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Polizeibericht, 6. Juli: Tödlicher Verkehrsunfall, Im Bus verprügelt, Handgelenktasche geraubt

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    Auf der Antonienbrücke wurde eine Fahrradfahrerin von einem Autofahrer erfasst und erlitt tödliche Verletzungen +++ Im Nightliner Bus „N 1“ wurde ein 32-jähriger Brillenträger mit Faustschlägen ins Gesicht traktiert und verletzt – In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ In der Bucksdorffstraße musste ein 77-Jähriger eine unliebsame Begegnung mit einem Räuber machen.

    Tödlicher Verkehrsunfall   

    Die 65-jährige Radfahrerin war am 23.06.2017, 15:55 Uhr, auf der Antonienstraße stadtauswärts unterwegs. In gleicher Richtung fuhr der Fahrer (30) eines Opel Astra. Auf der Antonienbrücke wollte die Fahrradfahrerin die Seite wechseln, fuhr über die Straße, ohne den Nachfolgeverkehr zu beachten. Dabei wurde sie vom Autofahrer erfasst, der den linken Fahrstreifen befuhr. Zeugen riefen das Rettungswesen und die Polizei und fungierten auch als Ersthelfer. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Sie wurde in die Rechtsmedizin gebracht.

    Zu diesem Unfall suchen die Mitarbeiter des Verkehrsunfalldienstes weitere Zeugen. Wer kann detaillierte Hinweise zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben? Diese melden sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255-2884.

    Im Bus verprügelt

    Ein 32-jähriger Geschädigter befand sich heute Nacht, 01:10 Uhr, im Nightliner Bus „N 1“ in stadtauswärtige Richtung. Im Bus befanden sich ca. 15 bis 20 Personen im hinteren Bereich und unterhielten sich sehr laut. Der Geschädigte forderte sie, zugegeben etwas derb rufend auf, etwas leiser zu sein. Das belustigte die drei auf den hinteren Sitzbänken. Einer der drei männlichen Personen begab sich zum Geschädigten und verpasste ihm sofort mehrere Faustschläge in das Gesicht. Der Geschädigte war Brillenträger. Diese ging dabei kaputt und der 32-Jährige erlitt einige Schnitt- und Platzwunden im Bereich des Gesichtes. Als der unbekannte Täter von ihm abließ, verließ er an der Haltstelle Könneritzstraße/Stieglitzstraße den Bus. Der Täter und die anderen beiden fuhren im Bus weiter. Der Geschädigte informierte umgehend die Polizei. Das Rettungswesen traf ebenfalls ein, nahm eine erste ambulante Behandlung vor, die später im Krankenhaus fortgesetzt wurde. Es wurde bekannt, dass der unbekannte Täter und seine zwei Begleiter an der Haltestelle „Bismarckstraße/Gloßstraße“ ausgestiegen sind.

    Zur Personenbeschreibung des „Schlägers“ liegen folgende Erkenntnisse vor:

    • – männlich
    • – ca. 175-180 cm groß
    • – ca. 20- 25 Jahre
    • – graue/schwarze Trainingshose
    • – grau/schwarzer Pullover oder Trainingsjacke
    • – braungebrannte Haut
    • – sprach deutsch

    Nach den Ermittlungen vor Ort müssen die anderen Fahrgäste das Geschehen mitbekommen haben. Die Polizei appelliert daher: Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

    Handgelenktasche geraubt

    Auf dem Heimweg zu seiner Wohnung wollte ein 77-Jähriger gestern Nachmittag noch durch eine Gartenanlage laufen. Er bog von der Georg-Schumann-Straße ab und befand sich dann auf der Bucksdorffstraße. Dort musste er eine unliebsame Begegnung mit einem Räuber machen. Der Unbekannte riss ihm seine Handgelenktasche aus der linken Hand und rannte davon. Dabei verspürte der Senior starke Schmerzen an Fingern und Hand. Der Täter erbeutete neben der Tasche noch das Portemonnaie mit einer zweistelligen Summe sowie diversen Dokumenten und das Handy seines Opfers im Gesamtwert einer dreistelligen Summe. Der Geschädigte verständigte dann von seiner Wohnung aus die Polizei. Er gab an, dass der Räuber mindestens 20 Jahre alt und 1,70 m bis 1,75 groß ist, dunkelblonde Haare hat sowie schlank und sportlich ist. Zudem trug er lange dunkle Hose und ein bläuliches oder graues kurzärmliges Hemd. Kripobeamte ermitteln jetzt wegen Raubes.

