Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 11. April: Ergänzung zum Brand in der Wurzner Straße, Fußgängerin erfasst, In Streit geraten, Komplexkontrolle

Die Identifizierungsmaßnahmen und Überprüfungen der schwer verletzten Person im Krankenhaus und der aufgefundenen Leiche im Brandhaus sind abgeschlossen +++ Am Montagnachmittag wurde in der Coppistraße eine Fußgängerin von einem Auto erfasst +++ Heute Nacht kam es zu einer tätlicher Auseinandersetzung vor einer Diskothek in der Nürnberger Straße – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ Zum 13. Mal Komplexkontrolle rund um den Hauptbahnhof +++ In Meusorf und Gohlis versuchten erneut falsche Polizisten ihr Glück +++ Diebeentwenden eine Harley-Davidson aus einer Tiefgarage +++

Ergänzung zum Wohnhausbrand am Gründonnerstag

In Zusammenarbeit der Kriminalbeamten der Polizeidirektion Leipzig und der Staatsanwaltschaft Leipzig sind die Identifizierungsmaßnahmen und Überprüfungen der schwer verletzten Person im Krankenhaus und der aufgefundenen Leiche im Brandhaus abgeschlossen. Anhand von DNA-Vergleichsmaterial konnte festgestellt werden, dass es sich bei der Leiche um die 40-jährige deutsche Mieterin handelte und bei dem Schwerverletzten um den 32-jährigen Lebensgefährten der Frau.

Der 32-Jährige besitzt eine deutsche und italienische Staatsbürgerschaft. Daher wurde auch der Kontakt mit der italienischen Botschaft gesucht und die erforderlichen Maßnahmen veranlasst. Die Todesursache der 40-Jährigen steht noch aus.

Fußgängerin erfasst

Ort: Leipzig-Gohlis, Coppistraße, Zeit: 09.04.2018, gegen 15:30 Uhr

Am Montagnachmittag kam es in der Coppistraße 69, in der Nähe der Einmündung Michael-Kazmierczak-Straße, zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fußgängerin und einem Auto. Der Fahrer (61) des VW Superb befuhr die Coppistraße und erfasste in Höhe Grundstück Nr. 69 eine Fußgängerin. Diese stürzte, verletzte sich leicht und musste ambulant behandelt werden. Die 19-Jährige überquerte gerade die Coppistraße von links nach rechts.

Der Unfall ereignete sich in Höhe der Bushaltestellen, welche sich links und rechts der Coppistraße befinden. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren beide Haltestellen mit jeweils einem Linienbus besetzt. Es wird davon ausgegangen, dass die Fußgängerin hinter dem Heck des Busses hervortrat und somit vom Pkw-Fahrer zu spät erkannt wurde. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 400 Euro.

Es werden Zeugen gesucht, welche zum Unfallhergang, zum Fahrverhalten des Pkw-Fahrers sowie zum Gehverhalten der Fußgängerin Angaben machen können. Diese wenden sich bitte an die Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon (0341) 255 – 2850.

Gruppen in Streit geraten

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Südost, Nürnberger Straße 42 Zeit: 11.04.2018, 04:20 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch gerieten zwei Personengruppen in einer Diskothek aneinander. Der Grund für die Auseinandersetzung ist bislang nicht bekannt. Die Auseinandersetzung verlagerte sich schließlich vor die Diskothek und mündete nach ersten Erkenntnissen in einer Schlägerei, hierbei sollen beide Parteien ihre Fäuste sowie abgeschlagene Flaschen eingesetzt haben.

Bei einer Gruppierung soll es sich scheinbar um Deutsche und bei der anderen um ausländische Personen gehandelt haben. Die Gruppen sollen jeweils sieben Personen stark gewesen sein. Mehrere Personen wurden hierbei verletzt. Der genaue Ablauf ist bislang nicht bekannt, da die Beteiligten unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken standen.

Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Ritterstraße 19-21 in 04109 Leipzig, Tel. (0341) 96634-224 zu melden.

