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Polizeibericht, 26. Oktober: Motorrad verschwunden, Aggressiver Radfahrer gesucht, Juwelier und Einkaufsmarkt heimgesucht

Abgebildetes Motorrad verschwand vom Straßenrand der Perthesstraße +++ In der Arthur-Hoffmann-Straße/Kurt-Eisner-Straße krachte ein von rechts kommender Radfahrer in ein Auto und stürzte. Als die Fahrerin dem Gestürzten helfen wollte, reagierte dieser extrem aggressiv +++ In der Arthur-Hoffmann-Straße machten sich Einbrecher mit schweren Gerätschaften auf zu einem Juwelier. Dort zersägten sie die Gitterstäbe eines Hinterhoffensters und stahlen Schmuck in noch unbekannter Höhe +++ Auch ein Einkaufsmarkt in der Burgauenstraße wurde von Einbrechern heimgesucht – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Wer weiß, wo das Motorrad ist?

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Perthesstraße, Zeit: 24.10.2018, 16:00 Uhr – 25.10.2018, 11:00 Uhr

Eine schwarzfarbige Yamaha vom Baujahr 2017 verschwand in der Nacht zum Donnerstag vom Straßenrand der Perthesstraße. Ihr Besitzer hatte das Motorrad dort am Nachmittag geparkt und gesichert. Als er es am nächsten Morgen aber wieder nutzen wollte, war die Maschine im Wert von ca. 6.500 Euro verschwunden. Er erstattete bei der Polizei Anzeige, die nun nach der Yamaha, mit amtlichen Kennzeichen L GA 56, fahndet.

Als Sondermerkmale erwähnte der Geschädigte, dass er nachträglich Lenkerendspiegel, LED-Blinker und Heizgriffe links und rechts anbauen ließ. Außerdem nutzte er eine kurze Kennzeichenhalterung. Die Polizei ermittelt auch in diesem Fall wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

Zeugen, die Hinweise zum Geschehen und/oder Verbleib des Motorrads geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Verschwunden. Foto: privat

Verschwunden. Foto: privat

Aggressiver Radfahrer verschwand vom Unfallort

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Arthur-Hoffmann-Straße/Kurt-Eisner-Straße, Zeit: 25.10.2018, gegen 17:30 Uhr

Eine 35-Jährige, die wie andere Autofahrer auch, bei „Grün“ in die Kreuzung Arthur-Hoffmann-Straße/Kurt-Eisner-Straße hinein gefahren war, dort aber wegen eines mit Sondersignal fahrenden Rettungswagens halten musste, wurde anschließend in einen Verkehrsunfall verwickelt. Kaum war der Rettungswagen an den haltenden Autos vorbeigefahren, versuchten diese, sich wieder in den regulären Straßenverkehr einzuordnen.

So startete auch die 35-Jährige mit ihrem Opel Insignia, als just in dem Moment ein von rechts kommender Radfahrer in das Auto krachte und stürzte. Wie die Frau später gegenüber der Polizei erzählte, wollte sie aussteigen, um dem Radfahrer zu helfen. Der allerdings, völlig aufgebracht, trat sofort an die Fahrertür heran und schlug mit seinen Händen diese zu. Zwischenzeitlich seien zwei Passanten hinzugekommen. Während einer das Fahrrad aufhob, hätte der andere den äußerst aggressiven Unbekannten von der Fahrertür weggezogen, so die 35-Jährige weiter.

Offenbar konnten schlimmere Übergriffe nur durch die Hilfe von Passanten verhindert werden. Letztlich beleidigte er die Autofahrerin noch aufs heftigste, sodass diese in ihr Auto stieg und einige Meter fuhr, um sich aus der Gefahr zu bringen. Wenig später waren der Radler und die Passanten verschwunden. Die 35-Jährige erstattete umgehend Anzeige und beschrieb den Radler folgendermaßen: ca. 1,70m groß, schlanke Statur, sehr kurzer heller Stoppelhaarschnitt.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den Beteiligten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 3030 – 100 zu melden.

Einbruch beim Juwelier

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Arthur-Hoffmann-Straße, Zeit: 24.10.2018, 22:00 Uhr bis 25.10.2018, 08:45 Uhr

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag begaben sich Einbrecher mit schweren Gerätschaften zu einem Juwelier in der Leipziger Südvorstadt. Dort zersägten sie die Gitterstäbe eines Hinterhoffensters, hebelten dieses danach auf, rissen eine Jalousie heraus und durchsuchten das kostbare Innere des Verkaufsladens. Was genau gestohlen wurde und in welchem Bereich sich der Sach- und Stehlschaden befindet, kann bisher noch nicht gesagt werden.

