Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 16. November: Schwerer Verkehrsunfall, Radfahrerin gestürzt, GPS-Systeme gestohlen, Warnung vor Betrügern

In der Brandvorwerkstraße übersah eine Pkw-Fahrerin einen Motorradfahrer und stieß mit ihm zusammen. Der 35-Jährige wurde dabei schwer verletzt +++ In der Leibnizstraße kam es zum Zusammenstoß von einem VW Caddy und einer Radfahrerin +++ In Bad Düben wurden GPS-Systeme im Wert von 20.000 Euro aus Traktoren gestohlen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht +++ Die Polizei warnt eindringlich vor verschiedenen Betrugsmaschen.

Schwerer Verkehrsunfall

Ort: Leipzig ( Südvorstadt), Brandvorwerkstraße, Zeit: 16.11.2018, gegen 07:35 Uhr

Eine 31-jährige Fahrerin eines Kia Picanto befand sich mit ihrem Fahrzeug auf der Brandvorwerkstraße und wollte auf die Kurt-Eisner-Straße auffahren. Dabei übersah sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer (35), der sich auf der linken Spur der Kurt-Eisner-Straße befand. Es kam zum Zusammenstoß von Pkw und dem Motorradfahrer. Dieser stürzte und verletzte sich schwer. Er musste umgehend durch das Rettungswesen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kameraden der Feuerwehr wurden hinzugezogen um auslaufende Betriebsstoffe zu beseitigen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in bisher unbekannter Höhe.

Die Verkehrspolizei sucht noch Zeugen, die Hinweise im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Zeugenaufruf

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest),Gustav-Adolf-Straße/Leibnizstraße, Zeit: 14.11.2018, gegen 18:25 Uhr

Ein 47-jähriger Fahrer eines VW Caddy fuhr die Leibnizstraße entlang, soll an der gleichrangigen Gustav-Adolf-Straße im engen Bogen nach links abgebogen sein und verstieß so wohl gegen das Rechtsfahrgebot. Letztlich kam es zum Zusammenstoß mit einer 26-jährigen Radfahrerin, welche die Gustav-Adolf-Straße entlangfuhr und im Kreuzungsbereich stand, weil Sie dem VW Caddy Fahrer die Vorfahrt gewähren musste. Die Radfahrerin verletzte sich bei dem Zusammenprall.

Weil beide am Unfall beteiligten Personen völlig unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang machen, sucht die Verkehrspolizei Zeugen des Unfallgeschehens. Zeugen melden sich bitte bei der VPI Leipzig-Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0341-2552851 oder nachts unter 0341-2552910.

Vier GPS-Systeme gestohlen

Ort: Bad Düben, Zeit: 14.11.2018, 16:00 Uhr bis 15.11.2018, 06:30 Uhr

Nachmittags, als ein Mitarbeiter (54) eines Agrarbetriebes die Tore schloss, war alles noch in Ordnung. Doch als er und seine Kollegen am nächsten Morgen zurückkehrten und die Traktoren aus den Maschinenhallen holen wollten, kam das böse Erwachen. Langfinger hatten in der Nacht von vier der Traktoren die GPS-Technik gestohlen. Der 54-Jährige bemerkte als erster, dass etwas nicht stimmig ist.

Als er in seinen Traktor einsteigen wollte, stand sonderbarerweise die Tür, die er immer schließt, schon offen. So schaute er näher nach und entdeckte das Loch im Tor zur Maschinenhalle und das Fehlen des GPS-Systems an seinem Traktor. Auch das seines Kollegen war verschwunden. Daraufhin prüften sie gemeinsam in einer weiteren Halle die Traktoren und stellten fest, dass auch dort zwei weitere Systeme und somit Technik im Gesamtwert von ca. 20.000 Euro fehlten.

Der 54-Jährige informierte die Polizei und erstattete Anzeige. Dabei erzählte er, dass er am Montagvormittag einen weißen Transporter mit polnischen Kennzeichen an einer nahe gelegenen Tankstelle hatte stehen sehen und ihm die Situation sonderbar vorkam.

