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Polizeibericht, 10. Oktober: Ausgebremst, Taschen stibitzt, Radlader verschwunden

Auf der BAB 38 bremste ein heller Pkw ohne ersichtlichen Grund stark ab, löste so einen Unfall aus und machte sich von dannen – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Gestern machten Langfinger unbemerkt Beute, indem sie Taschen aus Fahrradkörben mitgehen ließen +++ Am Wochenende verschwanden Radlader von zwei Baustellen.

Verkehrsunfall auf der BAB 38

Am 09.10.2017 ereignete sich auf der BAB 38, um 13:35 Uhr, an der Anschlussstelle Leipzig-Südost ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach Angaben der unfallbeteiligten Fahrerin (46) eines Ford Ka fuhr ein heller Pkw in Richtung Göttingen. Nach der Abfahrt der Anschlussstelle Leipzig-Südost bremste der Fahrer/die Fahrerin ohne ersichtlichen Grund stark ab. Infolgedessen mussten mehrere Fahrzeuge im Nachfolgeverkehr ebenfalls stark bremsen und ausweichen. Die 46-jährige Ford-Ka-Fahrerin kam infolge des Ausweichmanövers nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte gegen die linke Schutzplanke. Durch den Aufprall wurde die Frau leicht verletzt. Am Auto und der Leitplanke entstand erheblicher Sachschaden. Der helle Pkw fuhr unterdessen auf den Seitenstreifen, dann dort rückwärts und verschwand pflichtwidrig von der Unfallstelle, indem er an der Anschlussstelle Leipzig-Südost abfuhr. Aufgrund der Unfallaufnahme, von auslaufenden Betriebsstoffen und der verunreinigten Fahrbahn war eine Vollsperrung der BAB 38 in Richtung Göttingen von einer Dreiviertelstunde notwendig.

Gegen den/die unbekannte(n) Fahrer/-in des hellen Pkw wird wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung ermittelt.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum hellen Pkw und/oder dessen Fahrer/-in geben können. Diese melden sich bitte beim Autobahnpolizeirevier Leipzig, Schonauerstraße 13 oder telefonisch unter 0341/255-2910.

Langfinger machten unbemerkt Beute

Fall 1

Gestern, in den frühen Morgenstunden lief eine 46-jährige Frau telefonierend mit ihrem Fahrrad an der Hand entlang der Richard-Wagner-Straße. Dabei hatte sie ihren grünen Rucksack in ihrem Fahrradkorb abgelegt. Überrascht wurde sie, als sie ihr Mobiltelefon nach dem kurzen Telefonat in ihrem Rucksack verstauen wollte, denn da musste sie feststellen, dass ihr Rucksack weg war. Neben einer Kamera fehlen jetzt persönliche Dokumente und Bargeld im zweistelligen Bereich.

Fall 2

Verblüfft war auch eine Radfahrerin, die am Montagnachmittag von einer Leipziger Musikschule in Richtung Dittrichring fuhr. Auch sie musste nach kurzem Fahrweg feststellen, dass unbekannte Täter sie ihrer im Fahrradkorb abgelegten Handtasche entledigten. Der 23-jährigen Geschädigten fehlen jetzt nicht nur Notenblätter, sondern auch ihr Mobiltelefon und die Kreditkarte.

In beiden Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen.

Radlader von Baustelle entwendet I

Am Wochenende wurde von einer Baustelle in der Straße am See ein Radlader Ahlmann Typ AX85 entwendet. Der war gelb lackiert und hatte einen Zeitwert von 20.000 Euro. Die Maschine war verschlossen und die Baustelle eingezäunt. Beides hatte die Diebe nicht von ihrem Werk abgehalten.

Radlader von Baustelle entwendet II

Am Wochenende suchten Diebe eine Baustelle in der Dorfstraße in Colditz im Ortsteil Lastau heim. Sie entwendeten einen Radlader, ein Notstromaggregat, eine Rüttelplatte, einen Winkelschleifer und vier Kanister (a 20 Liter) Diesel.

In Firmenwagen eingebrochen

Gestern Nachmittag entdeckte die Mitarbeiterin (43) eines Sanitätshauses den Einbruch in den Firmenwagen, einen Renault Clio Kombi, und informierte sogleich die Polizei. Der Täter hatte in der Zwickauer Straße vom ordnungsgemäß abgestellten Auto die hintere linke Seitenscheibe eingeschlagen und eine Tasche entwendet, deren Inhalt ihn sicher nicht erfreuen dürfte: Die Tasche enthielt medizinisch-technische Ersatzteile – Brustimplantate und Zubehör im Wert einer mittleren dreistelligen Summe – sowie eine Mappe mit Maßblöcken und anderen Firmenunterlagen. Der Sachschaden wurde mit ca. 1.500 Euro angegeben. Die Ermittlungen dauern an.

