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Polizeibericht, 6. Dezember: Raubüberfall, Versuchter Raub, Zündler am Werk

In einem Tabakladen in der Bockstraße bedrohte ein maskierter Mann eine Verkäuferin mit einem Messer und forderte Bargeld +++ Eine 62-Jährige geriet gestern Abend in der in der Karl-Heine-Straße/Erich-Zeigner-Allee in Bedrängnis – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Unbekannte Zündler legten gestern Abend in einem verlassenen Schulgebäude in Volkmarsdorf mittels unbekannten Brennmaterials ein Feuer.

Räuberische Geldübertragung

Gestern, gegen 13:45 Uhr, betrat mit Nachdruck ein mit einem Schal maskierter Mann einen Tabakladen in der Bockstraße. Die Verkäuferin (47), die sich in diesem Moment im Büro befand und einen Augenblick später in den Verkaufsraum trat, bedrohte er augenblicklich mit einem kurzen Messer, das er in der Hand hielt. Er verlangte Bargeld und aus Angst vor dem Täter öffnete ihm die 47-Jährige die Kasse. Der Täter flüchtete daraufhin mit einem mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Auffällig an seinem Verhalten war, dass er sich mehrfach bei der Frau, die er dennoch bedrohte, entschuldigte.

Den Räuber beschrieb die 47-Jährige später gegenüber der Polizei wie folgt:

  • 20 – 25 Jahre alt
  • etwa 1,60 – 1,65 m groß
  • sprach Deutsch mit sächsischem Dialekt
  • war komplett in schwarz gekleidet
  • hatte einen Schal vor sein Gesicht gezogen
  • trug einen grauen Rucksack.

Zwar wurde die Verkäuferin durch den Raubüberfall nicht verletzt, dennoch war sie von der gesamten Situation so mitgenommen, dass sie unter Schock ins Krankenhaus gebracht und dort versorgt werden musste.

Zeugen, die den Täter anhand der Beschreibung erkennen oder zum Zeitpunkt des Überfalls gegen 13:45 Uhr entweder vorher oder danach in der Straße gesehen haben, werden dringend gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Passanten schützen ältere Dame vor Raub

Am gestrigen Abend wollte eine 62-jährige Frau von der Haltestelle am Felsenkeller nur schnell nach Hause laufen, als ihr gegen 22:54 Uhr in der Karl-Heine-Straße/Erich-Zeigner-Allee drei unbekannte Männer begegneten. Nah am Körper trug sie ihre Handtasche, als einer der Männer begann von hinten an ihrem Schulterriemen zu ziehen. Die 62-Jährige hielt verängstigt ihre Tasche umklammert und lief einfach weiter geradeaus. Dabei sprach keiner der Männer ein Wort. Plötzlich tauchten aus der Dunkelheit weitere Männer auf. Zuerst war die Frau geschockt ob der plötzlichen Übermacht, doch begannen die Hinzugekommenen auf die drei Männer hinter ihr in einer ihr fremden Sprache einzureden.

Es entwickelte sich eine Diskussion, von der die Frau annahm, dass die eine Gruppe Männer die andere Gruppe davon abhalten wollte, sie zu berauben. Vollkommen unerwartet erhielt sie einen Tritt von hinten und landete hart auf dem Boden, wobei sie sich im Gesicht verletzte. Die Diskussion der Männer nutzte die 62-Jährige aus, sich aufzurappeln und verängstigt nach Hause zu rennen.

In ihrer Wohnung erwartete sie bereits ihr Ehemann, dem sie geschockt von dem Erlebten berichtete. Er war es dann auch, der die Polizei informierte. Mit Schwellungen und Schürfwunden im Gesicht wurde die 62-Jährige noch in der Nacht mit einem Krankenwagen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zu den Tätern konnte sie nur sagen, dass sie ihr südländisch erschienen sind, recht klein waren – ca. 1,70 m groß – und dunkle, lockige Haare hatten.

Neben den Tätern sucht die Polizei nun allerdings auch nach den hilfreichen Passanten, die sich für die Frau eingesetzt haben. Es wird angenommen, dass es sich bei ihnen eventuell um Landsmänner der Täter handeln könnte oder dass sie sich anderweitig kannten. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Zündler am Werk

Unbekannte Zündler legten gestern Abend in einem verlassenen Schulgebäude in Volkmarsdorf mittels unbekannten Brennmaterials ein Feuer. Nachdem die Feuerwehr die Löschmaßnahmen im ersten Obergeschoss des Schulgebäudes beendete, wurde das Objekt durch die Einsatzkräfte der Polizei betreten. Nach Absprache mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr wurden in einem Raum im ersten Obergeschoss zwei kleine Feuerstellen gelegt und in einem weiteren Raum stand ein hölzerner Türrahmen in Flammen. Glücklicherweise werden in dem leerstehenden Gebäude keinerlei Utensilien aufbewahrt, auf die das Feuer hätte übergreifen und nachfolgend auf das Gebäude übertragen werden können. Angaben zum entstandenen Schaden können bislang nicht angegeben werden.

