Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 13. Dezember: Getränkemarkt heimgesucht, Stoppschild geklaut, Tankbetrüger flüchtete

In der Naunhofer Landstraße drangen Einbrecher gewaltsam in einen Getränkemarkt ein und entwendeten eine nicht unerhebliche Anzahl von Zigarettenstangen +++ In Delitzsch (Postkreuzung) wurde ein Stoppschild gestohlen +++ In Bad Düben lieferte sich ein Tankbetrüger eine rasante Verfolgungsfahrt mit der Polizei +++ In Delitzsch wurde ein Verkehrszeichen umgefahren, der Verursacher entfernte sich unerkannt – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Einbruch in einen Getränkemarkt

Ort: Leipzig (Liebertwolkwitz), Naunhofer Landstraße, Zeit: 11.12.2018, gegen 18:00 Uhr – 12.12.2018, gegen 06:45 Uhr

Unbekannte Täter drangen gewaltsam in einen Getränkemarkt ein, indem sie zunächst ein Gitter vor einem Fenster entfernten und anschließend dieses aufhebelten. Dann drangen sie in die Räumlichkeiten ein und hebelten gewaltsam einen Tresor auf. Aus diesem wurde eine nicht unerhebliche Anzahl von Zigarettenstangen entwendet. Außerdem versprühten die Täter den Inhalt eines Feuerlöschers im Getränkemarkt. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

Diebe machen vor nichts Halt!

Ort: Delitzsch, S 4/K 7440 (Postkreuzung), Zeit: zwischen 14.11.2018 und 22.11.2018

Stoppschild geklaut! Ein Mitarbeiter der Delitzscher Straßenmeisterei entdeckte das Fehlen des Verkehrszeichens 206 – Halt! Vorfahrt gewähren! – samt Pfosten an der sogenannten Postkreuzung in Delitzsch. Offenbar hatte es ein unbekannter Fahrzeugführer erst umgefahren, dann über der Grasnarbe abgetrennt und mitsamt dem Pfosten einfach mitgenommen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Polizeibeamte ermitteln wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls.

Wer hat zum Zeitpunkt des Diebstahls Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum/zur Verursacher(in) und/oder dessen/deren Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58, Tel. (034202) 66 – 100.

Tankbetrüger flüchtete – Polizei stellte ihn

Ort: Bad Düben, Eilenburger Straße, Zeit: 12.12.2018, gegen 08:15 Uhr

Ein zunächst unbekannter männlicher Fahrer eines Kleintransporters mit einem Anhänger hatte in Eilenburg an einer Tankstelle getankt und verließ diese anschließend, ohne zu bezahlen. Der Pächter informierte umgehend die Polizei, die die Verfolgung aufnahm. Der Fahrer des Transporters entzog sich durch Flucht auf der B 87 in Richtung Leipzig der Kontrolle. Er missachtete dabei jegliche Vorschriften und Verkehrszeichen und beschädigte noch in Eilenburg, in der Wurzener Straße/Auffahrt zur B 87 in Richtung Leipzig einen Funkstreifenwagen.

Im Bereich der Stadt Leipzig, an der Kreuzung Torgauer Straße (B 87)/Paunsdorfer Straße/Wodanstraße wurde durch die Beamten eine Sperre errichtet. Der flüchtende Transporter fuhr in Höhe der Sperre in das offene Gleisbett und setzte seine Flucht über die Wodanstraße in Richtung Tauchaer Straße fort. In der Tauchaer Straße, in einer Linkskurve, überholte er rücksichtslos mehrere Fahrzeuge. Ein Betonmischer, der im Gegenverkehr fuhr, musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Im Kreuzungsbereich Wodanstraße/Tauchaer Straße musste ein von rechts kommender vorfahrtberechtigter Pkw, ein schwarzer VW Golf IV, eine Gefahrenbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Anschließend fuhr der Transporter in den Verrinaweg. Dabei löste sich der rechte Vorderreifen vom Transporter.

Das Fahrzeug fuhr auf der Felge weiter, verlor aber leicht an Geschwindigkeit. Die Beamten konnten mit dem Funkstreifenwagen aufschließen. Dabei rammte er noch mal das Polizeiauto. In der Straße Arndts Hufen stieß dann der Transporter gegen einen Strommast. Der Fahrer sprang aus dem Fahrzeug und flüchtete zu Fuß. Die Beamten verfolgten ihn und konnten ihn stellen. Es handelte sich um einen polizeibekannten 30-jährigen Mann aus Delitzsch. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die vor Ort durchgeführten Überprüfungen hinsichtlich des Transporters und des Anhängers ergaben, dass die angebrachten Kennzeichen nicht an die Fahrzeuge gehören. Der Anhänger wurde am Vortag in Delitzsch entwendet. Die Prüfungshandlungen zu dem sichergestellten Transporter laufen noch.

