Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 2. November: Geschädigte gesucht, Einbruch in ein Fahrzeug, Kindergarten heimgesucht

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Raubhandlung in der Lößniger Gersterstraße aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang eine Frau, die offenbar eines versuchten Raubes durch drei Männer geworden war +++ In Wiedemar wurde in ein BWM eingebrochen und in Delitzsch wurde ein Kindergarten heimgesucht und Bargeld gestohlen – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht.

Kriminalpolizei sucht eine Geschädigte

Ort: Leipzig (Lößnig), Gersterstraße, Zeit: 24.10.2018, gegen 21:00 Uhr

Eine 34-Jährige hörte einen lauten Knall, der aus einem nahe gelegenen Haus zu kommen schien. Zudem sah sie einen Lichtschein und weißen Rauch, woraus sie schloss, dass es sich eventuell um einen Pistolenschuss gehandelt haben könnte. Zudem sah sie drei Männer, welche mit Lampen den Boden ableuchteten. Das Geschehen spielte sich auf einem freien Platz hinter dem Haus ab, wo sich auch ein Fußgängerweg befindet.

Darauf lief wenig später eine Frau entlang. Zwei der Männer liefen nun auf diese zu, während der dritte zunächst einen Bogen um sie machte und sich in ihrem Rücken annäherte. Eben jener sprach die Frau an, welche jedoch nicht reagierte und weiterlief. Daraufhin ergriff er ihre Arme und redete auf sie ein. Die Frau versuchte, sich loszureißen und erhielt wohl auch einen Schubs. Mehr konnte die Hinweisgeberin nicht wahrnehmen.

Die Frau beschrieb sie wie folgt:

– scheinbares Alter 40 – 50 Jahre – schlank – dunkle, kurze Haare – trug eine lange Jacke

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Raubhandlung aufgenommen und sucht nun dringend die vermeintliche Geschädigte. Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können und die angegriffene Frau, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Einbruch in ein Fahrzeug

Ort: Wiedemar (Serbitz), Pohritzscher Straße/Am Rodelberg, Zeit: 30.10.2018, 22:30 Uhr bis 01.11.2018, 05:30 Uhr

Der Halter (21) eines BMW 530 d stellte sein Fahrzeug auf einer Freifläche gesichert ab. In der Nacht öffneten unbekannte Täter den BMW gewaltsam, indem sie die hintere rechte Dreieckscheibe einschlugen. Anschließend durchsuchten sie den Innenraum und entwendeten das integrierte Navigationsgerät mit Radio, das Lenkrad mit Airbag und die digitale Instrumententafel. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66 – 100 zu melden.

Einbruch in einen Kindergarten

Ort: Delitzsch, J.-R.-Becher-Straße, Zeit: 01.11.2018, 18:30 Uhr bis 02.11.2018, 02:15 Uhr

Ein unbekannter Täter drang gewaltsam in einen Kindergarten ein, durchsuchte die Räumlichkeiten und durchwühlte Behältnisse sowie Schränke. In einem Büro brach er ein Behältnis gewaltsam auf und stahl daraus einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66 – 100 zu melden.

Geldkassette verschwunden

Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße, Zeit: 25.10.2018, 20:00 Uhr bis 01.11.2018, 13:00 Uhr

Die Mitarbeiterin eines Geschäftes stellte Donnerstagmittag den Einbruch fest. Ein Unbekannter hatte eine Tür vom Flur des Mehrfamilienhauses aus aufgebrochen und war so in den Laden gelangt. Doch die Tat wurde erst gegen Mittag entdeckt, da die Anzeigeerstatterin das Fehlen der Geldkassette mit einem unteren dreistelligen Betrag feststellte. Sie verständigte die Polizei; Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Ladendiebe unterwegs

Fall 1

Ort: Leipzig (Zentrum), Brühl, Zeit: 01.11.2018, gegen 15:30 Uhr

Ein originalverpacktes Mobiltelefon „wanderte“ gestern Nachmittag aus den Auslagen eines Geschäftes in den mitgebrachten Plastikbeutel eines Langfingers. Danach ging der Mann in die TV-Abteilung und nahm dort das Diebesgut aus seiner Verpackung. Das Handy steckte er in seine Hosentasche und wollte verschwinden, ohne zu bezahlen. Doch ein Ladendetektiv war auf ihn aufmerksam geworden. Der Mitarbeiter stellte den Dieb nach Passieren der Kassenzone, nahm ihn mit ins Büro und rief dort die Polizei. Die Beamten entdeckten in der Plastiktüte des Mannes zudem ein Küchenmesser, stellten dies sicher. Der 47-Jährige hat sich daher wegen Diebstahl mit Waffen zu verantworten.

