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Polizeibericht, 2. Mai: Schlägerei zwischen zwei Gruppen, Geldkassette aus Wand gerissen, Ausgerastet

In Neustadt-Neuschönefeld lieferten sich am Montagabend zwei Gruppen eine Schlägerei +++ In der Straße des 18. Oktober wurde bei einem Einbruch in einem Vereinsheim eine Geldkassette aus der Wand gerissen +++ In Lippendorf stand ein Unbekannter mit einem Spaten in der Hand auf der Straße und schlug damit auf zwei vorbeifahrende Autos ein. Danach ging der zum nahe gelegenen Parkplatz und zerstörte dort an einem ordnungsgemäß abgestellten Transporter die Frontscheibe – In allen Fällen und zu einer Fahrerflucht sucht die Polizei nach Zeugen.

Schlägerei zwischen zwei Gruppen

Ort: Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Eisenbahnstraße/Rabet, Zeit: 30.04.2018, 22:40 Uhr

Durch eine Hinweisgeberin wurde der Polizeidirektion Leipzig mitgeteilt, das mehrere Fahrzeuge auf den Parkplatz an einem Einkaufsmarkt gefahren sind. Aus diesen vollbesetzten Fahrzeugen stiegen ca. 20 Personen aus. Diese Personen waren mit verschiedenen Schlaggegenständen „bewaffnet“.

Eine zweite Gruppe, in einer bisher nicht bekannten Anzahl, kam fußläufig auf der Eisenbahnstraße in Richtung Parkplatz gelaufen. Parallel zu diesem Hinweis reagierte der Polizeiführer vom Dienst sofort und beorderte umgehend mehrere Polizeieinsatzkräfte zum Ereignisort. Die Hinweisgeberin, die sich in sicherer Entfernung befand, äußerte, dass es nur kurz zu einem Schlagabtausch zwischen den Gruppen kam. Als diese beiden Gruppen die herannahenden Einsatzfahrzeuge wahrnahmen, flüchteten diese umgehend alle vom Ort.

Die Polizei konnte am Parkplatz weder Tatverdächtige noch eventuelle Opfer oder Fahrzeuge antreffen. Einsatzkräfte der Polizeidirektion Leipzig suchten anschließend die gesamte Grünfläche am Parkplatz ab und wurden fündig. Es wurden Reizgassprühgeräte, Schlag- und Stichwerkzeuge aufgefunden und sichergestellt. Neun Personen konnten in unmittelbarer Nähe des Ereignisortes festgestellt werden und wurden einer Identitätsfeststellung unterzogen.

Ob diese Personen im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen standen, wird in den weiteren Ermittlungen geprüft. Erste Ermittlungen vor Ort ergaben keine konkreten Anhaltspunkte oder Hinweise zu den beiden rivalisierenden Gruppen oder ein Motiv für die Auseinandersetzung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Geldkassette aus Wand gerissen

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Südost, Straße des 18. Oktober, Zeit: 29.04.2018, 16:00 Uhr bis 01.05.2018, 17:00 Uhr

Ca. 1.000 Euro Bargeld erbeuteten unbekannte Täter aus einem Vereinsheim in der Straße des 18. Oktober. Wie die Täter in das Objekt gelangten, ist nicht bekannt, da keine Einbruchsspuren gefunden wurden. Die Täter hatten es offenbar gezielt auf eine Geldkassette abgesehen, welche an der Wand befestigt war. Die vier Schrauben zur Befestigung stellten dabei kein großes Hindernis dar. Die Täter entkamen unerkannt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Ausgerastet

Ort: Neukieritzsch, OT Lippendorf, Werkstraße, in Höhe Grundstück Nr. 50, Zeit: 17.04.2018, 15:35 Uhr

Am Dienstag, 17.04.2018, stand ein Unbekannter mit einem Spaten in der Hand auf der Straße und schlug damit auf zwei vorbeifahrende Autos ein. Danach ging der zum nahe gelegenen Parkplatz, zerstörte dort an einem ordnungsgemäß abgestellten Transporter die Frontscheibe. Danach verschwand der Wüterich. An den drei Fahrzeugen entstand ein Schaden in noch nicht bekannter Höhe. Ein Zeuge verständigte die Polizei und beschrieb den Mann als 1,70 m bis 1,75 m groß und kräftig. Bei ihm soll es sich um einen Südländer handeln, der grau-schwarze Arbeitskleidung trug.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter und/oder dessen Aufenthaltsort geben? Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Borna, Telefon (03433)24 40.

