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Polizeibericht, 30. November: 77-Jährige angefahren, Nach Löscharbeiten Toten gefunden, Einbruch in Eigenheim

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    Am Willy-Brandt-Platz/Brandenburger Straße wurde eine 77-Jährige auf dem Fußgängerüberweg von einer Radfahrerin angefahren – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Während der Löscharbeiten in einer Erdgeschosswohnung der Diderotstraße fanden Feuerwehrleute aus der Nordwache und Wache Mitte gestern Nachmittag auf der Wohnzimmercouch eine leblose Person +++ Als in Markranstädt ein Ehepaar den Einbruch ins Eigenheim feststellte, saß der Schock tief.

    77-Jährige angefahren

    08.11.2017, 14:15 Uhr: Eine 77-jährige Geschädigte hatte die Absicht, die Fahrbahn aus Richtung „Seniorenresidenz Ambiente“ in Richtung Hauptbahnhof (Ostseite) zu überqueren.

    Sie überquerte an dieser Stelle die Fußgängerampel, welche für die Fußgängerin grünes Licht zeigte, als sie von einer unbekannten weiblichen Fahrradfahrerin angefahren wurde. Die Rentnerin stürzte und zog sich Verletzungen zu, die ambulant behandelt wurden. Die unbekannte Fahrradfahrerin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne ihre Personalien zu hinterlassen.

    Zur Personenbeschreibung wurde Folgendes bekannt:

    • weiblich
    • 35 bis 40 Jahre alt
    • kräftige Statur
    • dunkle halblange/eventuell gelockte Haare
    • dunkle Oberbekleidung,
    • sprach deutsch.

    Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Hinweise im genannten Zeitraum zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Insbesondere sucht die Verkehrspolizei auch die Fahrradfahrerin, die diesen Unfall verursacht hat. Auch Sie kann sich bitte melden. Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

    Nach Löscharbeiten Toten gefunden

    Während der Löscharbeiten in einer Erdgeschosswohnung der Diderotstraße fanden Feuerwehrleute aus der Nordwache und Wache Mitte gestern Nachmittag auf der Wohnzimmercouch eine leblose Person. Was war geschehen?

    Ein 56-Jähriger hatte Rettungskräfte und Feuerwehr gerufen, da er aus einem gekippten Erdgeschossfenster Rauch hervorquellen sah. Als daraufhin die Einsatzkräfte der Feuerwehr zügig die Löscharbeiten aufnahmen, entdeckten sie in deren Verlauf die leblose Person auf der Wohnzimmercouch. Da der Mieter (51) selbst nicht angetroffen wurde, ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem Toten um den Mieter handeln könnte. Spätere Aussagen von Verwandten bestärkten zumindest diese Annahme, da sich der 51-Jährige nach deren Kenntnis am Nachmittag in der Diderotstraße aufgehalten haben sollte.

    Brandursachenermittler und Kriminalisten nahmen unverzüglich die Arbeit auf. Der Leichnam des Toten wurde in die Leipziger Rechtsmedizin überstellt, um ihn zweifelsfrei zu identifizieren und weitere Hinweise auf die Todesursache sowie Todesumstände zu erlangen. Bisherige Ermittlungen ergaben bislang keine Hinweise auf eine äußere Gewalteinwirkung. Die Umstände des Brandausbruches sind ebenso noch nicht geklärt und damit Bestandteil der weiterführenden Ermittlungen.

    Nachdem der Brand gelöscht wurde, überprüfte die Feuerwehr sämtliche anderen Mietbereiche. In diesen entstand kein weiterer Schaden. Vier Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes anwesend, hatten aber bereits eigenständig das Haus verlassen.

    Die Ermittlungen dauern an.