Fall 2

Ort: Leipzig (Reudnitz), Dresdner Straße, Zeit: 01.11.2018, gegen 18:30 Uhr

Kostenlos bedienen wollte sich gestern Abend ein vermeintlicher Kunde: Mit diversen Kleidungsstücken und einigen Elektronikteilen, die er sich in seinen Rucksack steckte, verließ der Mann den Einkaufsmarkt. Seine „Rechnung“ hatte er ohne das Personal gemacht, denn ein Ladendetektiv hatte den 40-Jährigen bereits im Visier. Er folgte ihm, hielt ihn fest und bat ihn ins Büro. Er informierte die Polizei. Die Beamten stellten das Diebesgut im Wert von 124 Euro sicher.

Wie von Zauberhand verschwunden

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Alter Amtshof, Zeit: 01.11.2018, gegen 09:00 Uhr

Wahrscheinlich Donnerstagvormittag, während ein Kurierfahrer (32) Waren und Stückgut in seinem Mercedes Sprinter verstaute, witterte ein Langfinger seine Chance. Er entdeckte auf der Beifahrerseite des Sprinters die im Fußraum liegende Tasche und stahl diese. Der Kurier indes bemerkte den Diebstahl nicht sofort. Er lieferte die Waren, die er vormittags aufgenommen hatte an einer nach der anderen Lieferadresse aus.

Erst als er am Abend die Tour beendet und nach Hause fuhr, stellt er ihr Fehlen fest. Mit ihr verschwanden ein Smartphone und diverse Schlüssel. Sofort informierte er die Polizei, die nun wegen Diebstahl ermittelt und insbesondere prüft, wie der Langfinger in das verschlossene Auto gelangen konnte. Einbruchsspuren waren laut erster Übersicht nicht zu sehen.

Einbrecher auf der Spur

Ort: Markkleeberg; Malvenbogen, Zeit: 01.11.2018, 18:35 Uhr

Ein Langfinger (39) konnte nicht weit entfernt von dem Einfamilienhaus vorläufig festgenommen werden, in welches er versucht hatte, einzubrechen. Doch es gelang ihm nicht, das Fenster zu öffnen. So kletterte er durch die Hecke zurück auf den Gehweg, wo er geradewegs in den Armen einer Passantin landete. Sie kannte die Eigentümerin des Hauses (55) und fragte ihn sogleich, was er im Garten des Grundstückes suchen würde. Als seine Antwort „Nichts“ lautete, kaufte ihm das die Passantin aber nicht ab und rief die Polizei. Diese entdeckte den 39-Jährigen in Tatortnähe. Nun wird gegen ihn wegen des versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls ermittelt.

Nächtlicher Schock

Ort: Markkleeberg (Wachau), Zeit: 01.11.2018, 14:00 Uhr – 23:59 Uhr

Während die Bewohnerin (54) eines Wachauer Einfamilienhauses ihrem Tageswerk auf Arbeit nachging, brach ein Langfinger in ihr Häuschen ein. Er durchsuchte in den Räumen sämtliches Mobiliar, von Kleider- über Badschrank bis Küchenboard. Auch die Umzugskartons ließ er nicht verschont und warf deren Inhalt auf den Boden. Letztlich aber nahm er Schmuck, Uhren und eine Sonnenbrille und verschwand mit der Beute in unbekannte Richtung. Als die 54-Jährige Mitternacht zurückkehrte, entdeckte sie das Chaos und rief die Polizei. Diese ermittelt nun wegen Wohnungseinbruchdiebstahl.

 „Bimmel“ übersehen!

Ort: Leipzig (Grünau), Basteistraße/Ratzelstraße, Zeit: 01.11.2018, gegen 08:00 Uhr

Die Fahrerin (69) eines Toyota Auris befuhr die Basteistraße in Richtung Ratzelstraße. Beim Abbiegen übersah sie die von rechts kommende Straßenbahn der Linie 1. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Die Autofahrerin verletzte sich leicht, musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. An Bahn und Pkw entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro. Der Toyota musste abgeschleppt werden.