Zeugen, denen etwas in diesem Zusammenhang aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Einbruch in einen Einkaufsmarkt

Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Burgauenstraße, Zeit: 25.10.2018, 03:30 Uhr – 04:50 Uhr

Unbekannte Täter warfen mittels eines Gullydeckels eine Fensterscheibe ein und hebelten diese auch noch auf. Danach begaben sie sich in den Verkaufsraum, hebelten noch eine Tür auf und durchsuchten die Regale und den Raum. Nach den ersten Erkenntnissen der Beamten und der Verantwortlichen wurde nichts entwendet. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.

Fahrgast bedrohte Busfahrer

Ort: Böhlitz-Ehrenberg, Leipziger Straße, Zeit: 25.10.2018, gegen 19:30 Uhr

Am Abend stieg an der Halterstelle „Wahren“ ein Fahrgast in einen Bus der Linie 80. Er legte eine elektronische Fahrkarte vor. Wie sich gleich herausstellte, war diese gesperrt. Daraufhin forderte der Busfahrer den vollen Fahrpreis. Der Mann entrichtete diesen, aber seine Wut darüber steigerte sich während der Fahrt enorm, er geriet in Rage, spuckte im Bus herum, klopfte gegen die Fahrerkabine. An der Kreuzung Leipziger Straße/Am Ritterschlößchen trat er dann neben den Busfahrer (37).

Mit einem Handbeil in der Hand bedrohte er den Fahrer, hielt ihm dieses vor das Gesicht. Der Busfahrer drückte den Notknopf (Überfallalarm), woraufhin sich die Türen öffneten. Der Täter stieg aus und verschwand in Richtung Böhlitz-Ehrenberg. Polizeibeamte erhielten sofort Kenntnis über den Vorfall, führten eine Tatortbereichsfahndung durch, die allerdings ohne Ergebnis verlief.

Der 37-Jährige fuhr weiter bis zum Bushof Lindenau, beendete dort seine Schicht und wurde dort auch von Polizeibeamten befragt. Der Täter hatte die genutzte elektronische Fahrkarte im Bus zurückgelassen. Die Jahreskarte wurde geprüft und festgestellt, dass diese einem Geschädigten (79) während einer Straftat (Handgelenktasche geraubt) Anfang Juli 2017 in Möckern entwendet worden war.

Vom Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

– 35 bis 40 Jahre alt, ca. 1,90 m groß, schlank – Kinnbart – war bekleidet mit dunkelblauem Kapuzenpullover und hellblauer Jeans – hatte hellblaue Sporttasche bei sich.

Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Bedrohung aufgenommen.

Nachmeldung – Fußgänger schwer verletzt (siehe Pressemitteilung vom 25.10.2018)

Ort: Leipzig (Leutzsch), Georg-Schwarz-Straße, Zeit: 25.10.2018, gegen 10:30 Uhr

Ein 40-Jähriger stieg aus einer stadtauswärts fahrenden Straßenbahn der Linie 7 an der Haltestelle „Leutzscher Rathaus“ und lief hinter der haltenden Bahn während des Fahrgastwechsels über die Georg-Schwarz-Straße. Der Fußgänger, der Ohrstöpsel trug und Musik hörte, bemerkte wohl dabei nicht die stadteinwärts fahrende Straßenbahn (Fahrer: 56), die ebenfalls im Haltestellenbereich stand. Er lief gegen die Bahn, stürzte und verfing sich mit den Füßen unter der Bahn. Diese fuhr an und schleifte den Fußgänger etwa 120 Meter mit. Der Mann erlitt schwere Verletzungen, wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. An der Bahn entstand ein Schaden von ca. 100 Euro.

Fahrradfahrer schwer verletzt

Ort: Leipzig (Plagwitz), Karl-Heine-Straße, Höhe Grundstück Nr. 99 Zeit: 26.10.2018, 00:32 Uhr

Heute Nacht liefen zwei Passanten (35, 38) auf dem Fußweg der Karl-Heine-Straße stadteinwärts. Dort kam ihnen ein Radfahrer entgegen. Als dieser beide Fußgänger passiert hatte, vernahm das Duo gleich darauf einen Aufprall. Sie liefen zurück, sahen den Mann auf dem Boden liegen und verständigten sowohl das Rettungswesen als auch die Polizei. Der schwer verletzte 36-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er war, so stellte sich am Unfallort heraus, gegen eine Laterne gestoßen und hatte sich dabei die schweren Verletzungen zugezogen. Das Fahrrad des 36-Jährigen wurde von einer Bekannten gesichert.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 38 fordert Todesopfer

Ort: BAB 38, Göttingen in Richtung Leipzig, kurz vor Anschlussstelle „Neue Harth“, Zeit: 26.10.2018, 06:00 Uhr

Noch zu nächtlicher Dunkelheit ereignete sich am Freitagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 38 von Göttingen in Richtung Leipzig. Hierbei befuhr der Fahrer eines Motorrades Honda die linke von zwei Spuren und näherte sich einem Lkw, der vor ihm einen anderen Lkw überholte. Der Überholvorgang des Lkws war beinah beendet, als der Motorradfahrer (32) aus bisher noch ungeklärter Ursache auf den vorausfahrenden Lkw auffuhr.

