Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht: Containerbrände, Mit Luftdruckpistole geschossen, Autodieb gestellt

Unbekannte Täter zündeten heute Nacht in kürzester Zeit in Böhlitz-Ehrenberg mehrere Müll- und Abfallcontainer an +++ Als ein 24-Jähriger am Samstag am Parkhaus auf der Bahnhof-Westseite vorbei in Richtung Freigelände lief, nahm er einen lauten Knall wahr und verspürte einen leichten Schmerz an der Schläfe – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Für einen Autodieb klickten am Samstagmittag in Mockau die Handschellen.

Containerbrände

Unbekannte Täter zündeten heute Nacht in kürzester Zeit mehrere Müll- und Abfallcontainer an. Die Polizei wurde darüber informiert, dass zunächst in der Pestalozzistraße/Johannes- Weihrauch-Platz ein Müllcontainer angezündet wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Flammen schon ca. 4-6 Meter hoch und ein Übergreifen auf das Gebäude der Apotheke war zu diesem Zeitpunkt nicht auszuschließen. Die Kameraden der Feuerwehr Westwache waren jedoch schnell vor Ort und konnten den Brand löschen.

Zwischenzeitlich wurde ein weiterer Brand im Bereich der Entberger Straße gemeldet. Hier brannten ebenfalls Müllcontainer und auch in der Leipziger Straße wurden durch die eingesetzten Beamten zwei weitere Brandorte festgestellt. In der Leipziger Straße stand ein brennender Müllcontainer direkt an der Giebelwand eines Mehrfamilienhauses. An der Hauswand war bereits der Putz stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Beamten versuchten, zunächst mittels ihres im Fahrzeug befindlichen Feuerlöschers die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Das misslang. Kurze Zeit später waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Miltitz am Ort eingetroffen und löschten den Brand. Eine Evakuierung des Hauses musste somit nicht durchgeführt werden. Insgesamt gab es fünf Brandorte und weit über 20 angebrannte Müll- bzw. Abfallcontainer. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Mit Luftdruckpistole/-waffe geschossen

Ein 24-jähriger junger Mann kam am 16.12.2017, 17:45 Uhr, mit dem Zug auf dem Leipziger Hauptbahnhof an und begab sich anschließend zum Ausgang Kurt-Schumacher-Straße. Von hier aus lief er am Parkhaus auf der Westseite vorbei in Richtung Freigelände. Plötzlich nahm er einen lauten Knall wahr und verspürte einen leichten Schmerz an der Schläfe. Er fühlte sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht körperlich beeinträchtigt, obwohl er auch an der Schläfe leicht blutete. Zwei Freunde holten ihn ab und sie fuhren mit dem Auto nach Hause. Woher der Knall kam, konnte er nicht angeben.

Zu Hause ließ er sich überreden, dass sie doch vorsichtshalber in ein Krankenhaus fahren und er sich untersuchen lassen sollte. Im Krankenhaus stellten die Ärzte auch ein minimales Projektil im Kopf fest, das anschließend durch einen medizinischen Eingriff entfernt wurde. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr. Der Geschädigte trug eine graue Jacke mit Kapuze, ein schwarzes Basecap mit einem weißen Logo „B“ und einen silbernen Aufkleber auf dem Schirm. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Kollegen der Bundespolizei wurden hinzugezogen.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt, insbesondere Hinweise geben können, die auf der Westseite am besagten Datum und Zeit Personen gesehen haben, die offen mit einer Luftdruckpistole oder Luftdruckwaffe unterwegs waren oder andere verdächtigte Beobachtungen gemacht haben. Diese werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Autodieb gestellt

Der Besitzer (65) eines VW Passat Variant 35i zeigte am Samstagmittag bei der Polizei den Diebstahl seines Autos an. Er hatte den Kombi im Primelweg/Ecke Engelsdorfer Straße schon seit längerem geparkt und dort auch immer stehen sehen. Doch an dem Samstag war der Passat vom Baujahr 1993 spurlos verschwunden.