Wer konnte den Diebstahl beobachten? Wer hat den Transporter mit polnischem Kennzeichen zur genannten Zeit am Tatort gesehen? Zeugen wenden sich bitte an die Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-325 oder bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Hinweis: Bleiben Sie wachsam. Sobald Ihnen unbekannte Fahrzeuge oder Personen zu ungewöhnlichen Zeiten auf dem Gelände von Landwirtschaftsbetrieben auffallen, dann informieren Sie die Polizei. Zudem kann GPS-Technik geschützt werden, indem diese nach dem Arbeitseinsatz vom Traktor abgenommen und verschlossen andernorts aufbewahrt wird.

Warnhinweis I: Vorsicht vor betrügerischen Spendensammlern!

Ort: Leipzig, Stadtgebiet, Zeit: 15.11.2018, gegen 13:20 Uhr

Durch einen Bürgerhinweis wurde der Polizei bekannt, dass in Leipzig gegenwärtig offenbar (wieder) angeblich taub-stumme Menschen Geldspenden erbitten bzw. – treffender ausgedrückt – betrügerisch erlangen wollen. Gestern fiel leider mindestens ein Bürger auf die Masche herein, als er innerhalb einer öffentlichen Einrichtung in der Innenstadt um eine „Spende“ für ein Unterstützungsprojekt ersucht wurde. Als er später im Internet recherchierte, stieß er darauf, dass das durch den Täter ins Feld geführte Unternehmen ausdrücklich vor in seinem Namen agierenden Betrügern warnt und weder auf der Straße noch an der Haustür um Spenden bittet.

Vorsicht: Die Täter/Täterinnen geben sich als Menschen mit Handicap aus und füllen Spendenlisten mit falschen Angaben aus, um dem Gegenüber zu suggerieren, dass schon viele Menschen Hilfe geleistet haben. Wer Hilfe leisten möchte, sollte direkt mit den Firmen und Organisationen in Kontakt treten, damit das Geld auch bei ihnen ankommt und nicht der Finanzierung einer im Ausland errichteten Prunkvilla dient.

Warnhinweis II: Polizei warnt vor Online-Betrügern! Kein Job, sondern ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche ist gewiss – Missbrauch von Video-Ident-Daten

In diese Falle von Betrügern tappte auch ein 22-jähriger Leipziger. Er war wegen des Verdachts der Geldwäsche in den Fokus der Ermittler gerückt und sah sich nichtsahnend mit einem Ermittlungsverfahren konfrontiert.

Hintergrund: Bei einer Direktbank war unter seinem Namen ein Konto registriert, auf welches am 21. September 2018 ein Zahlungseingang von über 1.000 Euro verbucht wurde. Dieses Geld stammte nachweislich aus Straftaten (Warenkreditbetrug). Anschließend, unmittelbar nach Zahlungseingang, wurde dieses Geld aber auf ein Konto ins Ausland transferiert und war damit unerreichbar verschwunden.

Nun ergaben Ermittlungen, dass der 22-Jährige von der Einrichtung des Kontos keine Kenntnisse hatte und auch keine Verfügungsgewalt besaß. Betrüger hatten die Eröffnung in seinem Namen veranlasst, nachdem sie den 22-Jährigen über ein Internetportal als Tester für Internetseiten und Apps warben und damit persönliche Daten von ihm erlangen konnten. Der 22-Jährige führte, wie andere Opfer wohl auch, in dem Glauben, eine Internetseite oder App zu testen, eine Video-Identifizierung durch und ahnte nicht, dass er damit der Kontoeröffnung durch die Betrüger Tür und Tor öffnete.

Nach erfolgreicher Identifizierung erhielten die Täter die Zugangsdaten zum Konto, sodass der Namensgeber gar keinen Zugriff erhielt und gar nicht erst von dessen Bestehen Kenntnis erlangte. Unmittelbar nach der Eröffnung gaben die Täter, die nunmehr alleinig den Kontakt zur Onlinebank hatten, für den Empfang der mobilen TAN eine andere Rufnummer – konkret eine in Österreich registrierte Mobilfunknummer – an, als die des 22-Jährigen.

Derzeit sind in der Polizeidirektion Leipzig in diesem Zusammenhang sechs Verfahren anhängig.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche:

Online-Betrüger nutzen ahnungslose Bürger, um Bankkonten zu Zwecken der Geldwäsche zu eröffnen. Oft schalten die Betrüger über Online-Portale fingierte Stellenanzeigen und locken so ihre ahnungslosen Opfer an. Teilweise konstruieren die Täter dazu auch Bewerbungsportale renommierter Unternehmen nach, um auf diese Weise Seriosität vorzugaukeln. Sobald sich ein potentieller Bewerber auf eine der fingierten Stellen meldet, wird er aufgefordert, persönliche Daten (z. B. Scans eines Ausweisdokumentes, Selfies mit einem Ausweis in der Hand oder auch klassische Bewerbungsunterlagen mit Foto) zuzusenden. Nicht selten werden Opfer auch aufgefordert, Bankdaten zu übermitteln.

