Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 13. Februar 2018: Firma ausgeraubt, Fette Beute bei Einbruch, Reifen geklaut, Mit Hundeleine geschlagen

In Firma eingebrochen +++ Beute im vierstelligen Bereich bei Einbruch +++ Reifen erbeutet +++ Crash mit Tram +++ Unfallflüchtiger gesucht.

Bares im Visier …

Ort: Leipzig-Zentrum, Petersstraße Zeit: 09.02.2018, 15:30 Uhr bis 12.02.2018, 07:00 Uhr

… hatten unbekannte Täter. Übers Wochenende drangen sie in die Firmenräumlichkeiten im dritten und vierten Obergeschoss ein, durchwühlten alles und verschwanden mit Bargeld in Höhe einer vierstelligen Summe im unteren Bereich. Die Gesamtschadenshöhe ist noch unklar. Eine 39-jährige Mitarbeiterin hatte den Einbruch entdeckt und die Polizei in Kenntnis gesetzt. Die Ermittlungen laufen.

Einbrecher im Haus

Ort: Leipzig-Wiederitzsch Zeit: 09.02.2018, 09:00 Uhr bis 12.02.2018, 09:15 Uhr

Mit Bargeld, einem Laptop, einem Smartphone, Fototechnik sowie diversem Schmuck konnte sich ein Einbrecher nach dem Durchwühlen der Zimmer und des Mobiliars unerkannt aus dem Staub machen. Er war durch Einschlagen einer Fensterscheibe ins Eigenheim eingestiegen und hatte als „Einstiegshilfe“ eine Tonne genutzt, um auf ein Dach zu diesem Fenster zu gelangen. Der Eigentümer hatte dann am Montagvormittag den Einbruch festgestellt und die Polizei verständigt. Während der Sachschaden noch unklar ist, wurde der Stehlschaden auf eine vierstellige Summe geschätzt. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Diebstahl eines Fahrzeuges

Ort: Leipzig, OT Südvorstadt, Lößniger Straße Zeit: 11.02.2018, 20:00 Uhr – 12.02.2018, 05:45 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den am Straßenrand gesichert abgestellten blauen Toyota Prius des 59-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 20.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Brand in einer Lüftungsanlage

Ort: Leipzig, Großzschocher, Rippachtalstraße Zeit: 12.02.2018, 21:05 Uhr

In einer Firma kam es zu einem Schwelbrand in der Lüftungsanlage. Mehrere Filter entzündeten sich in der Abzugsanlage, welcher durch die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Südwest gelöscht wurden. Ein Fremdverschulden ist auszuschließen. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Was machen Jugendliche …

Ort: Leipzig, OT Plagwitz, Markranstädter Straße Zeit: 13.02.2018, 03:45 Uhr

… um diese Zeit auf der Straße? Sie machen Blödsinn. Durch einen Hinweisgeber wurde die Polizei darüber informiert, dass er vier Jugendliche beobachtete, welche einen pistolenähnlichen Gegenstand mitführten und mit diesem ziellos „umherballerten“. Eine Besatzung eines Funkstreifenwagens konnte in unmittelbarer Tatortnähe diese Jugendlichen feststellen und einer Kontrolle unterziehen. In der Nähe der Stelle, an dem die Jugendlichen kontrolliert wurden, konnte eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Daneben befanden sich auch noch Reste von Betäubungsmitteln, die sichergestellt wurden. Die Jugendlichen wurden an Ort und Stelle durchsucht. Natürlich hatte keiner der vier Jugendlichen im Alter von 17, 16, 16, 16 mit dieser Pistole geschossen, beteuerten sie gegenüber den Beamten. Dumm nur, dass die Pistole schon danach roch, dass mit dieser gerade geschossen wurde. Außerdem wurden Spuren an der Pistole gesichert. Anschließend wurden durch die Beamten die Jugendlichen an die Erziehungsberechtigten übergeben. Ein 16-Jähriger sträubte sich gegen diese Maßnahme und wollte partout nicht in den Funkstreifenwagen einsteigen. Letztendlich gelang es den Beamten doch. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Einbrecher auf Firmengelände
Ort: Großpösna, OT Güldengossa, Deschwitzer Straße Zeit: 10.02.2018, 14:30 Uhr bis 12.02.2018, 09:30 Uhr

