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Polizeibericht, 13. November: Vom Rad geschubst, Paketfahrzeug entwendet, 32-Jährige überfallen, Wo sind die Räuber hin?

In der Könneritzstraße wurde ein 64-Jähriger von einem entgegenkommenden Radfahrer so heftig geschubst, dass er vom Rad stürzte und am Boden liegend auch noch von diesem geschlagen wurde +++ In der Karl-Tauchnitz-Straße wurde ein Paketfahrzeug mit ca. 100 Paketen entwendet +++ In Plagwitz wurde ein 37-Jähriger bewusstlos geschlagen und beraubt +++ In der Taubestraße wurde eine 32-Jährige auf dem Heimweg überfallen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Wut ist kein guter Berater – dringend Zeugen gesucht!

Ort: Leipzig, Könneritzstraße (Höhe Straßenbahnhaltestelle Holbeinstraße), Zeit: 25.09.2018, gegen 19:00 Uhr

Zu einer Körperverletzung, welche sich am 25. September 2018 ereignete, sucht die Polizei dringend Zeugen! An dem Dienstagabend war ein 65-Jähriger auf dem Radweg der Könneritzstraße in entgegengesetzter Richtung gefahren. Als er gegen 19:00 Uhr den Bereich der Straßenbahnhaltestelle Holbeinstraße passierte, wurde er von einem entgegenkommenden, unbekannten Radfahrer so heftig geschubst, dass er sogar vom „Drahtesel“ stürzte und sich am linken Arm verletzte. Noch am Boden liegend, beschimpfte ihn der Unbekannte und schlug wiederholt mit der Faust zu. Erst dann ließ er von seinem Opfer ab und verschwand. Durch die massiven Schläge erlitt der 65-Jährige neben einem Nasenbeinbruch auch mehrere Hämatome im Gesicht.

Den Täter beschrieb der verletzte Radfahrer später bei der Anzeigenaufnahme folgendermaßen:

  • Alter Mitte 30
  • 178 cm groß
  • schlank
  • dunkle normale Haare
  • Deutscher
  • keine Brille
  • Fahrrad.

Zum Zeitpunkt der Tat sollen sich Passanten in der Nähe aufgehalten haben, die möglicherweise Zeugen des Geschehen geworden sind.

Wer hat den o. g. Sachverhalt am 25.09.2018, gegen 19:00 Uhr, wahrgenommen und kann nähere Hinweise zu der tatverdächtigen Person geben? Wer kennt den Mann und weiß, wo dieser sich regelmäßig aufhält?

Sowohl diese Personen als auch sonstige Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 oder unter der Telefonnummer (0341) 9460 – 0 zu melden.

Paketfahrzeug entwendet

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Karl-Tauchnitz-Straße, Zeit: 12.11.2018, gegen 14:00 Uhr

Ein 29-jähriger Fahrer eines Paketdienstes fuhr mit einem weißen Ford Transit Pakete aus. In der Karl-Tauchnitz-Straße parkte er mit dem Fahrzeug auf der Straße und brachte mehrere Pakete in ein Haus. Den Transporter hatte er nicht verschlossen und der Originalschlüssel steckte auch noch im Zündschloss. Das reichte offenbar einem unbekannten Täter aus, der den 29-Jährigen beobachtete, wie er das Haus betrat.

Als der Paketzusteller wieder aus dem Objekt kam, war sein Schreck riesengroß: Das Fahrzeug und die darin noch befindlichen ca. 100 Pakete waren weg. Auch seine persönlichen Sachen, wie Pass und Handy, befanden sich noch im Auto. Er informierte die Polizei und seinen Arbeitgeber. Trotz eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen nach dem Fahrzeug konnte dies nicht wieder aufgefunden werden. Über die Höhe des Stehlschadens liegen noch keinerlei Erkenntnisse vor.

Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 – 34224 zu melden.

Wo sind die Räuber hin?

Ort: Leipzig (Plagwitz), Zeit: 09.11.2018, 10:00 Uhr – 13:00 Uhr

Ein sonderbarer Raub ereignete sich nach Aussagen eines 37-Jährigen bereits am Freitag, den 9. November 2018. Der Mann war in den Vormittagsstunden des Tages mit der Straßenbahn Richtung Leipzig-Plagwitz gefahren. Einen persönlichen Termin wollte er dort wahrnehmen, kam dort aber nie an, da er zuvor überfallen worden sei.

An dem Tag war er an der Haltestelle „Lindenauer Markt“ ausgestiegen, sei dann an einem Internetcafé vorbei Richtung Rathaus gelaufen und hätte einen Park gequert, wo er zwei Männern begegnete. Plötzlich habe er einen heftigen Schlag verspürt, woraufhin er bewusstlos zu Boden sank. Erst einige Minuten später sei er wieder zu sich gekommen und habe sein Portemonnaie geöffnet neben sich liegen sehen. Das Bargeld in dreistelliger Höhe war verschwunden.

