Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 11. Juli: Raubüberfall in Bad Lausick, Künftige Oberleitungen gestohlen, Zigarettenautomaten gesprengt

Mit einen pistolenähnlichen Gegenstand ausgestattet versuchte ein Mann in einem Drogeriemarkt in Bad Lausick an das Geld aus der Kasse zu kommen +++ Zwei große sowie acht kleine Kupfer-Kabeltrommeln und mehrere hochwertige Werkzeuge brachten Einbrecher in Taucha an sich – Gesamtschaden ca. 35.000 Euro +++ Gleich zwei Fälle von gesprengten Zigarettenautomaten waren in der Nacht zu Mittwoch in Beilrode und Arzberg zu beklagen – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

Raubüberfall

Ort: Bad Lausick, Silikastraße, Zeit: 10.07.2018, 18:30 Uhr

Der männliche Tatverdächtige betrat am Dienstagabend den Drogeriemarkt in der Silikastraße in Bad Lausick und erkundigte sich nach Wattestäbchen. Kurze Zeit später kam er wieder an die Kasse und bezahlte drei Artikel im Wert von 1,27 Euro mit einer 2 Euro Münze. Als die Verkäuferin ihm das Wechselgeld geben möchte, hob er seine Oberbekleidung ein Stück an und offenbarte einen pistolenähnlichen Gegenstand, dies war mit einer Forderung nach dem Geld aus der Kasse verknüpft. Die Verkäuferin kam der Forderung allerdings nicht nach und schloss den Geldeinsatz der Kasse. Da sein Plan scheiterte, nahm der Täter seine gekauften Artikel und verließ ruhig das Geschäft. Der Täter ging nach links aus dem Laden und entfernte sich in Richtung Bahnhof.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

  • 180 cm groß
  • 30 – 40 Jahre alt
  • sportliche Figur
  • sächsischer Dialekt
  • Bekleidung: rotes Basecap, dunkle Oberbekleidung und eine dunkle Hose

Zum Zeitpunkt des Überfalls sollen sich noch vier weitere Kunden in dem Drogeriemarkt aufgehalten haben. Da der Täter geräuschlos agierte, kann es sein, dass diese gar nichts von dem Vorfall mitbekommen haben. Die Polizei sucht nun nach diesen vier Personen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Künftige Oberleitungen gestohlen

Ort: Taucha; Straße des 17. Juni, Zeit: 09.07.2018, 16:30 Uhr – 10.07.2018, 06:30 Uhr

Noch am Montagmorgen, gegen 08:00 Uhr, kam eine Materiallieferung von insgesamt 3,5 Tonnen Kupfer, welches auf Trommeln aufgewickelt war, auf einer Tauchaer Baustelle an. Diese Trommeln brachten Mitarbeiter auch sofort in das Materiallager und verschlossen den zu Lagerungszwecken genutzten Container. Doch bereits am nächsten Tag waren sämtliche Kupferrollen verschwunden, wie ein Mitarbeiter der morgens zur Baustelle kam, feststellen musste.

Es handelte sich bei den gestohlenen Rollen um zwei große Kabeltrommeln (Querschnitt 100 qm) sowie acht kleine (Querschnitt 50 qm). Mutmaßlich hatten die Langfinger das Schloss des Containers aufgeflext und den Bewegungsmelder zuvor abgeschlagen. Als der Mitarbeiter nach seiner Feststellung daraufhin das Gelände genauer unter die Lupe nahm, entdeckte er den durchbrochenen Zaun neben der Zufahrt Gießereistraße.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist demnach davon auszugehen, dass die Langfinger ihre Beute mit einem Fahrzeug abtransportierten. Außerdem ließen sie hochwertige Werkzeuge, wie eine Presse samt Einsätze und Ladegerät im Wert von 12.000 Euro, Schlagschrauber, fünf Erdungsgarnituren fürs Kettenwerk und drei für Speiseleitungen mitgehen. Zudem fehlte ein Honda Notstromaggregat. Der Mitarbeiter rief umgehend die Polizei.