Unbekannte Täter verschafften sich Zutritt zum Firmengelände, brachen dort einen Container auf. Darin lagerten die Sommerreifen aller Firmenfahrzeuge. Alle Räder wechselten den Besitzer. Dafür müssen die Einbrecher ein Fahrzeug genutzt haben. Der Stehlschaden liegt bei geschätzten 10.000 Euro, der Sachschaden wurde mit etwa 1.000 Euro angegeben. Ein Mitarbeiter (51) hatte die Polizei gerufen. Kripobeamte ermitteln. Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Tätern und/oder zum Tatfahrzeug geben?

Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a, Telefon (03433) 244-0.

Hundeleine verursachte Kopfplatzwunde

Ort: Markranstädt, OT Seebenisch, Am alten Bahnhof Zeit: 12.02.2018, 20:25 Uhr

Ein Ehepaar (beide 46) befand sich gestern Abend mit seinem Vierbeiner auf „Gassirunde“. Am alten Bahnhof trafen beide auf einen anderen Hundehalter, der ihnen vom Sehen bekannt ist und mit seinem Deutschen Schäferhund unterwegs war. Zwischen ihnen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die mit einer Körperverletzung endete. Der Unbekannte schlug plötzlich mit der Hundeleine nach dem 46-Jährigen. Der Karabinerhaken traf ihn am Kopf. Er erlitt eine Kopfplatzwunde und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Zudem beleidigte er noch die Ehefrau des Geschädigten. Das Ehepaar erstattete Anzeige. Nach dessen Angaben ist der Mann 50 bis 55 Jahre alt und ca. 1,85 m groß, hat eine kräftige Figur und kurze Haare. Zu ihm laufen weitere Ermittlungen. Er hat sich wegen Körperverletzung und Beleidigung zu verantworten.

Crash mit Straßenbahn

Ort: Leipzig-Zentrum, Friedrich-Ebert-Straße Zeit: 13.02.2018, gegen 07:35 Uhr

Die Fahrerin (55) eines VW Polo befuhr die Friedrich-Ebert-Straße stadteinwärts und wollte wenden. Dabei beachtete sie jedoch eine in gleicher Richtung fahrende Straßenbahn der Linie 8 (Fahrer: 62) nicht. Trotz eingeleiteter Notbremsung – Fahrgäste wurden nicht verletzt – stießen beide Fahrzeuge zusammen. Bei der Kollision verletzte sich die Autofahrerin und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. An Pkw und Bahn entstand ein Schaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.

Unfall verursacht und geflüchtet

Ort: Wurzen, Heinrich-Heine-Straße Zeit: 12.02.2018, gegen 22:00 Uhr

Gestern Abend befand sich ein Hausbewohner (53) gerade im Bad, als er die Geräusche „von durchdrehenden Rädern“ wahrnahm. Er schaute aus dem Fenster und traute seinen Augen kaum: Ein roter Pkw war nach links von der Straße abgekommen und gegen seinen ordnungsgemäß geparkten Opel Astra gekracht. Aus der Beifahrerseite stieg eine junge Frau und rannte weg. Plötzlich kam sie wieder, öffnete die Fahrertür und zog den Fahrer vom Sitz. Beide flüchteten dann in Richtung Marienstraße. Der Zeuge, der beide beschreiben konnte, rief die Polizei und ging nach unten, wo sich noch andere Zeugen vorfanden. Die Beamten stellten den Schaden an beiden Autos – ca. 10.000 Euro – fest, nahmen die Zeugenaussagen auf, forderten Verstärkung sowie einen Fährtenhund an. Dieser lief mit seinem Hundeführer bis zur Goethestraße, wo sich die Spur verlor.

