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Polizeibericht, 18. April: Schwerer Unfall auf der A 14, 85-Jährige beraubt, Optikergeschäft und Arztpraxis heimgesucht, Vermeintlicher Handwerker

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    Heute Mittag ereignete sich auf der A14 in Richtung Dresden ein Unfall, bei dem ein Transporter-Fahrer schwer verletzt wurde +++ In der Elsbethstraße wurde eine 85-Jährige beraubt +++ In der Goldsternstraße wurde die Schaufensterscheibe eines Optikergeschäfts mittels eines Gitterostes eingeworfen und hochwertige Sonnenbrillen und Lupen entwendet +++ In Markkleeberg wurde eine Arztpraxis heimgesucht +++ In Delitzsch ging ein 82-Jähriger einem betrügerischen Handwerker auf den Leim – In allen Fällen werden Zeugen gesucht!

    Dringend Zeugen zum Unfall auf der A 14 am heutigen Mittag gesucht!

    Unfallort: BAB 14 in Richtung Dresden zwischen AS Messegelände und AS Leipzig Nord-Ost,Unfallzeit: 18.04.2018, 13:10 Uhr

    Wer konnte den Verkehrsunfall, der sich heute Mittag auf der A14 in Richtung Dresden ereignete und bei dem ein Transporter-Fahrer (26) schwer verletzt wurde, beobachten? Bei einem Spurwechsel von der rechten auf die mittlere Fahrspur touchierte mutmaßlich ein hellfarbener Sattelzug den bereits links neben ihn fahrenden weißen Ford Transit. Dieser prallte daraufhin gegen die Mittelleitplanke, wurde von dieser aber zurück auf die Fahrspur geradewegs gegen einen Lkw (Fahrer: 47) geschleudert.

    Mit der Absicht, diesen MAN-Kipper samt Anhänger zu überholen, hatte das Verursacherfahrzeug ausgeschert und war trotz verursachtem Unfall weitergefahren.

    Nun wird dieser Lkw oder Sattelzug, der offenbar über hellblaue Stoßstangen oder einen hellblauen Unterfahrschutz verfügt und auf der linken Seite aufgrund von erkennbarem Farbabrieb Schäden aufweisen muss bzw. dessen Fahrer gesucht! Wer kann Angaben zum Verbleib des Fahrzeuges machen? Wer kennt den Fahrer?

    Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig in der Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig oder melden sich bitte unter den Telefonnummern (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

    Der Fahrer des Transporters (26) indes musste schwer verletzt in eine Leipziger Klinik gebracht und medizinisch versorgt werden. Sein Transporter erlitt Totalschaden. Auch das Fahrerhaus des mitbetroffenen Lkws war stark deformiert, so dass ein Gesamtschaden von ca. 40.000 Euro entstand. So musste auch die Fahrbahn der A 14 in Richtung Dresden für ca. 1 h voll und anschließend bis zur Bereinigung teilgesperrt werden.

    Rüpel beraubte Dame

    Ort: Leipzig; OT Gohlis-Süd, Elsbethstraße, Zeit: 17.04.2018, 12:45 Uhr

    Ein ungehobelter Bursche überfiel gestern Mittag eine Dame (85), die just in dem Moment ihren Einkauf in dem Markt an den Gohlis-Arkaden erledigt hatte und auf ihrem Heimweg an der Grundschule in der Elsbethstraße vorbeilief. Die 85-Jährige hatte den Mann schon von weitem aus der Reginenstraße kommen sehen und ahnte nichts Gutes. Als er an ihrem Rollator vorbeilief, griff er plötzlich in dessen Korb und nahm den darin transportierten Einkaufsbeutel samt Portemonnaie und Geld heraus.

    Doch so einfach wollte die Dame ihre Sachen und insbesondere das Bargeld (niedriger dreistelliger Geldbetrag) dem Rüpel nicht überlassen und hielt den Beutel mit all ihrer Kraft fest, so dass dieser die Frau samt der begehrten Beute auf den angrenzenden Rasen zerrte.

    Dabei riss das Stück Stoff, an dem die 85-Jährige festhielt, ab und der Räuber konnte mit Beutel, Personalausweis, Krankenkassenkarte, EC-Karte, Röntgenpass, Einkauf, Portemonnaie und Bargeld entkommen. Die Dame schrie, Passanten kamen zur Hilfe, ein Autofahrer fuhr dem flüchtenden Räuber sogar hinterher, doch leider konnte dieser nicht gefasst werden.

    Nun ermittelt die Leipziger Kripo und sucht einen ca. 25-jährigen, 170 – 175 cm großen Mann von kräftiger Gestalt mit rundem, kräftigem Gesicht. Er hatte kurzes schwarzes Haar, dunkle Augen und eine bräunliche Haut, eher südländischen Typs. Bekleidet war er mit einer hellblauen Jeans, einem blau kariertem kurzen Hemd und Sportschuhe mit weißer Sohle.

