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Polizeibericht: Containerbrände, Mit Luftdruckpistole geschossen, Autodieb gestellt

Unbekannte Täter zündeten heute Nacht in kürzester Zeit in Böhlitz-Ehrenberg mehrere Müll- und Abfallcontainer an +++ Als ein 24-Jähriger am Samstag am Parkhaus auf der Bahnhof-Westseite vorbei in Richtung Freigelände lief, nahm er einen lauten Knall wahr und verspürte einen leichten Schmerz an der Schläfe – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Für einen Autodieb klickten am Samstagmittag in Mockau die Handschellen.

Containerbrände

Unbekannte Täter zündeten heute Nacht in kürzester Zeit mehrere Müll- und Abfallcontainer an. Die Polizei wurde darüber informiert, dass zunächst in der Pestalozzistraße/Johannes- Weihrauch-Platz ein Müllcontainer angezündet wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Flammen schon ca. 4-6 Meter hoch und ein Übergreifen auf das Gebäude der Apotheke war zu diesem Zeitpunkt nicht auszuschließen. Die Kameraden der Feuerwehr Westwache waren jedoch schnell vor Ort und konnten den Brand löschen.

Zwischenzeitlich wurde ein weiterer Brand im Bereich der Entberger Straße gemeldet. Hier brannten ebenfalls Müllcontainer und auch in der Leipziger Straße wurden durch die eingesetzten Beamten zwei weitere Brandorte festgestellt. In der Leipziger Straße stand ein brennender Müllcontainer direkt an der Giebelwand eines Mehrfamilienhauses. An der Hauswand war bereits der Putz stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die Beamten versuchten, zunächst mittels ihres im Fahrzeug befindlichen Feuerlöschers die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Das misslang. Kurze Zeit später waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Miltitz am Ort eingetroffen und löschten den Brand. Eine Evakuierung des Hauses musste somit nicht durchgeführt werden. Insgesamt gab es fünf Brandorte und weit über 20 angebrannte Müll- bzw. Abfallcontainer. Die Höhe des Gesamtschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Mit Luftdruckpistole/-waffe geschossen

Ein 24-jähriger junger Mann kam am 16.12.2017, 17:45 Uhr, mit dem Zug auf dem Leipziger Hauptbahnhof an und begab sich anschließend zum Ausgang Kurt-Schumacher-Straße. Von hier aus lief er am Parkhaus auf der Westseite vorbei in Richtung Freigelände. Plötzlich nahm er einen lauten Knall wahr und verspürte einen leichten Schmerz an der Schläfe. Er fühlte sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht körperlich beeinträchtigt, obwohl er auch an der Schläfe leicht blutete. Zwei Freunde holten ihn ab und sie fuhren mit dem Auto nach Hause. Woher der Knall kam, konnte er nicht angeben.

Zu Hause ließ er sich überreden, dass sie doch vorsichtshalber in ein Krankenhaus fahren und er sich untersuchen lassen sollte. Im Krankenhaus stellten die Ärzte auch ein minimales Projektil im Kopf fest, das anschließend durch einen medizinischen Eingriff entfernt wurde. Zu keinem Zeitpunkt bestand Lebensgefahr. Der Geschädigte trug eine graue Jacke mit Kapuze, ein schwarzes Basecap mit einem weißen Logo „B“ und einen silbernen Aufkleber auf dem Schirm. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Kollegen der Bundespolizei wurden hinzugezogen.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt, insbesondere Hinweise geben können, die auf der Westseite am besagten Datum und Zeit Personen gesehen haben, die offen mit einer Luftdruckpistole oder Luftdruckwaffe unterwegs waren oder andere verdächtigte Beobachtungen gemacht haben. Diese werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Autodieb gestellt

Der Besitzer (65) eines VW Passat Variant 35i zeigte am Samstagmittag bei der Polizei den Diebstahl seines Autos an. Er hatte den Kombi im Primelweg/Ecke Engelsdorfer Straße schon seit längerem geparkt und dort auch immer stehen sehen. Doch an dem Samstag war der Passat vom Baujahr 1993 spurlos verschwunden.

Kurze Zeit später wurde der Passat auf dem Parkplatz eines großen Einkaufsmarktes in Mockau entdeckt. Die Gesetzeshüter richteten sich daraufhin in der Nähe des Einkaufsmarktes „häuslich“ ein und warteten auf den Nutzer (27) des Autos. Als dieser kurz nach 22:00 Uhr erschien, um mit dem Passat wegzufahren, klickten kurzerhand die Handschellen.

Die Gesetzeshüter nahmen den 27-Jährigen vorläufig fest. Dieser war bereits in das Auto gestiegen und hatte den Rückwärtsgang eingelegt, doch da endete auch schon der Versuch davonzufahren. Bei näherer Betrachtung des gestohlenen VWs entdeckten die Gesetzeshüter, dass auch die amtlichen Kennzeichen die Plätze gewechselt hatten. Nun waren Kennzeichen befestigt, die tags zuvor als gestohlen gemeldet worden waren.

Somit wird nun gegen den 27-Jährigen wegen Verdacht des Diebstahls im besonders schweren Fall, wegen Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Dreist, immerhin hatte er zu keiner Zeit auch nur ansatzweise mal eine Fahrerlaubnis besessen. Zudem fanden die Gesetzeshüter im Kofferraum eine Vielzahl an Feuerwerkskörpern, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Der VW Passat wurde kurzerhand zur Eigentumssicherung, aber auch zur kriminaltechnischen Spurensicherung sichergestellt.

