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Alles nur ein Fake?

Schnell kann der bequeme Online-Kauf zum Ärgernis werden

Dank dem Internet und seinen schier unermesslichen Angeboten hat sich die Einkaufskultur in den letzten Jahren stark verändert. Anstehen, Preisverhandlungen, Ware zum Auto schleppen – das war alles gestern. Auf dem Sofa, mit einer Tasse Kaffee und dem Laptop auf dem Schoß schweift man durch die unendlichen Weiten des Netzes, entdeckt neue Produkte, betrachtet Rezessionen und liest Vergleichstests. Wenn der Preis stimmt, die Bezahlung ordentlich abgewickelt werden kann und Umtausch und Garantie den Vorstellungen entsprechen, schlägt man auch gleich im Onlineshop zu. Das Glück ist perfekt, wenn der Paketbote dann klingelt – vorausgesetzt die bereits bezahlte und dem Angebot entsprechende Ware findet auch den Weg zum Käufer.

Im Jahr 2017 wurden 2.029 Anzeigen wegen Warenbetrug i. Z. mit Computerkriminalität registriert. Dabei handelt es sich um Einkäufe (online oder per Telefon) bei falschen Internet-Shops, aber auch um eine große Anzahl von unechten Online-Kleinanzeigen. Der Anteil von Internet-Fake-Shops und unechten Angeboten über Online-Kleinanzeigen ist ungefähr gleich groß.

Der Betrug über Online-Kleinanzeigen ist besonders leicht, da sich jeder mit einer E-Mail-Adresse anmelden und fiktive Produkte anbieten kann. Das Einstellen auf solchen Portalen ist meist kostenfrei, es gibt auch kaum hinterlegte Daten. Einzig, die E-Mail-Adresse liefert Ermittlungsansätze aber es ist ja auch kein Problem, eine neue Adresse zu generieren.

Ganz schnell kann man beim Online-Kauf auch in überzeugend gestalteten sogenannten Fake-Shops landen. Fast identische Kopien von Internetseiten tatsächlicher Anbieter stellen die Betrüger dabei ins Netz. Allerdings wird die dort bestellte Ware gar nicht oder nur in minderwertiger Qualität geliefert. Die Kunden haben aber zum Zeitpunkt der Lieferung und der damit verbundenen Feststellung der Mängel bereits per Vorkasse bezahlt. Das Geld ist weg.

Tipps des LKA zum Online-Einkauf:

  • Produkte werden im Vergleich zu anderen Online-Anbietern meistens extrem günstig angeboten – der Eindruck eines echten Schnäppchens wird besonders betont, oft auch die begrenzte Produktanzahl oder eine kurze Verfügbarkeit deklariert
  • Fake-Shops bieten nur formell verschiedene Bezahlmöglichkeiten, z.B. auch mit Käuferschutz-Bezahlsystemen. Aus angeblich technischen Gründen funktionieren dann letztlich aber nur die Bezahlung per Vorkasse, die Direktüberweisung und der Versand per Nachnahme.
  • Bei unseriösen Anbietern gibt es kaum Kontaktmöglichkeiten und die Identität der Betreiber ist unklar oder gibt Anlass für Zweifel.
  • Das Impressum ist unvollständig, fehlt entweder gänzlich oder und wirkt wenig professionell – ganz im Gegensatz zu den Seiten des Shops.
  • In der Adresszeile des verwendeten Browsers fehlt das Kürzel „https://“ mit Vorhängeschloss, welches auf eine gesicherte Verbindung hinweist.
  • Um die Qualität und Zuverlässigkeit des Shops zu deklarieren, findet man ausschließlich nur sehr gute Kundenbewertungen.
  • Missbräuchlich verwendete Phantasie-Qualitätssiegel oder Testergebnisse weisen auf die Seriosität aufdringlich und wiederholt hin.
  • Der eigentliche Bestellbutton wird falsch beschriftet (z. B. mit „einkaufen“, „weiter einkaufen“ oder einfach „weiter“), so dass man mehr oder weniger unbewusst die Bestellung auslösen kann.
  • Nach erfolgtem Bestellprozess erhalten Sie keine oder aber eine ungenügende Bestellbestätigung, keinen Zahlungseingang, keine Versandbenachrichtigung usw..
  • Im System erhalten Sie auch keine Auskunft zum aktuellen Lieferstatus.
  • Betrügerische Angebote über Online-Kleinanzeigen kann man vermeiden, indem man ausschließlich sichere Zahlungsmethoden z. B. Online-Bezahlsysteme mit Käuferschutzfunktion nutzt. Aber Achtung: Wenn die Überweisungsauswahl speziell für „Freunde und Familie“ getätigt worden ist, besteht kein Käuferschutz!
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Petition freundlich abgelehnt: Es ist noch nicht Zeit für ein Renaissance-Stadtfest aus Dank zur Errettung vor der großen Corona-Seuche
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Häusermeer – Gedichte von Passanten/Melodien aus den Kammern im MALA
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Am 24.9., 19.30 Uhr flirren Texte von Daniel Stojek und Maria Schüritz' Musik im Strudel der Stadt durchs Häusermeer. Urbane Miniaturen und Gedankenströme treffen auf Musik zwischen Soul, Lied und Chanson. Die beiden Leipziger treten an diesem Abend mit ihrem ersten gemeinsamen Programm auf die Bühne des Café Mala in der Schulze-Delitzsch-Str. 19.
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Mentale Wissenskarten: Wie unser Gehirn alles, was es wahrnimmt, nach markanten Merkmalen abspeichert
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Für alle LeserWie funktioniert unser Gehirn wirklich? Wie speichert es all die Millionen Dinge ab, die wir tagtäglich wahrnehmen, einordnen und erkennen müssen? Die Leipziger Kognitionsforscher gehen davon aus, dass unser Gehirn dabei wie eine mentale Landkarte funktioniert, in der die hervorstechenden Merkmale eines Dings an verschiedenen Stellen gespeichert sind. Aus den markanten Merkmalen konstruiert unser Gehirn dann blitzschnell das richtige Muster: Aha, es ist eine Fliege!
Grünen-Antrag wird angenommen: LWB soll über Freiflächen nachdenken und der Shakespeareplatz braucht eine Neuerfindung + Video
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Thomas Dienberg antwortet auf Einwohneranfrage zum Sportforum: Warten auf den Rahmenplan + Video
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Antisemitismus in der Sprache: Warum in einigen beliebten Worten noch immer die alte Judenverachtung steckt
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1. FC Lokomotive Leipzig vs. Chemnitzer FC 1:1 – Schiri im Mittelpunkt
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Für alle LeserDer 1. FC Lok verspielt erneut gegen einen Drittliga-Absteiger eine Führung. Im Gegensatz zum 1:1 bei Carl Zeiss Jena, kam das 1:1 (1:0) gegen den Chemnitzer FC allerdings kurios zustande. Chemnitz' Bickel schoss den Ball bei einem Freistoß ins Tor während Lok-Torhüter Tasche noch die Mauer richtete. Schiedsrichter Rasmus Jessen hatte den Ball ohne Wissen der Hausherren freigegeben. Die Diskussionen danach änderten nichts, auch nicht die wütenden Pfiffe der 2.083 Fans. Erstmals waren wieder mehr als 1.000 Zuschauer zugelassen gewesen.
Livebericht: „Querdenker“ treffen auf „Leipzig nimmt Platz“ + Videos
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Für alle LeserEigentlich ist das Thema irgendwie „durch“. Es gibt in Deutschland rund 40.000 Menschen, die unter größtmöglicher Mobilisierung, Bustransfers und letztlich mit Vorabunterstützung der Medien durch andauernde Berichterstattung am 29. August 2020 nach Berlin zur großen „Querdenker“-Demo kamen. Auch die Bilder aus der Hauptstadt gingen anschließend rund, die Eigenbezeichnung „Querdenker“ hat schon jetzt das Zeug zum Unwort des Jahres. Heute, am 19. September, möchte die mittlerweile umbenannte „Bewegung Leipzig“ als „Querdenken 341“ ab 16 Uhr auf dem Leipziger Marktplatz „ganz Mitteldeutschland“ zu Gast haben. Wer auf jeden Fall kommt, ist „Leipzig nimmt Platz“ – zum Gegenprotest und mit drei Informationspunkten am Markt.
Die neue Ausstellung der HALLE 14 widmet sich der digitalen Ökonomie: BIG D@T@! BIG MON€Y!
Varvara & Mar, Data Shop (Data Honey), 2017. Foto: Varvara & Mar