    Wer kann Angaben zur Identität des Täters machen? Wer kennt seinen Aufenthaltsort? Hinweise nimmt die Leipziger Kripo in der Dimitroffstraße 1 oder unter der Telefonnummer: (0341) 966 4 6666 entgegen.

    In Optikergeschäft eingebrochen

    Ort: Leipzig OT Paunsdorf, Goldsternstraße, Zeit: 16.04.2018, 18:15 Uhr – 17.04.2018, 05:10 Uhr

    Ein Optiker war Ziel von unbekannten Tätern bei einem Einbruch. Die Unbekannten warfen die Schaufensterscheibe des Optikers mittels eines Gitterostes ein und gelangten so in die Verkaufsräume. Anschließend wurden hochwertige Sonnenbrillen und Lupen entwendet. Die rücksichtslosen Täter gingen sehr rabiat vor und beschädigten die Inneneinrichtung. Der Stehlschaden wird mit ca. 2.000 Euro angegeben, der Sachschaden mit etwa 500 Euro. Da die Täter nicht geräuschlos vorgingen, werden nun Zeugen zum Vorfall gesucht.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Arztpraxis aufgehebelt

    Ort: Markkleeberg, Rathausstraße, Zeit: 17.04.2018, 15:10 Uhr – 16:35 Uhr

    Ein sehr kurzes Zeitfenster nutzten unbekannte Täter zu einem Einbruch in eine Arztpraxis. Das Personal verließ die Praxis für lediglich eineinhalb Stunden, in dieser Zeit hebelten die Täter die Eingangstür auf. Nach dem Eindringen durchsuchten die Täter die Räumlichkeiten und entwendeten nach erstem Überblick ca. 700 Euro Bargeld. Auffällig ist die Uhrzeit, in der die Täter zuschlugen, da Publikumsverkehr deren Tat jederzeit hätte entdecken können. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Umstände werden nun Zeugen gesucht, welche Auffälligkeiten bemerkten.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Betrüger gibt sich als Handwerker aus

    Ort: Delitzsch, Zeit: 17.04.2018, zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr

    Einen fünfstelligen Bargeldbetrag erbeutete Dienstagvormittag ein betrügerischer Handwerker bei einem 82-jährigen Delitzscher. Der wiederum hatte morgens eine Firma angerufen und gebeten, die kaputten Baumstümpfe auf seinem Grundstück entfernen zu lassen. Kaum eine Stunde später klingelte bereits ein Mann in Arbeitskleidung an seiner Tür und gemeinsam besprach man die Entfernung der Baumreste. Zusätzlich fiel dem Arbeiter noch auf, dass das Dach des 82-Jährigen beschädigt sei.

    Da er schon mal da sei, könne er sich das Dach ja auch kurz ansehen und den Schaden näher begutachten. Es stellte sich heraus, dass der First tatsächlich kaputt war, einige kaputte Ziegel kamen ebenfalls zum Vorschein.

    Der fremde Arbeiter gab danach an, einen Kostenvoranschlag erstellen zu wollen. Die Rechnung werde sich aber wohl insgesamt auf etwa 3.000 Euro belaufen und wenn der Rentner sofort 1.500 Euro zahlen würde, könnten die Materialien noch heute geliefert werden. Gutgläubig holte der 82-Jährige seine Bargeldreserven aus einem Versteck und zählte dem Arbeiter das geforderte Geld in die Hand. Danach wollte der eifrige Mann noch mit einer Taschenlampe sämtliche Decken im Haus ableuchten, um zu prüfen, ob die Wände irgendwo nass geworden wären.

    Gesagt getan, ohne eine Feststellung von nassen Wänden verließ der Handwerker das Haus des Delitzschers, woraufhin der Rentner sein Geld wieder verstecken wollte. Nun aber war die Schachtel, in der er einen fünfstelligen Bargeldbetrag lagerte, verschwunden. Es war offensichtlich, dass der fremde Mann, der sich als Handwerker ausgegeben hatte, das Geld gestohlen hatte.

    Nach dieser Feststellung informierte der betrogene Rentner die Polizei und beschrieb den Täter wie folgt:

    • 30 Jahre alt – eventuell jünger
    • 1,80 m groß
    • schlank, leicht stämmige Statur
    • sprach Deutsch mit sächsischem Dialekt
    • gepflegter Kinnbart
    • gepflegte braune, leicht gewellte Haare, Seiten und Nacken sauber ausrasiert
    • trug eine Kopfbedeckung in rot
    • eine rote Jacke
    • rot-weiße Lederhandschuhe
    • blaue Jeans mit Schlitzen am linken Bein
    • eine auffällige Armbanduhr.

    Der Betrüger hatte einen kleinen, weißen Transporter etwas weiter vom Grundstückseingang des 82-Jährigen abgestellt. Auffällig daran war, dass der Wagen hinten keine Scheibe im Heck hatte, sondern ein Blech anmontiert worden war. Auf der Beifahrerseite waren eine blaue Schrift und ein Logo angebracht.