Nach Erhalt der persönlichen Daten, stellen die vermeintlichen Mitarbeiter der Bewerbungsportale ihren Opfern in Aussicht, dass sie für die ausgeschriebene Stelle in Betracht kämen, aber derzeit noch kein Bewerbungsgespräch möglich sei. Stattdessen sollen sich Bewerber über ein Video-Ident-Verfahren persönlich identifizieren und werden von den Betrügern scheinbar hilfreich angeleitet. So müssen zum einen Apps (überwiegend Banken-Apps) installiert werden, um das Identifizierungsverfahren starten zu können.

Parallel haben die Betrüger aber meist schon selbst mit den ihnen übermittelten Daten die Eröffnung eines Bankkontos auf den Namen des Ahnungslosen angebahnt und benötigen nur noch die Legitimierung per Video-Identifizierung durch ihr ahnungsloses Opfer. Sämtlicher sonstiger Schriftverkehr erfolgt dann durch die Betrüger und ausschließlich online, sodass weder die Opfer noch die Bank ahnen, was tatsächlich vor sich geht.

Wenn Sie zu einem Video-Ident-Verfahren aufgefordert werden, sollten Sie vorsichtig sein, insbesondere auch dann, wenn der Anbieter ein persönliches Gespräch zu vermeiden versucht.

Beim Ident-Verfahren sollten Sie dem mitwirkenden Mitarbeiter der Online-Bank erklären, was Ihr aktueller Beweggrund ist. So hat dieser die Chance, einen möglichen Betrug aufzudecken.

Sollte das „Kind schon in den Brunnen“ gefallen sein, ist unbedingt zur nächsten Polizeidienstelle zu gehen, Anzeige zu erstatten und die Online-Bank zu informieren.

Warnhinweis III: Vorsicht vor Telefon-Betrügern!

Fall 1

Ort: Torgau, Strandbadweg, Zeit: 15.11.2018, gegen 08:30 Uhr

Bei einer 69-jährigen Frau klingelte morgens das Telefon. Der Anrufer mit Festnetznummer stellte sich als „Herr Funke von der Kripo Torgau“ vor. Nun erzählte er der Frau von einem Einbruch in der Wohnanlage ihrer Straße, auch darüber, dass zwei Täter gestellt wurden, bei denen Notizbücher mit sehr vielen Namen und Kontodaten gefunden worden seien, darunter auch der ihrige. Nun folgten noch weitere ominöse Angaben und Geschichten, die der 69-Jährigen fraglich erschienen, da sie gezielt nach Festgeldkonten, PIN und Kontodaten gefragt wurde. Als sie zu ihm sagte, dass er doch lieber zu ihr nach Hause kommen sollte, wiegelte er gleich mit zu viel Arbeit, wenigen Leuten und Fahrzeugen ab, gab ihr aber noch eine Handy-Nummer, wonach sich bei dieser entweder ein „Herr Schönfeld“ oder ein „Herr Thoma“ melden würden.

Danach beendete sie das Gespräch. Da der Frau jedoch alles keine Ruhe ließ, rief sie die Handy-Nummer an. Unter dieser hatte sie dann einen „Herrn Thoma“ dran, der ihr bestätigte, dass einen „Herrn Funke“ bei der Kripo gibt. Unter gleichen Vorgaben wollte er von ihr Angaben zu Geld und Bankfiliale haben und tischte ihr ebenso wie sein Vorgänger dazu gleichlautende Geschichten auf. Da der Frau dann alles zu viel wurde, beendete sie auch dieses Gespräch. Noch mehrmals klingelte bei ihr das Telefon, doch die 69-Jährige ging nicht mehr ran. Sie setzte dann die Polizei in Kenntnis.