Unfallflucht

Ort: Leipzig (Connewitz), Scheffelstraße, Zeit: 24.04.2018, 08:00 Uhr – 17:30 Uhr

Am 24.04.2018 stellte eine 53-Jährige gegen 08:00 Uhr morgens ihren grauen VW Golf an der Seite eines Supermarktes in der Scheffelstraße in Leipzig-Connewitz ab. Als die Fahrzeugführerin nach Arbeitsende, gegen 17:30 Uhr, zu ihrem Golf zurückkehrte, stieg sie ein und fuhr los. Etwaige Beschädigungen an ihrem Auto konnte die 53-Jährige nicht sehen, da sie von hinten an ihren geparkten Pkw heranlief. Als sie kurze Zeit später zu Hause ankam, stellte ihr Ehemann fest, dass das Auto an der Stoßstange links und an der linken Seite einige Dellen und Kratzer in grüner Lackfarbe aufwies.

In diesem Moment wurde der 52-Jährigen bewusst, dass die Beschädigungen an ihrem Golf nur am Abstellort ihres Pkw entstanden sein können. Hinweise zum Unfallverursacher sind nicht bekannt.

In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht, die Hinweise zum geschilderten Sachverhalt im genannten Zeitraum geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 291.

Verletzte Person aufgefunden

Ort: Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Eisenbahnstraße, Zeit: 01.05.2018, 01:30 Uhr

Nach der Auseinandersetzung der beiden Gruppen am Montagabend wurde eine verstärkte Streifentätigkeit im Bereich der Eisenbahnstraße in den Nachtstunden fortgesetzt. Dabei stoppte eine telefonierende männliche Person ein Polizeifahrzeug auf der Eisenbahnstraße. Als die Beamten anhielten sahen sie schon eine männliche Person auf dem Gehweg liegen, die sich augenscheinlich vor Schmerz krümmte und erheblich verletzt war. Umgehend wurden der Rettungsdienst und Notarzt sowie weitere Polizeikräfte zum Ereignisort gerufen.

Der Auffindeort wurde weiträumig abgesperrt. Umfangreiche kriminaltechnische Tatortarbeiten wurden durchgeführt. Das Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, stationär aufgenommen und medizinisch behandelt. Die Identitätsfeststellung ergab, dass es sich um einen 39-jährigen Asylbewerber handelte. Die hier begangene Straftat wird in den Ermittlungen zu der Schlägerei einbezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge scheint es keinen Zusammenhang zu geben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Dreister Einbrecher

Ort: Leipzig-Reudnitz, Frommannstraße, Zeit: 01.05.2018, gegen 20:30 Uhr

Trotzdem der Fernseher der Mieterin (20) ziemlich laut lief und davon ausgegangen werden musste, dass jemand zuhause ist, störte sich der Einbrecher nicht daran: Er drückte das angekippte Schlafzimmerfenster auf und stieg ein. Die junge Frau befand sich gerade auf ihrem Balkon, als sie Geräusche vernahm und sofort nachschaute. Sie staunte nicht schlecht, als ein fremder Mann im Zimmer stand und bereits einen Bilderrahmen in der Hand hielt. Sie schrie laut, der Eindringling ließ alles fallen und flüchtete aus dem Fenster. Im Innenhof stand direkt darunter offenbar sein Fahrrad. Er schwang sich drauf und verschwand.