Der 32-Jährige verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, woraufhin es nach links in die Leitplanke schleuderte und der Fahrer abgeworfen wurde. Die Honda wurde durch die Wucht des Aufpralls danach nach rechts geschleudert, während der 32-Jährige von einem nachfolgenden Pkw überrollt wurde. Ersthelfer vor Ort versuchten augenblicklich lebensrettende Maßnahmen zu ergreifen. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Überfahren des Mannes nicht todesursächlich, sondern der vorausgegangene Sturz selbst. Nach dem Unfall war die Autobahn in Richtung Dresden komplett gesperrt und konnte gegen 10:50 Uhr wieder freigegeben werden.

Linienbus touchierte Werbetafel

Ort: Leipzig (Sellerhausen), Permoserstraße, Zeit: 25.10.2018, gegen 18:45 Uhr

Ein Linienbus (Fahrer: 37) befuhr die Permoserstraße stadteinwärts. In Höhe Grundstück Nr. 21 fuhr er gegen die Werbetafel einer Firma. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch an Bus und der Werbesäule ein Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Der 37-Jährige gab gegenüber den Polizeibeamten an, ausgewichen zu sein, um einem entgegenkommenden Rettungswagen Platz zu schaffen. Er erhielt eine Verwarnung.

Moped-Fahrerin schwer verletzt

Ort: Delitzsch, Friedrich-Ebert-Straße, Zeit: 25.10.2018, 07:30 Uhr

Gestern Morgen stieg ein Mädchen (12) aus einem parkenden Auto und lief gleich darauf über Straße in Richtung Schule. Dabei beachtete das Kind den Fahrverkehr nicht. Es übersah ein entgegenkommendes Moped, stieß mit diesem zusammen. Die Moped-Fahrerin (15), die sich ebenfalls auf dem Schulweg befand, zog sich schwere Verletzungen zu. Die Jugendliche musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Auch die Zwölfjährige wurde verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Kleinkraftrad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 200 Euro.

Auto schleuderte gegen eine Hecke

Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Gutenbergstraße, Zeit: 25.10.2018, gegen 18:00 Uhr

Der Fahrer (48) eines VW Golf befuhr die Gutenbergstraße und bog dann nach links auf die Merseburger Straße ab. Dabei übersah er einen entgegenkommenden BMW (Fahrer: 22). Aufgrund des Aufpralls schleuderte der Golf gegen eine gegenüberliegende Hecke. Beim Unfall verletzten sich beide Fahrer leicht. Der 48-Jährige musste ambulant behandelt werden; der 22-Jährige benötigte keine ärztliche Versorgung. An beiden Autos entstand ein Schaden in Höhe von ca. 25.000 Euro. Gegen den Golffahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Leiche aus der Mulde wurde identifiziert

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, wurde am Wehr in Colditz eine leblose Person in der Mulde gesichtet, die im Wasser trieb. Schnell war klar, dass es sich hierbei um eine Wasserleiche handelte, die zum gestrigen Zeitpunkt noch nicht zweifelsfrei identifiziert werden konnte, weshalb die Leiche in die Gerichtsmedizin gebracht wurde. Heute steht die Identität des verstorbenen Mannes nach einem Abgleich der Fingerabdrücke fest: Bei ihm handelt es sich um einen 19-jährigen jungen Mann, der bereits seit 30. September 2018 als vermisst gemeldet worden war. Er befand sich zu jenem Zeitpunkt zur Behandlung in einer Fachklinik.

Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung. Darüber hinaus gibt es auch keine Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten könnten. Der Körper wies bereits ein fortgeschrittenes Stadium der Fäulnis auf, was eine sofortige Identifizierung zusätzlich erschwerte. Dennoch konnten ihm Fingerabdrücke abgenommen werden, die letztendlich zu seiner Identifizierung führten.

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In der Polizeidirektion Leipzig fehlen noch immer 143 Polizeibeamte zur Soll-Stärke
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Südfriedhof Leipzig. Foto: Ralf Julke

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