Erneute Kontrollen der Polizei rund um dem Hauptbahnhof

Ort: Leipzig, OT Zentrum Zeit: 10.04.2018, 16:00 Uhr -22:00 Uhr

Am gestrigen Dienstag wurde zum nunmehr 13. Mal eine Komplexkontrolle, ein Präsenz- und Zugriffstag der Polizeidirektion Leipzig unter Federführung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bahnhof-Zentrum durchgeführt. Unterstützt wurden die Kräfte dabei durch die Beamten der Fahrradstaffel, der Bereitschaftspolizei Leipzig, von Kriminalbeamten der Polizeidirektion Leipzig, den Streifendienst und Kriminaldienst des Polizeireviers Leipzig-Zentrum sowie durch die Bundespolizeidirektion Pirna und Kriminalbeamte aus Halle/Saale.

Ziel war es, zum einen die bestehende örtliche Drogenszene am und im Leipziger Hauptbahnhof sowie den angrenzenden Parkanlagen (Bürgermeister-Müller-Park und Schwanenteich) weiter offensiv zu bekämpfen und zum zweiten Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch Bettler, Trinker und Punker durch dortiges Lagern und teilweise aggressiven Bettelns und Urinieren in der Öffentlichkeit im Bereich der Ausgänge des Hauptbahnhofs zu beseitigen.

Dazu wurden die bekannten Orte durch Einsatzkräfte aufgeklärt, um Zugriffskräfte gezielt an markierte Straftäter und Störer heranführen zu können.

Aufgrund des guten Wetters waren die Parkanlagen stark frequentiert. Direkt zu Einsatzbeginn wurde im Bereich der Westhalle durch Kollegen der Bundespolizei eine als vermisst gemeldete 15-Jährige angetroffen. Diese wurde in der Folge dem Kinder- und Jugendnotdienst übergeben. Bei einer weiteren Kontrolle im gleichen Bereich wurde bei einer männlichen Person ein Schlagstock festgestellt. Eine Anzeige folgte umgehend wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Durch zivile Kräfte wurde gegen 17:15 Uhr eine verdächtige Person im Bereich der Zentralhaltestelle ausgemacht, welche an zwei Käufer Betäubungsmittel veräußerte. Alle drei Personen (1x Verkäufer, 2x Käufer – 1x w /1x m) konnten gestellt werden.

Bei beiden Käufern wurden Betäubungsmittel aufgefunden, wobei die männliche Person dieses in der Unterhose versteckt hatte. Durch den Rauschgiftsuchhund „Max“ wurde das Betäubungsmittel jedoch sofort erschnüffelt. Ebenso konnte das Depot des Verkäufers ausgehoben werden. Gegen diese Person wurde durch die Staatsanwaltschaft Leipzig die vorläufigen Ermittlungen aufgenommen sowie die Festnahme angeordnet und dieselbe zu weiteren polizeilichen Maßnahmen in das Revier gebracht.

Im Bereich der Ostseite des Hauptbahnhofes wurde eine Gruppe von sieben Personen aus dem Trinkerklientel kontrolliert und des Platzes verwiesen. Zuvor waren dort Verunreinigungen durch diese Personen beobachtet worden.

Während dieser Kontrolle kam eine männliche, ausländische Person aus dem Bereich des Mittelbaus an einen anwesenden „Suche an der Person-Hund“ (SAP-Hund) vorbeigelaufen. Beim Hund „Max“ gingen daraufhin sofort die „Alarmglocken“ an und sein Herrchen verstand seinen Vierbeiner sofort. Deshalb wurde der Mann zur Dienststelle verbracht.

Bei der Durchsuchung dieser Person wurde dann eine größere Menge Betäubungsmittel (ca. 10 Gramm Cannabis) in der Unterhose gefunden. Zivile Kräfte stellten gegen 19:00 Uhr mehrere verdächtige ausländische Personen im Bereich der Richard-Wagner-Treppe fest. Kontrollkräfte wurden herangezogen. Mehrere Personen wurden kontrolliert.

