Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht: Containerbrände, Mit Luftdruckpistole geschossen, Autodieb gestellt

Unbekannte Täter zündeten heute Nacht in kürzester Zeit in Böhlitz-Ehrenberg mehrere Müll- und Abfallcontainer an +++ Als ein 24-Jähriger am Samstag am Parkhaus auf der Bahnhof-Westseite vorbei in Richtung Freigelände lief, nahm er einen lauten Knall wahr und verspürte einen leichten Schmerz an der Schläfe – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Für einen Autodieb klickten am Samstagmittag in Mockau die Handschellen.

Containerbrände

Unbekannte Täter zündeten heute Nacht in kürzester Zeit mehrere Müll- und Abfallcontainer an. Die Polizei wurde darüber informiert, dass zunächst in der Pestalozzistraße/Johannes- Weihrauch-Platz ein Müllcontainer angezündet wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Flammen schon ca. 4-6 Meter hoch und ein Übergreifen auf das Gebäude der Apotheke war zu diesem Zeitpunkt nicht auszuschließen. Die Kameraden der Feuerwehr Westwache waren jedoch schnell vor Ort und konnten den Brand löschen.

Zwischenzeitlich wurde ein weiterer Brand im Bereich der Entberger Straße gemeldet. Hier brannten ebenfalls Müllcontainer und auch in der Leipziger Straße wurden durch die eingesetzten Beamten zwei weitere Brandorte festgestellt. In der Leipziger Straße stand ein brennender Müllcontainer direkt an der Giebelwand eines Mehrfamilienhauses. An der Hauswand war bereits der Putz stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Beamten versuchten, zunächst mittels ihres im Fahrzeug befindlichen Feuerlöschers die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Das misslang. Kurze Zeit später waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Miltitz am Ort eingetroffen und löschten den Brand. Eine Evakuierung des Hauses musste somit nicht durchgeführt werden. Insgesamt gab es fünf Brandorte und weit über 20 angebrannte Müll- bzw. Abfallcontainer. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Mit Luftdruckpistole/-waffe geschossen

Ein 24-jähriger junger Mann kam am 16.12.2017, 17:45 Uhr, mit dem Zug auf dem Leipziger Hauptbahnhof an und begab sich anschließend zum Ausgang Kurt-Schumacher-Straße. Von hier aus lief er am Parkhaus auf der Westseite vorbei in Richtung Freigelände. Plötzlich nahm er einen lauten Knall wahr und verspürte einen leichten Schmerz an der Schläfe. Er fühlte sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht körperlich beeinträchtigt, obwohl er auch an der Schläfe leicht blutete. Zwei Freunde holten ihn ab und sie fuhren mit dem Auto nach Hause. Woher der Knall kam, konnte er nicht angeben.

Zu Hause ließ er sich überreden, dass sie doch vorsichtshalber in ein Krankenhaus fahren und er sich untersuchen lassen sollte. Im Krankenhaus stellten die Ärzte auch ein minimales Projektil im Kopf fest, das anschließend durch einen medizinischen Eingriff entfernt wurde. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr. Der Geschädigte trug eine graue Jacke mit Kapuze, ein schwarzes Basecap mit einem weißen Logo „B“ und einen silbernen Aufkleber auf dem Schirm. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Kollegen der Bundespolizei wurden hinzugezogen.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt, insbesondere Hinweise geben können, die auf der Westseite am besagten Datum und Zeit Personen gesehen haben, die offen mit einer Luftdruckpistole oder Luftdruckwaffe unterwegs waren oder andere verdächtigte Beobachtungen gemacht haben. Diese werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Autodieb gestellt

Der Besitzer (65) eines VW Passat Variant 35i zeigte am Samstagmittag bei der Polizei den Diebstahl seines Autos an. Er hatte den Kombi im Primelweg/Ecke Engelsdorfer Straße schon seit längerem geparkt und dort auch immer stehen sehen. Doch an dem Samstag war der Passat vom Baujahr 1993 spurlos verschwunden.

Kurze Zeit später wurde der Passat auf dem Parkplatz eines großen Einkaufsmarktes in Mockau entdeckt. Die Gesetzeshüter richteten sich daraufhin in der Nähe des Einkaufsmarktes „häuslich“ ein und warteten auf den Nutzer (27) des Autos. Als dieser kurz nach 22:00 Uhr erschien, um mit dem Passat wegzufahren, klickten kurzerhand die Handschellen.