Er erklärte unter anderem, dass der Kilopreis reinen Kupfers derzeit bei 4,30 Euro liegt und demnach durch den Diebstahl der ungefähr 3,5 Tonnen reinen Kupfers in Form von Fahrleitungen ein Stehlschaden von ca. 15.000 Euro entstand. Die genaue Bezifferung der Schadenshöhe erfolgt in den nächsten Tagen, da auch die Werkzeuge einen erheblichen Wert aufwiesen (Gesamtschaden: ca. 35.000 Euro) Fest steht aber, dass dies für die Firma, die Fahrleitungen für Züge baut, einen erheblichen Verlust bedeutet.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Zigarettenautomaten gesprengt

Fall 1: Ort: Beilrode, Ernst-Thälmann-Straße, Zeit: 11.07.2018, 01:50 Uhr

Fall 2: Ort: Arzberg OT Packisch, Mühlberger Straße, Zeit: 11.07.2018, 04:37 Uhr

Gleich zwei Fälle von gesprengten Zigarettenautomaten waren in der Nacht zu Mittwoch zu beklagen. Die unbekannten Täter beschädigten dabei die beiden Zigarettenautomaten mittels Pyrotechnik sehr stark. Nach ersten Erkenntnissen gelang es den Tätern auch, an die Tabakwaren zu gelangen. Da beide Tatorte eine gewisse Nähe aufweisen wird geprüft, ob beide Sachverhalte im Zusammenhang stehen.

Die Polizei sucht nun Zeugen, welche in den betroffenen Ortschaften oder auf der Ortsverbindung S25 Auffälligkeiten beobachtet haben. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-325 oder bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Postdieb in Aktion

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Süd, Paul-Gruner-Straße, Zeit: 10.07.2018, 09:30 Uhr – 10.07.2018, 10:00 Uhr

Ein Langfinger hatte es auf die Post von Anwohnern eines Mehrfamilienhauses in der Paul-Gruner-Straße abgesehen. Er war auf noch unbekannte Art und Weise in den Hausflur gelangt und hatte von der dort installierten Briefanlage wenigstens drei Briefkästen aufgebrochen. Bei weiteren versuchte er auch sein „Glück“, doch verbog er ausschließlich die Briefkastendeckel bzw. die Abdeckung. Jedenfalls entnahm der Unbekannte aus den geöffneten Kästen die Briefe und riss sie auf. Einen Teil, für den er keine Verwendung fand, warf er in den Durchgang. Mit dem Rest verschwand er.

Doch zuvor nahm er aus der vierten Etage noch die vor der Wohnungstür eines Pärchens aufbewahrten Schuhe, ein Paar Fußballschuhe mit Stollen vom Hersteller adidas (Wert ca. 300 Euro) und ein Paar Sportschuhe des Herstellers Puma (Wert ca. 100 Euro) an sich. Nun ermittelt die Polizei wegen Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses und Diebstahl.

Wohnungseinbruch – über schlafende Kinder gestiegen

Ort: Leipzig, OT Schönefeld-Abtnaundorf, Paul-Heyse-Straße, Zeit: 11.07.2018, 03:40 Uhr

Angeblich sei er hungrig gewesen … Er sei seit kurzem arbeitslos und hatte eigentlich „containern“ gehen wollen. Doch dann erblickte er in der Paul-Heyse-Straße ein offen stehendes Fenster im Erdgeschoss und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Um in das Fenster einzusteigen, besorgte sich der Mann (34) aus einer benachbarten Straße einen Hocker. Der stand dort einfach rum …

Das offene Fenster wiederum führte ins Gästezimmer einer Wohnung. Dort waren zu Besuch die Tochter der Mieterin (53) mit ihrer Familie und ihren drei Kindern. Weil es in der Nacht jedoch noch immer so warm war, hatte die Familie das Fenster offen gelassen. Der 34-jährige Einbrecher, auf der Suche nach etwas Essbarem, stieg nun über die am Boden schlafenden Personen und suchte zielstrebig die Küche auf. Die Frau wurde plötzlich wach und bemerkte, dass irgendetwas nicht stimmte.

Sie weckte ihren Mann (32), der dann aufstand und den Geräuschen nachlief. In der Küche erschraken sowohl er als auch der Einbrecher, als sie des jeweils anderen gewahr wurden. In einer kurzen Rangelei überwältigte der Familienvater den Eindringling und informierte die Polizei. Der 34-Jährige verhielt sich daraufhin ruhig und leistete keinen Widerstand, als die Beamten vor Ort erschienen und ihn mitnahmen. Unter Tränen gestand er später die Tat.

Ihm wurde noch am frühen Morgen die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Im Verlauf des heutigen Tages wird nun durch die Staatsanwaltschaft entschieden, was mit dem Mann geschehen soll.

