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Polizeibericht, 29. November: Lebensgefährlich verletzt, Diebstahl aus zwei Sporthallen, Ruhestörung

Gestern früh wurde ein stark blutender und lebensgefährlich verletzter Mann vor dem Torgauer Wohnhaus im Kiebitzweg aufgefunden – Die Polizei sucht dringend nach Zeugen +++ In der Goldsternstraße und in der Löbauer Straße wurden zwei Sporthallen von Dieben heimgesucht +++ Weil in Schönefeld ein 23-jähriger Mieter zu laut Musik hörte, gingen vier Nachbarn recht rabiat dagegen vor.

Lebensgefährlich verletzt – Dringend Zeugen gesucht

Am 28. November 2017, gegen 4:40 Uhr, wurde ein stark blutender und lebensgefährlich verletzter Mann (30) vor dem Torgauer Wohnhaus im Kiebitzweg 44 aufgefunden. Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der Spurenlage am Auffindeort besteht der Verdacht eines Verbrechens.

Wer hat auffällige Beobachtungen machen können, insbesondere einen Streit oder eine körperliche Auseinandersetzung wahrgenommen? Wer hat im Umfeld des Tatortes oder anderswo Blutspuren oder blutbehaftete Gegenstände gesehen und/oder Personen, die solche entsorgt haben?

Zeugen wenden sich bitte an die Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-325 oder melden sich bei der Kripo in der Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig bzw. unter der Telefonnummer: (0341) 966 4 6666.

Diebstahl aus zwei Sporthallen

Fall 1

Unbekannte Täter gelangten gestern Abend auf bisher unbekannte Art und Weise in die Sporthalle der Grundschule in der Goldsternstraße. Die Eingangstür ist von außen mit einem Knauf versehen und wies keinerlei Einbruchsspuren auf. Vor dem Betreten der Halle muss von draußen geklingelt werden. Ob die oder der unbekannte Täter zusammen mit anderen die Halle betreten hatte, ist unklar. Aus dem Umkleideraum der Frauen wurde einer 35-Jährigen ein Handy sowie die Fahrzeugschlüssel entwendet. Das Fahrzeug stand noch vor der Sporthalle. Einer 37-Jährigen wurde ebenfalls das Handy entwendet. Der Stehlschaden beträgt ca. 800 Euro.

Fall 2

Unbekannte Täter gelangten gestern Abend auf bisher unbekannte Art und Weise in die Sporthalle in der Löbauer Straße. Aus den Umkleideräumen wurde von insgesamt zwei Geschädigten (25 w; 67 m) die Geldbörsen aus den Jackentaschen, in denen sich unter anderem Bargeld, Ausweise, EC- und VISA-Karte sowie Führerschein und Krankenkassenkarte befanden, entwendet. Die konkrete Höhe des Stehlschadens ist noch unbekannt.

Hatte es da einer übertrieben …

… mit zu lauter Musik? Ein 23-jähriger Mieter bemerkte heute Nacht, dass es an seiner Wohnungstür zunächst lautstark klopfte. Noch bevor er zur Wohnungstür gelangte, wurde diese von außen aufgetreten. In der späteren Begutachtung durch die Beamten stellten diese fest, dass kein großer Widerstand von Nöten war, diese Tür „einzutreten“. Im Flur des 23-Jährigen standen vier Nachbarn aus dem Haus (51, 40, 35 und 25) und machten ihm unmissverständlich klar, dass die Musik zu laut ist. Dazu sprühten sie ihm Pfefferspray ins Gesicht und schlugen ihn mit Kabeln auf die Arme. Anschließend nahmen sie die Lautsprecherboxen weg und gingen wieder. Der 23-Jährige rief die Polizei. Der Sachverhalt wurde aufgeklärt. Die Nachbarn wurden ermittelt und die Herausgabe der Lautsprecherboxen realisiert. Die Boxen wurden wieder zurückgegeben und der 23-Jährige belehrt, dass die Musik in der Nacht nicht auf „volle“ Lautstärke zu stellen ist, sonst kommen die Beamten selbst wieder. Den vier Tatverdächtigen wurde mitgeteilt, dass der Ansatz ihres Vorhabens schon Verständnis erweckt, wenn ruhestörender Lärm im Haus vorhanden ist. Nur die Mittel ihrer Wahl waren grundsätzlich verkehrt.