    Einbruch in Eigenheim – Schock für Ehepaar

    Als der 55-jährige Hausbesitzer in Markranstädt am späten Mittwochnachmittag das gemeinsame Eigenheim betrat, war er zunächst von dem Licht, welches die Kellertreppe hinauf schien, ein wenig irritiert. Der geöffnete Flurschrank verwunderte ihn zunächst nicht. Stutzig wurde er erst durch die doch ungewohnt lauten Geräusche der Autobahn. Als der Eigentümer dann in das Wohnzimmer ging, hatte er eine Erklärung, denn er sah das geöffnete Wohnzimmerfenster und die eingeschlagene Fensterscheibe. Der 55-Jährige begab sich umgehend in seinen Keller und musste bedauerlicherweise feststellen, dass alle Schränke offen standen und verschiedene Habseligkeiten fehlten oder auf dem Fußboden verteilt waren. Danach ging er zurück in das Obergeschoss seines Hauses, um nachzusehen, was dort alles von den unbekannten Einbrechern in seiner Abwesenheit durchsucht und mitgenommen worden war. Nach Verständigung der Polizei und dem zwischenzeitlichen Ankommen seiner Ehefrau, saß der Schock noch tief. Denn durch das Ehepaar wurde festgestellt, dass nicht nur Bargeld im vierstelligen Bereich entwendet worden ist, sondern auch eine unbekannte Menge an Schmuck, Uhren und anderen Wertgegenständen. Eine konkrete Angabe zu den entwendeten, persönlichen Wertgegenständen-, sowie die Höhe des entstandenen Schadens, konnte durch die Eigentümer noch nicht mitgeteilt werden.

    Wohnungsbrand glimpflich ausgegangen

    Aus dem geborstenen Fenster einer Mehrfamilienhauswohnung in der Plovdiver Straße quoll schwarzer Rauch, stark verrußte Glassplitter der Fensterscheibe lagen unterhalb des Fensters auf der Grünfläche. So riefen gestern Nachmittag Zeugen die Feuerwehr, deren Einsatzkräfte auch sofort aus der Südwest- und West-Wache ausrückten. Bei deren Eintreffen und mit Beginn der Löschmaßnahmen offenbarte sich folgendes Bild: Der Mieter (40) war nicht da! Auf dem Schlafzimmerboden einer Dreiraumwohnung in der fünften Etage, glimmte ein Berg an Briefen, Zeitungen und einigen Kleidungsstücken (Ausmaß ca. 4 qm). Die gesamte Wohnung war verqualmt, Ruß hatte sich schon an den Wänden und auf dem Boden abgelagert. Wahrscheinlich erloschen aber die offenen Flammen auf Grund Sauerstoffmangels, doch durch die schon entstandene Hitze zerplatzen die Doppelfenster des Schlafzimmers, deren Scheibensplitter zuvor auch von Anwohnern auf dem Rasen gefunden worden waren. Eine Gefährdung weiterer Hausbewohner war nicht ausgeschlossen, doch zu allem Glück wurde niemand verletzt. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurden die Scheibenreste aus dem zerborstenen Fenster herausgenommen, um ein Herabfallen zu vermeiden. Heute nun werden die Brandursachenermittler ihre Arbeit aufnehmen, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

    Jaguar auf BAB 14 verunglückt

    Der Fahrer (51) eines Jaguars, der gestern Abend auf dem linken Fahrstreifen der BAB 14 in Richtung Magdeburg fuhr, überholte dabei mehrere Autos. Allerdings bemerkte er dabei einen Transporter zu spät, der ebenfalls in dem linken Streifen unterwegs war. Beim Versuch noch auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern, geriet der Jaguar prompt ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelleitplanke. Schließlich blieb er erst um 180 Grad gedreht im linken Fahrstreifen stehen.

    Just zu der Zeit überholte ein Sattelzug einen anderen, natürlich ebenfalls im linken Fahrstreifen. Nun bemerkte auch dessen Fahrer (39) den verunglückten Jaguar, doch zu spät. Er leitete zwar noch eine Gefahrenbremsung ein, touchierte aber trotzdem das verunglückte Auto und schob dieses gegen den 51-Jährigen, der bereits ausgestiegen war und hinter dem Jaguar stand. Beide Fahrer aber hatten Glück im Unglück. Der Jaguar-Fahrer wurde nur leicht verletzt, der Sattelzugfahrer kam ohne Schrammen davon. Dafür war allerdings der Flitzer des 51-Jährigen nicht mehr brauchbar – Totalschaden. Auch der Sattelzug und die Verkehrsleiteinrichtungen wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

    Der Unfall indes wirkte sich auch für den allgemeinen Straßenverkehr erheblich aus. Über knapp vier Stunden musste die BAB 14 in Richtung Magdeburg komplett gesperrt werden. Solange bis die Unfallfahrzeuge geborgen und auslaufende Betriebsstoffe und Autoteile beseitigt waren. Knapp eine Stunde nach Mitternacht konnte der Straßenverkehr wieder ungehindert rollen.