Hand in Hand gegen Ladendiebe und Betrüger

Nur wenn jeder seinen Beitrag leistet ist eine effektive Strafverfolgung möglich. Ladendiebstahl und Lastschriftbetrug spielen insbesondere im Leipziger Stadtzentrum mit seinen vielen Geschäften eine besondere Rolle im Kriminalitätsgeschehen. Bei geringen Beträgen oder einfach gelagerten Sachverhalten werden die Anzeigen regelmäßig in schriftlicher Form bei der Polizei erstattet, diese Verfahrensweise hat sich bewährt.

Sind die Täter allerdings bandenmäßig organisiert, Mehrfachtäter oder ist der eingetretene Schaden nicht mehr gering, sollte die Polizei umgehend informiert werden, damit diese den Fall vor Ort bearbeiten kann. Für eine organisierte Vorgehensweise sprechen beispielsweise präparierte Einkaufstaschen, um Alarmsysteme zu umgehen oder geteiltes Vorgehen bei dem ein Täter die Angestellten ablenkt, während ein anderer die Ware entwendet. Mehrfachtäter sind den Angestellten oftmals schon aufgefallen und sollten bei mehrfach auftretenden Diebstahls- oder Betrugshandlungen der Polizei übergeben werden.

Erst diese Woche zeigte sich der Erfolg dieser Zusammenarbeit. In einem Einkaufszentrum am Leipziger Markt wollte ein Mann an der Kasse mit einer EC-Karte bezahlen, welche nicht ihm gehörte. Festgestellt hat das eine aufmerksame Verkäuferin beim Abgleich der Unterschriften auf dem Kassenbeleg. Diese wich nämlich stark vom Original ab und deutete auf einen Betrüger hin.

Umgehend wurde die Polizei in Kenntnis gesetzt, welche dann alsbald am Ort erschien. Bei der Überprüfung des Täters stellte sich heraus, dass die EC-Karte von einem Diebstahl am Montag stammte und nur durch die Information zugeordnet werden konnte. Das Opfer des Diebstahls bekam so sein Diebesgut wieder und war sichtlich erfreut. Der Täter wurde zur Dienststelle verbracht, da er bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Es wurde ein Haftbefehl bei der Staatsanwaltschaft beantragt, welcher letztendlich durch einen Richter erlassen wurde.

Sie haben gewonnen! Aber zuerst müssen sie …

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Nord, Gohliser Straße, Zeit: 10.07.2018, 13:00 Uhr und 11.07.2018

… eine Bearbeitungsgebühr bezahlen! In letzter Zeit gibt es immer wieder Anrufe von ominösen Personen, die ihren Gesprächspartnern hohe Gewinnversprechen zusichern, dabei aber eine Bearbeitungsgebühr verlangen, die im Voraus zu zahlen sei. Diese könne nicht bar vom Gewinn abgezogen werden, sondern müsse ausdrücklich überwiesen werden. Später erhalten die Angerufenen dann Anweisungen, Gutscheine von diversen Onlineanbietern zu kaufen und die Codes dann am Telefon zu übermitteln.

So geschah es auch gestern Mittag, als eine 58-jährige Leipzigerin einen Anruf aus Berlin erhielt und sie zu einem Gewinn in Höhe von 29.400 Euro beglückwünscht wurde. Angeblich hätte sie sich an einer Leseprobe beteiligt und wäre nun ausgelost worden. Die Leipzigerin war sich allerdings ziemlich sicher, dass sie an keinem derartigen Gewinnspiel teilgenommen hatte.

Und überdies erschien ihr die Vorgehensweise doch recht kurios: Am nächsten Tag wollte schon ein Notar mit einem Kurier bei ihr erscheinen und ihr das Geld in bar überbringen. Es würde nur eine Bearbeitungsgebühr zwischen 400 und 900 Euro anfallen, die sie später zahlen müsse. Davon überzeugt, hier einem Betrug auf die Schliche zu kommen, informierte die 58-Jährige die Polizei. Doch damit nicht genug! Am Mittwochmorgen erhielt sie einen weiteren Anruf mit Bezug auf das Gewinnspiel, wobei sie aufgefordert wurde, Gutscheine der Online-Vertriebsplattform „Steam“ in Höhe von 900 Euro zu kaufen. Dem wollte die Leipzigerin natürlich nicht nachkommen und schaltete erneut die Polizei ein. Die ermittelt bereits seit gestern wegen Betruges.