Kurze Zeit später wurde der Passat auf dem Parkplatz eines großen Einkaufsmarktes in Mockau entdeckt. Die Gesetzeshüter richteten sich daraufhin in der Nähe des Einkaufsmarktes „häuslich“ ein und warteten auf den Nutzer (27) des Autos. Als dieser kurz nach 22:00 Uhr erschien, um mit dem Passat wegzufahren, klickten kurzerhand die Handschellen.

Die Gesetzeshüter nahmen den 27-Jährigen vorläufig fest. Dieser war bereits in das Auto gestiegen und hatte den Rückwärtsgang eingelegt, doch da endete auch schon der Versuch davonzufahren. Bei näherer Betrachtung des gestohlenen VWs entdeckten die Gesetzeshüter, dass auch die amtlichen Kennzeichen die Plätze gewechselt hatten. Nun waren Kennzeichen befestigt, die tags zuvor als gestohlen gemeldet worden waren.

Somit wird nun gegen den 27-Jährigen wegen Verdacht des Diebstahls im besonders schweren Fall, wegen Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Dreist, immerhin hatte er zu keiner Zeit auch nur ansatzweise mal eine Fahrerlaubnis besessen. Zudem fanden die Gesetzeshüter im Kofferraum eine Vielzahl an Feuerwerkskörpern, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Der VW Passat wurde kurzerhand zur Eigentumssicherung, aber auch zur kriminaltechnischen Spurensicherung sichergestellt.

Auto auf Abwegen

Fall 1

Langfinger stahlen in der Nacht zum Sonntag von einem Mietparkplatz in der Zingster Straße einen weißen Ford Mondeo. Der Besitzer (51) hatte den Kombi am Abend zuvor abgestellt. Zu der Zeit schien alles in Ordnung. Doch schon am nächsten Vormittag war das Auto vom Baujahr 2015 und dem Zeitwert von ca. 32.000 Euro spurlos verschwunden. Der 51-Jährige erstattete umgehend Anzeige. Zum Auto konnte er noch folgende Besonderheiten benennen:

Anhängerkupplung, getönte Seiten- und Heckscheibe, grüner „Frosch“-Aufkleber in der Größe 10 x 15 cm auf der Heckklappe, ebenso wie ein schwarzer Aufkleber „Quarck, quarck“ und zwei Elche.

Die Polizei hat das Auto zur Fahndung ausgeschrieben, die Ermittlungen dauern an.

Fall 2

Innerhalb weniger Stunden verschwand aus der Leipziger Perthesstraße ein Ford Kuga vom Baujahr 2015. Den hatten die Besitzer (w: 45; m: 44) am Nachmittag in der Straße am Fahrbahnrand geparkt. Doch als sie ihn abends gegen halb neun wieder nutzen wollten, war dieser spurlos verschwunden. Mit dem Auto kamen auch das darin aufbewahrte Portmonee, der Führerschein, Personalausweis, EC-Karte, Kreditkarte und Fahrzeugschein abhanden. Der 44-Jährige erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. Diese wiederum schrieb das Auto zur Fahndung aus. Die Ermittlungen dauern an.

Rucksack entwendet

Ein 63-jähriger Fahrer eines Busses stellte gestern Abend sein Fahrzeug am Bushof in Leipzig-Lindenau ab und entfernte sich ca. 20 Minuten von diesem. Als er zurückkam, bemerkte er, dass ein unbekannter Täter seinen Rucksack aus einem Abstellfach in der Fahrerkabine entwendet hatte. Vermutlich hatte er den Busfahrer beobachtet und gesehen, dass der Bus über einen Außenknopf geöffnet werden konnte. Spuren von Gewalteinwirkungen waren nicht erkennbar. Im Rucksack befanden sich persönliche Dinge, Ausweise, Führerscheine, eine Geldbörse. Die Höhe des Gesamtschadens liegt noch nicht vor.

Ausgeufert

Schon in einer Shisha-Bar entbrannte Sonntagfrüh ein Streit zwischen zwei Gästen (27, 24) und ca. sechs ihnen unbekannten Männern. Einer dieser Unbekannten hatten von den beiden Geld für ein Getränk verlangt, welches sie ihm aber verwehrten. Daraufhin begann der Ärger. Der Unbekannte sprühte dem 27-Jährigen, aber auch anderen Gästen „Pfefferspray“ ins Gesicht. Ob dieses Umstandes flüchteten allesamt auf die Zweinaundorfer Straße. Der 27-Jährige und dessen Freund flüchteten in Richtung Breite Straße, wurden aber von der Sechser-Gruppe verfolgt und eingeholt.

