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Polizeibericht, 11. Dezember: Kaugummiautomat beschädigt, Einbruch in Transporter, Gartenhäuschen abgebrannt

In der Clara-Wieck-Straße wurde ein Kaugummiautomat mittels pyrotechnischer Erzeugnisse beschädigt; dabei wurde auch ein Fahrzeug beschädigt +++ In der Anton-Zickmantel-Straße brachen Unbekannte in einen Transporter ein und entwendeten alle Werkzeuge und Baumaterialien +++ Im KGV Leipzig-Sellerhausen e. V. brannte ein Gartenhäuschen bis auf die Grundmauern ab – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Kaugummiautomat beschädigt

Ein Hausbewohner vernahm gestern Abend, kurz nach 21 Uhr, einen lauten Knall. Als er aus dem Fenster sah, bemerkte er auf der Clara-Wieck-Straße eine unbekannte männliche Person, die sich an dem an der Hauswand angebrachten Kaugummiautomaten zu schaffen machte, der mittels pyrotechnischen Erzeugnissen beschädigt wurde. Die Abdeckung flog so weit, dass ein Fahrzeug, welches in der Nähe stand, leicht beschädigt wurde. Der unbekannte Täter flüchtete anschließend in Richtung Ossietzkystraße, wo eine zweite Person stand, die zusammen mit dem unbekannten Täter weiter flüchtete. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens ist gegenwärtig unbekannt.

Zur Personenbeschreibung konnten folgende Angaben gemacht werden:

– ca. 15- 20 Jahre

– ca. 175- 180 cm groß

– schlanke Gestalt

– dunkle Bekleidung

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

Einbruch in einen Transporter

Unbekannte Täter schlugen in der Nacht zum Sonntag gewaltsam an einem in der Anton-Zickmantel-Straße abgestellten Mercedes Transporter die Scheibe der Schiebetür ein. Anschließend öffneten sie gewaltsam eine auf der Ladefläche stehende Metallkiste und entwendeten daraus alle Werkzeuge und Baumaterialien wie Laser, Schlagbohrmaschinen, Akkuschrauber, elektrische Geräte, Trennschleifer, Schweißgerät mit Zubehör, Kernbohrgeräte u. ä. in einem Wert von ca. 10.000 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Zündlern auf der Spur

Ein Pärchen (w: 22; m: 27), welches bezüglich eines Telefonates zu einem Gartenhäuschenbrand Zeuge wurde, nutzte genau zu jener Zeit das Winterwetter in vollen Zügen. Dieses hatte nun seit gestern Nachmittag auch in Leipzig Einzug gehalten. Jedenfalls bauten die beiden gestern Abend, 22:00 Uhr, auf der Wiese an der Ecke Wurzner Straße/Ihmelstraße einen Schneemann und waren überrascht, als plötzlich zwei Personen aus einem Gebüsch hervor gekrochen kamen. Das Gebüsch grenzte an eine Gartenanlage. Als die beiden Unbekannten das Pärchen erblickten, trennten sie sich und liefen jeder in eine andere Richtung. Dabei hörten sie, wie einer der beiden eben diesen Gartenhäuschenbrand über Notruf meldete.

Der Unbekannte erzählte, dass ein Brand im KGV Leipzig-Sellerhausen e. V. ausgebrochen sei. Woraufhin die Feuerwehr mit zwei Löschzügen aus der Feuerwehrwache Nord-Ost und FFW Engelsdorf ausrückten musste. Die Einsatzkräfte versuchten die Flammen zu löschen, bevor sie das gesamte Häuschen restlos aufzehrten. Doch das Bemühen war in jenem Fall vergeblich. So brannte es unter starker Rauchentwicklung bis auf die „Grundmauern“ nieder. Ein großer Verlust für die Pächterin, denn der Schaden beträgt ca. 5.000 Euro.

Die Brandursachenermittler kamen zum Einsatz. Derzeit steht der Verdacht der Brandstiftung im Raum. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Zeugen gesucht!