Arbeitsunfälle

Fall 1

Ort: Leipzig (Grünau), Miltitzer Allee, Zeit: 01.11.2018, gegen 08:20 Uhr

Ein Lehrling (21) und ein Arbeiter (54) einer Firma waren mit dem Einpflanzen von Bäumen beschäftigt. Dazu nutzten sie einen Bagger, der vom 54-Jährigen bedient wurde, zum Transport der Bäume, wobei die Baumwurzel an der Schaufel befestigt wurde. Der 21-Jährige lief parallel zum Fahrzeug und hielt dabei die Baumkrone in der Hand. Während dieser Tätigkeit geriet der Lehrling mit dem linken Fuß unter den Kettenantrieb. Dabei wurde dieser gequetscht. Der Baggerfahrer rief daraufhin das Rettungswesen und die Leitstelle informierte die Polizei. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Polizeibeamte, die wegen fahrlässiger Körperverletzung ermitteln, setzten die Landesdirektion Sachsen über den Arbeitsunfall in Kenntnis.

Fall 2

Ort: Liebertwolkwitz, Ostende, Zeit: 01.11.2018, gegen 22:40 Uhr

Ein 26-Jähriger arbeitete gestern Abend an einer Maschine für die Zahnradproduktion. Diese Maschine hat eine sich nach oben öffnende Metallklappe mit einer Sicherung. Während der Arbeiten löste sich plötzlich die Sicherung und die Klappe fiel zu. Der junge Mann wurde am Kopf getroffen und leicht verletzt. Für ihn wurde ein Rettungswagen gerufen, deren Mitarbeiter ihn ambulant behandelten. Polizeibeamte trafen am Unfallort ein und versiegelten die Sicherung der Maschine. Offenbar war die Klappe beim vorherigen Bedienen durch einen anderen Firmenmitarbeiter nicht ordnungsgemäß eingerastet worden. Auch in diesem Fall haben Polizeibeamte die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Katharina Krefft zu den Ausschreitungen in Leipzig am 25. Januar
Die Werte der freiheitlichen Demokratie wurden mit Füßen getreten
Ja zu Presse- und Demonstrationsfreiheit – Nein zu Gewaltexzessen
Versammlungsgeschehen am 25. Januar 2020
Freistaat begleitet Strukturwandel in der Autobranche mit vielfältigen Maßnahmen
Staatsregierung sieht 52 Millionen Euro für die Bewältigung der Borkenkäferschäden vor
Initiativen zur Förderung der Baukultur stellen sich vor
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die Woche: Die Wahlsieger stehen fest
Weltmeisterin Andrea Herzog ist Leipzigs Sportlerin des Jahres. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWer sind die Leipziger Sportler des Jahres? Wie startete die BSG Chemie ins neue Jahr? Gewannen die Leipziger Volleyballer, Handball, Basketballer - und wie kam der sensationelle Sieg der Wasserballer zustande? Der L-IZ-Wochenrückblick verrät es.
Sehr geehrte Politiker: Kohle ist ein Energieträger ohne Zukunft
Der Tagebau Peres im MIBRAG-Braunkohlerevier. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNicht nur ein Teil der Mitglieder der Kohlekommission fühlten sich betrogen, als die Bundesregierung den Fahrplan zum Abschalten der Kohlekraftwerke bekannt gab. Vor allem die Umweltschützer und wissenschaftlichen Experten fassten sich an den Kopf, als das Szenario veröffentlicht wurde, das selbst die mühsam ausgehandelten Kompromisse der Kohlekommission aushebelte. Auch „Fridays For Future“ meldete sich zu Wort – mit einem deutlichen Brief an die Verantwortlichen. Den wollen wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten.
Freie Bahn für die Feuerwehr und für die Sehbehinderten ein temporärer Blindenleitstreifen in der Grimmaischen?
Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit Jahren ist es ein Ärgernis. Immer wieder zum Weihnachtsmarkt werden gerade in der Grimmaischen Straße die Blindenleitstreifen zugebaut. Diesmal kam noch eine weitere Verengung des Straßenraums mit einem „Magischen Wald“ hinzu. Die Linksfraktion schrieb gleich mal einen Brief an den Oberbürgermeister. Denn die gar nicht so wenigen Leipzigerinnen und Leipziger, die mit diesem Verbau quasi ins Abseits gedrängt werden, wenden sich logischerweise mit ihren Sorgen an die Fraktionen.
Warum gibt es Milliarden für Kohlemeiler, die sowieso planmäßig vom Netz gehen sollten?
Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserUnter dem Titel " 195 Seiten Zündstoff" berichtete der "Spiegel" am Freitag, 24. Januar, über die erstaunlichen Zugeständnisse der Bundesregierung an den in der Lausitz tätigen Kohlekonzern LEAG, dem unter anderem zugestanden wurde, mehrere Kraftwerksblöcke im Kohlekraftwerk Boxberg bis 2038 laufen lassen zu könen und dafür auch noch honorig entschädigt zu werden. Diese Entschädigung hat es in sich. Denn sie wird ja nicht für ein vorzeitiges Abschalten gezahlt.
Desorganisiert euch!
Viel kriegt man bei Scrabble nicht dafür. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserHeute gibt's ein paar lustige Zahlen und Fakten, heute schlage ich eine Schneise durchs Dickicht der Ökonomie und des gewerkschaftlichen (Des-)Organisiertseins. So denn, auf in den Wald! Auf nach Island!
Der rote Judas: Ein mitreißender Kriminalroman aus dem Leipzig des Jahres 1920
Thomas Ziebula: Der rote Judas. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 28. Januar, erscheint bei Wunderlich ein Krimi, der nicht nur Leipziger Krimi-Freunden schlaflose Nächte bereiten dürfte, sondern auch Kennern der Geschichte und all jenen, die mit Sorge darauf schauen, wie derzeit enthemmte Nationalisten wieder versuchen, die Demokratie zu zerstören. Und dabei hat Thomas Ziebula Leipzig ganz und gar nicht zufällig ausgewählt als Schauplatz seines Kriminalromans.
Indymedia-Demo: Ein Video und „Rand“-Beobachtungen
Vorn wollte man für Indymedia demonstrieren ... Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWurde es so schlimm, wie manche im Vorfeld vermutet (oder vielleicht gar gehofft) hatten? Nein. War es friedlich? Auch nein. Letztlich war es dieses Mal die aus mehreren Bundesländern zusammengezogene Polizei, welche am 25. Januar souverän reagierte und bei der brenzligsten Situation von allen an der Richard-Lehmann, Ecke Karl-Liebknecht-Straße durch eine Defensivtaktik bei gleichzeitiger Stärkedemonstration eine weitere Eskalation verhinderte. Was bleibt, ist wohl die Frage, warum es unter den am Ende rund 1.300 Demonstranten nicht allen reichte, ein beeindruckendes Bild großer Masse und Solidarität für ihr „linksunten.indymedia“ zu hinterlassen.
Liveticker zum Demosamstag: Protest gegen Indymedia-Verbot und Poggenburg