Im Ergebnis wurde durch den Rauschgifthund „Cube“ ein größeres Depot mit Betäubungsmitteln und auf dem Weg zu dieser Kontrolle eine Portion Haschisch gefunden. Den größten Fund des Einsatzes machte Rauschgifthund „Vito“ bei einer Kontrolle am neuen Fernbusterminal.

Dort waren drei Personen aus dem nordafrikanischen Raum den Zivilkräften aufgefallen. Beamte der Bundespolizei unterzogen diese Personen einer Kontrolle. Rauschgiftsuchhund „Vito“ erschnüffelte die Drogen in einer Menge von 97,5 Gramm. Im späteren Zeitraum beobachteten Zivilkräfte im Bereich des Bürgermeister-Müller-Parks die „Abwicklung“ von zwei Verkäufen. Zunächst wurden uniformierte Kräfte der Bereitschaftspolizei in Stellung gebracht und an zwei Käufer herangeführt, welche im Bereich der Höfe am Brühl einer Kontrolle unterzogen wurden.

Hierbei wurde einmal eine geringe Menge an Betäubungsmitteln gefunden. Der Händler wurde durch Zivilkräfte weiter beobachtet und nachfolgend durch die Bereitschaftspolizei gestellt. Im Anschluss wurden insgesamt drei Depots mit Betäubungsmitteln ausgehoben, welche aufgrund der Aufklärung dem Händler zugeordnet werden konnten. Dabei wurden 42,6 Gramm sichergestellt. Bei der Überprüfung des Händlers wurde festgestellt, dass dieser mit einem Haftbefehl gesucht wurde.

Parallel liefen weitere Kontrollen im Bereich der Spielothek „Fairplay“, welche unmittelbar an die Parkanlage des Schwanenteichs angrenzt, sowie in Richtung Augustusplatz. Eine 26-jährige Person wurde vor der Spielothek durchsucht und bei ihr Betäubungsmittel aufgefunden. In unmittelbarer Nähe fand gerade ein weiterer „Verkaufsvorgang“ statt.

Die Beamten griffen zu und nahmen den arabisch aussehenden Verkäufer und den italienischen Käufer vorläufig fest. Betäubungsmittel und eine dreistellige Summe Bargeld in szenetypischer Stückelung konnten die Beamten sicherstellen.

Insgesamt wurden 59 Personenkontrollen durchgeführt, neun Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, 27 Platzverweise ausgesprochen, 46 Personen durchsucht. Dabei hatten die Beamten vier „Fahndungstreffer“ dabei, wobei bei zwei Personen ein Haftbefehl „dahinterstand“. In der Summe konnten 178,1 g Betäubungsmittel aus dem Verkehr gezogen werden.

Mehrere Betäubungsmitteldepots wurden aufgefunden und die darin befindlichen Cliptütchen mit Betäubungsmitteln sichergestellt und entsorgt. Auch am gestrigen Abend führten Beamte der Bereitschaftspolizei weitere offensive Präsenzmaßnahmen im Bereich Schwanenteich/Oper durch und im Bereich der Eisenbahnstraße. In diesem Zusammenhang gab es keinerlei Vorkommnisse zu verzeichnen.

„Diese Komplexkontrolle zeigt erneut, dass die Polizei in Leipzig eine hohe Präsenz in um und den Hauptbahnhof zeigt, die auch anhand der Arbeitsergebnisse weiterhin erforderlich ist. Und das werden wir auch beibehalten.“

Harley-Davidson gestohlen

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Süd, Bernhard-Göring-Straße Zeit: 03.04.2018, 07:00 Uhr – 10.04.2018, 15:00 Uhr

Aus einer Tiefgarage in der Bernhard-Göring-Straße wurde eine Harley Davidson Heritage Softail im Wert von ca. 15.000 Euro entwendet. Nach längerer Abwesenheit stellte die Geschädigte (37) fest, dass das Motorrad nicht mehr am Abstellort stand und erstattete eine Online-Anzeige.

