Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 20. November: Mit Messer bedroht, Geschlagen und gebissen, Fahrradgeschäft heimgesucht

In der Straßenbahn wurde ein 24-Jähriger von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht +++ Ein Ehepaar (28 m, 26 w) ging mit seinem Hund in der Eythraer Straße spazieren. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung mit einem Hundebesitzer, der sein Tier nicht angeleint hatte +++ Einbrecher drangen gewaltsam in ein Fahrradgeschäft in der Erich-Köhn-Straße in Lindenau ein, wo sie eine Geldkassette mit einem unteren dreistelligen Bargeldbetrag entwendeten +++ Die Polizei sucht in allen Fällen und zu weiteren Zeugen.

Außergewöhnliches Verhalten – Zeugen gesucht!

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Friedrich-Ebert-Straße, Zeit: 19.11.2018, 19:35 Uhr – 20:10 Uhr

Ein 24-jähriger Geschädigter (bekleidet mit orangefarbener Arbeitsweste und darunter einem grauen Kapuzenpullover) stieg an der Haltestelle Angerbrücke in die Straßenbahnlinie 8 ein und fuhr in Richtung Hauptbahnhof. Zwischen Waldplatz und Westplatz stieg eine männliche Person ein und fragte, ob diese Bahn zum Hauptbahnhof fährt. Der 24-Jährige beantwortete dem unbekannten Mann diese Frage. Der Unbekannte setzte sich neben den 24-Jährigen und man kam ins Gespräch. Plötzlich hielt der unbekannte Täter ein Messer in der Hand.

Dabei entgegnete er dem Geschädigten er sollte sich ruhig verhalten und drohte diesem, das Messer auch zu benutzen. Der Geschädigte sah diese Aussage und das Halten des aufgeklappten Messers als bedrohlich an. Im weiteren Verlauf wollte der Tatverdächtige mit zur Wohnung des Geschädigten kommen und „sehen was er aus dessen Wohnung gebrauchen kann“.

Fortführend stiegen beide an der Haltestelle „Hbf. / Wintergartenhochaus“ aus und wieder in die Straßenbahnlinie 3 in Richtung Angerbrücke ein. An der Angerbrücke stiegen dann beide aus und der Tatverdächtige musste austreten. Als der Tatverdächtige dies tat, rannte der Geschädigte schnell davon und stieg in einen an der Haltestelle stehenden Linienbus ein, welchen er am Lindenauer Markt wieder verließ um anschließend die Polizei zu rufen. Verletzt wurde er nicht.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

  • – ca. 50 Jahre alt
  • – 1,80 m groß
  • – kräftige Gestalt, kurze Haare
  • – deutsches Aussehen mit sächsischen Akzent
  • – weiße Jacke mit selbstgeschriebener Aufschrift „Opel“ auf dem Rücken
  • – Basecap

Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen zu diesem Sachverhalt, insbesondere ein junges Pärchen, welches dem späteren Tatverdächtigen und Geschädigten in der Linie 8 im letzten Wagen gegenübersaß. Die Frau war ca. 25-30 Jahre alt, trug schulterlanges, dunkelblondes Haar, orangefarbene Wollmütze, dunkelblaue Jack- Wolfskin-Jacke mit gelben Reißverschluss und einen gelbbraunen gemusterten sehr langen Schal.

Ihr Partner war ca. 25-30 Jahre, trug einen Kinnbart, graue Wollmütze, schwarze Kapuzenjacke und hatte einen braun-blauen Stoffrucksack bei sich.

Außerdem werden Zeugen gesucht, welche den Geschädigten im Beisein des Täters in der Linie 3 in Richtung Angerbrücke wahrgenommen haben. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666.

Schon wieder ein Hundebiss

Ort: Leipzig ( Kleinzschocher), Eytrhaer Straße, Zeit: 19.11.2018, 10:30 Uhr

Ein Ehepaar (28 m, 26 w) ging mit ihrem Hund gemeinsam spazieren. Dabei passierten sie die Eythraer Straße und sahen, wie ihnen ein Hundebesitzer entgegenkam, der einen nicht angeleinten Hund dabei hatte. Als dieser auf den Hund des Ehepaares zulief, forderte der 28-Jährige den Besitzer auf, seinen Hund anzuleinen. Beide Hunde standen sich zunächst aggressiv gegenüber. Das Ehepaar lief dann einfach mit ihrem Hund weiter. Der unbekannte Mann lief dem Ehepaar hinterher, fing an zu pöbeln und versuchte, den 28-Jährigen zu schlagen. Dieser wehrte den Schlag ab und brachte den Unbekannten zu Boden.