Fall 2

Ort: Torgau, Strandbadweg, Zeit: 15.11.2018, gegen 09:30 Uhr

Nur eine Stunde später erhielt eine 66-jährige Frau einen Anruf. Wieder stellte sich der Anrufer als „Herr Funke von der Kripo Torgau“ vor und wieder tischte er ihr das gleiche „Märchen“ von Einbruch, gefundenen Notizbüchern mit diversen Namen und Kontodaten vor. Er redete ständig und fragte zwischendurch immer wieder nach dem Kontostand. Er gab der Frau die gleiche Handy-Nummer, erwähnte wieder die gleichen Namen. Die 66-Jährige rief dort an und es meldete sich „Herr Thoma vom Bundeskriminalamt“. Als er fragte, wie viel Geld sie auf dem Konto habe, sagte sie ihm die Summe. Nun forderte er sein Opfer auf, 15.000 Euro bei ihrem Kreditinstitut abzuheben, da geprüft werden müsse, ob es sich um Falschgeld handele.

Daraufhin ging die Frau zur Bank und ließ sich unter dem Vorwand, die Summe für einen Autokauf zu benötigen, auszahlen. Zu Hause wählte sie dann die Handy-Nummer und sagte, dass sie das Geld habe. Sie solle es in einen Umschlag packen, darauf die von ihm genannte Adresse (in den Niederlanden) draufschreiben und zur Post bringen. Gesagt, getan. Vor der Post klingelte ihr Handy mit einer richtigen Nummer der Polizei, die sie vor dem „Herrn Thoma“ warnten und ihr sagten, dass sie das Geld auf keinen Fall wegschicken solle. Zwei Polizeibeamte kamen dann zu ihr nach Hause, klärten die Geschädigte über den Fall auf. Die Frau, der letztlich kein Schaden entstand, erstattete Anzeige.

Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Betrug aufgenommen.

Die Polizei bittet, solchen Anrufen keinen Glauben zu schenken, niemanden in die Wohnung zu lassen, keine persönlichen Daten herauszugeben, niemandem Kontonummer und/oder PIN aufzuschreiben und kein Geld, welche Summe auch immer, zu verschicken.

Rolltor aufgebrochen

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Zschortauer Straße, Zeit: 14.11.2018, 19:15 Uhr bis 15.11.2018, 08:00 Uhr

Am Donnerstagmorgen entdeckte der Leiter eines Baumarktes das gewaltsam geöffnete Rolltor zum Geschäft. Unbekannte Täter hatten sich im Markt zu schaffen gemacht und alles durchsucht. Ein Tresor fand dabei ihre besondere Aufmerksamkeit. Sie transportierten diesen mit einem vorgefundenen Hubwagen in einen anderen Teil der Halle. Dort flexten sie ihn auf und verschwanden mit dem Inhalt: Bargeld in Höhe einer niedrigen vierstelligen Summe. Die Höhe des Sachschadens beziffert der Marktleiter mit etwa 2.000 Euro. Kripobeamte ermitteln wegen besonders schweren Diebstahls.

Rowdy unterwegs

Ort: Leipzig (Lindenau), Georg-Schwarz-Straße, Zeit: 16.11.2018, gegen 02:30 Uhr

Heute Nacht meldete sich ein Anwohner bei der Polizei und teilte mit, dass er einen Mann beobachtet hatte, der sich gerade an zwei geparkten Pkw zu schaffen gemacht hatte. Zudem soll dieser noch Verkehrsschilder umgeworfen haben. Der Zeuge übermittelte auch eine Personenbeschreibung. Wenig später trafen Polizeibeamte am Tatort ein. Bereits während ihrer Anfahrt auf die Georg-Schwarz-Straße sahen sie mehrere Verkehrsschilder auf der Straße liegen, die den Fahrverkehr blockierten. Außerdem lagen Seitenspiegel von Fahrzeugen auf der Straße. Sie stellten dann im Bereich der William-Zipperer-Straße einen Mann fest, auf welchen die Personenbeschreibung passte, kontrollierten ihn und nahmen ihn vorläufig fest.

Bei ihm handelte es sich um einen Leipziger (27). Wenig später meldete sich noch ein Zeuge bei den Beamten, der beobachtet hatte, wie der Tatverdächtige noch über ein Auto gelaufen war. Hier fanden sich auch Schuhabdruckspuren, so dass die Beamten noch Fotos von den Schuhsohlen des Tatverdächtigen anfertigten. Von zwei Fahrzeugen – einem Volvo, über den er gelaufen war, und einem VW T 5 – hatte er den linken bzw. rechten Außenspiegel abgetreten. Die Höhe des Gesamtschadens ist derzeit noch unklar. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige wieder entlassen. Er hat sich wegen Sachbeschädigung zu verantworten.

