliche Regelungen gegen die toten Schottergärten zu erlassen, die überall im Stadtgebiet entstehen und für Pflanzen und Tiere überhaupt keinen Raum mehr lassen. Das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege meinte, das stünde doch alles schon in der Vorgartensatzung von 1996. Aber tatsächlich nicht wirklich rechtssicher. Am 16. September stimmte die Ratsversammlung also auch über diesen Grünen-Antrag ab.
Leipziger Lichtfest am 9. Oktober 2020: Zu Hause dabei sein und ein Licht ins Fenster stellen
Vorstellung Lichtfest 2020 mit Bernhard Stief, Marit Schulz, Burkhard Jung und Michael Koelsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserCorona verändert alles – auch das Lichtfest. Seit 20 Jahren wurde es in Leipzig an jedem 9. Oktober gefeiert. Es fällt 2020 nicht aus. Aber 25.000 bis 30.000 Menschen auf dem Augustusplatz, das wäre ein Ding der Unmöglichkeit, so Oberbürgermeister Burkhard Jung. Aber ganz fällt es nicht aus. Die drei zentralen Ereignisse werden alle im Livestream gezeigt. Wir sind also alle zu Hause und zumindest virtuell dabei.