So fuhr er unverrichteter Dinge wieder nach Hause und erstattete gestern nun Anzeige wegen Raub. An die Adresse, wo er den Termin hätte wahrnehmen sollen, konnte er sich nicht mehr erinnern. Auch eine Beschreibung der Täter war ihm nicht möglich. So ermittelt die Polizei nun wegen Raub und sucht dringend Zeugen zu dem Geschehen.

Wer Hinweise zum Sachverhalt und/oder den Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Auf dem Heimweg überfallen

Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Taubestraße/Gorkistraße, Zeit: 13.11.2018, gegen 05:35 Uhr

Eigentlich war es ein schöner Kneipenabend in angenehmer Gesellschaft, doch als die 32-Jährige auf dem Heimweg von einem Unbekannten beraubt wurde, fand dieser Abend einen erschütternden Ausgang. Der Mann war der Frau offensichtlich ein Stück gefolgt, trat dann aber an der Ecke Taubestraße/Gorkistraße von hinten an sie heran und riss ihr die Handtasche von der Schulter. Noch bevor der Unbekannte verschwinden konnte, griff die Frau nach der Tasche und bekam ein Stück zwischen die Finger. Daraufhin entbrannte ein Ziehen und Zerren, welches allerdings nur den Bruchteil einer Sekunde dauerte und mit dem Sturz des Räubers endete. Er aber war es, der die Tasche in den Händen hielt, dann aufstand und anschließend auf der Trötzschelstraße davonrannte. Zwar folgte ihm die Frau und schrie dem „Kerl“ hinterher, doch war er für sie bereits unerreichbar weit entfernt.

So erstattete sie zeitnah bei der Polizei Anzeige und beschrieb den Täter folgendermaßen:

  • 19/20 Jahre alt
  • 165 cm groß
  • südländischer Typus
  • sehr schlank
  • dunkles volles Haar, ca. 3 – 5 cm lang
  • keine Brille
  • kein Bart
  • dunkle, kräftige Augenbrauen
  • trug dunklen blauen oder schwarzen Kapuzenpullover oder Kapuzenjacke
  • dunkle Hose.

Mit der Tasche erbeutete der Räuber ein Schlüsselbund, Geldbörse, Ausweis, Kreditkarte, Krankenkassenkarte und Bargeld in zweistelliger Höhe. Auch sonstige Utensilien unter der Rubrik, was sonst noch im Alltag benötigt wird, fielen in seine Hände.

Glücklicherweise blieb die 32-Jährige unverletzt. Die Ermittlungen wegen Raub sind aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Einbruch in einen Pub

Ort: Leipzig (Paunsdorf), Riesaer Straße, Zeit: 11.11.2018, gegen 22:00 Uhr bis 12.11.2018, gegen 03:45 Uhr

Unbekannte Täter drangen durch die Eingangstür des Lokals in das Objekt ein und hebelten die drei Spielautomaten auf. Anschließend flüchteten sie. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935 – 0 zu melden.

Hoher Sachschaden an Fahrkartenautomat

Ort: Leipzig (Mockau), Mockauer/Kieler Straße, Zeit: 12.11.2018, gegen 08:20 Uhr (polizeibekannt)

Offenbar mittels Pyrotechnik hatte der Täter versucht, einen Fahrkartenautomaten der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zu sprengen. Dabei wurde dieser stark beschädigt. Dies hatte ein Servicetechniker der Firma festgestellt und die Polizei gerufen. Spezialisten der Kriminalpolizei sperrten sofort den Bereich weiträumig ab und fanden während der Tatortarbeit noch im weiteren Umkreis Teile der Verkleidung des Fahrkartenautomaten. An die Geldkassette gelangte der Täter nicht. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 35.000 Euro angegeben. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Baumaschinen weg

Ort: Leipzig (Grünau), Alte Salzstraße, Zeit: 08.11.2018, gegen 16:15 Uhr bis 12.11.2018, gegen 08:15 Uhr

Übers Wochenende schlugen unbekannte Täter zu: Sie verschafften sich in einem Mehrfamilienhaus gewaltsam Zutritt in das dortige Baubüro, nachdem sie die automatische Schiebetür im Eingangsbereich aufgebrochen hatten, und stahlen daraus mehrere Baumaschinen und Werkzeuge im Wert einer fünfstelligen Summe. Zudem öffneten die Einbrecher auch gewaltsam einen Abstellraum in der zehnten Etage und entwendeten dem Geschädigten diverse Werkzeuge sowie Konserven. Sowohl ein Mitarbeiter der geschädigten Firma als auch der Mieter erstatteten Anzeige bei der Polizei. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls.