Daraufhin schlug dieser mit den Kettengliedern der Hundeleine nach dem 28-Jährigen und verletzte diesen an der Hand. Bei dieser Auseinandersetzung biss dann der Hund des Unbekannten den 28-Jährigen in das Gesäß. Dann entfernte sich der Unbekannte mit dem Hund. Die Ehefrau informierte in der Zwischenzeit die Polizei.

Zur Personenbeschreibung kann folgendes gesagt werden.

  • – ca. 180 cm groß
  • – kräftige Gestalt
  • – trug eine beige Jacke sowie eine helle Mütze

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.   

Einbruch in ein Fahrradgeschäft

Ort: Leipzig (Lindenau), Erich-Köhn-Straße, Zeit: 17.11.2018, gegen 15:00 Uhr – 19.11.2018, gegen 17:40 Uhr

Unbekannter Täter drang gewaltsam in das Fahrradgeschäft ein, indem er ein hofseitiges Fenster im Erdgeschoss aufhebelte und anschließend in die Räumlichkeiten eindrang. Hier wurden Schränke und Behältnisse durchsucht und eine Geldkassette mit einem unteren dreistelligen Bargeldbetrag entwendet.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.  

Diebstahl eines Fahrzeuges

Ort: Leipzig (Gohlis), Kickerlingsberg, Zeit: 19.11.2018, gegen 07:15 – gegen 07:50 Uhr

Auf sehr mysteriöse Weise verschwand innerhalb einer halben Stunde ein brauner VW Sharan (amtliches Kennzeichen L PT 8419) des Geschädigten, der das Fahrzeug ordnungsgemäß und gesichert abgestellt hatte in einem Zeitwert von ca. 20.000 Euro. Diesen Sachverhalt hat die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen gleich übernommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935 – 0 zu melden.

Caterpillar verschwunden

Ort: Grimma, Nimbschener Landstraße, Zeit: 16.11.2018, 16:00 Uhr – 19.112018, 07:00 Uhr

Von einer Baustelle zwischen Nimbschen und Großbothen, in der Schaddelkurve, verschwand am Wochenende ein Bagger. Diesen hatten die Arbeiter am Freitagnachmittag am rechten Feldrand zwischen Straßengraben und Fahrbahn verschlossen abgestellt. Als Montagmorgen ein Mitarbeiter (61) des Torgauer Bauunternehmens vorbeifuhr, entdeckte er das Verschwinden des gelben Caterpillars 303 CR im Zeitwert von 10.000 Euro.

Wie sich herausstellte, war der Dieb mit den Minibagger übers angrenzende Feld und anschließend in unbekannte Richtung verschwunden. Die Fahndungsausschreibung zum Bagger erfolgte umgehend, auch die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall waren zügig aufgenommen. Diese dauern noch an.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Pkw-Scheibe eingeschlagen

Ort: Markleeberg, Hauptstraße, Zeit: 19.11.2018, gegen 10:00 Uhr – gegen 12:00 Uhr

Eine 51-jährige Fahrerin eines silbernen Ford Meveric stellte ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz vor dem Friedhof ab und begab sich anschließend auf diesen. Als sie wieder zu ihrem Fahrzeug kam, musste sie feststellen, dass ein unbekannter Täter die Seitenscheibe eingeschlagen hatte und eine rote Rucksack-Handtasche, der im Fußraum stand, entwendete. In dem Rucksack befanden sich persönliche Sachen sowie zwei Geldbörsen mit einem unteren dreistelligen Bargeldbetrag, einem Reisepass, EC- und Kreditkarten sowie einem Handy. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

Zeugen zum Verkehrsunfall gesucht!

Ort: Rackwitz, Zeit: 19.11.2018, gegen 14:05 Uhr

Ein bisher unbekannter schwarzer Pkw überholte auf der B 184 in Richtung Delitzsch auf Höhe Abzweig Brodenaundorf einen weißen Mercedes Sattelschlepper mit Auflieger auf der Linksabbiegerspur und „schnitt“ diesen beim Einscheren. Der 58-jährige Lkw-Fahrer musste auf Grund dieses „Fahrmanövers“ des unbekannten Pkw-Fahrers eine Gefahrenbremsung durchführen. Dabei brach der Auflieger nach links aus und der Sattelschlepper fuhr in den angrenzenden Straßengraben.