Der Verkehrsunfalldienst sucht Zeugen und Beteiligte im genannten Zeitraum, die einer Gefährdung im Straßenverkehr durch diesen flüchteten Transporter ausgesetzt waren. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Ort: Delitzsch, (Storkwitz), B 183 a, Zeit: zwischen 23. und 26.11.2018

Zwischen Freitag, dem 23.11.2018, und Montag, dem 26.11.2018, fuhr ein bisher unbekannter Fahrzeugführer ein Verkehrszeichen (Richtungstafel in Kurven) mit Leitpfosten vor dem Ortseingang Storkwitz um und setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro. Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei Delitzsch meldete dies der Polizei. Die Beamten ermitteln wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Wer hat zum Zeitpunkt des Unfallgeschehens Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum/zur Verursacher(in) und/oder dessen/deren Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58, Tel. (034202) 66 – 100.

Auf frischer Tat gestellt

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Arthur-Hoffmann-Straße, Zeit: 13.12.2018, gegen 01:25 Uhr

In der letzten Nacht wurden drei Graffiti-Schmierer auf frischer Tat ertappt. Ein Passant hatte die drei dabei beobachtet, wie sie in der Arthur-Hoffmann-Straße aktiv waren. Einer von ihnen beschmierte eine Hauswand in 17 Metern Breite und etwa anderthalb Metern Höhe, während die anderen beiden „Schmiere“ standen. Dank der rasch hinzugeeilten Polizei konnte sowohl der Sprayer (25), als auch seine beiden Komplizen (m 24, w 24) noch in der Nähe des Tatortes gestellt werden.

Der 25-Jährige versuchte noch zu Fuß zu flüchten, wurde jedoch auf der Kurt-Eisner-Straße gestellt. Die beiden 24-jährigen Mittäter konnten durch weitere Polizeibeamte anhand der Beschreibung des Zeugen an der Haltestelle „Körnerstraße“ auf der Arthur-Hoffmann-Straße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Nachdem die drei auf dem Revier die Möglichkeit bekommen hatten, sich zu dem Vorfall zu äußern, wurden sie allesamt wieder entlassen und konnten nach Hause gehen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti ermittelt.

Einbruch in Firmengebäude

Ort: Leipzig (Plagwitz), Markranstädter Straße, Zeit: 11.12.2018, gegen 16:00 Uhr bis 12.12.2018, gegen 06:30 Uhr

Großer Aufwand: Ein unbekannter Täter kletterte zunächst über eine Belüftungsanlage in die erste Etage, hebelte ein Fenster zu einem Büro auf, stieg ein und durchsuchte alles. Aus einer Geldkassette sowie aus einem Kasseneinschub stahl er Bargeld in Höhe einer niedrigen vierstelligen Summe. Zudem fand er noch die Fahrzeugschlüssel zu einem Opel Vivaro, eine Zulassungsbescheinigung sowie eine Tankkarte, die sogleich den Besitzer wechselten. Das Fahrzeug stand jedoch noch an Ort und Stelle, nachdem ein Verantwortlicher den Einbruch morgens entdeckt und umgehend die Polizei gerufen hatte. Zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls.

Vom Warenträger in den Rucksack

Ort: Leipzig (Gohlis), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 12.12.2018, gegen 15:00 Uhr

Gestern Nachmittag in einem Einkaufsmarkt: 21 größere Packungen Schokolade einer bekannten Marke im Wert von ca. 63 Euro „wanderten“ aus einem Warenträger in den mitgebrachten Rucksack einer 32-jährigen Georgierin. Damit wollte die Dame dann das Weite suchen, nachdem sie ohne zu bezahlen die Kassenzone passiert hatte. Doch ein Detektiv (40) war bereits auf die „Kundin“ aufmerksam geworden, folgte ihr und hielt sie noch im Geschäft fest. Er nahm die Ladendiebin mit ins Büro, verständigte die Polizei. Nun hat sich die Frau wegen Ladendiebstahl zu verantworten.