Zigarettendiebe in Tankstelle

Ort: Leipzig-Paunsdorf, Permoserstraße Zeit: 09.04.2018, 23:00 Uhr bis 10.04.2018, 03:55 Uhr

Am frühen Morgen entdeckte ein Zeitungszusteller den Einbruch in eine Tankstelle und informierte sogleich die Polizei. Die Beamten setzten dann den Pächter (47) in Kenntnis, der wenig später am Tatort eintraf. Die Ermittlungen ergaben, dass Unbekannte eine Tür aufgehebelt hatten und in den Verkaufs-Shop eingedrungen waren. Zudem hatten sie noch die Türscheibe zum Lager zerstört, daraus jedoch nichts gestohlen.

Im Verkaufsraum hatten es die Einbrecher auf Zigaretten abgesehen, von denen sie eine bisher unbekannte Menge verschiedener Marken entwendeten. Auf dem Boden des Kassenbereichs lagen noch einige Schachteln auf dem Boden und auch Trenngitter von Warenregalen. Ebenso waren verschiedene Schränke von den Tätern geöffnet und durchwühlt worden. Einen Warenträger mit Sonnenbrillen schleppten sie bis zum Ausgang, ließen ihn dann dort liegen.

Ob Brillen fehlen, konnte noch nicht festgestellt werden. Die Höhe des Stehlschadens ist noch unklar. Der Sachschaden wurde mit ca. 1.000 Euro angegeben. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

„Gewinntraum“ platzte wie eine Seifenblase

Ort: Leipzig; OT Sellerhausen-Stünz Zeit: 10.04.2018, 09:06 Uhr – 13:47 Uhr

Unter einer Rufnummer mit Berliner Vorwahl kontaktierte eine unbekannte Anruferin den 65-Jährigen, der später aufgrund dessen bei der Polizei wegen Betrugsversuch Anzeige erstatten wird. Die Frau stellte ihm einen Gewinn von 49.000 Euro in Aussicht, für dessen Erhalt er jedoch „Steam-Karten“ im Wert von 900 Euro kaufen und übergeben müsse.

Die Übergabe, sowohl des Gewinns als auch der Steam-Karten, könne dann am frühen Nachmittag an der Wohnung des 65-Jährigen erfolgen, so die Anruferin weiter. In der Zeit zwischen 11 Uhr und 12 Uhr rief die Dame wiederholt an, um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Nun trug es sich zu, dass der Herr im guten Glauben genau diese Karten in einem Elektronikmarkt zu erwerben versuchte.

Doch bewahrten ihn dort eine Mitarbeiterin und der Marktleiter vor diesem fatalen Kauf und klärte ihn auf, dass er beinahe einer Betrügerin aufgesessen sei. Zudem brachte der Marktleiter den 65-Jährigen zum Detektiv, der umgehend die Polizei rief. Gemeinsam mit den Gesetzeshütern fuhr er schließlich nach Hause, während ihn erneut ein Anruf der Dame erreichte. Der Herr gab ihr zu verstehen, dass er bald zu Hause an käme.

Kaum zu Hause angelangt, schellte wieder das Telefon, wobei die Anruferin nun dem 65-Jährigen einen Kartencode zu entlocken versuchte. Zunächst sollte er die Karte beschreiben, dann das Rubbelfeld freilegen, um den Code durchgeben zu können. Daraufhin weigerte sich der Mann, der aufgrund der Aufmerksamkeit des Marktpersonales vom Kartenkauf Abstand genommen hatte. Er erklärte den Code erst freizugeben, wenn er den in Aussicht gestellten Gewinn gesehen habe.

So ging das Gespräch hin und her. Der eine wollte die Kartencodes, der andere zuvor den Gewinn sehen. Schließlich, nach mehreren Minuten des Wortwechsels, legte die Frau entnervt auf. Nun laufen die Ermittlungen wegen versuchten Betruges.

Achtung! Wieder falsche Polizisten unterwegs

Fall 1

Ort: Leipzig; OT Meusdorf Zeit: 10.04.2018, 11:20 Uhr – 11:25 Uhr

Kurz vor Zwölf schellte bei einer Dame (80) das Festnetztelefon. Der Anrufer: Ein Ermittler der Kriminalpolizei, der sich mit Namen und Dienstgrad vorstellte. Anschließend erklärte er, dass es in ihrer Straße bereits mehrere Einbrüche gegeben hätte und ihre Adresse auf einem Zettel mit „potentiellen Einbruchszielen“ stünde. Daraufhin erwiderte die Dame, dass sie bei ihren Nachbarn bezüglich der drohenden Gefahr vorsprechen würde, denn diese wären ebenfalls Polizisten.