Zehnjähriger schwer verletzt

Ort: Leipzig (Lindenau), Lützner Straße, Zeit: 15.11.2018, gegen 15:30 Uhr

Gestern Nachmittag rannte ein Junge, ohne auf den Verkehr zu achten, über die Lützner Straße. Die Fahrerin (63) eines Kia, stadtauswärts unterwegs, hatte keine Chance, den Zusammenstoß mit dem Kind zu verhindern. Der Zehnjährige stieß gegen die vordere linke Fahrzeugecke sowie den linken Kotflügel des Autos. Aufgrund des Aufpralls erlitt das Kind schwere Verletzungen und musste zur intensiv-medizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Die Mutter des Jungen wurde verständigt. Am Pkw entstand ein geringer Sachschaden.

Dominocrash

Ort: Leipzig (Großzschocher), Gerhard-Ellrodt-Straße, Zeit: 15.11.2018, gegen 18:15 Uhr

Der Fahrer (34) eines VW Golf war auf der Gerhard-Ellrodt-Straße unterwegs, als vor ihm der Verkehr ins Stocken geriet. Er bückte sich aufgrund eines Juckreizes am Bein kurz nach unten und schon war es passiert: Er hatte die verkehrsbedingt haltenden Fahrzeuge nicht bemerkt und fuhr ungebremst auf den vor ihm stehenden Mazda (Fahrerin: 52) auf. Dieser schleuderte gegen einen haltenden VW Polo (Fahrerin: 61) und dieser wiederum gegen den vor ihm stehenden Skoda Fabia (Fahrer: 41). Verletzt wurde niemand. An den vier beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Drei Autos mussten abgeschleppt werden. Der Verursacher hat ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro zu zahlen.

Beim Abbiegen konzentrieren!

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Zeit: 15.11.2018

Ein 50-jähriger Fahrer eines Citroens fuhr die Eisenbahnstraße in stadteinwärtige Richtung und beabsichtigt, nach links, in die Jonasstraße, abzubiegen. Dabei übersah er den in stadtauswärtige Richtung fahrenden 34-jährigen Radfahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Aufprall war so heftig, das der Radfahrer auf die Windschutzscheibe fiel und dann vom Fahrzeug rutschte. Der 34-Jährige wurde umgehend durch die eintreffenden Rettungskräfte medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus zur stationären Aufnahme gebracht. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 1.500 Euro. Gegen den 50-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet.

Vorfahrtsfehler

Ort: Leipzig (Plagwitz) Gießerstraße/Markranstädter Straße, Zeit: 15.11.2018, gegen 09:20 Uhr

Die Fahrerin (27) eines VW Fox, die von der untergeordneten Markranstädter Straße nach links auf die Gießerstraße abbiegen wollte, beachtete beim Einfahren in die Kreuzung die Vorfahrt eines Linienbusses nicht. Daraufhin musste der Busfahrer, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, so heftig bremsen, dass drei Fahrgäste stürzten. Die drei Frauen (78, 45, 34) verletzten sich dabei leicht. Zwei mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

 