Vorfahrtsfehler führte zu Unfall und drei Verletzten

Ort: Leipzig, OT Holzhausen, Feldstraße/Liebertwolkwitzer Straße, Zeit: 10.07.2018, 17:57 Uhr

Gestern, zum späteren Nachmittag, wollte die Fahrerin (32) eines grauen Smart die Liebertwolkwitzer Straße von der Feldstraße aus zum Colmblick queren. Dabei nahm sie fälschlicherweise an, die Vorfahrt werde an dieser Stelle „rechts vor links“ geregelt, weshalb sie sich nur mit einem Blick nach rechts vermeintlich absicherte. Tatsächlich aber besaß die von links kommende Fahrerin (54) eines blauen Opel Corsa hier die Vorfahrt, die von der 32-Jährigen nicht im Mindesten beachtet wurde.

Es folgte das Unausweichliche: beide Fahrzeuge kollidierten miteinander, der Opel wurde dabei gegen eine Hecke auf der Feldstraße geschleudert und beide Fahrerinnen wurden, zusätzlich zu einer Beifahrerin (62) im Smart, leicht verletzt. Alle drei Frauen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8.100 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Gegen die 32- Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall ermittelt.

Jeep fährt auf Fahrrad auf

Ort: Leipzig OT Paunsdorf, Hohentichelnstraße, Zeit: 04.07.2018, 01:33 Uhr

Der Fahrer (40) befuhr mit seinem Geländewagen Ford die Hohentichelnstraße in Richtung Permoser Straße. Ca. 400 Meter nach der Torgauer Straße fuhr er auf eine vor ihm fahrende Radfahrerin (30) auf. Dadurch wurde die Radfahrerin auf den Geländewagen geschleudert und leicht verletzt. Sie wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum Sankt Georg zur weiteren medizinischen Versorgung gefahren. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 1.300 Euro.

Gefahrenbremsung verursachte Fahrgast Schmerzen

Ort: Leipzig; OT Schleußig, Rödelstraße/Könneritzstraße, Zeit: 10.07.2018, 19:20 Uhr

Gestern Abend scherte ein Fiesta-Fahrer knapp vor dem Linienbus ein, der auf der Rödelstraße in westliche Richtung fuhr. So musste der Fahrer (40) des Omnibusses Solaris Urbinio 18 eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der Fiesta-Fahrer indes, der von der linken in die rechte Fahrspur gewechselt war, fuhr unbeirrt weiter und machte sich nicht bekannt. Durch die Gefahrenbremsung aber stürzte ein weiblicher Fahrgast. Sie stieß gegen eine am Ausstieg befestigte Scheibe und verletzte sich im Gesicht, so dass eine ambulante Behandlung erforderlich wurde. Die Polizei ermittelt nun in der Sache wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort in Zusammenhang mit fahrlässiger Körperverletzung.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Eröffnung der Ausstellung »Soviet Hippies. 1970s Psychedelic Underground Culture in Estonia and Beyond« in der Galerie KUB
Schüler aus Dresden qualifizieren sich für Olympiade in Afrika
Polizeibericht 25. September: Apothekeneinbruch, Fahrschulautos zerdeppert, Anhänger und Hebebühne angezündet
Gebhardt (Linke): Wie will Kretschmer die Gesellschaft überzeugen, wenn er das nicht mal bei „seiner“ Fraktion schafft?
Zur Wahl des Vorsitzenden der CDU-Fraktion − Grüne sind erschrocken über die fehlende Absage an eine Koalition mit der AfD
Einladung zum Stadtteilrundgang der BI Kleinzschocher wird bunt und Chronik LE
Unfaire Bananen bevölkerten den Marktplatz in Leipzig
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Sammelbewegung „Aufstehen“ startete in Leipzig mit einem rappelvollen Saal
Voller Saal beim ersten Aufstehen-Treffen in Leipzig. Foto: Aufstehen Leipzig

Foto: Aufstehen Leipzig

Für alle LeserKaum war die Pressekonferenz mit Sahra Wagenknecht anfang September vorüber, verpackten die großen deutschen Medien das Thema #aufstehen schon wieder unter „Funktioniert nicht“, es sei als Sammelbewegung überflüssig. Aber als die Leipziger „Aufstehen“-Gruppe am Wochenende zum ersten Treffen einlud, wurde es rappelvoll im großen Saal des Schulungszentrums „Walradushof“ in der Emil-Teich-Straße 4.
Die Himmelsscheibe von Nebra und die Entdeckung eines 4.000 Jahre alten Reiches mitten in Europa
Harald Meller, Kai Michel: Die Himmelsscheibe von Nebra. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls Harald Meller 2001 zum ersten Mal von einem besonderen Schatzfund aus dem Süden Sachsen-Anhalts erfuhr, war er gerade frisch auf dem Posten des Landesarchäologen in Halle. Und er ahnte nicht, was für ein Abenteuer in der arg lädierten Scheibe steckte, die auf den Fotos zu sehen war, die ihm sein Berliner Kollege zeigte. Der erste Teil des Abenteuers machte in den Medien schon Furore. Der zweite war ein echter archäologischer Krimi.
Ticketverlosung: Mehr als nur ein Tanz – Flamenco Vivo im Gewandhaus
Simone Abrantes. Foto: Uwe Neumann