Da erwiderte der Anrufer, dass er sofort einen Funkstreifenwagen vorbeischicken werde, woraufhin die 80-Jährige aber einfach auflegte. Immerhin kam ihr das Gespräch ausgesprochen bizarr vor. Letztlich rief sie selbst die Polizei, die nun wegen Amtsanmaßung ermittelt.

Fall 2

Ort: Leipzig; OT Gohlis-Süd Zeit: 10.04.2018, 14:33 Uhr

Einige Zeit später schellte indes das Telefon bei einer in Gohlis wohnenden Dame (81). Auch hier meldete sich ein vermeintlicher Ermittler der Kriminalpolizei als Hauptkommissar Schwarz. Er erklärte auch in diesem Fall, dass zwei Rumänen festgenommen werden konnten und in einem ihrer Adressbücher der Name der 81-Jährigen vermerkt wäre. So verwickelte der Anrufer die Dame in ein Gespräch, in der sie letztlich eine Bemerkung zu dem auf ihrem Konto verfügbaren Geld fallen ließ. In dem Gespräch erwähnte die Dame noch, dass es ungewöhnlich sei, dass die Polizei anruft.

Doch der Anrufer war keiner Antwort verlegen. Er erwiderte, dass es ein Notfall ist, da die beiden bei der Vernehmung neben an sitzen würden und noch einige Informationen von ihr benötigt werden würden. Zudem erwähnte er noch, dass die Abfragen zu Bankverbindungen ein anderer Kollege vornehmen würde.

Daraufhin war ein kurzer Piepton zu vernehmen, so die 81-Jährige und anschließend eine andere Stimme am Telefon zu hören. Dieser erfragte nun die Bankdaten und wann die Dame letztmalig dort gewesen sei. Er belehrte sie nun, dass sie mit niemanden über den Anruf reden dürfe, auch nicht mit ihren Familienangehörigen, da diese meist überstürzt handeln und damit die polizeilichen Ermittlungen behindern würden.

Zudem erfragte er die Bereitschaft der Dame, ob sie mit der Polizei zusammenarbeiten würde. Anschließend endete das Gespräch mit der Aussicht, dass er in Kürze wieder anrufen würde. Später versuchte die Dame unter der im Display erschienen Telefonnummer zurückzurufen, woraufhin nur die Mitteilung: „kein Anschluss unter dieser Nummer“ ertönte. Daraufhin informierte sie sich bei ihrem Kreditinstitut, wo ihr versichert wurde, dass alles in Ordnung sei. Sie rief die Polizei, die die Dame über die Betrüger aufklärte. Die Ermittlungen dauern an.

Planenschlitzer unterwegs

Fall 1

Ort: BAB 14, Parkplatz Mühlenberg in Fahrtrichtung Dresden, Zeit: 10.04.2018, 21:30 Uhr – 11.04.2018, 02:30 Uhr

Morgens gegen halb drei informierte ein 54-Jähriger die Polizei, dass Langfinger an seinem slowakischen Lkw die Plane vom Anhänger aufgeschlitzt und eine Palette mit Kunststoffteilen im Wert von ca. 2.000 Euro entwendet hatten. Zudem stahlen die Diebe aus einem tschechischen Sattelzug eine Palette Kaffeeweißer im Wert von 100 Euro. Die Leipziger Kripo ermittelt wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls.

Fall 2

Ort: BAB 14 km i. R. Dresden, Parkplatz Muldental-Süd, Zeit: 10.04.2018, 18:00 Uhr – 11.04.2018, 04:00 Uhr

Auch auf der Tank- und Rastanlage Muldental-Süd trieben Langfinger ihr Unwesen. Sie schlitzten von einem polnischen Sattelauflieger die Plane und entfernten die Werksplombe von den Ladetüren. Doch offenbar hatten sie für die Ladung, die aus Tupperware bestand, keine Verwendung. So zogen sie ohne Beute von dannen. Auch in diesem Fall ermittelt die Leipziger Kripo wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls.