Erfolgreiche Verkehrskontrolle

Der Außendienstleiter und sein Kollege der Polizeidirektion Leipzig befanden sich gestern Nachmittag auf Streifenfahrt durch die Stadt. In der Gießerstraße, auf Höhe der Kreuzung Weißenfelser Straße, nahmen die Beamten einen weißen VW Polo wahr, der sich im Gegenverkehr befand. Beim Passieren des Polizeifahrzeuges und entsprechendem Blickkontakt mit dem Fahrer machte die männliche Person mit Basecap einen verdammt nervösen Eindruck auf die Beamten; sie entschlossen sich daher, das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Beim „Checken“ des Kennzeichens wurde den Polizisten bekannt, dass der Halter des Fahrzeuges, ein 29-jähriger Leipziger, zurzeit über keine Fahrerlaubnis verfügt, das Fahrzeug weder zugelassen war noch versichert ist, er Betäubungsmittelkonsument ist und ein Haftbefehl gegen ihn besteht.

Die Beamten wendeten ihr Fahrzeug und stellten den weißen Polo in einem Innenhof, abgeschlossen und ohne Insassen, fest. Durch Passantenhinweise und der vorhandenen Personenbeschreibung aufgrund des Basecaps konnte der Mann wenige Meter weiter an der Kreuzung Naumburger Straße/Gießerstraße fußläufig festgestellt werden. Eine Identitätsfeststellung wurde durchgeführt. Es handelte sich zweifelsohne um den 29-jährigen Halter und Führer des Fahrzeuges. Bei der anschließenden Durchsuchung der Person wurden betäubungsmittelähnliche Substanzen aufgefunden. Anschließend wurde der 29-Jährige dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt, da gegen ihn ein Unterbringungshaftbefehl bestand. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Leipzig überstellt.

Bei „Rot“ gefahren …

… war heute Morgen der Fahrer (19) eines Ford Fiesta. Er war auf dem Tröndlinring in Richtung Goerdelerring unterwegs, als er an der Kreuzung die für ihn auf „Rot“ stehende Ampel nicht beachtete. Auf der Kreuzung kam es dann zur Kollision mit einem Peugeot, dessen Fahrerin (32) bei „Grün“ vom Tröndlinring nach links auf die Gerberstraße abgebogen war. Zwei Zeugen hatten Polizei und Rettungswesen informiert. Beim Unfall verletzte sich der 19-Jährige leicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Der Fordfahrer hat ein Bußgeld zu zahlen.

Vorfahrt missachtet

Die Fahrerin (34) eines Nissan Almera fuhr gestern Mittag auf der Sabinenstraße und wollte die Riesaer Straße geradeaus überqueren. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines von rechts kommenden Opel Astra (Fahrer: 82). Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wobei der Opel noch mit einem verkehrsbedingt haltenden VW Golf (Fahrer: 74) kollidierte. Verletzt wurde niemand. An den drei Autos entstand ein Schaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Gegen die Pkw-Fahrerin wurde ein Bußgeld verhängt.

Unglückliche Umstände für einen 25-Jährigen

 

Der Fahrer (54) eines Linienbusses beabsichtigte, wie gewohnt, am Montagabend an der Haltestelle in der Georg-Schumann-Straße zu stoppen, um seine wartenden Fahrgäste mitzunehmen. Jedoch übersah er beim Anhalten ein Verkehrsschild – dies hatte unglückliche Folgen: Nachdem der Busfahrer mit dem Außenspiegel des Busses das Verkehrsschild streifte, geriet das Schild ins Wanken, die daran befestigten Gewichte lösten sich und stürzten ab. Ein 25-Jähriger konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und wurde durch die losgelösten Gewichte am Fuß verletzt. Er musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Von der Straße abgekommen – sechs Verletzte

Der Fahrer (18) eines VW Transporters war heute Nacht von Cunnersdorf in Richtung Panitzsch unterwegs. Kurz vor einer Rechtskurve fuhr der junge Mann geradeaus und kam nach links von der Straße ab. Der Kleinbus prallte gegen einen Baum, blieb stehen. Beim Unfall wurden neben dem Fahrer noch fünf Insassen (w./m.) im Alter zwischen 15 und 17 Jahren leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Polizeibeamte stellten während der Unfallaufnahme fest, dass der junge Mann, der erst seit Ende September im Besitz der Fahrerlaubnis ist, unter Einfluss von Alkohol stand. Der Vortest ergab einen Wert von 0,44 Promille. Die Blutentnahme wurde durchgeführt. Sein Führerschein wurde eingezogen. Er hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit Alkoholeinfluss zu verantworten. Am Fahrzeug und am Baum entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

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