Schließlich schlugen diese auf die beiden ein. Einer von ihnen brachte auch ein Messer ins Spiel, mit welchem er dem 27-Jährigen Verletzungen im Gesicht und an der Handoberfläche zufügte. Zudem versuchte er auf den 24-Jährigen einzustechen. Eine Frau, die dieses Schauertreiben miterlebte, schrie laut um Hilfe, dann rief sie einen Rettungswagen. Zwischenzeitlich hatte sich die Auseinandersetzung bis in den Täubchenweg hinein fortgesetzt, wo letztlich die Täter auch Dank der Frau von ihren Opfern abließen. Erst zu diesem Zeitpunkt bemerkten der 27-Jährige und sein Freund, dass ihnen ein Smartphone, eine angefangene Schachtel Zigaretten, eine silberfarbene Halskette und ein einstelliger Geldbetrag fehlten.

Die beiden konnten einen der Schläger folgendermaßen beschrieben: Nordafrikaner, 23 – 24 Jahre alt, dunkelhäutig, schlanke Gestalt und trug einen Zopf am Hinterkopf. Er trug etwas Ähnliches wie einen Jogging-Anzug in der Farbe blau, mit einem gelben Streifen auf der Brust. Der Anzug war von der Marke „Lacoste“.

Jedenfalls traf bald der Rettungsdienst ein, der die beiden zur ambulanten Behandlung in eine Leipziger Klinik brachten. Die Ermittlungen wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sind aufgenommen.

Unfall auf Sellerhäuser Kreuzung

Die Fahrerin (19) eines Volvo fuhr gestern Nachmittag auf der Sabinenstraße in Richtung Riesaer Straße. An der Kreuzung hielt sie zunächst an, um dann die Riesaer Straße zu überqueren. Dabei übersah sie offenbar einen Mazda, dessen Fahrerin (26) auf der Riesaer Straße stadtauswärts fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Unfall wurde die Mazdafahrerin leicht verletzt. An beiden Pkw – der Volvo war nicht mehr fahrbereit, musste abgeschleppt werden – entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Gegen die 19-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Ausstellung: Seilakt III – VI: On A Razor’s Edge
Im Oktober keine Nofretete im Ägyptischen Museum
Immatrikulationsfeier findet ausschließlich digital statt
Forum für Freiheit und Bürgerrechte: Beirat startet digital
CDU-Fraktion fordert weitere Aussetzung der Gästetaxe
Mehr Männer in Kitas – Anzahl steigt weiter
++Fällt aus++ Biodiversität trotz Landwirtschaft? Biodiversität und Landwirtschaft!
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

NABU Sachsen kritisiert: Der Europäische Green Deal droht zur Bruchlandung zu werden
Rapsfeld bei Leipzig. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserWie viele Entscheidungen gab es eigentlich in der letzten Zeit, bei denen die politischen Gremien endlich verantwortungsvoll auf Klimakrise und Artensterben hätten reagieren können? Und jedes Mal geriet das Ganze zur Farce, setzen sich die alten, finanzstarken Lobbygruppen durch. So auch bei der Abstimmung zur EU-Agrarpolitik, die auch die nächsten Jahre den Löwenanteil der GAP-Gelder in eine klimazerstörende Landwirtschaftspraxis fließen lässt. Der NABU Sachsen ist entsetzt.
Szenenmacher: Wie sehr sich Regie und Schauspiel seit Wagners Tod tatsächlich verändert haben
Katharina Wagner, Holger von Berg, Marie Luise Maintz (Hrsg.): Szenenmacher. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZum Glück bin ich kein Wagnerianer. Ich muss den großen „Meister“ nicht verteidigen. Ich muss auch nicht Meister zu ihm sagen. Und ich muss auch keine Partei ergreifen im Streit um Neu-Bayreuth oder gar die Unantastbarkeit von des „Meisters“ Werk. Obwohl: Jetzt, da ich diesen neuen Band zum „Diskurs Bayreuth“ gelesen habe, darf ich.
Ausstellung: Seilakt III – VI: On A Razor’s Edge
Fumi Kato, Die Schlange, 2020, Privatbesitz, © Künstler