    Gefahrenquelle: Parkende Autos!

    Der 38-Jährige, der gestern Nachmittag mit seinem Skoda Rapid auf der Dornberger Straße Richtung Hermann-Liebmann-Straße fuhr, ahnte nichts von dem nahenden Unglück. In Höhe des Grundstückes 1 kam plötzlich ein kleiner Junge (8) zwischen parkenden Autos hindurch auf die Fahrbahn geschossen, in der Absicht die Dornberger Straße zu überqueren. Obwohl der Skoda-Fahrer sofort bremste, erfasste er den 8-Jährigen und verletzte ihn schwer. Daraufhin wurde Junge zur stationären Behandlung in eine Leipziger Klinik gebracht. Am Skoda entstand ein Schaden von 500 Euro.

    Sturzbetrunken…

    … im Gleisbett gelandet. Ein Fahrer eines Daihatsu fuhr heute Nacht vom Augustusplatz kommend in Richtung Hauptbahnhof auf dem offenen Gleisbett (Schotter) der Straßenbahnschienen. Kurz vor Ende des Schotterbettes setzte offenbar das Fahrzeug auf. Eine entgegenkommende Straßenbahn musste anhalten, da sie nicht am Fahrzeug vorbeikam. Der Fahrer stieg aus und flüchtete torkelnd in Richtung Hauptbahnhof. Auf Grund der Personenbeschreibung der Straßenbahnfahrerin wurde eine Tatortbereichsfahndung durchgeführt und auch die Beamten der Bundespolizei informiert. Wenige Minuten später meldeten sich die Beamten der Bundespolizei und hielten eine Person fest, auf welche die Beschreibung passte. Bei der Durchsuchung dieser Person wurde auch ein Fahrzeugschlüssel gefunden, der zu einem Daihatsu gehört. Die Identitätsfeststellung ergab, dass es sich um einen 32- jährigen aus Leipzig handelte. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,74 Promille. Die Überprüfung des aufgefunden Autoschlüssels ergab, dass dieser zu dem verunfallten Fahrzeug im Gleisbett gehörte. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

    Beim Abbiegen Straßenbahn übersehen

    Eine 37-jährige Fahrerin eines VW Golf fuhr gestern Nachmittag die Diezmannstraße aus Richtung Antonienstraße entlang und hatte die Absicht, nach rechts in eine Grundstückszufahrt abzubiegen. Dabei querte sie die Gleise der Straßenbahn. Eine Straßenbahn fuhr zu diesem Zeitpunkt seitlich in die gleiche Richtung im gesonderten Gleisbett. Der 45-jährige Straßenbahnfahrer sah noch, dass das Fahrzeug abbog und leitete unmittelbar daraufhin eine Gefahrenbremsung ein, konnte jedoch die Kollision nicht mehr verhindern. Die Straßenbahn fährt in die Seite des Fahrzeuges und schob dieses einige Meter vor sich her. Die 37-jährige Fahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Straßenbahnfahrer und die Fahrgäste blieben unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von ca. 20.000 Euro, an der Straßenbahn von ca. 5.000 Euro.

    88-Jährige Fußgängerin bei Verkehrsunfall verletzt

    Der Fahrer eines VW-Caddy (40) fuhr gestern Vormittag rückwärts aus einem Grundstück mit der Absicht, dann weiter vorwärts in südliche Richtung zufahren. Kurz bevor der 40-Jährige das Bremspedal zum kurzzeitigen Anhalten betätigen konnte, bemerkte er eine hinter seinem Auto laufende Fußgängerin (88) nicht. Eine rechtzeitige Bremsung war dem 40-Jährigen nicht mehr möglich, so dass die alte Dame vom Heck des PKW erfasst wurde und zu Boden stürzte. Dabei wurde die Rentnerin im Gesicht und an der Hand so schwer verletzt, dass sie durch die Rettungskräfte in ein Leipziger Krankenhaus zur stationären Behandlung verbracht werden musste.

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