Durchs Fenster in die Kindertagesstätte

Ort: Leipzig (Grünau), Kändlerstraße, Zeit: 12.11.2018, gegen 17:15 Uhr bis 13.11.2018, gegen 05:15 Uhr

Der Einbrecher öffnete gewaltsam ein Fenster, durchsuchte anschließend in allen Kinder-Räumlichkeiten das Mobiliar. Danach hebelte er die Tür zu einem Büro im Erdgeschoss auf, durchwühlte alles, ging zudem in den Kellerbereich, brach dort zwei Umkleideschränke auf, durchwühlte alles in der Küche. Ob und was er gestohlen hatte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen von Polizeibeamten. Er hinterließ jedoch Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Ein Mitarbeiter hatte die Polizei verständigt.

Langfinger ging leer aus

Ort: Leipzig (Großzschocher), Zeit: 10.11.2018, gegen 12:00 Uhr – 12.11.2018, gegen 04:40 Uhr

Gleichwohl an der Ladentür ein Zettel der Inhaberin (48) sinngemäß mit den Worten: Einbruch ist zwecklos und Diebe werden leer ausgehen! hing, brach ein erfolgloser Optimist in das Geschäft ein. Dazu zog er den Zylinder der Eingangstür und drücke diese anschließend auf. Er durchsuchte den Lottoladen und öffnete auch die Registrierkasse. Doch nirgends waren Wertgegenstände zu finden. Diese, wie Tabakwaren, Spirituosen usw., hatte die 48-Jährige schon seit längerem nach Ladenschluss in Sicherheit gebracht und damit potentiellen Dieben den Kampf angesagt. Letztlich bemerkte eine Zustellerin (38) morgens beim Austragen der Zeitung die offenstehende Eingangstür des Lottogeschäfts und informierte die Polizei. Diese kam umgehend zum Tatort und nahm die Ermittlungen wegen versuchtem Diebstahl im besonders schweren Fall auf.

Von zwei Langfingern, die einbrachen …

Ort: Leipzig (Grünau-Siedlung), Krakauer Straße (Höhe Gehweg Alte Salzstraße), Zeit: 12.11.2018, 12:20 Uhr – gegen 12:40 Uhr

Kurz nach zwölf beabsichtigte der Lieferant (28) eines Tiefkühlkostanbieters, eine Bestellung im Deiwitzweg abzuliefern und parkte deshalb seinen Transporter, einen Mercedes Sprinter, am Fahrbahnrand der Krakauer Straße. Als er wenig später zurückkehrte, sah er zwei Männer um den Sprinter schleichen, außerdem stand die Fahrertür offen. Er fragte die Männer, was sie an dem Transporter zu schaffen hätten, bekam aber keine zufriedenstellende Antwort. Vielmehr lief das Duo unbeeindruckt den Fußweg der Alten Salzstraße in Richtung des dort erbauten Spielplatzes.

Ein Blick ins Fahrerhaus war für den 28-Jährigen dann aber Erklärung genug, denn im Fahrgastraum lagen Broschüren und sonstige Gegenstände wild durcheinander. So versuchte er den möglichen Dieben zu folgen, fand sie allerdings nicht mehr, weshalb er am Tatort auf die Polizei wartete. Als die Gesetzeshüter eintrafen, erklärte er sofort im Beisein eines weiteren Zeugen die Sachlage und beschrieb die mutmaßlichen Täter detailliert.

Auf der Lützner Straße, an der Straßenbahnhaltestelle „Plovdiver Straße“, konnten die Gesetzeshüter das Duo entdecken, auf welches die Beschreibung vom Lieferanten passte. Die beide Männer (24, 27), die der Polizei bereits bekannt waren, wollten just in dem Moment mit der Straßenbahn verschwinden, konnten nun aber vorläufig festgenommen werden.

Bei der Durchsuchung der Taschen fanden sich zudem eine spitze Schere, ein Keramikmesser und ein Tierabwehrspray an. Die drei Dinge wurden sichergestellt und gegen die beide Männer ein Ermittlungsverfahren wegen des versuchten Diebstahls mit Waffen eingeleitet. Zudem erfolgte am heutigen Tag die Haftrichtervorführung. Der Haftrichter erließ Haftbefehl und setzte ihn umgehend in Vollzug.

Wer zu ungeduldig ist, …

Ort: Leipzig (Mockau), Mockauer Straße, Zeit: 12.11.2018, gegen 17:10 Uhr

… bekommt die Quittung. Ein 21-jähriger Fahrer eines Pakettransporters hielt zunächst verkehrsbedingt im Rückstau der Ampelanlage auf Mockauer Straße in Richtung Maximilianallee, ca. 100 m nach der Vollbedingstraße. Plötzlich zog der Fahrer des Pkw sein Fahrzeug nach links am Stauende vorbei und „landete“ im Gleisbett der Straßenbahn. Hier kollidierte er noch mit der vorbeikommenden Straßenbahn. Es kam zum Verkehrsunfall mit Sachschaden am Transporter und am der Straßenbahn. Nun war der Stau noch größer. Verletzt wurde aber niemand. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht ermittelt werden.

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