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Projekt KulturLeben Leipzig & Region: 7 Jahre Kultur erleben für Menschen mit geringem Einkommen
Breites Verbändebündnis fordert drastische Anhebung der Bußgelder für Falschparker
UKL-Nephrologie als „Zentrum für Hypertonie“ zertifiziert
Landratsamt weist Jägerschaft auf Notwendigkeit des Trichinen-Checks hin
70 Jahre Grundgesetz – Ab 16.00 Uhr Gebutstagsfeier auf dem Marktplatz
Innovative Gesundheitstextilien aus heimischer Produktion den Anwendern nahebringen
Sachens Ministerpräsident zeichnet Leipzig Scorpions für ehrenamtliches Engagement aus
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen will bis zum 1. Juni die nötigen Unterschriften für den Volksantrag beisammen haben
Das Bildungsideal eines vergangenen Jahrhunderts. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Mehrheit der Sachsen wünscht sich eine Schule, in der die Kinder länger gemeinsam lernen, nicht nur bis zur vierten Klasse. Doch seit Jahren mauert die regierende CDU, hält am alten Schulsystem mit der frühen Trennung der Kinder fest. Seit September sammelt das Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen Unterschriften für einen Volksantrag, damit die Bürger selbst entscheiden können, was sie wollen. 40.000 Unterschriften werden gebraucht. Bis zum 1. Juni soll gesammelt werden.
BUND Leipzig kritisiert die Leipziger Wunschliste mit lauter umweltzerstörenden Großprojekten
Kanalisiert und verockert: Pleiße bei Markkleeberg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wurde schon viel orakelt darüber, welche Strukturprojekte nun in den Kohleregionen vom Bund finanziert werden, um den Kohleausstieg abzufedern. Die Landkreise und Kommunen haben alle möglichen Projekte angemeldet, ein regelrechter Gemischtwarenladen. Darin auch jede Menge uralter Pläne, die wieder nur die Umwelt schädigen. Der BUND Leipzig warnt davor, ausgerechnet für solche Dinosaurier-Projekte wieder Geld auszugeben und die Umwelt zu zerstören.
Video – Klimawandelfolgen: Die Parents for Future Leipzig mit dem ersten „Elternabend“
Der Physiker und "Scientist for Future" Dr. Christoph Gerhardts erklärte am 20. Mai 2019, wann es kippt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoMittlerweile unterstützen sie regelmäßig ihre Kinder und die Bewegung „Fridays for Future“ generell. Die „Parents for Future“ Leipzig nahmen bereits an vielen Demonstrationen teil, zuletzt am 19. Mai 2019 für „1Europa für Alle“ in Leipzig und hatten am Montag, 20. Mai 2019, ins Pögehaus zum ersten sogenannten Elternabend geladen. Ein Auftakt für weitere Vernetzungen in die Leipziger Stadtgesellschaft hinein und eine Gelegenheit für die Gäste, sich aus berufenem Munde von Dr. Christoph Gerhardts mal prägnant das Problem mit dem CO2 und der Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen, erklären zu lassen.
Celle an einem Tag: Ein Residenzstädtchen mit Bauhaus-Attraktionen und ein bisschen Löns-Gefühl
Florian Friedrich: Celle an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer mehr niedersächsische Städte vervollständigen die Lehmstedt-Landkarte. Städte, mit denen man ein Stück deutscher Geschichte erleben kann, jener seltsamen Vor-Geschichte, als Deutschland aus lauter kleinen und kleinsten Fürstentümern bestand. Und auch Celle war einmal Residenzstadt des Fürstentums Lüneburg. Zumindest bis 1705. Das Schloss erzählt davon bis heute in seiner Pracht.
Mensa am Medizincampus nach dreieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet
Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Für alle LeserDie Mensa der Medizinstudierenden war vor rund vier Jahren fast ein Totalschaden: zu groß dimensioniert und wegen Nässe teilweise permanent geschlossen. Nun ist der rund 25 Millionen Euro teure Neubau an der Liebigstraße fertig und bietet Platz für knapp 500 Gäste. Die Mensa am Medizincampus ist auch für Studierende anderer Studiengänge gedacht und teilt sich das Gebäude mit einer Bibliothek und einer Lernklinik.
Heiko Oßwald fordert ersten Investitionsplan für das Nachhaltigkeitsszenario noch in diesem Jahr
Straßenbahn am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls der Stadtrat am 15. Mai über den Antrag zum 365-Euro-Jahresticket diskutierte, wurde auch das im September 2018 beschlossene Nachhaltigkeitsszenario für den ÖPNV zum Thema. Denn beides gehört zwingend zusammen. So sahen es ja selbst die FDP-Stadträte, die freilich die Absetzung des 365-Euro-Beschlusses beantragten, damit die Stadt sich auf das Nachhaltigkeitsszenario konzentrieren kann. Oder besser: soll.
Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht
Deep Blue Feelings. Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Für alle LeserMuseologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.
Warum Biedenkopfs Tagebücher der unlesbare Platzhalter für ein nie geschriebenes Sachsenbuch sind
Kurt Biedenkopf und das Cover des ersten Tagebuchbandes „Von Bonn nach Dresden“. Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Für alle LeserEigentlich muss André Schollbach, der Sprecher für Kommunalpolitik in der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, nicht mehr nachfragen. Schon 2016 verkauften sich die von der sächsischen Staatsregierung so kräftig subventionierten Tagebücher von Kurt Biedenkopf nicht mehr, 2017 erst recht nicht. Und 2018 lagen sie eigentlich nur noch angestaubt im Lager. Entsprechend fiel dann auch die Antwort der Staatskanzlei aus.
Ein mutiges Projekt Kooperative Landwirtschaft bei Taucha sucht jede Menge Miteigentümer und Unterstützer
Mattias Kriedel, einer unserer Unterstützer der ersten Stunde, auf den zukünftigen KoLa-Flächen in Plösitz bei Taucha. Foto: KoLa Leipzig