Auto auf Abwegen

Fall 1

Langfinger stahlen in der Nacht zum Sonntag von einem Mietparkplatz in der Zingster Straße einen weißen Ford Mondeo. Der Besitzer (51) hatte den Kombi am Abend zuvor abgestellt. Zu der Zeit schien alles in Ordnung. Doch schon am nächsten Vormittag war das Auto vom Baujahr 2015 und dem Zeitwert von ca. 32.000 Euro spurlos verschwunden. Der 51-Jährige erstattete umgehend Anzeige. Zum Auto konnte er noch folgende Besonderheiten benennen:

Anhängerkupplung, getönte Seiten- und Heckscheibe, grüner „Frosch“-Aufkleber in der Größe 10 x 15 cm auf der Heckklappe, ebenso wie ein schwarzer Aufkleber „Quarck, quarck“ und zwei Elche.

Die Polizei hat das Auto zur Fahndung ausgeschrieben, die Ermittlungen dauern an.

Fall 2

Innerhalb weniger Stunden verschwand aus der Leipziger Perthesstraße ein Ford Kuga vom Baujahr 2015. Den hatten die Besitzer (w: 45; m: 44) am Nachmittag in der Straße am Fahrbahnrand geparkt. Doch als sie ihn abends gegen halb neun wieder nutzen wollten, war dieser spurlos verschwunden. Mit dem Auto kamen auch das darin aufbewahrte Portmonee, der Führerschein, Personalausweis, EC-Karte, Kreditkarte und Fahrzeugschein abhanden. Der 44-Jährige erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Diebstahl im besonders schweren Fall. Diese wiederum schrieb das Auto zur Fahndung aus. Die Ermittlungen dauern an.

Rucksack entwendet

Ein 63-jähriger Fahrer eines Busses stellte gestern Abend sein Fahrzeug am Bushof in Leipzig-Lindenau ab und entfernte sich ca. 20 Minuten von diesem. Als er zurückkam, bemerkte er, dass ein unbekannter Täter seinen Rucksack aus einem Abstellfach in der Fahrerkabine entwendet hatte. Vermutlich hatte er den Busfahrer beobachtet und gesehen, dass der Bus über einen Außenknopf geöffnet werden konnte. Spuren von Gewalteinwirkungen waren nicht erkennbar. Im Rucksack befanden sich persönliche Dinge, Ausweise, Führerscheine, eine Geldbörse. Die Höhe des Gesamtschadens liegt noch nicht vor.

Ausgeufert

Schon in einer Shisha-Bar entbrannte Sonntagfrüh ein Streit zwischen zwei Gästen (27, 24) und ca. sechs ihnen unbekannten Männern. Einer dieser Unbekannten hatten von den beiden Geld für ein Getränk verlangt, welches sie ihm aber verwehrten. Daraufhin begann der Ärger. Der Unbekannte sprühte dem 27-Jährigen, aber auch anderen Gästen „Pfefferspray“ ins Gesicht. Ob dieses Umstandes flüchteten allesamt auf die Zweinaundorfer Straße. Der 27-Jährige und dessen Freund flüchteten in Richtung Breite Straße, wurden aber von der Sechser-Gruppe verfolgt und eingeholt.

Schließlich schlugen diese auf die beiden ein. Einer von ihnen brachte auch ein Messer ins Spiel, mit welchem er dem 27-Jährigen Verletzungen im Gesicht und an der Handoberfläche zufügte. Zudem versuchte er auf den 24-Jährigen einzustechen. Eine Frau, die dieses Schauertreiben miterlebte, schrie laut um Hilfe, dann rief sie einen Rettungswagen. Zwischenzeitlich hatte sich die Auseinandersetzung bis in den Täubchenweg hinein fortgesetzt, wo letztlich die Täter auch Dank der Frau von ihren Opfern abließen. Erst zu diesem Zeitpunkt bemerkten der 27-Jährige und sein Freund, dass ihnen ein Smartphone, eine angefangene Schachtel Zigaretten, eine silberfarbene Halskette und ein einstelliger Geldbetrag fehlten.

Die beiden konnten einen der Schläger folgendermaßen beschrieben: Nordafrikaner, 23 – 24 Jahre alt, dunkelhäutig, schlanke Gestalt und trug einen Zopf am Hinterkopf. Er trug etwas Ähnliches wie einen Jogging-Anzug in der Farbe blau, mit einem gelben Streifen auf der Brust. Der Anzug war von der Marke „Lacoste“.

Jedenfalls traf bald der Rettungsdienst ein, der die beiden zur ambulanten Behandlung in eine Leipziger Klinik brachten. Die Ermittlungen wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sind aufgenommen.

Unfall auf Sellerhäuser Kreuzung

Die Fahrerin (19) eines Volvo fuhr gestern Nachmittag auf der Sabinenstraße in Richtung Riesaer Straße. An der Kreuzung hielt sie zunächst an, um dann die Riesaer Straße zu überqueren. Dabei übersah sie offenbar einen Mazda, dessen Fahrerin (26) auf der Riesaer Straße stadtauswärts fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Unfall wurde die Mazdafahrerin leicht verletzt. An beiden Pkw – der Volvo war nicht mehr fahrbereit, musste abgeschleppt werden – entstand ein Schaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Gegen die 19-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

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