Er kippte aber nicht um und hatte auch nichts geladen. Verletzt wurde niemand. Der Fahrer des Pkws entfernte sich daraufhin vom Unfallort und fuhr in Richtung Delitzsch weiter.

Die Verkehrspolizei sucht nun Zeugen, die Hinweise im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.   

Ergänzungsmeldung zur Pressemitteilung vom 19.11.2018

„Schwerlasttransport“

Die Polizeidirektion Leipzig berichtete gestern in der Hoffnung Zeugenhinweise zu der Straftat zu generieren, dass eine Firma aus der Sparte „Erneuerbare Energien“ Anzeige wegen Diebstahls eines Trafohäuschens gestellt hatte.

Heute erreichte die Ermittler eine E-Mail der Firma. In dieser teilte sie mit, dass aufgrund eines Kommunikationsfehlers der Diebstahl des Trafohäuschens angenommen und deshalb angezeigt wurde. Demnach war die Station vom Lieferanten zu Ertüchtigungsarbeiten ins Werk zurückgeholt worden und ist nicht gestohlen.

Ergänzungsmeldung zur Pressemitteilung vom 17.11.2018

„Wohnungsbrand in Volkmarsdorf“

Wie bereits am Samstag durch die Polizeidirektion Leipzig berichtet, war in den Vormittagsstunden des 17. November 2018 in einer Wohnung der Geißlerstraße ein Feuer ausgebrochen. In Folge dessen mussten eine Vielzahl der Anwohner evakuiert werden. Zudem entdeckten Einsatzkräfte nach Abschluss der Löschmaßnahmen den leblosen Körper eines Mannes, dessen Identität als die des Mieters (58) feststeht.

Im Ergebnis der Brandursachenermittlung ist derzeit davon auszugehen, dass unsachgemäßer Umgang mit offener Flamme zum Brand führte. Deshalb wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> SPD Leipzig-Nord wählt neuen Vorstand
»Teenage Widerstand« feiert am 2. März Premiere
„Warm up!“ für den 2. Internationalen Frauenlauf in Borna
Fahrplanabweichungen vom 26. Februar bis 01. März 2019 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
Polizeibericht, 22. Februar: Elf Fahrzeuge zerstört, Brandstiftung, Verfolgungsfahrt, Reifen zerstochen
Mitglieder des Halle 14 e.V. wählen neue Vereinsspitze
Wohin geht die Tendenz? DHfK-Handballer vor Auswärtsspiel in Lemgo
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Linkes Bündnis behauptet: Verfassungsschutz übte Druck auf die Universität Leipzig aus
Universität Leipzig, Seminargebäude. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDass der Verfassungsschutz private Veranstalter vor den Auftritten „extremistischer“ Bands warnt, ist bekannt. Dass er linke Gruppen infiltriert, die an Hochschulen aktiv sind, ebenfalls – ein solcher Fall wurde erst kürzlich in Göttingen bekannt. Doch dass der Verfassungsschutz auch an der Universität Leipzig aktiv ist, wäre neu. Genau das behauptet nun aber ein linkes Bündnis. Die „Kritischen Einführungswochen“ werfen der Unileitung vor, auf Druck der Behörde zunächst mehrere Anträge zur Nutzung von Räumen abgelehnt zu haben. Die Hochschule bestreitet die Vorwürfe.
»Teenage Widerstand« feiert am 2. März Premiere
Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

