Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 4. Oktober: 86-Jährige überfallen, Wettbüro überfallen, Raub am Willy-Brandt-Platz

In der Löbauer Straße wurde eine 86-Jährige kurz nach betreten des Mehrfamilienhaus von einer vermummten Person überfallen +++ Gestern Abend überfielen zwei Männer mit Messern bewaffnet ein Wettbüro in der Berliner Straße +++ Auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes kam es gestern Abend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht sowie zu zwei Unfällen mit anschließender Fahrerflucht.

Räuber musste ohne Beute von dannen ziehen

Eine ältere Dame (86) war gestern mit Freundinnen unterwegs und kehrte dann abends nach Hause zurück. Nachdem sie sich noch von einer Bekannten kurz zuvor in der Löbauer Straße verabschiedet hatte, lief sie noch einige Meter zu dem Mehrfamilienhaus. Den Schlüssel bereits in der Hand, schloss die Frau gegen 19:00 Uhr die Eingangstür auf. Im Treppenhaus schaute sie nach den Briefkästen und bemerkte hinter sich eine schwarz gekleidete, vermummte Person. Die Seniorin erschrak und lag plötzlich rückwärts vor der Treppe. In diesem Moment versuchte der Unbekannte, der 86-Jährigen ihre Handtasche, die sie quer über dem Oberkörper trug, zu entreißen. Er riss mehrfach am Tragegurt, doch die couragierte Frau hielt ihre Tasche fest, wehrte sich vehement und rief laut um Hilfe. Aufgrund der Gegenwehr und der Hilferufe verschwand der Räuber ohne ein Wort aus dem Haus. Die Geschädigte verletzte sich bei dem Übergriff nicht. Sie verständigte umgehend die Polizei.

Folgende Personenbeschreibung ist bekannt:

  • – ca. 1,80 m groß, kräftige Gestalt
  • – trug schwarze Sachen
  • – war maskiert, offenbar eine Skimaske.

Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Überfall eines Wettbüros in Eutritzsch

Kurz nach 23:00 Uhr wollte gestern ein Mitarbeiter (29) eines Wettbüros in der Berliner Straße den Laden verschließen, als er plötzlich von zwei männlichen Personen überfallen wurde. Die Täter bedrohten den 29-Jährigen mit Messern und forderten ihn auf, ihnen Bargeld zu übergeben. Die Räuber gaben sich nicht nur mit dem Geld aus der Kasse und dem Tresor zufrieden, nein, sie forderten den 29-Jährigen ebenfalls auf, ihnen die Spielautomaten zu öffnen. Insgesamt erbeuteten sie einen noch nicht näher errechneten vierstelligen Bargeldbetrag. Nach der Tat fesselten sie den 29-Jährigen und verließen das Wettbüro in bisher unbekannte Richtung. Der Mann konnte sich von seinen Fesseln befreien und informierte umgehend die Polizei. In der Spielothek entstand durch die Täter ein größerer Sachschaden, der bisher noch nicht beziffert werden kann.

Da der Geschädigte während des gesamten Überfalls durch die Täter visuell unten gehalten wurde, sind zu den Männern nur folgende Angaben möglich: Sie waren vermutlich Anfang 20, 1,70-1,75 m groß, sehr schlank, waren maskiert und hatten jeder ein Brotmesser in der Hand.

Zu dem Überfall sucht die Polizei nun auch nach Zeugen, die irgendetwas im Zusammenhang wahrgenommen haben:

  • Wem sind vor dem Überfall, also gegen 23:00 Uhr oder auch früher, Personen vor oder in der Nähe des Wettbüros aufgefallen?
  • Wer hat nach dem Überfall, gegen 23:20 Uhr, Personen von dem Wettbüro hastig weglaufen oder rennen sehen?
  • Wem ist ein Fahrzeug in der näheren Umgebung zum Zeitpunkt des Überfalls aufgefallen und wer kann nähere Angaben dazu machen?