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen, bei denen der Handwerker ebenfalls aufgetaucht ist. Wer erkennt den Mann anhand der Beschreibung? Wer wurde ebenfalls Opfer seiner Betrügereien? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66 – 100 zu melden.

    Polizeiliche Geheimaktion in Wurzen? Unsinn!

    Ort: Wurzen, Zeit: 17.04.2018, gegen 11:00 Uhr

    Vorsicht: Anrufer gibt sich als BKA-Beamter aus und spinnt Geschichte von polizeilicher Geheimaktion, die die Mitarbeit eines Wurzner Rentners erfordert – Achtung hier liegt ein Betrugsversuch vor!

    Gestern Vormittag erhielt ein Rentner (77) in Wurzen einen mysteriösen Anruf von einem angeblichen BKA-Beamten. Der Anrufer gab sich als „Matthias Kleber“ aus und rief mit einer Münchner Telefonnummer an. Er erklärte dem 77-Jährigen, dass die Polizei am Wochenende in seiner unmittelbaren Nachbarschaft einen Einbrecher festgenommen hätte, der unter anderem die Daten zum Konto des Rentners bei sich trug. Doch damit nicht genug, der Anrufer wusste auch um Betrugsversuche aus der Vergangenheit gegenüber dem 77-Jährigen, bei denen versucht wurde, den Rentner mit undurchsichtigen Abos über den Tisch zu ziehen.

    Im weiteren Verlauf des Gespräches ersann der angebliche BKA-Beamte eine Geschichte, die die Überweisung von 3.000 Euro durch den Rentner in die Niederlande erforderte. Dort gäbe es einen bisher unbekannten Täter, der dann bei Abholung des Geldes von der niederländischen Polizei geschnappt werden solle.

    Der 77-jährige Wurzner war von der Schilderung nicht gerade überzeugt; brachte den Anrufer jedoch dazu, ihm die Bankdaten in den Niederlanden zu verraten. Alles in Allem sei es eine absolute Geheimmission der Polizei und wenn der Rentner bei der örtlichen Polizei nachfragen würde, würde die nichts davon wissen. Darüber hinaus solle er nach der Überweisung mindestens vier Stunden Stillschweigen bewahren. Als der Rentner dennoch nachdrücklich zu bemerken gab, dass er kein Geld überweisen werde, wurde er weiter bedrängt. Ihm wurde gesagt, dass sein Konto – trotz Sperrung – dennoch leergeräumt werden könne.

    Der Gipfel der Dreistigkeit erbot sich dann in der Aussage, er werde später, wenn es zur Verhandlung gegen die Täter käme, als Mittäter verdächtigt werden, wenn er sich jetzt dieser Geheimaktion verweigere.

    An diesem Punkt legte der 77-Jährige auf und informierte umgehend die echte Polizei über das Treiben des angeblichen BKA-Beamten aus München.

    Zusammenfassend kann die Polizeidirektion Leipzig folgende Tatsachen feststellen:

    Der 77-Jährige handelte vollkommen richtig. Er ließ sich nicht bedrängen und überwies auch kein Geld – sehr gut! Des Weiteren sei gesagt, dass die Polizei – egal wer, ob nun LKA, BKA oder Polizeidirektion Leipzig – bei Geheimaktionen keine Zivilisten involviert. Schon gar nicht, um unbeteiligte Personen zu überreden, für die Polizei Geld zu überweisen, um dann irgendwo in der Welt Täter zu schnappen!

    Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie auf und informieren Sie über die 110 die Polizei. Lassen Sie sich nicht auf Tricksereien, Schmeicheleien oder Nötigungen durch die Täter ein. Bleiben Sie hartnäckig, wenn Sie nach einer Legitimation des angeblichen Polizisten verlangen und überweisen Sie auf keinen Fall Geld auf fremde Konten!

    Fußgängerin von Straßenbahn erfasst

    Ort: Leipzig, OT Paunsdorf, Heiterblickallee/Goldsternstraße, Zeit: 17.04.2018, 12:00 Uhr

    Dienstagmittag ereignete sich in Leipzig-Paunsdorf ein schwerer Verkehrsunfall im Bereich der Haltestelle „Leipzig-Ahornstraße“. Eine 32-jährige, gehörlose Fußgängerin wollte die Heiterblickallee in Höhe der Goldsternstraße in östlicher Richtung überqueren und beachtete dabei die von links kommende Straßenbahn nicht. Trotz des sofortigen Versuches des Fahrers (50), eine Notbremsung einzuleiten, konnte er den Zusammenstoß mit der 32-Jährigen nicht verhindern.

    Sie wurde ins Gleisbett geschleudert und erlitt schwere Verletzungen am Kopf und am Oberkörper, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderten.

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