Die Gesetzeshüter nahmen den 27-Jährigen vorläufig fest. Dieser war bereits in das Auto gestiegen und hatte den Rückwärtsgang eingelegt, doch da endete auch schon der Versuch davonzufahren. Bei näherer Betrachtung des gestohlenen VWs entdeckten die Gesetzeshüter, dass auch die amtlichen Kennzeichen die Plätze gewechselt hatten. Nun waren Kennzeichen befestigt, die tags zuvor als gestohlen gemeldet worden waren.

Somit wird nun gegen den 27-Jährigen wegen Verdacht des Diebstahls im besonders schweren Fall, wegen Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Dreist, immerhin hatte er zu keiner Zeit auch nur ansatzweise mal eine Fahrerlaubnis besessen. Zudem fanden die Gesetzeshüter im Kofferraum eine Vielzahl an Feuerwerkskörpern, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Der VW Passat wurde kurzerhand zur Eigentumssicherung, aber auch zur kriminaltechnischen Spurensicherung sichergestellt.

Auto auf Abwegen

Fall 1

Langfinger stahlen in der Nacht zum Sonntag von einem Mietparkplatz in der Zingster Straße einen weißen Ford Mondeo. Der Besitzer (51) hatte den Kombi am Abend zuvor abgestellt. Zu der Zeit schien alles in Ordnung. Doch schon am nächsten Vormittag war das Auto vom Baujahr 2015 und dem Zeitwert von ca. 32.000 Euro spurlos verschwunden. Der 51-Jährige erstattete umgehend Anzeige. Zum Auto konnte er noch folgende Besonderheiten benennen:

Anhängerkupplung, getönte Seiten- und Heckscheibe, grüner „Frosch“-Aufkleber in der Größe 10 x 15 cm auf der Heckklappe, ebenso wie ein schwarzer Aufkleber „Quarck, quarck“ und zwei Elche.

Die Polizei hat das Auto zur Fahndung ausgeschrieben, die Ermittlungen dauern an.

Fall 2

Innerhalb weniger Stunden verschwand aus der Leipziger Perthesstraße ein Ford Kuga vom Baujahr 2015. Den hatten die Besitzer (w: 45; m: 44) am Nachmittag in der Straße am Fahrbahnrand geparkt. Doch als sie ihn abends gegen halb neun wieder nutzen wollten, war dieser spurlos verschwunden. Mit dem Auto kamen auch das darin aufbewahrte Portmonee, der Führerschein, Personalausweis, EC-Karte, Kreditkarte und Fahrzeugschein abhanden. Der 44-Jährige erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. Diese wiederum schrieb das Auto zur Fahndung aus. Die Ermittlungen dauern an.

Rucksack entwendet

Ein 63-jähriger Fahrer eines Busses stellte gestern Abend sein Fahrzeug am Bushof in Leipzig-Lindenau ab und entfernte sich ca. 20 Minuten von diesem. Als er zurückkam, bemerkte er, dass ein unbekannter Täter seinen Rucksack aus einem Abstellfach in der Fahrerkabine entwendet hatte. Vermutlich hatte er den Busfahrer beobachtet und gesehen, dass der Bus über einen Außenknopf geöffnet werden konnte. Spuren von Gewalteinwirkungen waren nicht erkennbar. Im Rucksack befanden sich persönliche Dinge, Ausweise, Führerscheine, eine Geldbörse. Die Höhe des Gesamtschadens liegt noch nicht vor.

Ausgeufert

Schon in einer Shisha-Bar entbrannte Sonntagfrüh ein Streit zwischen zwei Gästen (27, 24) und ca. sechs ihnen unbekannten Männern. Einer dieser Unbekannten hatten von den beiden Geld für ein Getränk verlangt, welches sie ihm aber verwehrten. Daraufhin begann der Ärger. Der Unbekannte sprühte dem 27-Jährigen, aber auch anderen Gästen „Pfefferspray“ ins Gesicht. Ob dieses Umstandes flüchteten allesamt auf die Zweinaundorfer Straße. Der 27-Jährige und dessen Freund flüchteten in Richtung Breite Straße, wurden aber von der Sechser-Gruppe verfolgt und eingeholt.