Zeugen und Hinweisgeber werden dringend gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Raub am Willy-Brandt-Platz

Nach den bisherigen Informationen, die die Polizei zusammentragen konnte, ereignete sich gestern Abend, gegen 19:30 Uhr, auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes (Platz am LVB-Turm und dem angrenzenden Park) eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach Aussage des Geschädigten (16-jähriger Libyer) sei ihm das Handy gestohlen worden, woraufhin er versuchte, dieses vom Täter (24-jähriger Marokkaner) wiederzuerlangen. Nun folgen widersprüchliche Aussagen durch die beteiligten Zeugen und den Geschädigten selbst. Fest steht, dass der 16-Jährige oberflächliche Schnittverletzungen an den Händen und im Gesicht erlitten hat. Zusätzlich wurde noch eine dritte involvierte Person (27-jähriger Marokkaner) leicht verletzt. Wer genau wie und mit welcher Waffe agierte, bleibt jedoch nebulös und unklar. Der vorläufig festgenommene 24-Jährige wurde aufgrund der unklaren Sachlage heute auf Entscheidung der Staatsanwaltschaft Leipzig wieder freigelassen.

Aus diesem Grund sucht die Polizei nun nach Zeugen, die sich am Dienstagabend auf dem Willy-Brandt-Platz befunden haben und nähere Angaben zum Geschehen machen können. Selbst kleinste Erkenntnisse und Wahrnehmungen über die Personen können hierbei helfen! Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Unfallflucht

Eine Fahrradfahrerin (52) überquerte am 19.09.2017, gegen 15:45 Uhr, bei „Grün“ die Jahnallee in Höhe Waldplatz an der Fußgängerampel in Richtung Waldstraße. Dabei wurde sie von einem Fahrradfahrer erfasst, welcher die Jahnallee bei „Rot“ in Richtung Innenstadt befuhr. Die 52-Jährige stürzte, verletzte sich leicht. Ohne sich um die Verletzte zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang, zur Ampelschaltung am Waldplatz zum Unfallzeitpunkt sowie zur Beschreibung des flüchtigen Fahrradfahrers geben können. Zeugen wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910.

Nach Unfall einfach weitergefahren

Während ein 24-Jähriger am 12.09.2017, gegen 15:20 Uhr, die Fahrbahn der Kreuzung Holzhäuser Straße/Ludolf-Colditz-Straße überquerte, wurde dieser von einem Auto erfasst. Dabei wurde der Fußgänger leicht verletzt. Der/die Fahrer/in des unfallbeteiligten Pkw indes entfernte sich ohne anzuhalten vom Unfallort.

Wer kann Hinweise zum unfallbeteiligten Auto und/oder Fahrer(in) geben? Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig oder melden sich unter der Telefonnummer (0341) 255-2851 (tagsüber) bzw. 255-2910.

Da sind doch nur kleine Fische zu verdienen, …

… dachte sich Montagabend ein Taxifahrer und verwies kurzerhand den 41-Jährigen, der mit dem Zug am Hauptbahnhof angekommen war, an seinen Kollegen. Diese Arbeits- und Kundeneinstellung gefiel dem 41-Jährigen freilich nicht. Auch wenn der Taxifahrer lapidar meinte, dass das angestrebte Hotel nur 600 Meter entfernt läge und damit kein wirklich weiter Weg durch den Gast zu Fuß zu gehen wäre, beabsichtigte der 41-Jährige, das nicht zu akzeptieren. Immerhin wollte dieser sein Gepäck nicht die ganzen 600 Meter schleppen und die Meinung diesbezüglich stünde dem Taxifahrer sowieso nicht zu. Kurzum, es kam zum Streit, in dessen Folge der Taxifahrer dem Transportwilligen ins Gesicht schlug, so dass dieser zu Boden ging. Außerdem überhäufte ihn der Taxifahrer mit allerlei unziemlichen Betitelungen und drohte mit Messerstichen. Wären nicht Kollegen des Taxifahrers dazwischen gegangen, hätte die Situation durchaus eskalieren können, so der 41-Jährige.

Schließlich nahm der unwillige Taxifahrer andere Fahrgäste auf und rollte von dannen. Das war dann doch zu viel und der 41-Jährige erstattete Anzeige.

Der Polizei gegenüber beschrieb er den Mann folgendermaßen:

  • – südländischer Typ
  • – 175 – 179 cm groß
  • – 25 – 35 Jahre alt
  • – kräftige Gestalt, ca. 85 kg
  • – kurze glatte schwarze Haare
  • – 3-Tage-Bart

Nun ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung und Bedrohung.