Vorfahrt missachtet – Autofahrer schwer verletzt

Ort: Leipzig (Schönefeld), Löbauer Straße/Gorkistraße, Zeit: 12.12.2018, gegen 16:30 Uhr

Der Fahrer (24) eines Seat Leon befuhr die Löbauer Straße stadtauswärts. An der Kreuzung Gorkistraße beachtete er die Vorfahrt einer Straßenbahn der Linie 1 (Fahrer: 62) nicht und stieß mit dieser zusammen. Der Autofahrer erlitt beim Unfall schwere Verletzungen, musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Seine Eile wurde ihm zum Verhängnis

Ort: Leipzig (Engelsdorf), Riesaer Straße, Zeit: 12.12.2018, gegen 11:30 Uhr

Ein in der Haltestelle „Sommerfeld“ stehender Bus der Linie 72 war das Ziel eines Fußgängers. Deshalb rannte der Mann (79), ohne nach rechts oder links zu schauen, über die Straße. Trotz eingeleiteter Notbremsung erfasste die Fahrerin (58) eines VW Bora den älteren Herrn. Der Fußgänger stürzte, verletzte sich schwer und liegt nun in einem Krankenhaus.

Vorfahrt nicht beachtet

Ort: Leipzig (Großzschocher), Schönauer Straße, Zeit: 12.12.2018, gegen 17:10 Uhr

Ein 34-jähriger Fahrer eines Pkw KIA wollte nach links aus der Ludwigsburger Straße in die Schönauer Straße abbiegen. Dabei beachtete er den vorfahrtsberechtigten Pkw Chevrolet der 26-jährigen Fahrerin nicht, welcher aus der entgegengesetzten Richtung aus der Ludwigsburger Straße über die Schönauer Straße fahren wollte. Es kam auf der Kreuzung zu einem Zusammenstoß, der so heftig war, dass beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit waren. Ein 9-jähriges Kind im Fahrzeug des 34-Jährigen wurde dabei leicht verletzt und ambulant behandelt. Die beiden Fahrzeugführer der beteiligten Fahrzeuge wurden nicht verletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 12.000 Euro.

Verfrühtes Weihnachtsgeschenk ist geglückt!

Am Dienstag veröffentlichte die Pressestelle einige Bilder eines gefundenen Maserati-Schlüssels, in der Hoffnung, so den rechtmäßigen Eigentümer, passend samt Wagen zu finden. Und siehe da, die Veröffentlichung in den Medien und auf Facebook trug Früchte: Am Mittwochmorgen meldete sich der Eigentümer, ein 33-jähriger Leipziger, telefonisch auf dem Revier. Kurze Zeit später erschien er dann persönlich in der Schongauer Straße und konnte, gegen die Vorlage der Unterlagen zu seinem Wagen – einem grünen Maserati Ghibli – überglücklich den Schlüssel in Empfang nehmen.

Wir freuen uns, dass dieses kleine Weihnachtsgeschenk geglückt ist und bedanken uns sowohl bei dem ehrlichen Finder, der den Schlüssel zur Polizei gebracht hat, als auch bei den Medien, die uns bei diesem „Fahndungsaufruf“ unterstützt haben!

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Heute 2. Verhandlungsrunde im Einzel- und Versandhandel Mitteldeutschland
Wiederholte Auflösung einer Open Air-Party: Linke fordern unbürokratische und mutige Lösungen
Pokal First Four ausgelost – SC DHfK spielt zunächst gegen TSV Altenholz
Fridays For Future solidarisiert sich mit Ende Gelände: Gemeinsam gegen die Klimakrise
Fridays for Future: Tagebau-Demo und Teach-In Samstag
Polizeibericht, 18. Juni: Bargeld entwendet, Transporter-Fahrer überfallen, Musikbox geraubt
Kohlestopp-Demonstration des BUND Leipzig am 20. Juni vor den Stadtwerken
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wenn öffentliche Zivilcourage einer Rechtspartei schon zu viel der Meinungsfreiheit ist
Das Goethe-Zitat ist seit 2015 am Schauspiel Leipzig zu lesen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserLeipzig hat das Theater schon im Jahr 2015 erlebt, als die Leipziger AfD-Fraktion versuchte, dem Leipziger Schauspiel Mund und Meinung zu verbieten. Es ist schon verblüffend, wie gern die AfD zu uralten Methoden der Einschüchterung und Zensur greift, wenn es um Meinungsäußerungen anderer Menschen geht, die nicht in ihr kleinkariertes Weltbild passen. Derzeit erleben es das Theater Freiberg und die Semperoper in Dresden.
Kommentar zur OBM-Wahl in Görlitz: Alle zusammen gegen den Faschismus
In Görlitz war die AfD das erklärte Feindbild. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle LeserEin großer Wahlerfolg für die AfD ist offenbar nur eine Frage der Zeit. Nur gemeinsam konnten die demokratischen Parteien am vergangenen Sonntag einen AfD-Oberbürgermeister in Görlitz verhindern. Der Wahlausgang ist ein Grund zur Freude. Erschreckend sind jedoch die – in Anbetracht der drohenden Gefahr – geringe Wahlbeteiligung und einige Reaktionen aus der CDU.
38-Jähriger wegen Facebook-Hetze gegen Geflüchtete zu Geldstrafe verurteilt
Am Amtsgericht Leipzig. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserRassistische Kommentare in sozialen Medien sind seit dem Höhepunkt der Fluchtbewegungen nach Deutschland vor vier Jahren ein großes Thema. Seit vielen Jahren beschäftigen sich Gerichte deshalb mit zahlreichen Anklagen. In einem aktuellen Fall verurteilte das Amtsgericht Leipzig einen Mann, der Geflüchtete als Vergewaltiger bezeichnete. Weil persönliche Informationen auf Facebook ebenso sichtbar waren wie seine rassistische Einstellung, konnte ihn ein Polizist identifizieren.
Seit Montag macht auch Seidels Klosterbäckerei mit beim umweltschonenden Pfandbechersystem
Sebastian Gerstenhöfer, BUND Leipzig, und Sirko Nuss, Betriebsleiter Seidel's Klosterbäckerei. Foto: BUND Leipzig