Schließlich schlugen diese auf die beiden ein. Einer von ihnen brachte auch ein Messer ins Spiel, mit welchem er dem 27-Jährigen Verletzungen im Gesicht und an der Handoberfläche zufügte. Zudem versuchte er auf den 24-Jährigen einzustechen. Eine Frau, die dieses Schauertreiben miterlebte, schrie laut um Hilfe, dann rief sie einen Rettungswagen. Zwischenzeitlich hatte sich die Auseinandersetzung bis in den Täubchenweg hinein fortgesetzt, wo letztlich die Täter auch Dank der Frau von ihren Opfern abließen. Erst zu diesem Zeitpunkt bemerkten der 27-Jährige und sein Freund, dass ihnen ein Smartphone, eine angefangene Schachtel Zigaretten, eine silberfarbene Halskette und ein einstelliger Geldbetrag fehlten.

Die beiden konnten einen der Schläger folgendermaßen beschrieben: Nordafrikaner, 23 – 24 Jahre alt, dunkelhäutig, schlanke Gestalt und trug einen Zopf am Hinterkopf. Er trug etwas Ähnliches wie einen Jogging-Anzug in der Farbe blau, mit einem gelben Streifen auf der Brust. Der Anzug war von der Marke „Lacoste“.

Jedenfalls traf bald der Rettungsdienst ein, der die beiden zur ambulanten Behandlung in eine Leipziger Klinik brachten. Die Ermittlungen wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sind aufgenommen.

Unfall auf Sellerhäuser Kreuzung

Die Fahrerin (19) eines Volvo fuhr gestern Nachmittag auf der Sabinenstraße in Richtung Riesaer Straße. An der Kreuzung hielt sie zunächst an, um dann die Riesaer Straße zu überqueren. Dabei übersah sie offenbar einen Mazda, dessen Fahrerin (26) auf der Riesaer Straße stadtauswärts fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Unfall wurde die Mazdafahrerin leicht verletzt. An beiden Pkw – der Volvo war nicht mehr fahrbereit, musste abgeschleppt werden – entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Gegen die 19-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Einstellungsberater der Bundespolizei auf der „KarriereStart“ in Dresden
Freistaat Sachsen unterstützt Akteure im Bereich der Energieforschung
Landwirtschaftsminister Günther besucht sächsische Aussteller auf der Grünen Woche
Die Linke Leipzig lädt zum politischen Jahresauftakt mit Gregor Gysi ein
Polizeibericht 20. Januar: Motorrad entwendet, Diebe im Schulgebäude, Dixi-Klo gesprengt
Aufklärung über geplanten Flughafenausbau
ADFC: Radfahren kann auch im Winter Spaß machen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Tag: Hungerstreik in der JVA? Anstaltsleiter widerspricht Soligruppe
In der JVA soll ein Gefangener in den Hungerstreik getreten sein. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle LeserEin kurz nach Silvester in Connewitz festgenommener Mann soll in der Untersuchungshaft in den Hungerstreik getreten sein, die Polizei ermittelt wegen eines Furzes, die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen elf weitere „Hells Angels“ wegen Mordes und die Weiße Elster wurde kurzzeitig mit Öl verschmutzt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 20. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Vortrag am 21. Januar im Ariowitsch-Haus: „Israel – Volk, Land, Staat, Glaube?“
Das Ariowitsch-Haus, Leipziger Zentrum jüdischer Kultur Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Die nächste Veranstaltung der Reihe „Basiswissen zum Judentum“ findet am Mittwoch, dem 22. Januar 2020, 18 Uhr, im Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, statt. Unter dem Titel „Israel – Volk, Land, Staat, Glaube?“ soll der Frage nachgegangen werden, wie die Bezeichnungen Israel und Judentum zusammenhängen.
An wem liegt es, dass der Leipziger Beschluss gegen den Ausbau des Frachtflughafens Leipzig einfach ignoriert wird? + Update
Der Flughafen Leipzig / Halle aus der Vogelperspektive. Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Foto: Flughafen Leipzig / Halle, Uwe Schoßig

Für alle LeserNicht nur DHL plant den Ausbau seiner Flugzeugkapazitäten am Flughafen Leipzig/Halle. Auch Volga Dnepr plant einen Ausbau. Und beide können sich sowohl auf Aussagen der sächsischen Staatsregierung verlassen, die einen weiteren Ausbau des Flughafens zum Frachtdrehkreuz befürwortet, als auch auf den Regionalen Planungsverband Westsachsen, in dem Leipzig zwar Mitglied ist, den Flughafenausbau aber keinesfalls zu stoppen in der Lage ist.
Flughafen Leipzig/Halle informiert am 22. Januar in Schkeuditz über die geplante Vorfelderweiterung für DHL
DHL-Flieger auf Abkürzung über Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSogar in Halle fanden Veranstaltungen zur geplanten Vorfelderweiterung der DHL am Flughafen Leipzig/Halle statt. In Schkeuditz ist die nächste am 22. Januar angekündigt. Nur die große Stadt Leipzig meidet der Flughafen Leipzig/Halle auffällig. Man profitiert gern vom Ruf der großen Stadt, meidet aber die Begegnung mit den fluglärmbetroffenen Bürgern aus Leipzig. Obwohl die Flottenerweiterung von DHL noch mehr Nachtfluglärm im Leipziger Norden bedeutet.
Naumburg würdigt in diesem Jahr wieder die schönste Frau des Mittelalters
Stifterfigur Uta im Naumburger Dom. Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte

Foto: Vereinigte Domstifter, F. Matte

Für alle Leser Sie ist weltberühmt, diese Uta aus Naumburg. Auch wenn sich zuweilen die Historiker streiten, ob die junge Dame im Naumburger Dom wirklich Uta aus Ballenstedt zeigt, ob der Künstler hier vor 800 Jahren nicht vielleicht etwas durcheinandergebracht hat. Was nichts daran ändert, dass jedes Jahr die Touristenscharen extra wegen ihr nach Naumburg strömen in den Dom, der seit 2018 auch UNESCO Welterbe ist. Und in diesem Jahr werden noch viel mehr Utas kommen.
Warum wird jetzt das alte Gehwegpflaster in der Spinnereistraße ausgetauscht?
Neue Betonplatten (rechts) ersetzen die alten Granitpflastersteine (links) in der Spinnereistraße. Foto: Denzel Pfeiffer

Foto: Denzel Pfeiffer

Für alle LeserEigentlich ist das vor 100 Jahren in Leipzig verlegte Kleinpflaster robust, praktisch unzerstörbar, wenn es nicht Rabauken herausreißen und als Wurfgeschoss benutzen. Aber seit Dezember werden in der Spinnereistraße die alten Pflastersteine entfernt. Eine Baufirma ersetzt das robuste Pflaster, über das jahrzehntelang tausende Arbeiterinnen und Arbeiter der Baumwollspinnerei strömten, durch Betonplatten. Aber die sind doch gar nicht so haltbar? Was ist da los?
Auch von „Im Zauberwald, Teil 2“ hat Andreas Rietschel wieder 800 Exemplare verschenkt
Andreas Rietschel. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserWährend draußen, in den enthemmten Netzwerken, die Trolle und Zombies Hass, Wut und Beleidigungen verbreiten, hat sich der Leipziger Andi Rietschel schon vor Jahren geschworen, dass er alles tun wird, um Liebe und Zuversicht in der Welt zu verbreiten. Mit Märchen zum Beispiel, die er mit Märchenerzählerstimme einspricht und dann auf CD pressen lässt. Und etliche dieser CDs hat er auch zum jüngsten Weihnachtsfest wieder an Leipziger Kinder und soziale Einrichtungen verschenkt.
Die Woche: Klassenerhalt für ATV-Hockeyfrauen, EM-Halbfinale für Handballer futsch
Die ATV-Frauen feiern ihren Klassenerhalt. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserRiesiger Jubel beim ATV Leipzig. Die Frauen sicherten sich am Samstag mit einem Last-Minute-Tor den Verbleib in der Hallenhockey-Bundesliga. Durchwachsen lief es für die DHB-Handballer, die in dieser Woche gleich drei EM-Spiele zu absolvieren hatten. Für Rasenballsport hat die Fußball-Bundesliga wieder begonnen, während die Regionalligisten Lok und Chemie jeweils noch zwei Testspiele absolvierten.
Tiny Houses sind ganz bestimmt keine Lösung für die Probleme der Wohnungslosen in Leipzig
Wohnadresse: Parkhäuschen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einiger Zeit machen ja Medienberichte zu Tiny Houses in Leipzig Schlagzeilen. Und die Reporter werden nicht müde zu erklären, wie toll die Idee ist, um auch Obdachlosen ein billiges Heim anbieten zu können. Wäre da nicht die grundlegende Frage: Wo stellt man diese Mini-Häuser eigentlich hin? Und wer bezahlt die ganzen Anschlusskosten? Das Leipziger Sozialdezernat hat noch ganz andere Probleme mit diesem Versuch, das Wohnungsproblem ausgerechnet mit Tiny Houses lösen zu wollen.
Grüne übernehmen Kritik des Stadtbezirksbeirates: Die Grünfläche vorm Seniorenheim gehört in städtischen Besitz
Der Neubau des Pflegeheims mit der von Containern besetzten Grünfläche davor. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie weiter mit jener 500 Quadratmeter großen Grünfläche gegenüber dem Leutzscher Rathaus, die die Stadt unbedingt an den Eigentümer des dort entstehenden neuen Seniorenheims verkaufen will? Die Grünen-Fraktion im Stadtrat macht sich jetzt die Position des Stadtbezirksbeirats Altwest zu eigen: Die Fläche muss in städtischer Hand bleiben.
Leipzigs Verkehrsplaner sollen noch 2020 eine Lösung für die Radverbindung Lindenau-City vorlegen
SPD-Vorschlag aus dem Frühjahr 2019: eine Radbrücke parallel zur Jahnallee. Foto: Henrik Fischer, Orf3us Wikimedia