Kopfplatzwunde nach Sturz gegen Autotür

Ort: Leipzig-Plagwitz, Kolbestraße, Zeit: 10.04.2018, gegen 17:45 Uhr

Ein Fahrradfahrer (44) befuhr die Nonnenstraße und bog auf die Kolbestraße ab. In Höhe Grundstück Nr. 5 stand ein Pkw. Plötzlich öffnete der Fahrer (56) des VW Tiguan seine Tür. Infolgedessen stieß der Radfahrer gegen die offene Autotür, stürzte und zog sich eine Kopfverletzung zu. Der 44-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. An Rad und Pkw entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Gegen den VW-Fahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Fußgänger übersieht Radfahrerin

Ort: Leipzig-Gohlis, Coppistraße, Zeit: 10.04.2018, gegen 21:30 Uhr

Gestern Abend verließ ein 56-jähriger Mann das Grundstück Nr. 77. Er wollte gleich darauf die Straße überqueren, beachtete jedoch dabei eine Fahrradfahrerin (26) auf dem Radweg nicht. Die junge Frau bremste stark ab, um einen Zusammenprall zu verhindern, stürzte allerdings und zog sich dabei Verletzungen zu.

Sie musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An ihrem Fahrrad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50 Euro. Der Fußgänger hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

 

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Landkreis Leipzig: Mischwälder garantieren natürlichen Klimaschutz
Tag der Nachbarn in Wurzen
Saison der Mitmachaktion „Puppenstuben gesucht …“ gestartet
Imagekampagne für Unternehmen: Auch in der Pandemie wird „Vom LKL gesucht“!
Oper Leipzig beendet vorzeitig die Spielzeit 2019/20
Online-Vortrag: Kommunikationsstrategien der Neuen Rechten im Internet
Polizeibericht 25. Mai: Flucht vor der Polizei, Bargeld geraubt, Radmuttern gelockert
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Montag, der 25. Mai 2020: Kretschmer will Kontaktverbote und Maskenpflicht in Sachsen fortsetzen
Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Foto (Archiv): Michael Freitag

Foto (Archiv): Michael Freitag

Für alle LeserFolgt Sachsen bald dem Beispiel von Thüringen und verabschiedet sich von Kontaktverboten und Maskenpflicht? Wohl nicht, sagt zumindest Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Unabhängig davon gibt‘s weiterhin ausreichend Corona-bezogenen Diskussionsstoff: zu Demos, Gestaltung des Schulunterrichts und Unterbringung in Asyleinrichtungen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 25. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Broilers Open Airs verlegt auf 2021
Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Die wegen der COVID-19-Pandemie durch behördliche Auflagen abgesagten Termine der BROILERS OPEN AIRS 2020 konnten komplett auf das nächste Jahr verschoben werden. Die Band freut sich, nun endlich die Termine für 2021 bekannt geben zu können.
Für eingezäunte Hundewiesen ist einfach kein Platz mehr in Leipzigs Parks
Nur mit Leine: Mit Wuff im Park. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie Idee war eigentlich ganz vernünftig, so aus Hundehalterperspektive: Wenn es umzäunte Hundewiesen gäbe, könnte man den Hund dort einfach von der Leine lassen, der könnte sich austoben und käme dabei spielenden Kindern, Picknickern und Radfahrern nicht in die Quere. Doch dieser Petition abzuhelfen sieht das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport keine Chance. Es gibt einfach zu wenig Platz in Leipzigs Parks.
Sachsens Justiz gerät mitten hinein in einen selbst organisierten Schweinezyklus
Die Altersstruktur der Richterinnen und Richter in Sachsen (Dezember 2019). Grafik: Freistaat Sachsen /SMJus