Brennende Mülltonnen

In der Leipziger Südvorstadt steckten heute früh unbekannte Täter in der Kurt-Eisner-Straße in den frühen Morgenstunden zwei Mülltonnen mit Kunststoffabfall in Brand. Auch die schnellen Löscharbeiten der Feuerwehr konnten die Abfalltonnen vor dem völligen Niederbrennen nicht mehr retten. Trotz des Vollbrandes der Mülltonnen wurde das Mauerwerk des Mehrfamilienhauses nicht beschädigt.

Unerwartete Störung im Treppenhaus

Am Dienstagmorgen rückten vier Beamte in die Wohnung eines 32-Jährigen in der Ringstraße ein. Grund für den morgendlichen Besuch war ein gegen den 32-Jährigen vorliegender Haftbefehl. Infolgedessen beabsichtigen die Beamten den vorläufig Festgenommenen zunächst zum Transport in den Funkstreifenwagen zu bringen. Während die Beamten sich mit dem 32-Jährigen jedoch auf dem Weg zum Dienstwagen befanden, stellten sich plötzlich zwei Männer und eine Frau in den Weg, um die Überführung in die Dienststelle zu verhindern.

Die Beamten versuchten an der Gruppe vorbeizukommen, was den ihnen nachfolgend auch gelang. Jedoch wurde bei der Rangelei im Treppenhaus ein Polizeimeisteranwärter (26) leicht am Arm verletzt. Trotz der unangenehmen Störung konnten die Beamten den 32-Jährigen sicher in das Polizeirevier verbringen, dort konnte er dann durch die Zahlung eines vierstelligen Geldbetrages die Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und die Dienststelle wieder verlassen.

Falscher Polizist will an das Vermögen von Rentnerin

Bereits am Vormittag hob die 78-Jährige den Hörer ihres Telefons ab; am anderen Ende der Leitung war eine männliche Person, welche sich als Kriminalhauptkommissar Janßen vorstellte. Der vermeintliche Kripobeamte erklärte der älteren Dame, dass er derzeit einen Fall in Bearbeitung hat, wo Schweizer Banden ihr Unwesen treiben. Des Weiteren gab er gegenüber der älteren Dame an, dass sie nun nicht erschrecken solle, denn es wurde bereits ein Betrag von 3.600 Euro von den Schweizern von ihrem Girokonto abgebucht. Danach fragte der fiktive Kriminalhauptkommissar, wie viel Geld sie denn überhaupt noch auf ihrem Girokonto habe und was sie sonst noch für Vermögen besitze.

Im gleichen Atemzug verlangte er von ihr noch, dass sie ihre Sparbücher auf die Bank bringen und dort ein Schließfach mieten solle. Der Forderung ging sie zunächst nach indem sie ihre Bank anrief und sich über das Mieten eines Schließfachs erkundigen wollte. Glücklicherweise konnte sie in der Bank niemanden erreichen. Doch langsam wurde die Rentnerin stutzig und informierte die Polizei. Als die Beamten bei ihr eintrafen, klingelte das Telefon der Rentnerin noch einmal, wobei dieses Gespräch jedoch ein abruptes Ende fand, als nach der Dienstelle des Herrn Janßen gefragt wurde. Die alte Dame kam mit einem Schrecken davon und büßte zum Glück kein Geld ein.

Pizzeria-Einbruch – Auto gestohlen

Zwei Fenster beschädigten unbekannte Täter, um in eine Pizzeria im Stadtteil Connewitz einzubrechen. Einmal im Inneren des Gebäudes, verwüsteten die Täter den Schankraum und stahlen – auf den ersten Blick – ein volles Bonbon-Glas. Auf den zweiten Blick fehlte der Schlüssel zu einem Firmenwagen, einem grünen Fiat Qubo mit dem amtlichen Kennzeichen: L-CA 2929. Der dritte Blick innerhalb einer Inventur wird dann offenbaren, ob noch weitere Dinge gestohlen wurden. Derzeit ist nur bekannt, dass die Einbrecher sämtliche Schränke, Kühlschränke sowie einen Weinschrank durchwühlt hatten. Die Kriminalisten haben die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Am Dienstagabend überquerte ein Audi bei grünem Lichtzeichen die Kreuzung in Richtung Großpösna. Ein nach links abbiegender BMW bog ebenfalls bei grünen Lichtzeichen ab, beachtete aber bei seinem Abbiegevorgang den vorfahrtsberechtigten Audi nicht. In der Folge kommt es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Bei dem Unfall wurde der 39-jährige BMW-Fahrer leicht verletzt, während die Insassen des Audis sich schwer verletzten. Der Fahrer (54) und seine Beifahrerin (79) wurden durch die eingesetzten Rettungskräfte in ein Klinikum verbracht.

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Oliver Decker, Elmar Brähler (Hrsg.): Flucht ins Autoritäre. Foto: Ralf Julke

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