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Polizeibericht, 15. November: Sportlenkrad ausgebaut, Hund angeschossen, Langfinger unterwegs

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    Als ein 25-Jähriger zu seinem Fahrzeug zurückkam, musste er feststellen, dass eine Scheibe eingeschlagen worden war und das Sportlenkrad inklusive Airbag fehlte – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ In der Karl-Liebknecht-Straße wurde ein Münsterländer-Mischling, der angeleint vor einem Laden wartete, angeschossen +++ Im Stadtgebiet wurde in mehrere Fahrzeuge einbrochen – Die Polizei rät: Denken Sie daran – Ihr Auto ist kein Tresor!

    Ziemlich überrascht…

    … war ein 25-jähriger Nutzer eines BMW, als er gestern Mittag in der Waldbaurstraße zu seinem Fahrzeug kam. Ein unbekannter Täter drang gewaltsam in das Fahrzeug ein, indem er die Dreieckscheibe einschlug und anschließend aus dem Fahrzeug das Sportlenkrad inklusive Airbag sowie eine Herrenarmbanduhr entwendete. Der Schaden beläuft sich auf ca. 3.000 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

    Unglaublich, aber wahr

    Ein 34-jähriger Leipziger war gestern Vormittag einkaufen. Da er seinen Hund, einen braun-weißen Münsterländer-Mischling, mitführte, leinte er ihn in der Karl-Liebknecht-Straße vor der Ladentür an. Nach etwa zehn Minuten war er wieder bei seinem Vierbeiner und musste mit großem Erschrecken feststellen, dass sein Hund aus dem rechten Auge blutete. Sofort ging der Besitzer mit ihm zum Tierarzt. Dieser stellte fest, dass das Auge stark geschädigt ist. In der Uni-Klinik wurde eine Röntgenaufnahme gefertigt, aus der ersichtlich war, dass in der Augenhöhle des Tieres ein Projektil von vermutlich einer Luftdruckwaffe steckt. Diagnose: Das Auge muss entfernt werden! Da auf den Hund geschossen wurde, erstattete der 34-Jährige Anzeige bei der Polizei. Beamte haben die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung (nach den BGB ist ein Hund eine „Sache“) aufgenommen, daneben wird auch der Tatbestand nach dem Tierschutzgesetz,  § 17 Ziff. 2 Punkt a geprüft.

    Vorsicht – Langfinger unterwegs!

    Fall 1

    Eine 23-Jährige suchte am Dienstagabend mit einem Freund eine Gaststätte auf, in welcher sie bis heute Nacht verweilte. Als sie in der Heinrichstraße zu ihrem abgestellten Auto, einem Renault Twingo, ging, erlebte sie eine böse Überraschung: In ihr Auto war eingebrochen worden; die hintere linke Seitenscheibe war kaputt. Der Täter hatte alles durchwühlt und war mit einer Umhängetasche samt Handy, verschiedenen Schlüsseln und einem Kalender, dem Rucksack ihres Freundes mit Laptop und Power Bank sowie einem großen Koffer mit diverser Bekleidung und einem Waffeleisen geflüchtet. Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit einer dreistelligen Summe im oberen Bereich angegeben.

    Fall 2

    Ein Mitarbeiter (40) einer Sicherheitsfirma stellte heute Nacht in der Großen Fleischergasse fest, dass in einen Pkw eingebrochen worden war: Die Scheibe der Beifahrerseite war eingeschlagen worden und aus dem Seat Ibiza der 26-jährigen Geschädigten fehlte deren Rucksack mit diverser Bekleidung und Kosmetika aus dem Fußraum. Hier wurde der Gesamtschaden mit einer vierstelligen Summe im unteren Bereich beziffert.

    Fall 3

    Die Halterin (38) eines VW Polo hatte ihr Fahrzeug abends ordnungsgemäß gesichert im Schleußiger Weg abgestellt. Als sie zurückkehrte, um nach Hause zu fahren, musste sie feststellen, dass die Beifahrerscheibe auf bisher unbekannte Art und Weise gewaltsam geöffnet worden war. Auf dem Beifahrersitz hatte die Frau ihre Handtasche mit Portemonnaie, Kalender und einer Strickjacke sowie zwei Papiertüten mit Einkäufen und neuer Bekleidung zurückgelassen. Alles war weg! Ihr entstand ein Schaden im mittleren dreistelligen Bereich.

    Die Polizei rät: Denken Sie daran – Ihr Auto ist kein Tresor! Lassen Sie im Fahrzeug nichts sichtbar liegen. Nehmen Sie Ihr Geld, Ihre Dokumente, Ihre Schlüssel und alle anderen Wertsachen immer mit.

    In allen drei Fällen haben Polizeibeamte die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

    Hilfe in der Not

    … ließ ein 83-Jähriger gestern Mittag einem Mann und dessen Sohn (ca. 9 Jahre alt) zuteil werden, die in Gohlis-Nord an seiner Wohnungstür geklingelt hatten und um Essen baten. Dazu hielten die beiden dem Herrn einen Zettel entgegen, auf dem zu lesen war, dass sie nichts zu essen hätten und Hilfe benötigten. Noch während der 83-Jährige las, schob ihn der Unbekannte zur Seite und ging geradewegs in die Küche. Er habe Hunger, gab er nochmals zu verstehen.

    So gab der Herr etwas aus dem Kühlschrank heraus. Der Unbekannte nahm Brett und Messer und begann zu essen. Als sie schließlich aufgegessen hatten, knieten sie sich in der Küche nieder und sprachen ein Gebet.