„Mich sieht niemand!“ …

… dachte sich der Einbrecher und versteckte sich unter einer Decke, nachdem Polizeibeamte vor dem Mehrfamilienhaus in der Gustav-Adolf-Straße standen. Mehrere Bewohner hatten nämlich Montagabend die Polizei gerufen, weil der Zugang zum Keller versperrt war und sie durch ein Fenster eine Person beobachtet hatten. Wenig später waren Gesetzeshüter vor dem Grundstück Nr. 41. Dort hatte der Täter die zuvor gewaltsam geöffnete Brandschutztür (Schaden: ca. 300 Euro) von innen verriegelt. Deswegen verständigten die Polizeibeamten die Feuerwehr. Kameraden öffneten die Tür. Die Beamten durchsuchten den Keller und stellten sechs aufgebrochene Kellerboxen fest, aus denen der Täter bereits einiges an Diebesgut zusammengetragen hatte, sowie einen Rucksack mit diversen Einbruchwerkzeugen. In der verschlossenen Box Nr. 13, die er überstiegen hatte, fanden die Beamten den Einbrecher auf einem Holzstapel und zwei hängenden Fahrrädern versteckt unter einer Decke. Sie „förderten“ den 25-Jährigen zutage – seine mögliche „Glückszahl“ hatte ihm keines beschert. Sein „Glück“ bestand jetzt darin, dass ihn die Polizisten vorläufig festnahmen und den bereits polizeibekannten jungen Mann ohne festen Wohnsitz, der erst im August 2017 aus der Haft entlassen worden war, ins Zentrale Polizeigewahrsam brachten. Von dort kam er dann zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt – das beantragte die Bereitschaftsrichterin.

Autos wieder hoch im Kurs

In der Nacht zum Dienstag und im Laufe des Feiertages verschwanden erneut Autos jedweder Couleur aus Leipzigs Straßen. So hatten es Diebe Am Schaukelgraben auf einen weißen BMW X3 im Wert von ca. 27.000 Euro, in der Ringstraße auf einen weißen Toyota Prius im Wert von ca. 20.000 Euro und in der Gundorfer Straße auf einen Toyota Lexus im Wert von ca. 37.000 Euro abgesehen. Vom Parkplatz eines Baumarktes in der Chemnitzer Straße verschwand innerhalb weniger Minuten ein grüner Chrysler Voyager mit einem Zeitwert von 4.000 Euro. Der Besitzer hatte das Auto dort Dienstagnachmittag in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 15:45 Uhr abgestellt. In allen Fällen schrieb die Polizei die Autos zur Fahndung aus. Die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes indes hat die Ermittlungen aufgenommen.

Auch Motorräder waren von Interesse, …

… denn von diesen gingen gleich zwei verloren. So stahlen Diebe in derselben Nacht, d. h. in der zum Dienstag, eine blau-weiße Suzuki GSX 650 aus der Hussitenstraße. Die Maschine mit einem Zeitwert von ca. 4.000 Euro hatte der Eigentümer dort am Straßenrand geparkt. Aus der Erich-Zeigner-Allee hingegen nahmen Langfinger eine orange-schwarze MZ 150 mit, deren Wert durch den Halter auf ca. 7.000 Euro geschätzt wurde. Dieser hatte die MZ am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr dort geparkt. Am Montag, gegen 23:00 Uhr, meldete er sie allerdings schon als gestohlen. Auch in diesen Fällen wurden die Motorräder zur Fahndung ausgeschrieben und die Ermittlungen aufgenommen.

Kontrolle verloren

Der Fahrer (29) eines BMW war gestern Mittag auf der Adenauer Allee in Richtung Volksgartenstraße unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache verlor er die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern. Bremsversuche scheiterten, der junge Mann rutschte auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem VW Transporter (Fahrer: 27) zusammen. Während der BMW-Fahrer unverletzt blieb, wurden der VW-Fahrer und seine Beifahrerin (34) leicht verletzt; mussten ambulant behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Gegen den 29-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

Bei „Rot“ auf die Straße gerannt, …

… war gestern Abend ein Fußgänger (53). Er überquerte die Georg-Schumann-Straße, um noch eine im Haltestellenbereich stehende Straßenbahn stadteinwärts zu erreichen. Er achtete jedoch nicht auf den Fahrverkehr und stieß mit einem stadteinwärts fahrenden Ford Ka (Fahrer: 44) zusammen. Beim Unfall wurde der 53-Jährige schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Schaden in Höhe von ca. 200 Euro. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden aufgenommen.

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