Foto: BUND Leipzig

Für alle LeserEs ist derzeit das Herzensprojekt des BUND Leipzig: die Einwegbecher, aus denen gedankenlose Zeitgenossen ihren Coffee-to-go schlürfen, aus dem Leipziger Straßenbild verschwinden zu lassen. Die Möglichkeiten eines Mehrweg-Becher-Systems gibt es schon. Doch im persönlichen Gespräch müssen alle Anbieter von Kaffee im Straßenverkauf jetzt überzeugt werden, mitzumachen. Denn da muss auch einiges in der Unternehmenslogistik geändert werden.
Mit „Leipzig Museum on Tour. Leipziger Schätze unterwegs“ fährt das Stadtmuseum vielsprachig auf die Stadtfeste des Sommers
Die Teilnehmer des Projekts „Museum on tour“. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Foto: Stadtgeschichtlichees Museum Leipzig

Für alle LeserMuseen haben ja ein gewisses Schwellenproblem. Wer nicht sowieso ein gewohnheitsmäßiger Museumsbesucher ist, scheut sich meist, eine Museumsausstellung zu besuchen. Auch dann, wenn es eigentlich um die Geschichte seiner Stadt geht. Das Stadtgeschichtliche Museum dachte sich an dieser Stelle: Wenn die jungen Leute nicht kommen, fahren wir eben hin zu ihnen. Und nehmen ein paar schöne Anschauungsstücke mit: Museum on Tour eben.
SPD-Fraktion fordert die Verwaltung auf, die Leipziger Unfallschwerpunkte tatsächlich zeitnah zu entschärfen
Erinnerung an den tödliche Radunfall am Kleinmessegelände. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Unfallgeschehen in Leipzig ist eigentlich nicht wesentlich dramatischer geworden als in den Vorjahren. Aber da immer mehr Leipziger mit dem Rad auch im Alltag unterwegs sind, werden auch immer öfter Radfahrer Opfer von Unfällen, die sich an einigen Stellen im Stadtgebiet auffällig häufen. Die SPD-Fraktion im Stadtrat stärkt jetzt dem OBM den Rücken, diese Unfallschwerpunkte systematisch zu entschärfen.
Am heutigen Dienstag demonstrieren die Grünen wieder für durchgängige Radstreifen in der Jahnallee
Die rechtlich wahrscheinlichste Zukunft auf der inneren Jahnallee. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserAm heutigen Dienstag, 18. Juni, demonstriert der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen erneut für sicheren Radverkehr in der Inneren Jahnallee ab Leibnizstraße stadtauswärts. „Die Menschen nehmen die Verkehrswende inzwischen in die eigenen Hände und fahren verstärkt in Leipzig mit dem Fahrrad“, stellt Katharina Krefft, die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Leipziger Stadtrat, dazu fest.
West-Ost-Route durch die Beethovenstraße ist seit Montag Fahrradstraße
Die Beethovenstraße ist jetzt offiziell Fahrradstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich sollte es ein klein wenig anders ablaufen am Montag, 17. Juni. Die Schilderfirma sollte mit Montagewagen am Kreisverkehr an der Beethovenstraße stehen. Die Montage des ersten Schilds „Fahrradstraße“ sollte fotogen ins Bild gesetzt werden. Aber die Jungs vom Schilderdienst waren schneller, auftragsgemäß hatten sie um 12 Uhr schon den größten Teil der Beethovenstraße im Musikviertel umgeschildert.
Verschwunden: Die verhinderte Suche nach zwangsadoptierten Kindern aus der DDR
Sylvia Kabus: Verschwunden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs waren nicht nur fünf Fälle, wie lange Zeit kolportiert wurde. Eher waren es einige hundert Fälle, in denen Kinder in der DDR ihren Eltern weggenommen und zwangsadopiert wurden. Seit 2018 ist das Thema endlich auf der Tagesordnung. Doch Gesetze, die eigentlich wichtig sind, schützen in diesem Fall auch die Täter und verhindern, dass Eltern ihre verschwundenen Kinder wiederfinden. Leicht ist die Spurensuche von Sylvia Kabus nicht.
Micha allein zu Haus: Letzter Ausweg „Klimakonferenz“ ohne alle + Update
AfD und Union – Für Fridays for Future beides keine Partner, wenn es um die Meisterung des Klimawandels geht. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 68Er hat sich stets bemüht. Steht dieser Satz in einem Arbeitszeugnis, ist guter Rat teuer, der nächste Job rückt in die Ferne und man klagt gegen den abwertenden Satz. Diese Möglichkeit wird Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach dem 1. September 2019, nach der Sachsenwahl nicht mehr haben. Im besten Falle wird er noch etwas entscheiden können, nämlich eine Regierung mit Grünen und SPD zu bilden.
Buchvorstellung »Polens letzte Juden« und der Film »Sterne«
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Am Montag, den 24. Juni 2019, 17.00 Uhr, laden das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Vandenhoeck & Ruprecht Verlage sowie das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig zu einem Gespräch zwischen dem Historiker David Kowalski und der Slawistin Anna Artwińska ein. Im Mittelpunkt steht die 2018 am Dubnow-Institut entstandene Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968«.
Minister weiß nichts von einem naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zum Biotop am Holzberg
Das Naturparadies am Holzberg bei Böhlitz. Foto: BI Böhlitz