Zwischenzeitlich hatten Beamte auch die Halterin des roten VW Polo, eine 61-Jährige, ermittelt. Andere Polizeibeamte, die gerade wegen Ermittlungen unterwegs waren, stellten einen Mann fest, auf den die Beschreibung vom Zeugen passte, und nahmen ihn vorläufig fest. Bei ihm handelte es sich um einen polizeibekannten 25-Jährigen. Während seiner Vernehmung gab er zu, widerrechtlich mit dem VW Polo gefahren zu sein. Da der Verdacht bestand, dass er unter berauschenden Mitteln gefahren war, wurde ein Drogenvortest durchgeführt, der positiv auf Amphetamine reagierte. Zudem konnte er keine Fahrerlaubnis vorweisen. Auf die Frage nach seiner Beifahrerin gab er an, mit einer Bekannten (20) unterwegs gewesen zu sein. Diese konnte an der angegeben Wohnanschrift bei einem Freund angetroffen werden. Die junge Frau war leicht verletzt, wollte jedoch keine ärztliche Versorgung. Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter berauschenden Mitteln und unbefugten Gebrauchs ermittelt.

 

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Mutmacher Literatur: Die Leipziger Initiative „Das Leben lesen“ geht neue Wege, um Krebskranken beizustehen
Auszug Buchcover. Foto: Treibgut Verlag

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Solange Borna, Delitzsch und Wurzen noch Leerstand melden, ist Leipzig nicht in Not
Erweiterungsneubau der UNITAS am Westplatz: Apels Bogen. Foto: Unitas / Sven Winter

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Für alle LeserHat Leipzig nun einen angespannten Wohnungsmarkt? Oder ist nur die Situation angespannt, wie es die Vertreter der Leipziger Wohnungsgenossenschaften am Dienstag, 14. August, bei ihrem Pressefrühstück anklingen ließen? Hat Leipzig tatsächlich schon „Münchner Verhältnisse“? „Nein“, sagt Axel Viehweger aus dem Vorstand des Verbandes der sächsischen Wohnungsgenossenschaften.
Sozialer Wohnungsbau und KdU passen in Leipzig überhaupt nicht zusammen
Anteil von Genossenschafts- und LWB-Wohnungen am Leipziger Wohnungsmarkt. Grafik: VSWG

Grafik: VSWG

Für alle LeserAm Dienstag, 14. August, luden die Leipziger Wohnungsgenossenschaften zu einem Pressefrühstück ein – mit Kaffee, Kuchen und Süßigkeiten. Für die Süßmäuler aus den Redaktionen, die so gern fette Schlagzeilen fabrizieren über Wohnungsnot, Mietexplosionen und „Münchner Verhältnisse“. So etwas entfaltet natürlich Wirkung – bis in die Politik. Die dann in der Regel hektisch reagiert. Aber wie steht es nun wirklich um die Boomtown Leipzig?
Neubau der Haltestelle Baaderstraße in Gohlis beginnt
Die künftige Haltestelle Baaderstraße in der Virchowstraße. Visualisierung: LVB

Visualisierung: LVB

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Das gute alte Wort Mäßigung und die erstaunliche Entdeckung von Freiheit in einer fast vergessenen Tugend
Thomas Vogel: Mäßigung. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUm so einen Titel geht man erst mal vorsichtig herum wie eine Katze: Thomas Vogel hat recht. Das Wort Mäßigung klingt ein bisschen verstaubt. Eigentlich ist es sogar noch schlimmer: Das Wort klingt verboten. Es klingt nach Verzicht, Bevormundung, Dinge-Wegnehmen, Darben, Selbstkasteiung. Da schreit der freiheitliche Mensch in uns auf. Obwohl: Nein. Eigentlich schreit nicht der freie Mensch auf. Nur der eh schon in Panik versetzte Bewohner einer irre gewordenen Welt.