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Leipziger Süden wird sich heute, am 25. Januar, spätestens ab 17 Uhr in einem Ausnahmezustand befinden. Die Polizei ist mit zahlreichen Beamten und schwerem Gerät im Einsatz und hat einen umfassenden Kontrollbereich eingerichtet. Anlass sind diverse Demonstrationen. Mehrere hundert Personen wollen vom Bundesverwaltungsgericht nach Connewitz laufen und dabei gegen das Indymedia-Verbot protestieren. Zudem gibt es Widerspruch für André Poggenburg. Die L-IZ ist live dabei.
Mitgliederversammlung bei Lok Leipzig: Viel erreicht, viele Pläne, aber (noch) nicht (mehr) genug Geld
Der neue Aufsichtsrat des 1. FC Lok: Olaf Winkler,Steffen Rößler, Jens-Peter Hirschmann, Stefan Dinter, Frank Balling, Mike Scheffler (v.l.). Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserFünf Stunden dauerte die Mitgliederversammlung beim 1. FC Lok. Sie war durchsetzt von guten, aber auch schlechten Nachrichten. So ist der Verein (aber nicht die Spielbetriebs-GmbH) schuldenfrei, ETL wird aber nach aktuellem Stand sein Engagement nicht verlängern und nach fünf Jahren als Hauptsponsor ausscheiden. Gleichzeitig befindet sich Lok in sehr, sehr guten Gesprächen mit Investoren. Die Wahlen für den neuen Aufsichtsrat wurden von einem offen ausgetragenen Streit zwischen Lok- und VfB-Präsident geprägt.
Verhandlung am Mittwoch: Worum es beim Indymedia-Prozess geht
Anonyme Bekenntnisse auf Linksunten.Indymedia, hier eine der wenigen Löschungen zu einem letztlich rechten Sprengstoffanschlag in Dresden im Jahr 2016. Foto: Screen Indymedia