Foto: BI Böhlitz

Für alle LeserDass im einstigen Steinbruch am Holzberg bei Böhlitz zahlreiche streng geschützte Arten ein Zuhause gefunden haben, streitet Sachsens Landwirtschaftsminister gar nicht ab. Der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, Wolfram Günther, hatte extra angefragt, wie es um den Arten-, Biotop- und Landschaftsschutz im Steinbruch Holzberg steht, der jetzt durch die geplante Verfüllung mit Schuttmaterial bedroht ist.
Vom Ausstieg aus der Kohle sind in Sachsen tatsächlich nur 4.800 Arbeitsplätze betroffen
Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain soll das Dorf Pödelwitz schlucken. Foto Luca Kunze

Foto Luca Kunze

Für alle LeserWenn man der sächsischen Staatsregierung glauben wollte, dann ginge es beim Kohleausstieg in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier um fast 27.000 Arbeitsplätze, die irgendwie unmittelbar oder mittelbar mit Kohleförderung und Kohleverstromung zu tun haben. Die Zahl kolportierte die Staatsregierung auch wieder auf ihrer Website „Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen“. Eine Zahl, die der Landtagsabgeordnete Marco Böhme völlig unglaubwürdig fand.
Bis 2050 sollen alle Wälder in Deutschland ökologisch bewirtschaftet werden
Femelschlag im Waldgebiet Die Nonne. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBeim Thema Klimawandel wird nun schon seit über 30 Jahren über die Abholzung der tropischen Wälder diskutiert. Die EU will jetzt – so berichtet jedenfalls die F.A.Z. – mit einem Maßnahmepaket der Urwaldvernichtung gegensteuern. Aber das Paket scheint wieder mal an den zerstrittenen Regierungen zu scheitern. Und in Deutschland? Auch hier steht ein kompletter Paradigmenwechsel an. So sehen es jedenfalls die Grünen im Bundestag. Und das sollte man zumindest ernst nehmen.
So aktuell wie vor 100 Jahren: Ohne Frauen keine Demokratie!
Homepage der Feministischen Sommeruniversität. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Für alle LeserBevor am Samstag, 29. Juni, das „Leipziger Frauen*festival“ startet, gibt es am Freitag und Samstag die Feministische Sommeruni Leipzig 2019 „Ohne Frauen keine Demokratie!“, die auch daran erinnert, dass Frauen in Deutschland vor 100 Jahren zum ersten Mal ihr Wahlrecht ausüben durften. Der Kampf der Frauenbewegung ist natürlich älter. Und er hat seine Wurzeln in Leipzig.