Nach Disput auf Straße Mann verletzt

Der Fahrer (35) eines Alfa Romeo war gestern Nachmittag auf der Hermann-Liebmann-Straße in Richtung Eisenbahnstraße unterwegs. Auf der Brücke nutzte er den linken Fahrstreifen. Plötzlich scherte ein rotes Fahrschulfahrzeug, ohne den Blinker zu setzen, vor seinem Pkw ein. Daraufhin hupte er; die Fahrerin zeigte ihm den Mittelfinger. Er war erbost und brachte das andere Fahrzeug am Ende der Brücke zum Anhalten. Er ging zur Fahrerseite, um die Frau zur Rede zu stellen. Doch diese reagierte nur garstig. Als der 35-Jährige nun Fotos von ihr und dem amtlichen Kennzeichen machen wollte, fuhr sie plötzlich an und er fiel rückwärts auf die Motorhaube. Danach stürzte er auf die Straße, schützte geistesgegenwärtig seinen Kopf mit den Händen. Dadurch erlitt er jedoch Verletzungen an der linken Hand und am rechten Knie. Er verständigte die Polizei. Die Fahrerin des Fahrschulfahrzeuges beschrieb er als 40 bis 50 Jahre alte Blondine. Der Geschädigte verständigte die Polizei. Beamte nahmen den Unfall auf und ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Versuch ging schief

Ein Mitarbeiter bemerkte den Langfinger, der heute Morgen versuchte, in die Auwaldstation einzubrechen. Sofort informierte er die Polizei und erklärte in diesem Zuge auch, dass der Dieb just dabei war, sich von der Eingangstür zu entfernen und mit einem weißen Mountainbike davon zu radeln. Eine Beschreibung des nicht eingeladenen Besuchers hatte der Zeuge ebenfalls parat. So konnten die Gesetzeshüter schon auf der Anfahrt den mutmaßlichen Langfinger erkennen und stellen. Es handelte sich bei dem Mann um einen 38-Jährigen, welcher der Polizei durchaus schon wegen diverser Eigentumsdelikte bekannt war. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des versuchten Einbruchsdiebstahls ermittelt; immerhin waren Eingangstür, Hoftor und Holzfenster mit Fensterladen beschädigt.

Planenschlitzer unterwegs

Während der Nachtstunden entfernten auf dem Parkplatz Mühlenberg unbekannte Täter zum einen die Firmenplombe an einem Sattelauflieger und schlitzten zum anderen die Plane viermal auf. Sie stahlen 176 Alufelgen im Wert von je 800 Euro. Die Höhe des Stehlschadens musste somit mit 140.800 Euro angegeben werden. Der Sachschaden beträgt etwa 250 Euro. Der polnische Fahrer entdeckte morgens den Diebstahl und setzte den Notruf ab. Kripobeamte ermitteln wegen besonders schweren Diebstahls.

Eindeutig zu schnell …

… war ein 47-jähriger Fahrer eines VW Golf. Er fuhr gestern Abend auf der Halleschen Straße. In einer Rechtskurve, kurz vor der Einmündung zur Travniker Straße kam er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf den Mittelstreifen und anschließend frontal gegen einen Lichtmast. Durch den Zusammenstoß verletzte sich der 47-Jährige und wurde von den eintreffenden Rettungskräften in ein nahe gelegenes Krankenhaus zu weiteren Untersuchungen gebracht und stationär aufgenommen. Der Lichtmast musste durch Mitarbeiter der Stadtbeleuchtung abgeflext werden. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt.

Von einem, der auszog, um nicht erwischt zu werden

 

Ein Zeuge informierte gestern Abend die Polizei, dass ein braunfarbiger Porsche Cayenne Turbo in das Wartehäuschen an der Tauchaer Straße gefahren sei und nun ein Mann um das Auto schleichen würde. Als die Gesetzeshüter am Unfallort eintrafen, bot sich ihnen folgendes Bild: Ein großes Auto war offensichtlich nach links von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Fußweg gegen eine Straßenlaterne gerauscht. Dann fuhr es weiter, erfasste das Haltestellenschild „Krätzbergstraße“, welches um- und auf ein Haltestellenhäuschen kippte. Glaswand- und Dachschäden waren die Folge. Doch von dem Fahrer des Autos war weit und breit keine Spur zu sehen, obwohl der Schlüssel noch im Zündschloss steckte.

Doch drei Anwohner warteten auf das Eintreffen der Polizei. Noch während des Gesprächs zwischen Polizei, Anwohnern und Zeugen tauchte ein weiterer Porsche auf. Dieser parkte am Fahrbahnrand. Eine Dame (42) stieg aus, wechselte ihr Schuhwerk und wollte von dannen schwanken. Doch die Gesetzeshüter stellten die Dame zur Rede, wobei das angesichts einer verwaschenen Aussprache und ausgeprägten „Alkoholfahne“ kein ganz einfaches Unterfangen war.

Gegen sie wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. Zum Fahrer, der den Porsche Cayenne zurückgelassen hatte, laufen ebenso die Ermittlungen. Der Porsche wurde sichergestellt, die Laterne fachmännisch entfernt und die Reparatur des Wartehäuschens in die Wege geleitet. Die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort dauern an.

Schwerer Verkehrsunfall

Auf der Strecke zwischen Reibitz und Delitzsch ereignete sich heute Mittag ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Ein 72-Jähriger und dessen Beifahrerin (68) waren auf der B 183 a in Richtung Delitzsch gefahren und hatten in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren Honda Civic verloren. Daraufhin gerieten sie in den Gegenverkehr und stießen frontal mit einer Hyundai-Fahrerin (68) zusammen. Beide Frauen und auch der Mann wurden schwer verletzt und zur medizinischen Versorgung in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die B 183 a musste für längere Zeit voll gesperrt werden.

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