Grafik: Freistaat Sachsen /SMJus

Für alle LeserDass es in Sachsens Justiz einen derartigen Rückstau an Verfahren gibt, hat vor allem zwei Gründe: Den Personalmangel, der ab 2009 auch die sächsischen Gerichte erfasste, nachdem CDU und FDP ein resolutes Personalsparprogramm aufgelegt hatten, und die Überalterung vieler Richter. Die ist zumindest für den rechtspolitischen Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt, ein deutlicher Grund zur Polemik. Denn 1990 gab es ja einen umfassenden Elitenwechsel.
Stadtverwaltung will jetzt doch RBL Media mit dem Putzen der Spritzschutzgeländer beauftragen
„Alle nach Halle“ am Connewitzer Kreuz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa hatte sich Leipzigs Verwaltung zu viel vorgenommen, als sie die Werbekonzession für die Leipziger Haltestellenhäuschen neu ausschrieb, aber die Spritzschutzgeländer in eigene Regie nehmen wollte, um Geld zu sparen. Seit knapp einem Jahr ist zu beobachten, was dann passiert: Sie werden zunehmend mit Graffiti verschmiert und niemand scheint Kraft und Zeit zu haben, sie zu schrubben. Jetzt soll der neue Werbepartner RBL die Pflege der Geländer doch noch übernehmen.
Grüne beantragen eine echte Reduktion der Lichtverschmutzung als Zielstellung im Leipziger Lichtmasterplan
Nächtlich erleuchtetes Naturkundemuseum an der Lortzingstraße. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEine Lichtschutzsatzung für Leipzig gibt es nicht, das sei auch rechtlich nicht möglich, hatte Leipzigs Verwaltung im vergangenen Jahr betont, als sie ihre neue Strategie zum Umbau der Leipziger Stadtbeleuchtung vorstellte. Dabei ging es vor allem um den Ersatz der alten, energieaufwendigen Leuchtkörper durch sparsamere LED-Lampen, aber weniger um eine Minderung der Lichtlast. Auch wenn der Stadtverwaltung schon so ein bisschen bewusst ist, wie sehr Lichtverschmutzung besonders die Insektenvielfalt beeinträchtigt.
Leipzig soll ein viertes Frauenschutzhaus mit einer Clearingstelle bekommen
Feministischer Aktionstag am 16. Mai in Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Ausgangsbeschränkungen zum Corona-Shutdown haben auch ein Problem wieder sichtbar gemacht, das sonst im Alltagsgeschehen kaum Beachtung findet: die Gewalt an Frauen. Denn am häufigsten erleben Frauen Gewalt in ihrer Partnerschaft, die zur Hölle werden kann, wenn der Partner seine Probleme nur noch mit Gewalt auslebt. Dann braucht es Zufluchtsorte für die Schwächeren. Aber die reichen in Leipzig schon lange nicht mehr.
Kulturbetrieb des Budde-Hauses startet am 27. Mai mit Kabarettabend
Plakatausschnitt TrennDich. Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Am Mittwoch, dem 27. Mai nimmt das Budde-Haus den Kulturbetrieb wieder auf. Zu Gast sind um 20.00 Uhr die Ensemblemitglieder des Kabaetts academixer Carolin Fischer, Ralf Bärwolff und Jörg Leistner am Klavier, mit ihrem Programm „Trenn Dich – Oder: Wenn Du aus der Mode kommst, dann geh ich mit!“
Bitte setzen Sie sich für nächtliche Betriebsbeschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle ein!
Flugzeug beim Flug übers Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich protestieren Menschen in Deutschland nicht nur, um ihr „Großes Nein“ (Armin Nassehi) in die Welt zu schreien. Manchmal fordern sie auch nur, dass Versprechen und Beschlüsse von den gewählten Politikern auch umgesetzt werden. Denn unsere Demokratie ist nicht nur kleinteilig. Sie ist auch verzerrt. Und wenn es um Profite und Arbeitsplätze geht, sind die Verzerrungen besonders groß. Deshalb bekommt Marian Wendt nun binnen kurzer Zeit seinen zweiten Offenen Brief.
Alles in Reih und Glied: Menschlicher Optimierungswahn in perfekter Landschaftsmalerei
Markus Krüger: Überschwemmte Landschaft (2019). Foto: Galerie Schwind