Zwischen den Anschlussstellen Leipzig-Südost und Leipzig-Süd auf der Autobahn A 38 in Richtung Göttingen ereignete sich am 07.12.2017, 07:45 Uhr, ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Kleintransporters Peugeot und einem Pkw Mercedes.

Der 45-jährige Fahrer des Kleintransporters fuhr dabei im linken Fahrstreifen und wurde vom nachfolgenden Pkw Mercedes des derzeit unbekannten Fahrers verkehrswidrig rechts überholt. Der Fahrer des Mercedes scherte anschließend vor dem Kleintransporter wieder ein und bremste ohne zwingenden Grund vor diesem stark ab.

Um einen Zusammenstoß mit dem Pkw Mercedes zu verhindern, bremste der Fahrer des Kleintransporters ebenfalls ab und kam dabei mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, wobei sich die beiden Fahrzeuge berührten und der Kleintransporter in der Folge gegen die Mittelleitplanke stieß. Der Fahrer des Pkw Mercedes setzte seine Fahrt auf der Autobahn 38 in Richtung Göttingen fort. An den beteiligten Fahrzeugen sowie der Schutzplanke entstand Schaden, der Kleintransporter war unfallbedingt nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Bergungsdienst abgeschleppt. Gegen den Fahrer des Pkw Mercedes wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, der Nötigung im Straßenverkehr sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.

Der Fahrer des Kleintransporters konnte den unfallbeteiligten Pkw wie folgt beschreiben:

– Pkw der Marke Mercedes Benz

– Typ Geländewagen, neueres Modell

– Xenonscheinwerfer o.ä. helles Licht, wie LED

– Farbe weiß, hell

– Scheiben verdunkelt

– zum Kennzeichen und zum Fahrer konnten keine Angaben gemacht werden

Der Pkw Mercedes müsste Unfallschäden im Frontbereich (hauptsächlich rechts/Mitte) durch die Berührung mit dem Kleintransporter haben.

Es werden zu diesem Verkehrsunfall dringend Zeugen gesucht, die im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Zivilcourage ließ Räuber chancenlos

Kurz nach Mitternacht radelte Sonntagnacht eine 32-Jährige durch den Palmengarten – Ziel: „Sweet Home!“. Kurz vor der Karl-Heine-Straße jedoch unterbrach ein Mann jäh ihre Fahrt. Er war ihr entgegengelaufen und packte plötzlich ihren Arm. So zwang er sie zum Anhalten. Er hatte es auf ihren Rucksack abgesehen, wie der 32-Jährigen recht schnell bewusst wurde. Denn als sie weiterfahren wollte, stieß er sie vom Fahrrad und griff nach der begehrten Beute. Da der Rucksack aber, der im Fahrradkorb lag, mit seinem Träger um die Sattelstütze befestigt war, versuchte er vergeblich, diesen in seine Gewalt zu bringen.

Er rüttelte und zerrte an dem Rucksackriemen, dann an dem Fahrrad. So lange, bis es ihm mit viel Kraft gelang, den Riemen zu lösen. Zwar wehrte sich die Fahrradfahrerin mit aller Macht, hielt den Rucksack fest, doch vergebens. Der Mann verschwand. Währenddessen schrie die 32-Jährige ständig um Hilfe, so dass zwei andere Fahrradfahrerinnen (22, 24) auf sie aufmerksam wurden und gemeinsam mit ihr den Räuber verfolgten.

Sie sahen den Räuber in ein Gebüsch flüchten, wo er sich schließlich samt dem Rucksack unter einem Baum zu verstecken versuchte. Seine Verfolgerinnen, die in der Zwischenzeit schon mit der Polizei Kontakt aufgenommen hatten, rannten jedoch hinterher. Gemeinsam entdeckten sie den Räuber und schrieen ihn an, zu verschwinden. Den Rucksack solle er zurücklassen, so die Frauen. Der Räuber verschwand daraufhin, zuvor warf er den Rucksack auf die Wiese.