    Schamlos ausgenutzt …

    … hatte gestern Nachmittag ein Langfinger einen für ihn „günstigen“ Moment: Er griff zu, als eine Kundin (63) in der Ludwigsburger Straße ihre Handtasche auf den Boden vor einem Obst- und Gemüseladen abstellte und diese kurz aus den Augen ließ, da sie Waren aus der Auslage nahm. Er stahl aus der Tasche die Geldbörse, in welcher sich eine dreistellige Summe im unteren Bereich sowie ihr Personalausweis befanden und verschwand. Ein Zeuge (26) hatte den Dieb, der noch mit einem anderen Mann zusammen war, gesehen und verfolgte beide gemeinsam mit dem Ladenbesitzer bis zum Allee-Center, konnten ihn jedoch nicht stellen. Die Geschädigte rief die Polizei. Nach Angaben des Zeugen kennt er den Täter vom Sehen, gab an, dass dieser Algerier oder Marokkaner, etwa 1,80 m ist und einen kurzen Vollbart hat, ein schwarzes Shirt und eine rotes Basecap trug. Sein Begleiter ist ca. 1,75 m groß, trug einen beigefarbenen Pullover und hatte einen Rucksack dabei. Polizeibeamte suchten in der näheren Umgebung des Tatortes nach den Männern, jedoch ohne Erfolg. Die Ermittlungen dauern an.

    Autofahrerin schwer verletzt

    Mit schweren Verletzungen liegt jetzt eine 35-Jährige in einem Krankenhaus. Die Skodafahrerin war gestern Nachmittag auf der Mauersbergerstraße unterwegs und wollte die gleichrangige Gletschersteinstraße kreuzen. Dabei übersah sie offenbar den von rechts kommenden VW Golf (Fahrerin: 70). Aufgrund des Zusammenpralls schleuderte der Skoda gegen zwei ordnungsgemäß geparkte Fahrzeuge – einen VW Golf und einen Mercedes. Die Golffahrerin blieb unverletzt; allerdings musste ihr Pkw abgeschleppt werden. An den vier Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 22.000 Euro. Um auslaufende Betriebsstoffe zu binden, waren Kameraden der Feuerwache Süd im Einsatz.

    Ein Unglück kommt selten allein! – Arbeitsunfall Nr. 1

    Die Mitarbeiter einer Baufirma schossen gestern Mittag auf einer Baustelle in der Leipziger Fuggerstraße mit einem Bolzenschussgerät beim Fensterbau Bolzen in Aluprofile auf Stahlträger. Gegen Mittag jedoch ereignete sich ein folgenschwerer Arbeitsunfall. Einer der Mitarbeiter (40), der einen der Bolzen in einer Länge von ca. 1,5 cm abgeschossen hatte, wurde von einem Splitter getroffen. Der Bolzen war von einem der Träger abgeprallt und zersplittert. Einer dieser Splitter traf den Mann zwischen Nase und Oberlippe im Gesicht.

    Sein Begleiter (44) sah nur die stark blutende Wunde und die Stahlspitze des Bolzens, die aus seinem Gesicht ragte. Sofort fuhr er die Hebebühne herunter und informierte die Rettungsleitstelle. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens betreute er den 40- Jährigen und zeigte auch später der Polizei den Unglücksort. Auf Nachfragen erklärte er, dass sie am Morgen in die Handhabung des Bolzenschussgerätes (Leihgeräte) durch die verleihende Fachfirma eingewiesen worden waren und für die Arbeiten auch Ohrschützer und Schutzbrille trugen.

    Der Verunglückte wurde zur ambulanten Behandlung in ein Leipziger Krankenhaus transportiert. Geprüft wird nun, ob alle arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten worden waren.

    Ein Unglück kommt selten allein! – Arbeitsunfall Nr. 2

    Im Sägewerk eines Torgauer Holzverarbeitungsbetriebes verunglückte gestern Morgen eine 45-Jährige. Sie musste zum Zwecke von Korrekturarbeiten auf ein Rollenband steigen. Eine Holzpalette mit „Holzzuschnitt“ hatte sich verrückt, so dass diese nun quer lag. Letztlich blieb nur die manuelle Behebung des Problems, indem die Paletten neu gestapelt wurden. Bevor die Frau allerdings auf das Band stieg, versicherte sie sich, dass die Lichtschrankenautomatik ausgeschaltet war.

    Zum Ende ihrer Arbeiten hin löste aber plötzlich der Lichtschrankensensor aus, so dass sich die Rollen auf der Bahn zu bewegen begannen. Dabei gelangte die 45-Jährige mit ihrem Fuß zwischen zwei Rollen und eine Palette und klemmte sich den Fuß ein. Das Band wurde recht schnell gestoppt, der Fuß befreit. Dennoch erlitt sie so starke Prellungen und Schwellungen, dass eine ärztliche Behandlung im Torgauer Krankenhaus notwendig wurde. Auch in diesem Fall wird geprüft, ob arbeitsschutzrechtliche Bestimmung außer Acht gelassen worden waren.

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