Nach Angaben der Geschädigten liegt folgende Personenbeschreibung vor:

– 20 bis 30 Jahre alt, 1,65 m bis 1,70 m groß, schlank

– kurze dunkle Haare

– arabischer Typ

– dunkle Hose und T-Shirt

– dunkles Mountainbike.

Die 20-Jährige erstattete Anzeige. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Mit 2,3 Promille andere gefährdet

Ort: Leipzig OT Reudnitz-Thonberg, Eilenburger Straße, Zeit: 01.05.2018, 19:10 Uhr

Ein Zeuge teilte der Polizei mit, dass er einen Fiat verfolgte, welcher ihn beinahe gerammt hätte, da der Fahrzeugführer vermutlich unter Alkoholeinfluss stand. Als er den Fiat überholen wollte, zog dieser unvermittelt auf die rechte Spur und belegte nun beide Fahrspuren; nur durch eine Gefahrenbremsung konnte er eine seitliche Kollision verhindern. An der Kreuzung Brandenburger Straße/Ecke Mecklenburger Straße stiegen der Zeuge und weitere Fahrzeugführer aus und versuchten, den Fahrer zu stoppen, dies misslang jedoch und der Fiat setzte seine Fahrt unbeirrt fort.

Der Fiat fuhr weiter in Schlangenlinien und stieß auf dem Gerichtsweg gegen den Bordstein. Andere Fahrzeugführer fuhren nun vor den Pkw, hielten diesen an und riefen die Polizei. Bei Eintreffen der Polizei lehnte der Fiat-Fahrer (50) an seinem Fahrzeug und schien erheblich alkoholisiert zu sein. Er hatte große Standschwierigkeiten, war schwer zu verstehen und roch stark nach Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen von Wert 2,3 Promille. Nach der Blutentnahme wurde der Führerschein noch eingezogen.

Nicht aufgepasst?

Ort: Leipzig-Connewitz, Brandstraße, Höhe Grundstück Nr. 24, Zeit: 01.05.2018, gegen 15:30 Uhr

Zwei Frauen (29, 61) waren am Nachmittag unterwegs. Beim Überqueren der Straße achteten sie offenbar nicht auf dem fließenden Verkehr und übersahen dabei eine Fahrradfahrerin (27). Diese befuhr die Brandstraße stadteinwärts, als beide Frauen unvermittelt vom Fußweg auf die Straße traten. Es kam zur Kollision mit der 61-Jährigen.

Die Radfahrerin stürzte nicht, wurde jedoch an der Schulter verletzt. Die Fußgängerin hingegen fiel hin. Dabei zerbrach ihre Brille und sie verletzte sich mit dem zerbrochenen Glas am rechten Auge. Sie musste ambulant behandelt werden. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 300 Euro.

Kontrolle entzogen! – aber schmerzhaftes Ende

Ort: Leipzig, OT Großzschocher, Badeweg/Brückenstraße, Zeit: 02.05.2018, 04:05 Uhr

Zwei Fahrer von Kleinkrafträdern fuhren auf dem Fußweg der Gerhard-Ellrodt-Straße in stadteinwärtige Richtung. Zu diesem Zeitpunkt bestreiften der Außendienstleiter mit seinem Partner das Gebiet. Sie erkannten dies und wollten die beiden Fahrer anhalten und kontrollieren. Beide entzogen sich jedoch dieser, nachdem sie über die Dieskaustraße in die Brückenstraße flüchteten. Hier wurde nur noch ein Motorrollerfahrer festgestellt.

Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn setzte der Fahrer seine Fahrt unbeirrt fort. Er fuhr auf den Fuß- und Radweg und versuchte allen Ernstes, ins Elsterflutbett zu fahren. Er stürzte allerdings vorher an der Uferbebauung und verletzte sich schwer.

Umgehend wurde das Rettungswesen informiert. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 35-jährigen Leipziger. Der 35-Jährige war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Außerdem verstieß er noch gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Ermittlungen wurden auch auf die Identität des zweiten Fahrers ausgedehnt. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Erkenntnisse vor.

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