Foto: Galerie Schwind

Für alle LeserWährend Cafés und Kabaretts grübeln, wie sie die Möglichkeiten von Ansteckungen in ihren Räumen verringern können, haben Galerien damit eher nicht so ein Problem. Richtig voll wird es dort immer nur zur Ausstellungseröffnung. Aber die Zeiten von Vernissagen mit dicht gedrängten Gästen sind vorerst vorbei. Auch die Galerie Schwind hat ihre neueste Ausstellung am 19. Mai aufgrund der aktuellen Situation ohne Ausstellungseröffnung eröffnet.
Die Impro-Show „Adolf Südknecht“ nimmt am Dienstag ihre Zeitreise wieder auf
Stefan Ebeling, Karin Werner, Tobias Wollschläger, August Geyler, Armin Zarbock, Claudius Bruns. Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Für alle LeserAllerorten gibt es Zeichen einer Normalisierung. Zumindest in Sachsen. Die ersten Kabaretts und Varietés öffnen wieder, wenn auch unter ungewohnten Umständen, mit größeren Abständen zwischen Stühlen, in größeren Sälen, aber eigentlich immer: Bitte mit Maske. Und im Horns Erben, das seit einer Woche wieder geöffnet hat, nimmt auch eine Serie wieder den Faden auf, die längst zur beliebtesten Impro-Show des Landes geworden ist.
Der Stadtrat tagte: Investor muss für Parkstadt Dösen ein Artenschutzkonzept vorlegen + Video
Bauarbeiten in der Parkstadt Dösen. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserEs war eine erstaunlich kurze Diskussion, obwohl sie an die Grundprobleme der Stadt Leipzig im Jahr 2020 rührte. Michael Neuhaus (Die Linke), Jürgen Kasek (Grüne) und Andreas Geisler (SPD) rissen diese Probleme zumindest an, als sie am Mittwoch, 20. Mai, in der Ratsversammlung zu den Änderungsanträgen ihrer Fraktionen zur Parkstadt Dösen sprachen.
Das große Nein: Warum eine Demokratie ohne Protestbewegungen zu einer müden Amtsverwaltung werden würde
Armin Nassehi: Das große Nein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird wieder demonstriert in Deutschland. Auf sogenannten „Hygiene-Demos“ protestieren allerlei Leute gegen allerlei – gegen Corona-Maßnahmen, einen befürchteten Impfzwang, Bill Gates und Angela Merkel. Und irgendwie auch fürs Grundgesetz. Aber Proteste leben vom großen Nein, stellt der Soziologe Armin Nassehi in diesem Essay fest, den er zwar schon vor Corona geschrieben hat. Aber die Protestphänomene haben alle dieselbe Wurzel, stellt er fest.
AfD-Fraktion will Jugendliche in Leipzig mit bunten Aufklärungsbroschüren abspeisen
Neues Rathaus und Stadthaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNein, sie mögen keine Jugendlichen. Schon gar nicht, wenn die sich so emsig in die Politik einmischen und nun auch noch auf Stadtteil- und Ortsteilebene mitreden wollen. Ein paar Broschüren, die diese vorlauten Kinder aufklären, sollten genügen, findet die Altherrenfraktion der AfD und versucht gleich mal, dem ganzen Antrag des Jugendparlaments die Zähne zu ziehen.
Linke und Grüne ergänzen Antrag des Jugendparlaments um Vorschläge zur Rauchentwöhnung
Verbotsschild an einem Kinderspielplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJa, das mit den Spielplätzen wäre eigentlich kein Problem, hatte das Ordnungsamt zugestimmt, nachdem das Jugendparlament eine ganze Reihe Orte aufgelistet hatte, an denen in Leipzig das Rauchen verboten werden sollte. Auch Kitas und Schulen tauchten dort auf, obwohl es dort sowieso schon verboten ist. Schwieriger wird es aber bei Parks und Grünanlagen.