    Danach erbaten sie von dem Herrn einige hundert Euro. Gleichwohl der Mann nicht so viel besaß, überreichte er den beiden einen Zehn-Euro-Schein. Der Junge steckte diesen ein und verschwand, nachdem beide ein weiteres Gebet gesprochen hatten. Als der Junge bereits gegangen war, bat der Unbekannt wiederholt um Geld. Später ging er. Doch dann klingelte es erneut an der Wohnungstür. Dieses Mal stand eine Frau vor der Tür und hielt ihm einen verdächtig ähnlichen Zettel entgegen – gleiche Schrift, gleicher Text. Weiterhin zeigte sie, dass es ihr nicht gut gehe, verlangte ein Glas Wasser.

    So nahm der Herr seinen Weg in die Küche, lehnte nur die Wohnungstür an, kaum war er da angekommen, stand die Frau hinter ihm. Auch sie erbat nun um Essen und schließlich auch um Geld. Wieder nahm der Herr etwas aus seinem Kühlschrank und reichte es der Frau. Die Herausgabe von Geld lehnte er ab. Er schob sie Richtung Wohnungstür, da sie nicht beabsichtigte zu gehen.

    Als sie am Schlafzimmer vorbeikamen, öffnete die Frau die Tür und sah des Mannes Tasche auf dem Bett liegen. Sie deutete darauf und verlangte zehn Euro. Der Herr verneinte vehement, schob den „Besuch“ zur Wohnung hinaus und schloss die Tür.

    Wenig später erstattete er bei der Polizei Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

    Heißes Häuschen

    In den frühen Mittwochmorgenstunden wurde die Polizei zu einem Brand in der Hildegardstraße gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, stand eine Mobiltoilette in Flammen. Die Feuerwehr kam zum Ort und löschte. Dennoch ist das Toilettenhäuschen nicht mehr benutzbar. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Feuer.

    Pizzatransport auf Abwegen

    Aus der Dufourstraße, vor dem Haus Nr. 28, verschwand gestern Abend ein kleiner metallic-blauer Opel Corsa samt seiner Ladung. Der Fahrer (59) hatte das Auto abgestellt, um schnell eine Bestellung herzhaft duftenden Gebäcks an die Kundschaft auszuliefern. Das allerdings nutzte ein dreister Langfinger, setzte sich in den Opel und verschwand auf Nimmerwiedersehen. Der Pizzalieferant informierte die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen wegen Diebstahl aufgenommen und das Auto zur Fahndung ausgeschrieben.

    Garagenralley

    Der Mieter (43) von vier Garagen am Werkstättenweg, der dort letztmals im Mai dieses Jahres nach dem Rechten geschaut hatte, erlebte nun gestern Abend eine bitterböse Überraschung. Aus einer seiner Garagen war eine grüne Simson Spatz MSA 50 (ohne Kennzeichen) im Wert von ca. 1.200 Euro gestohlen worden. Eine zweite, in welcher der 43-Jährige Gaststätteninventar, wie Bänke, Kronleuchter, Kühlschränke, eine Schankanlage und Sonstiges gelagert hatte, war gewaltsam geöffnet und mit Bauschutt verfüllt worden. Ob sich das Inventar unter all dem Schutt befand, konnte er noch nicht sagen. Aus der dritten Garage, die zwischenzeitlich mit einem neuen Vorhängeschloss gesichert war, verschwand der darin geparkte blaue Peugeot 406 und stand nun im Freien auf dem Hof. Lackkratzer und Beulen zierten ihn, die Krönung: den Innenraum hatten Unbekannte mit Altreifen gefüllt. Ob die vormals darin abgestellten Rasenmäher und Leiter noch vorhanden waren, konnte der 43-Jährige nicht mit Sicherheit sagen. Er selbst konnte die Garage nicht mehr öffnen, sah aber durch einen Spalt neue, ihm unbekannte Motorräder und/oder Mopeds. Die vierte Garage indes schien unangetastet, dafür waren der davor abgestellte Seat Ibiza und der Citroen XM verschwunden. Der 43-Jährige erstattete bei der Polizei wegen Diebstahls und Sachbeschädigung Anzeige, die Ermittlungen dazu laufen.

    Crash mit vier abgestellten Fahrzeugen

    Die Fahrerin (30) eines VW Golf war heute Nacht auf der Parkstraße unterwegs. In Höhe Grundstück Nr. 50 stieß sie zunächst gegen einen abgestellten VW Golf. Dieser wurde aufgrund dessen gegen einen davor stehenden VW Golf geschoben. Anschließend setzte die Frau ihre Fahrt pflichtwidrig fort. In Höhe Grundstück Nr. 23 fuhr sie gegen einen parkenden Ford Kuga. Dieser machte einen Satz nach vorn und schob sich auf einen vor ihm stehenden Seat Alhambra. Erneut verließ die Dame den Unfallort. Dabei verlor ihr Auto den Reifen vorn rechts, so dass nun eine Weiterfahrt nicht mehr möglich. Zudem war ihr der Seat-Fahrer, der den Unfall bemerkt hatte, gefolgt, konnte sie stellen und rief die Polizei. Beamte nahmen die Frau vorläufig fest. Sie nahmen Alkoholgeruch wahr und brachten die 30-Jährige zur Blutentnahme. Diese hatte laut Vortest 1,38 Promille intus. Ihren Führerschein ist die Frau vorerst los. Zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Leipzigerin hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu verantworten.

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