Plötzlich aber kehrte der Räuber zurück, einen langen Stock schwingend. Er verfolgte die Frauen, die in Richtung Karl-Heine-Straße davon rannten. Dort begegneten sie einem Pärchen, welches den Tumult mitbekam. Auch der Räuber bemerkte das Pärchen, machte deshalb auf dem Absatz kehrt und versuchte zu verschwinden. Doch weit gefehlt. Das Pärchen setzte ihm nach und einige Augenblicke später auch die Frauen. An der Brückenmauer des Elsterflutbettes/Käthe-Kollwitz-Straße sahen sie den Räuber nur noch auf dem Bauch liegen, ein Mann hockte auf ihm und hielt ihn fest. Ein anderer und eine der Fahrradfahrerinnen standen daneben. Schon wenig später traf die Polizei ein.

Die ließ die Handschellen klicken und nahm den Räuber (29) vorläufig fest. Dabei wehrte er sich aus Leibeskräften, doch es half ihm nichts. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille, zudem hatte er ein Tütchen Marihuana einstecken.

Am gestrigen Tag nun erfolgte die Haftrichtervorführung. Der Haftrichter erließ auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft Haftbefehl und setzte diesen umgehend in Vollzug.

Anscheinswaffe sorgte für helle Aufregung

Ein Fahrgast (23), der mit der Straßenbahn vom Goerdelerring Richtung Hauptbahnhof fuhr, rief gestern Abend die Polizei. Er hatte einen Mann mitfahren sehen, aus dessen Rucksack der Lauf einer täuschend echten Langwaffe herausragte. Dieser besagte Mann, welcher später als ein 30-Jähriger namentlich bekannt gemacht werden wird, stieg am Hauptbahnhof in die Linie 12, Richtung Johannisplatz um.

Gesetzeshüter der Bundespolizei jedenfalls entdeckten zeitnah diese Straßenbahn, die bereits in der Goethestraße gehalten hatte und stiegen zu. Sie mussten nicht lange suchen, um auf den „Waffennarr“, der für helle Aufregung gesorgt hatte, zu treffen. In der Tat trug er einen Rucksack bei sich, aus welchem ein Waffenlauf herausragte.

Der Mann wurde umgehend zur Herausgabe der Anscheinswaffe aufgefordert. Ohne viel „Federlesens“ wechselte diese daraufhin in die Obhut der Bundespolizisten, die bei Überprüfung erkannte, dass es sich um eine Softairwaffe handelte. Diese hätte der 30- Jährige nur in einem verschlossenen Behältnis transportieren dürfen, weshalb nun gegen ihn wegen Verstoßes gegen das WaffG ermittelt wird.

Miez auf der Spur – aber wo steckst Du nur?

Als er in der Dunkelheit vier Gestalten auf seinem Firmengelände in der Rosa-Luxemburg-Straße herumschleichen sah, wandte sich gestern Nacht ein 50-Jähriger an die Polizei. Die Gesetzeshüter rauschten sofort zu dem Ort, an dem sich möglicherweise just zu der Zeit eine schwere Straftat zutrug. Doch es kam ganz anders!

Als die Gesetzeshüter an dem besagten Tatort ankamen, trafen sie in der Tat auf vier junge Damen (20, 21, 22, 24). Doch diese hatte es nicht auf das Eigentum des 50- Jährigen abgesehen, wie sich alsbald herausstellte. Nein, sie suchten ihr entlaufenes Kätzchen, so zumindest die vier, als sie von den Gesetzeshütern nach dem Grund des von ihnen verübten Hausfriedensbruches befragt wurden. Mitgeschleppte Katzenbox und Fressnapf straften sie zudem nicht Lügen.

Zwischenzeitlich traf der 50-Jährige, der die Polizei gerufen hatte, ebenfalls auf seinem Firmengelände ein. Er prüfte die Gebäude seiner Firma, alles war in Ordnung. Nur – Katzenspuren verrieten, dass hier Samtpfote am Werk war.

Ob Miez oder Schnurrkater indes wieder nach Hause zurückgekehrt ist, bleibt abzuwarten. Eines allerdings ist gewiss. Was als Hausfriedensbruch, welches ein reines Antragsdelikt ist, bekannt wurde, löste der Firmeninhaber in Wohlgefallen auf. Er stellte keinen Strafantrag. Glück für die Katzenliebhaberinnen.

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