Foto: Screen Indymedia

Für alle LeserAm kommenden Mittwoch, 29. Januar 2020, verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die Rechtmäßigkeit des Verbots der Internetplattform „linksunten.indymedia“. L-IZ.de hat alles Wissenswerte rund um das Verfahren zusammengetragen.
Ab dem 29. Januar gibt es monatlich einen preisverdächtigen Dok-Film in der Schauburg
Das Kino Schauburg am Adler. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Mittwoch, 29. Januar, geht es los, verlässt die DOK Leipzig den terminlich begrenzten Rahmen der Dok-Film-Woche und zeigt jetzt jeden Monat spannende Dokumentarfilme in der Schauburg. Los geht es am 29. Januar mit „Gundermann Revier“ von Grit Lemke. Der neue DOK-Festivalleiter Christoph Terhechte wird das Leipziger Publikum in der Schauburg begrüßen.
Thomanerchor Leipzig und Gewandhausorchester in Dresdner Kreuzkirche zu Gast
Auftritt THOMANERCHOR Leipzig in der Kreuzkirche Dresden 2018. Foto: Roman Friedrich

Foto: Roman Friedrich

Auf Initiative vom ehemaligen Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff und dem Pfarrer der Kreuzkirche Joachim Zirkler wurde 2004 erstmalig der Kanzeltausch zwischen der Thomaskirche Leipzig und der Kreuzkirche Dresden durchgeführt. 2018 tauschten auch der THOMANERCHOR Leipzig und der Dresdner Kreuzchor ihre traditionellen musikalischen Gottesdienste, „Motette“ in Leipzig und „Vesper“ in Dresden.
Leipzig hat tatsächlich einen Bedarf an 10.000 neuen Sozialwohnungen bis 2025 angemeldet
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo richtig klug wird man aus den Zahlen, die als Bedarf an sozialem Wohnungsbau für Leipzig genannt werden, nicht. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Burkhard Jung zog mit dem Versprechen in den Wahlkampf, bis 2027 10.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Als der Grünen-Abgeordnete Wolfram Günther im Frühjahr 2019 beim zuständigen Innenminister anfragte, wusste der freilich nur von einem Bedarf von 4.437 Sozialwohnungen für Leipzig bis 2025.
Das Baudezernat will bis Juni zumindest die Installation einer temporären Fußgängerampel an der Schreberstraße prüfen
Die Situation an der Kreuzung Schreberstraße / Käthe-Kollwitz-Straße. Foto: Markus Engel

Foto: Markus Engel

Für alle LeserIm September startete Markus Engel die Petition für eine Fußgängerampel an der Schreberstraße. „Ein erhöhter Querungsbedarf an dieser Stelle ergibt sich einerseits aus der Lage des Schreberbades und der für Fußgänger und Radfahrer günstigen Verbindung zwischen Johannapark und Sportforum über diesen Knoten und andererseits zusätzlich aus der Entwicklung des Stadthafens“, stellt selbst das zuständige Baudezernat fest. Und sucht tatsächlich nach Wegen, das Problem zu lösen.
Planungsdezernat lehnt Petition zu einer autofreien Innenstadt ab
Manche Autofahrer respektieren nicht mal die Poller. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinen autofreien Tag bekommt Leipzig nun endlich im September 2021, aber eine autofreie Innenstadt nicht. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau empfiehlt die Ablehnung einer entsprechenden Petition. Denn – der Stadtrat habe ja 2008 etwas anderes beschlossen. Die Tragödie der Leipziger Innenstadt reicht tatsächlich bis in die frühen 1990er Jahre zurück, als der Stadtrat tatsächlich über die Richtungsentscheidung debattierte: Soll die City autofrei werden? – „Nein“, schmetterte damals die autoverliebte Mehrheit. Das Ergebnis sieht man heute.