Foto: Uwe Neumann

VerlosungLassen Sie sich vom Zauber des Flamenco mitreißen. Flamenco Vivo ist mehr als eine Show, es ist gelebte Wirklichkeit. Virtuoses Gitarrenspiel (Georg Kempa), Viola (Azusa Krist) und leidenschaftlicher Gesang (Carmen Celada) verschmelzen mit temperamentvollem Tanz (Simone Abrantes und Cayetana de Ronda) zu einer beeindruckenden Einheit. Gemeinsam mit den Veranstaltern verlost die L-IZ 2x2 Freikarten für „Flamenco Vivo“ am 23. November im Gewandhaus.
Aus LVB-Sicht waren die beiden Fahrer-Rekrutierungstage ein Erfolg
Straßenbahn am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Sommer haben Leipzigs Verkehrsbetriebe zum ersten Mal öffentlichkeitswirksame Fahreraktionstage veranstaltet. Denn es geht ihnen wie im Grunde fast allen größeren Unternehmen in Leipzig: Es wird immer schwerer, Personal für frei werdende Stellen zu finden. Und als nach den Ferien die Linie 10 einfach im Ferienmodus gelassen wurde, wurde auch offenkundig, welche Folgen es hat, wenn Straßenbahnfahrer dauerhaft fehlen.
Verwaltung sieht keine Chance, Werbung für Alkohol und Nikotin im öffentlichen Raum komplett zu verbieten
Selbst in der Zigarettenwerbung dominiert ein verlogenes Freiheitsbild. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWo ist die Grenze? Gehört Werbung für süchtigmachende Produkte überhaupt in den öffentlichen Raum? Die Diskussion ist ja nicht neu in Leipzig. Und konsequent wäre tatsächlich genau das, was das Jugendparlament im Juli beantragt hat: Zu prüfen, ob Alkohol- und Nikotinwerbung nicht im ganzen Stadtgebiet verboten werden könnte. Denn sie knallt einem ja überall ins Gesicht. Auch Kinder werden mit ihrem Anblick nicht verschont.
Bleiben die Milliarden der Tagebausanierung nach dem Kohleausstieg doch wieder beim Steuerzahler hängen?
Der Mibrag-Tagebau in Deutzen. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserAm Montag, 24. September, tagte die Kohlekommission in Halle. Also quasi direkt am Mitteldeutschen Kohlerevier. Denn wenn Deutschland Abschied von der Braunkohle nimmt, betrifft das auch die Tagebaue südlich von Leipzig und Halle. Und bei der Gelegenheit haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Klima-Allianz Deutschland eine Studie zur Finanzierung der Bergbaufolgekosten vorgestellt.
Das Haus an der Lortzingstraße soll jetzt endgültig zu einem modernen Naturkundemuseum werden
Das Naturkundemuseum - hier vom Goerdelerring aus gesehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einem Monat ist klar: Ein Naturkundemuseum in Halle 7 der Spinnerei wird es nicht geben. Die 37 Millionen Euro, die dieser Umbau kosten würde, kann sich Leipzig einfach nicht leisten. Das ist der Zeitpunkt, an dem eigentlich nach jahrelanger Herumeierei das getan werden könnte, was seit zehn Jahren auf der Tagesordnung steht: Das zentral gelegene Haus einfach zu modernisieren und zu erweitern.
Sachsen schafft im ersten Halbjahr 2,1 Prozent Wirtschaftswachstum
Wichtig ist, was am Ende in der Börse ist. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo prallen Meldungen aufeinander. „Eine klare Meinung haben die Mittelständler auch zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Demnach rechnen 67 Prozent noch im laufenden Jahr mit einer wirtschaftlichen Abkühlung“, meint die creditshelf Aktiengesellschaft aus Frankfurt am Montag, 24. September. Und gleichzeitig meldet das Sächsische Landesamt für Statistik eine unerwartet hohe Wachstumsrate für Sachsen. Was ist da los?
Tanja Székessys Reise in die unausgesprochene Welt der guten und der nicht so schönen Gefühle
Tanja Székessy: Wie du bist,wenn du so bist. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein Buch fast ohne Worte. Und gerade deshalb erzählt es etwas, was für gewöhnlich nicht erzählt wird. Auch, weil es viele gar nicht wahrnehmen. Dabei funktioniert der größte Teil unserer Kommunikation über Gesten und Haltungen. Das lernen schon Kinder. Wenn auch nicht bewusst. Es ist ein Aufmerksamkeitsbuch.