© Künstler

Das MdbK zeigt in Kooperation mit den Klassen Intermedia und Bildende Kunst der Fachrichtung Medienkunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) eine Gruppenausstellung, in der sich die Studierenden mit Werken des Mittelalters und der frühen Neuzeit auseinandersetzen. Die ersten beiden Positionen der Ausstellungsreihe „SEILAKT“ wurden 2019 im Personenaufzug des MdbK gezeigt.
Zum Geburtstag gibt’s Eis: Icefighters erhalten Zulassung für Spielbetrieb und Mietvertrag für Kohlrabizirkus
Die Icefighters sind zurück im Kohlrabizirkus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEinen 10. Vereins-Geburtstag stellt man sich schon ziemlich toll vor: Party-Hütchen, Luftschlangen und immer eine handbreit Sekt im Glas. Viele Gäste, beschwingte Festreden und der verklärte Blick auf die zurückliegenden Jahre. Auf all das mussten die Icefighters Leipzig in diesem Jahr leider verzichten. Corona und der ungewisse Blick in die Zukunft sprengten die schönsten Party-Pläne.
Montag, der 26. Oktober 2020: Einigung im Tarifstreit und ein plötzlicher Tod
Thomas Oppermann (SPD) starb unerwartet am Sonntag, den 25. Oktober 2020. Foto: Foto: SPD / Susie Knoll

Foto: SPD / Susie Knoll

Für alle LeserIn Sachsen hat es heute viele Reaktionen auf Nachrichten von der Bundesebene gegeben. Während die Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für Erleichterung sorgte, rief der unerwartete Tod des SPD-Politikers Thomas Oppermann parteiübergreifend Bestürzung hervor. Außerdem: Leipzig hat eine Online-Umfrage zur Markthalle gestartet. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 26. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Weltrekorde am laufenden Band: Marcus Schöfisch attackiert den 50-Kilometer-Rekord auf dem Laufband
Marcus Schöfisch: Das große Ziel bleibt aber Olympia. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelDas große Ziel von Marcus Schöfisch war es, sich dieses Jahr auf der Marathonstrecke für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Dann kam Corona und alles ganz anders. Der Langstreckenläufer musste sein Trainingslager in Südafrika abbrechen und Mitte März vorzeitig nach Leipzig zurückkehren. Aus sportlicher Sicht war die Enttäuschung groß, denn bereits im Vorjahr musste der Deutsche Meister von 2016 verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten.
Ausgezeichneter kritischer Journalismus: Zwei Mal Unterstützung für Leipziger Journalisten durch die Otto-Brenner-Stiftung
Michael Kraske: Der Riss. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 17. November zeichnet die Otto-Brenner-Stiftung wieder herausragende Leistungen für kritischen Journalismus aus. Diesmal gehen zwei Auszeichnungen an Journalisten aus Leipzig. Beide konnten wir mit ihren Büchern schon in der L-IZ vorstellen. Die Preisverleihung findet aufgrund der Corona-Pandemie am 17. November in Berlin ohne Publikum statt – sie wird für alle Interessierten ab 18 Uhr im Livestream über die Internetseiten der Stiftung zu verfolgen sein.
Ausstellung: CONNECT Leipzig #2
Erik Swars, o. T., 2020, Privatbesitz, (Ausschnitt) © Künstler