Foto: KoLa Leipzig

Für alle LeserUnsere Landwirtschaft muss sich ändern und unser Verhältnis zur Landwirtschaft auch. Aber das tut es nur, wenn wir wissen, woher all das kommt, wovon wir uns ernähren. Und dazu entstehen immer neue Projekte, die auch jede Menge Unterstützung brauchen. So wie das Projekt KoLa Leipzig, das nahe Taucha entsteht. KoLa steht für Kooperative Landwirtschaft. Auf 32 Hektar Land vor den Toren Leipzigs in der Stadt Taucha wollen mehrere Engagierte zeigen, dass man gemeinsam viel besser ackern kann.
Wat denkste, Karfunkel? Willy Weglehners augenzwinkernder Roman über einen alten 68er
Willy Weglehner: '68. Wat denkste, Karfunkel? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr gab’s ja nicht nur die deutsche Revolution von 1918 als Jubiläum, auch das berühmte Jahr 1968 wurde da und dort gewürdigt. Oft mit zitronensaurem Ausdruck in den Kommentaren. Mancher will „68“ gar gleich wieder zu Grabe tragen, das Jahr ausradieren aus der bundesdeutschen Geschichte. Aber was kommt dabei heraus, wenn ein alter ‘68er sich erinnert und das Gefühl hat, er hätte eigentlich noch etwas einzulösen?
Gegen den Rechtsruck: Tausende demonstrieren in Leipzig für ein solidarisches Europa
Auftaktkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoEin breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kultureinrichtungen, Umweltverbänden und sozialen Organisationen ist am Sonntag, den 19. Mai, auf die Straße gegangen, um für ein solidarisches Europa zu demonstrieren. Unter anderem in Leipzig fand eine Demonstration statt – hier beteiligten sich etwa 4.000 Menschen.
Das Schauspielhaus soll in den nächsten drei Jahren für 1,8 Millionen Euro energetisch saniert werden
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sparen will, braucht einen langen Atem. Aber es lohnt sich. So wie beim Schauspielhaus, wo jetzt sowieso die nächsten Schritte bei der Sanierung der Außenhülle anstehen. Das will das Schauspiel auch gleich mit einer energetischen Dämmung der Gebäudehülle verbinden, um den Energieaufwand für das Haus deutlich zu senken. Ein Bündel von Maßnahmen im Umfang von 1,789 Millionen Euro soll dazu bis 2022 umgesetzt werden. Und die Außenbeleuchtung soll auch endlich sparsamer werden.
OBM soll sich in Dresden um eine Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung bemühen
Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Leipziger Wohnungsmarkt ist eng geworden. Gerade in innerstädtischen Quartieren ist das schon deutlich zu spüren. Umso besorgter waren die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen im März, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung 2020 ohne Nachfolgeregelung ausläuft. Deshalb beantragten sie, der OBM möge sich in Dresden darum bemühen, dass es eine Anschlussregelung gibt.
Leipzig soll noch im Sommer Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs werden
Radfahrer im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 7. März gründete sich in Bautzen die Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs (Rad.SN). Gründungsstädte waren Bautzen, Borna, Meißen, Niesky, Pirna, Radeberg, Radebeul und Zittau. Und auch die Stadt Leipzig wird der Arbeitsgemeinschaft beitreten. Die Vorlage für den Beitrittsbeschluss hat das Planungsdezernat jetzt eingebracht.
Leipzigs Wirtschaftsdezernat sieht noch lange kein Überangebot an Hotelbetten in der Stadt
Das künftige Hotelgebäude am Burgplatz. Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Für alle LeserEs wird gebaut und gebaut und gebaut. Immer mehr Hotels entstehen in Leipzig. Und einige alteingesessene Hoteliers stöhnen schon, weil sie befürchten, dass es viel zu viel werden könnte. Ein Thema, das Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann aufgriff und jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung wissen wollte, wo denn nun die Grenzen dieses Wachstums sind. Und warum stattdessen keine Wohnungen gebaut werden.