»Gemeinsam gegen den Klimawandel« – war letzten Freitag der Schlachtruf am Augustusplatz. Seit Dezember 2018 finden auch in Leipzig wöchentlich Protestaktionen statt. Dem Vorbild der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg folgend, streiken jeden Freitag tausende Schüler*innen und Studierende für mehr Klima- und Umweltschutz. Weltweit gehen Jugendliche derzeit auf die Straße – gegen Umweltverschmutzung, Rechtsruck oder Waffengewalt. Was die Protestierenden beschäftigt und motiviert, damit setzen sich seit September 15 Jugendliche am Theater der Jungen Welt auseinander.
Frauen im Kostüm: Zehn Frauen-Lebensgeschichten von Jutta Pillat, die es in sich haben
Jutta Pillat: Frauen im Kostüm. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn jeder Frau stecken mehrere Frauen. Schon des Überlebens halber. Denn sie leben ja in keiner anderen Welt als die Männer, die mit ihren Rollen erst recht nicht zurechtkommen. Nur dass die meisten Männer nicht mal begreifen, warum sie sich in den promoteten Bildern vom Mann-Sein nicht wohl fühlen. Frauen wissen das von ihren Rollenbildern schon etwas besser. Auch wenn das leider noch nicht heißt, dass es ihnen damit besser geht – oder ging. Die DDR war ja auch so ein Wünsch-Dir-Was-Experiment.
SV Babelsberg vs. 1. FC Lok Leipzig 3:0 – Nulldrei
Nils Gottschick (Lok) in Aktion. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserNach zehn Spielen hat der 1. FC Lok Leipzig wieder verloren. Beim SV Babelsberg blieben die Probstheidaer beim 0:3 (0:2) auch im siebten Anlauf ohne Sieg. Zwei einfache Tore der Gastgeber ebneten den Weg in einem Spiel, in dem Lok nach starker Anfangsphase über eine durchschnittliche Leistung nicht hinauskam.
Verkehrsbetriebe investieren 2019 fast 29 Millionen Euro in Gleise und Haltestellen
Neue Gleise an der Plagwitzer Brücke. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSeit ein paar Jahren haben es die Leipziger Verkehrsbetriebe richtig zu spüren bekommen, dass man vorher jahrelang auch an der Substanz gespart hatte. Im Netz gab es lauter Langsamfahrstellen, die Fahrpläne gerieten durcheinander, gerade Weichen und Kreuzungen ließen die Räder kreischen vor Missvergnügen. Deswegen wurden in den letzten Jahren die Investitionssummen für die Infrastruktur deutlich erhöht. Und auch 2019 werden fast 29 Millionen Euro verbaut.
Der Rechtsstreit um Vergabe für Leipzigs neue Fahrgastunterstände ist endlich beendet
Wartehäuschen an der Haltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Austausch der Fahrgastunterstände an Bus- und Bahnhaltestellen hat die letzte juristische Hürde genommen, teilt das Leipziger Rathaus am heutigen Freitag, 22. Februar, mit. Das Oberlandesgericht Dresden hat am Donnerstag, 21. Februar, die Beschwerde der Firma Wall GmbH gegen die Vergabe der Leistung an die Firma RBL Media GmbH durch die Stadt Leipzig zurückgewiesen.
Wiener Modell in Leipzig: Über Nacht gab es mehr als 1.000 Unterschriften für das 365-Euro-Jahresticket
Straßenbahn auf dem Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist zwar nicht so, dass sich Leipzigs Verwaltung durch viele Unterschriften unter Petitionen sehr beeindrucken lässt. Einige Abteilungen sind ja geschult darin, viele gute Ausreden zu finden, Dinge nicht zu tun. Das betraf auch immer den ÖPNV. Aber der Vorstoß des Ökolöwen, ein 365-Euro-Jahresabo für Leipzig zu entwickeln, sorgte schon in der ersten Nacht für starke Resonanz.
239.000 Sachsen würden heute schon von Heils Grundrente profitieren
Kein Gerücht. Viele müssen noch nach der Verrentung weiterarbeiten. Foto: IG Bau

Foto: IG BAU

Für alle LeserSo langsam sind alle großen westdeutschen Medien durch, das von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vorgeschlagene Thema einer Grundrede zu zerreden oder zumindest zu bemäkeln. Es ist ja nun mal kein Eliten-Thema, sondern eins für Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und dann doch mit einer Rente abgespeist werden, die nicht zum Leben reicht. Und das betrifft nun einmal auch viele Sachsen. Schon heute wären es 239.000, wie die NGG feststellt.
Keine Leute, keine Leute: Der Fachkräftemangel macht gleich mehreren Branchen in Leipzig zu schaffen
Sitz der IHK zu Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben mal wieder in einer Zeit, in der alle in die Glaskugel schauen: Was braut sich da am Konjunkturhimmel zusammen? Kommt die nächste Krise, ausgelöst durch die Zollpolitik des US-Präsidenten? Spielt China die entscheidende Rolle? Und wie schlägt das auf die Regionen durch, Leipzig zum Beispiel? Die Weltwirtschaftslage, so stellt die IHK jetzt fest, spielt für Leipzig erst einmal nicht die entscheidende Rolle.
Ferdinand Sauerbruch und die Charité: Wie bleibt man ein anständiger Mensch, wenn Verbrecher regieren?
Christian Hardinghaus: Ferdinand Sauerbruch und die Charité. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ein Buch, das passt mal wieder. In der ARD läuft die Serie „Charité“, die das wohl berühmteste Klinikum Deutschlands als regelrecht historisches Ereignis in Szene setzt. Und natürlich gibt es auch beeindruckende Teile mit dem weltberühmten Ferdinand Sauerbruch, gespielt vom eindrucksvollen Ulrich Noethen. Aber eine wirklich belastbare große Biografie über Sauerbruch gab es bis heute nicht. Dafür einige sehr boshafte Kampagnen, die den berühmten Chirurgen regelrecht zum Nazi-Sympathisanten machten.
Video „Sportpunkt“: Athletisch aus der Winterpause
Max Richter (SC DHfK) zu Gast in der Sportpunkt-Sendung. Screenshot: Sportpunkt

