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Polizeibericht, 17. Januar: Zeugin gesucht, Vermeintlicher KWL-Mitarbeiter, Brutaler Taxiräuber ergriffen

Von Polizeidirektion Leipzig

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    Als vermeintlicher Mitarbeiter der Wasserwerke verschaffte sich ein unbekannter Täter Zugang zu der Wohnung eines 75-Jährigen und ging dann ziemlich rabiat vor – Zeugen gesucht +++ In der Straßenbahn der Linie 1 gab gestern eine Frau gegenüber der Bestohlenen an, den Handy-Diebstahl beobachtet zu haben. Die Polizei bittet die Zeugin nun dringend, sich zu melden +++ Für den Täter, der in der letzten Woche einen Taxifahrer mit einem Elektroschocker bearbeitet hatte, klickten gestern die Handschellen.

    Vorgetäuscht …

    … hatte gestern ein unbekannter Täter, dass er ein Mitarbeiter der Wasserwerke ist. Er klingelte um 17:10 Uhr in der Erich-Zeigner-Allee an der Wohnungstür des 75-jährigen Geschädigten und gab an, die Wasserzählerstände ablesen zu wollen. Er verwickelte den betagten 75-Jährigen in ein Gespräch und gelangte anschließend in einem unachtsamen Moment in die Wohnung des Geschädigten. In der Wohnung befand sich noch der 48-jährige Sohn des Geschädigten. Dieser versuchte noch, den „Eindringling“ aufzuhalten, wurde aber durch den unbekannten Täter zur Seite gestoßen. Der 48-Jährige stürzte zu Boden. Verletzt wurde er aber nicht. Der unbekannte Täter lief zielgerichtet auf einen Schrank zu und entwendete daraus eine Geldkassette mit mehreren EC-Karten und einem niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der unbekannte Täter in Richtung Antonienstraße. Zur Personenbeschreibung wurde lediglich bekannt, dass es sich um eine männliche Person, schwarze Haare, kräftig gebaut handelte, der einen Aktenordner trug. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Telefon (0341) 9460-0 zu melden.

    Polizei sucht dringend Zeugin

    Die 22-jährige Geschädigte stieg gestern, 17:40 Uhr, an der Zentralhaltestelle am Willy-Brandt-Platz, Gleis 2, in eine Straßenbahn der Linie 1 in Richtung Mockau ein. Beim Einsteigen spürte sie, wie eine unbekannte Person ihr von hinten sehr nahe kam, sie berührte. Die Geschädigte, welche beide Hände in der Manteltasche hatte, wehrte den Zugriff ab und nahm dabei die Hände aus den Taschen. Diese Gelegenheit nutzte der Täter oder gar ein zweiter, um ihr das Handy (ein I-Phone) aus der Manteltasche zu ziehen und unerkannt zu entkommen. Die Geschädigte suchte Hilfe und stieß dabei auf eine Zeugin, die ihr mitteilte, die Tat und den Täter beobachtet zu haben. Allerdings hat die Geschädigte weder Namen, noch eine Rufnummer von der Zeugin. Diese wurde von der 22-Jährigen als Blondine mit Zopf beschrieben.

    Die Polizei bittet die Zeugin, sich auf dem Polizeirevier Zentrum, Ritterstraße 19 – 21, 04109 Leipzig, Telefon (0341) 96634-224 zu melden.

    Brutaler Taxiräuber ergriffen

    Bereits am 10. Januar 2018 berichtete die Polizei unter der Überschrift: „Taxifahrer wird vom Fahrgast mit Elektroschocker bearbeitet“ über eine Raubstraftat. In der letzten Sonntagnacht stieg nun ein unbekannter Täter in das Taxi der 48-jährigen Geschädigten ein und wollte zu seinem Wunschort gefahren werden. In der Zschampertaue angekommen, zog er plötzlich einen pistolenähnlichen Gegenstand und forderte die Herausgabe der Geldbörse, die die Geschädigte zur Herausgabe des Wechselgeldes in der Hand hielt. Aus Angst übergab sie die Geldbörse mit einem mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der unbekannte Täter. Die Frau wurde nicht verletzt.

    Die Kriminalbeamten des Raubkommissariats der Polizeidirektion Leipzig übernahmen sofort den Fall und intensivierten ihre Ermittlungshandlungen, da die Begehungsweise und die Personenbeschreibungen auf ein und denselben Täter schließen lassen konnten. Mitten in ihre kriminalpolizeilichen Ermittlungen erreichte das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig am gestrigen Vormittag über Notruf der Anruf des 59-jährigen geschädigten Taxifahrers vom 10. Januar. Er gab an, dass er den Täter gerade im Stadtteil Lindenau gesehen hat und dieser vor wenigen Minuten in die Straßenbahnlinie 15 eingestiegen ist. Personenbeschreibung und die Bekleidung des Mannes gab er ebenfalls bekannt. Umgehend wurde eine Fahndung über den Polizeiführer vom Dienst veranlasst. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest verfolgen die Straßenbahn. An der Angerbrücke wurde die Bahn gestoppt. In der Straßenbahn wurde keine Person festgestellt, auf die die Beschreibung passte.

    Die Beamten prüften eine weitere Straßenbahn, die Linie 7, die im Haltestellenbereich stand. Hier konnte die gesuchte Person festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Kriminalbeamten übernahmen die weiteren polizeilichen Maßnahmen. Die Geschädigten erkannten den 25-jährigen Tatverdächtigen wieder. Die zuständige Staatsanwaltschaft Leipzig stellte einen Antrag auf Haftbefehl beim Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig. Dem Haftbefehl wurde stattgegeben und der 25-Jährige umgehend in die Justizvollzugsanstalt überstellt. Die weiteren Ermittlungen laufen.

    Einbruch in Lagerhalle – Baumaschinen weg

    In der Nacht zum Dienstag verschwanden von einem Firmengelände in der Max-Liebermann-Straße mehrere Werkzeuge und Baumaschinen. Unbekannte Täter brachen die Lagerhalle auf, durchsuchten alles und stahlen Akkuschrauber, Flex, Kettensägen, Hammer, Lötgarnitur, diverse Klempnerwerkzeuge und zwei Kabeltrommeln. Die geschädigten Mitarbeiter (m.: 43, 57) setzten die Polizei in Kenntnis. Es entstand ein Schaden in Höhe einer mittleren vierstelligen Summe. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Ohne Fahrerlaubnis unterwegs …

    … war heute Früh der Fahrer (21) eines VW Polo. Im Rahmen einer allgemeinen

    Verkehrskontrolle stoppten Polizeibeamte den Fahrer in der Kiebitzstraße. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem fuhr der junge Mann unter Einfluss berauschender Mittel. Die Beamten fanden im Auto betäubungsmittelähnliche Substanzen in geringer Menge. Der Drugwipetest reagierte positiv auf Cannabis. Daraufhin erfolgte die Blutentnahme. Weiterhin bestand für den Pkw keine Haftpflichtversicherung. Nun hat sich der Leipziger strafrechtlich zu verantworten.

    Beim Linksabbiegen nicht aufgepasst, …

    … hatte gestern Morgen der Fahrer (43) eines Opel Astra. Er war auf der Leipziger Straße unterwegs und bog dann nach links ab. Dabei stieß er mit einem entgegenkommenden Ford Mondeo (Fahrer: 35) zusammen. Aufgrund des Zusammenpralls wurde noch ein verkehrsbedingt haltender Chrysler (Fahrer: 45) beschädigt. Mit leichten Verletzungen mussten er und die Beifahrerin (35) im Mondeo zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 12.000 Euro. Gegen den Opelfahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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