Eintracht Frankfurt vs. RB Leipzig 1:1 – Eine deutliche Steigerung nach der Pause
Die Spieler von RB Leipzig nach dem 1:1 in Frankfurt. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserSchlechter als gegen Salzburg hätte RB Leipzig kaum spielen können, doch zumindest in der ersten Halbzeit gegen Eintracht Frankfurt sah es nicht viel besser aus. Passend dazu gingen die Rasenballer mit einem Rückstand in die Pause. Anschließend zeigten die Rot-Weißen aber zumindest eine kämpferische Leistung und verdienten sich das Unentschieden. Forsberg traf per Handelfmeter zum Ausgleich.
Leipzigs Baudezernat hat nicht vor, Gated Communities entstehen zu lassen
In Möckern entstehen auf einstigem Kasernengelände neue Wohneinheiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUte Elisabeth Gabelmann, die Stadträtin der Piraten, trieb vor der letzten Ratsversammlung am 19. September eine nicht ganz unwichtige Frage um. Wenn sich jetzt einige Leipziger Ortsteile zusehend entmischen, Besserbetuchte also immer öfter unter sich bleiben – ist da der Weg nicht weit, dass in Leipzig auch wie andernorts abgeschlossene Wohnquartiere, sogenannte „Gated Communities“ entstehen?
LWB plant keine ausgelagerte soziokulturelle Nutzung im einstigen Schösserhaus
Das Schösserhaus am Kantatenweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWas wird nun eigentlich aus dem alten Gutsgelände in Kleinzschocher? Was wird aus dem letzten erhaltenen Originalgebäude aus dem einstigen Schloss-Ensemble? Das wollten einige Aktivisten aus Kleinzschocher in der Ratsversammlung am 22. August schon wissen. Doch nicht nur sie waren mit den lapidaren Antworten der Stadtverwaltung nicht zufrieden. Auch acht Mitglieder aus drei Stadtratsfraktionen wurden durch die Antworten erst recht zum Fragen animiert.
Sachsen braucht eine Strategie für eine richtige Kreislaufwirtschaft
Ein bisschen Plastik-Müll. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLegionen von Anfragen haben die Landtagsfraktionen schon gestellt zu den Wegen des Mülls in Sachsen, unregulärem Deponiebetrieb und brennenden Abfallbehandlungsanlagen. Eigentlich hätte Deutschland längst funktionierende Kreislaufsysteme haben müssen, die einen Müllim- und -export erst gar nicht notwendig machen. Aber das ist noch lange nicht so. Die Grünen wollen jetzt, dass Sachsen endlich alles selbst recycelt, was an Abfall anfällt.
Ein Europa-Manifest, das unbedingt Beachtung finden sollte
Ein bisschen Wind für die Europa-Flagge. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNach einem Jahr Pause kann man die Serie „Warum ein Europa-Projekt auch eine Vision für alle braucht“ durchaus wieder aufgreifen. Vermisst hat sie eh niemand. Kein Schwein interessiert sich mehr für die EU. Was Gründe hat. Und was viel mit dem heutigen Zustand unserer Demokratie zu tun hat. Und was der Politikwissenschaftler Yascha Mounk im Interview mit „Le Figaro“ auf die Formel bringt: „Wir leben in einem System, in dem viele das Gefühl haben, dass ihre Stimme nicht mehr zählt.“ Der rasende Populismus hat eine Wurzel.
„Detmold an einem Tag“ – Im braven Residenzstädtchen Detmold über Hermann nachdenken und ein paar rebellischen Dichtern begegnen
Steffi Böttger: Detmold an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan läuft zwar auch in anderen Teilen Deutschlands über richtig historischen Grund – in Mitteldeutschland zum Beispiel. Dazu muss man nicht ins kleine Land Lippe fahren. Kann man aber. Etwa wenn man nahebei den Teutoburger Wald, die Externsteine und das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg sehen will. Und natürlich das Städtchen Detmold, dessen Name älter ist als die Stadt.