Screenshot: Sportpunkt

Für alle LeserVideoDer Sportpunkt ist zurück aus der Pause - und wie eine eingangs der Sendung Nr. 48 zu sehende Umfrage in der Leipziger Innenstadt ergab, ist die Bevölkerung darüber völlig aus dem Häuschen. Im Häuschen hingegen war die Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaft in der Arena. Zur Feier des Tages lud das Moderatoren-Duo Landgraf/ Hoch dann auch mit Max Richter einen Leichtathleten als Talk-Gast in die Sendung.
Leipzig startet Online-Umfrage zum „Masterplan Grün“
Im Abtnaundorfer Park. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn einer wachsenden Stadt wie Leipzig werden die Freiflächen immer kleiner. Dass dies beim Thema Wohnungen und Mieten zum Problem wird, ist bekannt. Etwas weniger Aufmerksamkeit erhielt bislang die Frage, inwiefern Grünflächen und Gewässer vom Wachstum betroffen sein werden. Die Stadt hat nun eine Online-Umfrage gestartet, in der die Bürger auf konkrete Probleme hinweisen und Vorschläge für neue Projekte einreichen können.
Vorschlag für den neuen Wettbewerb zum Freiheitsdenkmal steckt seit einem halben Jahr in der Verwaltung fest
Erinnerungssäule an den Herbst 1989 auf dem Nikolaikirchhof. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWarum dauert das so lange? Im Sommer 2018 stellte die Stiftung Friedliche Revolution ihre Umfrage zum Leipziger Freiheitsdenkmal vor. Dabei erfuhr man, dass auch der Konzeptvorschlag zum Beteilungsprozess und zum Wettbewerb schon vorläge. Im Begleitgremium gäbe es noch Dissens. Man würde ihn später vorlegen. Und dann tat sich trotzdem Monate lang nichts. Nicht nur die L-IZ wurde ungeduldig. Auch die CDU-Fraktion stellte jetzt fest, dass das Trödeln eigentlich ein Ende finden sollte.
2019 ist das Gewässerbehandlungsschiff der LMBV im Leipziger Neuseenland unterwegs
Das Wasserbehandlungsschiff auf dem Großräschener See in der Niederlausitz im Einsatz. Foto: LMBV, Radtke

Foto: LMBV, Radtke

Für alle LeserDie Bergbaufolgeseen haben fast alle ein Problem: Sie enthalten viele Auswaschungen aus dem Erdreich, sind übersäuert und haben noch lange keine ausgewogene Wassergüte. Deshalb müssen einige der jüngeren Seen auch noch gekalkt werden, damit die Versauerung wieder reduziert wird. Das passiert in diesem Jahr auf dem Hainer, dem Störmthaler und dem Zwenkauer See, teilt die LMBV mit.
Neue iDiV-Karte macht die Artenvielfalt der Wälder weltweit sichtbar
Die erste weltweite Karte der Baumarten-Vielfalt, erstellt mithilfe des neuen Modells. Foto: Petr Keil und Jonathan Chase

Foto: Petr Keil und Jonathan Chase

Für alle LeserFrüher gab es in Geografie-Büchern schöne faszinierende Karten in Waldgrün, Wüstengelb und Wasserblau. Da waren Wälder als Wälder eingemalt. Ganz so, als wären alle Wälder dasselbe. Aber jeder Wald hat eine andere Artenzusammensetzung. Und manche Wälder sind viel artenreicher als andere. Aber wie macht man so etwas sichtbar? Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) versucht es jetzt mal mit einem neuen Modell der Darstellung.