© Künstler

Mit „CONNECT Leipzig“ öffnet das MdbK dem künstlerischen Nachwuchs das Haus und bietet ihm die Möglichkeit, sich im fünfwöchigen Wechsel im Zündkerzen-Hof im Erdgeschoss zu präsentieren. „CONNECT Leipzig #1“ fand mit großem Erfolg vom 14. März 2018 bis 24. März 2019 statt. Insgesamt konnten zehn Künstler/-innen ihre erste institutionelle Einzelausstellung realisieren. Das MdbK setzt dieses außergewöhnliche Ausstellungsformat, das sich dezidiert der Förderung junger Künstler/-innen verschrieben hat, nun als Biennale fort.
Die zweite Welle: Landkreis Nordsachsen hat noch zu kämpfen, um die Corona-Fallzahlen in den Griff zu bekommen
Corona-Ambulanz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGewarnt waren alle vor der sogenannten Zweiten Welle der Corona-Pandemie. Aber als sie dann kam, wurden die örtliche Behörden doch wieder kalt überrascht. Und ausgerechnet da, wo sich zwei westdeutsche Ministerpräsidenten als besonders gute Bekämpfer der Pandemie zelebrierten, färbte sich die Infektionskarte in rasendem Tempo Rot. Aber die Alarmsirenen hörte man bald auch aus den beiden an Leipzig angrenzenden Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.
Am 29. Oktober: Sinfoniekonzert des Hochschulorchesters im Gewandhaus
Das Hochschulsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Matthias Foremny im Gewandhauskonzert 2019 © Gert Mothes

© Gert Mothes

Es ist eine seit langem bestehende Tradition, dass das Hochschulsinfonieorchester (HSO) jährlich ein Gewandhauskonzert gibt – und zwar anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847 – also vor 173 Jahren – starb.
2.500 Bäumchen für das Klima: Erste Baumpflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ im Leipziger Südraum + Video
Pflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Peres. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserIm Dezember 2019 stießen die Mitglieder der Leipziger Gruppe „Omas for Future“ auf die ergreifende Geschichte von Elzéard Bouffier, den „Mann der Bäume pflanzte“. Als dieser Bouffier in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte, dass seine ganze Gegend in den französischen Cevennen aus Mangel an Bäumen absterben werde, entschloss er sich, etwas dagegen zu unternehmen.
Ist der Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern gegen die bisherigen Ergebnisse aus dem Standortsuchverfahren berechtigt oder „abenteuerlich“?
Karte der ausgewiesenen Teilgebiete gem. § 13 StandAG. Karte: BGE

Karte: BGE

Für alle LeserAls am 28. September 2020 die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den ersten Teilbericht zur Standortsuche (1) für ein Endlager für HAW (High Active Waste) (2) an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) übergeben hat, regte sich in vielen Teilen der Bundesrepublik Deutschland deutlicher Widerspruch. Es sollen hier einige Fakten herausgestellt werden, die insbesondere den Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern als berechtigt erscheinen lassen.
Franz und die Puppe auf Reisen: Was hätte Franz Kafka in seinen Briefen an Lilli eigentlich geschrieben?
Juliane Sophie Kayser: Franz und die Puppe auf Reisen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt ihn wirklich, den Stadtpark in Berlin-Steglitz, wo Franz Kafka 1923 mit seiner Liebe Dora Diamant spazieren ging. Es war das Jahr vor seinem Tod. Es war die Zeit der Inflation. Zwei Mal musste Kafka in Steglitz umziehen, weil er als „armer Ausländer“ gekündigt wurde. Und es gab wohl auch das weinende Mädchen, das er beim Spaziergang im Park traf, das seine Puppe verloren hatte. Und das er tröstete mit 20 Briefen. 20 Briefen, die wohl leider verschollen sind.
Ausstellung: PLAKATIERT! Reflexionen des indigenen Nordamerika
Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert.
SV Lichentberg vs. 1. FC Lok Leipzig 3:2 – Premiere mit Problemen
Denis Jäpel sucht den Abschluss gegen David Hollwitz. Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig hat das erste Regionalliga-Pflichtspiel in der Hans-Zoschke-Arena in Lichtenberg mit 2:3 (0:1) verloren. Vor 966 Zuschauern liefen die Blau-Gelben gegen Lichtenberg 47 ab der 2. Minute einem Rückstand hinterher, nach 28 Minuten auch nur noch zu zehnt. Auf den Ausgleich antwortete Lichtenberg postwendend mit einem Doppelschlag. Abderrahmanes Anschlusstreffer 23 Minuten vor Schluss sollte trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten der letzte Treffer in einem unterhaltsamen Spiel bleiben.