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Für alle LeserAb Samstag, 26. September, ist die neue Ausstellung der HALLE 14 geöffnet: „BIG D@T@! BIG MON€Y!“ Sieben Künstlerinnen, Künstler und Kunstkollektive präsentieren sich mit Arbeiten, die sich mit der Ökonomie der Daten- und Finanzindustrie auseinandersetzen. Durch die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags, durch unsere digitalen Spuren im Internet und Kryptowährungen beginnen bereits heute, Persönlichkeitsprofile und Geld zu verschmelzen.
Heute 18 Uhr: Eröffnung SPHINX von Claudia Rößger
Quelle: Delikatessenhaus e.V.

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Liebe Freunde des Kunstraums Neu Deli, liebe Förderer des Vereins Delikatessenhaus e.V., zur Eröffnung der Ausstellung SPHINX der Leipziger Künstlerin Claudia Rößger laden wir Euch herzlich ein.
Verkehrs- und Tiefbauamt: Die Einziehung der Beethovenstraße würde nur noch mehr Verkehr im Musikviertel erzeugen
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Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa gibt es nun immer noch hohen Durchgangsverkehr durch die Beethovenstraße, seit sie im vergangenen Sommer zur Fahrradstraße erklärt wurde? Die Linksfraktion meinte „Ja“ und beantragte, das Stück vor der Universitätsbibliothek deshalb nach § 8 Sächsisches Straßengesetz einzuziehen. Das Verkehrs- und Tiefbauamt findet das nicht zielführend, denn aus seiner Sicht sei der Verkehr schon deutlich zurückgegangen.
Freibeuter-Antrag hat Erfolg: Leipzig mus endlich härter gegen Falschparker im fließenden Verkehr vorgehen
Thomas Köhler (Piraten, Frebeuter-Fraktion) wurde am 16. September im Stadtrat mal ganz grundsätzlich bei der Gefährdung von Radler/-innen in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMan hätte es eigentlich nicht erwartet, dass sich um diesen Freibeuter-Antrag am 16. September in der Ratsversammlung doch noch mal eine halbstündige Debatte entspinnt, denn eigentlich war das Abschleppen verkehrsgefährdend geparkter Fahrzeuge schon 2019 ausführlich im Stadtrat diskutiert worden. Aber im Februar hatte die Feibeuter-Fraktion nicht das Gefühl, dass sich irgendetwas geändert hätte.
Das fehlende Stück Radweg: Greenpeace-Aktive organisieren am 19. September eine Pop-up-Bikeline auf der Karl-Heine-Straße
Karl-Heine-Straße vor der Einmündung der Erich-Zeigner-Allee. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserMit der Fertigstellung der Plagwitzer Brücke sind auch neue Stücke Radwege in der Karl-Heine-Straße entstanden. Aber das neue Angebot macht erst richtig sichtbar, dass an einigen Stellen die Fortsetzung fehlt. Ein solches Stück findet man zwischen Zschocherscher Straße und Erich-Zeigner-Allee. Am Samstag, 19. September, errichten Greenpeace-Ehrenamtliche dort einen Pop-up-Radweg.
Johann Walter: Die große Quellensuche nach dem „Urkantor“ der evangelischen Kirchenmusik
Christa Maria Richter: Johann Walter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Torgauer Geschichtsverein hat sich ein richtig dickes Buch gegönnt über Johann Walter, den „Urkantor“, den Mann, der die evangelische Kirchenmusik geradezu erfunden hat, und der vor 450 Jahren in Torgau starb. Die Historikerin Christa Maria Richter hat die Quellen durchforstet, um das Leben und Schaffen Walters zu rekonstruieren. Ein Leben, das so geradlinig nicht verlief, wie es die Formel vom „Urkantor“ suggeriert.