Foto: Henrik Fischer, Orf3us Wikimedia

Für alle LeserSeit September diskutieren Ausschüsse und Stadtbezirksbeiräte über einen Antrag der SPD-Fraktion zu einer besseren Radwegeverbindung zwischen Alt-West /Lindenau und der Innenstadt. Darin hatte die Fraktion eine Idee aus dem März aufgegriffen, als die SPD-Kandidat/-innen zur Stadtratswahl sich auch einmal ein paar ausgefallene Ideen zur Lösung des Radwegeproblems in der Jahnallee ausgedacht haben.
Sportforschung: Mit Hightech Bewegungen analysieren und die Rolle des Gehirns beim Sport untersuchen
Im neuen Labor des Instituts für Allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft werden Bewegungen mit Hightech analysiert. Foto: Annika Schindelarz/ Universität Leipzig

Foto: Annika Schindelarz/ Universität Leipzig

Für alle LeserSelbst Freizeitsportler wissen, dass das Entscheidende am Sport gar nicht Muskeln und Lungenkapazität sind, sondern die Gedanken, die man sich macht. Meist schon, bevor man sich überhaupt erst in Bewegung setzt. Motivation geht durch den Kopf, genauso, wie das Abrufen hoher Leistungen und das gezielte Training auf einen Leistungssprung mit mentaler Fitness zu tun haben. Wer im Kopf bereit ist, Höchstleistungen zu bringen, der hat auch Erfolg. Aber so ganz erforscht ist das noch nicht.
Studierende der Kunstgeschichte zeigen in der Alten Nikolaischule, was aus Leipzigs Stadtbild alles verschwunden ist
Alte Nikolaischule am Nikolaikirchhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFast hätte auch die Alte Nikolaischule zu den Gebäuden gehört, die ab dem 6. Februar in der Ausstellung „Das verschwundene Leipzig. Das Prinzip Abriss und Neubau in drei Jahrhunderten Stadtentwicklung“ in der Alten Nikolaischule gezeigt werden. Die Ausstellung macht den Besuchern bewusst, wie radikal sich die Stadt in den vergangenen Jahrhunderten verändert hat. Und damit verschwanden auch jede Menge einst stadtbildprägender Gebäude.
Auch zur Oberbürgermeisterwahl meldet das Amt für Statistik und Wahlen eine hohe Beteiligung bei der Briefwahl
Stand der Briefwahlbeteiligung zur OBM-Wahl 2020. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEs klang so, als wären Leipzigs Statistiker überrascht gewesen, als sie am Freitag, 17. Januar, meldeten: Seit dem 6. Januar hat die Briefwahlstelle im Neuen Rathaus geöffnet und bietet die Möglichkeit, Briefwahl direkt vor Ort durchzuführen. Knapp zwei Wochen vor der Oberbürgermeisterwahl lässt sich bereits ein hohes Briefwahlaufkommen feststellen. Der Trend, dass immer mehr Wählerinnen und Wähler per Briefwahl wählen, setzt sich somit auch bei der diesjährigen Oberbürgermeisterwahl fort. Und das hat nicht unbedingt mit der Spannung zur OBM-Wahl zu tun.
Wolfram Günther lädt eine Delegation der Bauern schon mal ins Umweltministerium ein
Nicht allen sächsischen Kühen geht es so gut und sie kommen - wie diese hier - auch mal ins Grüne. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserAm Freitag, 17. Februar, brachen auch sächsische Bauern mit ihren Traktoren zur Sternfahrt nach Berlin auf. Um sie zu verabschieden, hatte der sächsische Staatsministers für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Wolfram Günther zwar keinen Termin mehr frei. Aber sein Grußwort verlas dafür Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft. Und das hat es in sich. Denn im Umgang der Staatsregierung mit den Bauern wird sich jetzt etwas ändern.