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Polizeibericht, 19. Dezember: Autoscheibe eingeschlagen, Handtasche entrissen, Zündler unterwegs

An einem in der Goethestraße geparkten BMW wurde in der Goethestraße die rechte hintere Scheibe eingeschlagen – Zeugen gesucht +++ Als eine 82-jährige Frau im Triftweg die Hauseingangstür aufschließen wollte, riss ihr ein Radfahrer im Vorbeifahren die Handtasche aus der Hand +++ Fünf Mülltonnen und drei Container gingen in der Nacht in Connewitz in Flammen auf.

Autoscheibe eingeschlagen

Ort: Leipzig (Zentrum), Goethestraße, Zeit: 18.12.2018, gegen 18:30 Uhr bis gegen 20:00 Uhr

Die 40-jährige Geschädigte parkte ihren BMW in der Goethestraße, zwischen Ritterstraße und Brühl, ordnungsgemäß am Fahrbahnrand. Als sie gegen 20 Uhr zurück an ihr Fahrzeug kam, musste sie feststellen, dass die rechte hintere Scheibe eingeschlagen war. Die 40-Jährige konnte bisher nicht feststellen, ob etwas aus dem Fahrzeug entwendet wurde. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro.

Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 – 34224 zu melden. 

Handtasche entwendet

Ort: Leipzig (Marienbrunn), Triftweg, Zeit: 18.12.2018, gegen 17:45 Uhr

Eine 82-jährige Frau stieg an der Straßenbahnhaltestelle Triftweg/Zwickauer Straße aus und lief anschließend zu ihrem Wohnhaus. Vor der Hauseingangstür hatte sie ihre Handtasche in der Hand und mit der anderen Hand wollte sie gerade die Eingangstür aufschließen. Plötzlich näherte sich von hinten ein Radfahrer und entriss ihr im Vorbeifahren die Handtasche aus der Hand. Anschließend fuhr er in Richtung „Am Bogen“ davon. Die 82-Jährige wurde nicht verletzt. In der dunkelblauen Tasche befanden sich persönliche Gegenstände und die Geldbörse mit Dokumenten, Rentenausweis, EC-Karte und einem mittleren zweistelligen Bargeldbetrag.

Feuerteufel unterwegs

Fall 1

Ort: Leipzig (Connewitz), Wolfgang-Heinze-Straße, Zeit: 19.12.2018, gegen 03:00 Uhr

Fünf Mülltonnen brannten in Connewitz. Unbekannte Täter hatten diese vorher auf die Straße gezogen und angezündet. Ein Passant hatte den Brand bemerkt und den Notruf abgesetzt. Die Kameraden löschten das Feuer, konnten jedoch nicht verhindern, dass alle fünf Mülltonnen – vier 240-Liter- und eine 1.100-Liter-Tonne – komplett niederbrannten. Im Einsatz waren anschließend auch Mitarbeiter der Stadtreinigung. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 600 Euro beziffert.

Fall 2

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Bernhard-Göring-Straße/Scharnhorststraße, Zeit: 19.12.2018, gegen 03:45 Uhr

In diesem Fall setzte ein Unbekannter drei Container – zwei auf der Bernhard-Göring-Straße, einen auf der Scharnhorststraße – in Brand. Ein Zeitungsausträger war am frühen Morgen auf das Feuer aufmerksam geworden. Trotz des schnellen Einsatzes von Feuerwehrleuten brannten auch diese Müllcontainer zum Teil aus bzw. wurden stark beschädigt. Auch hier mussten Mitarbeiter der Stadtreinigung ausrücken. Die Höhe des Sachschadens ist jedoch noch unklar.

In beiden Fällen haben Kripobeamte des zuständigen Polizeireviers die Ermittlungen aufgenommen.

Einbrüche in Kindergärten

Fall 1

Ort: Leipzig (Lindenau), Jadassohnstraße, Zeit: 17.12.2018, gegen 17:30 Uhr bis 18.12.2018, gegen 04:30 Uhr

Über ein zuvor aufgedrücktes Fenster drang der Täter in das Gebäude gewaltsam ein. Er durchsuchte sämtliche Räume im Erd- und Obergeschoss, nahm einen Kaffeevollautomaten, mehrere Päckchen Kaffee sowie zwei Fotoapparate mit. Mit dem Diebesgut verschwand er dann unerkannt durch ein anderes Fenster. Die Leiterin der Kindereinrichtung hatte morgens den Einbruch festgestellt und sogleich die Polizei in Kenntnis gesetzt. Zum Gesamtschaden liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Fall 2

Ort: Leipzig (Plagwitz), Erich-Zeigner-Allee, Zeit: 17.12.2018, gegen 17:30 Uhr bis 18.12.2018, gegen 06:00 Uhr

Böse Überraschung gestern Früh für den Leiter des Kindergartens: Ein Unbekannter hatte sich gewaltsam Zutritt verschafft, indem er mehrere Terrassentüren aufhebelte und anschließend noch die Türen zum Personalraum und zum Büro gewaltsam öffnete. Er durchwühlte alles und wurde fündig: Er entwendete eine niedrige dreistellige Summe und machte auch vor einer höheren Anzahl von liebevoll eingepackten Geschenken nicht Halt. Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit einer vierstelligen Summe im mittleren Bereich angegeben.

In beiden Fällen ermitteln Kripobeamte wegen des besonders schweren Diebstahls.

In Garagen eingebrochen, Werkzeuge entwendet

Ort: Leipzig (Lindenau), Röntgenstraße, Zeit: 18.12.2018, gegen 12:20 Uhr polizeibekannt

Drei Zeugen meldeten sich gestern um die Mittagszeit bei der Polizei und teilten mit, dass in mehrere Garagen eingebrochen worden war. Ein Zeuge (37) gab gegenüber den Polizisten an, dass er bereits am Morgen einen Mann beim Einbruch in ein Mehrfamilienhaus der Karl-Ferlemann-Straße überrascht hatte und ihn dann nochmals gegen 11:00 Uhr auf dem Nachbargrundstück vor einem grünen Fahrradanhänger hatte hocken sehen. Als der Tatverdächtige sich dann beobachtet fühlte, verschwand er sofort, ließ zwei Einbruchswerkzeuge zurück, welche der 37-Jährige den Beamten übergab.

Diese überprüften dann das Grundstück und stellten dort nicht nur Hebelspuren an der Hoftür fest, sondern fanden auch noch den vom Zeugen beschriebenen Fahrradanhänger. In diesem lagen, fein säuberlich verpackt, mehrere Kartons, Werkzeugkoffer sowie noch weitere Gegenstände. Auf einem der Kartons stand ein Name samt Anschrift. Zwischenzeitlich meldeten sich bei den Beamten am Tatort in der Röntgenstraße noch zwei Mieter, eine Mutter mit ihrem Sohn. Beide hatten beobachtet, wie vormittags ein Mann immer wieder zwischen dem Grundstück und dem Garagenhof hin und her kletterte, dabei Gegenstände in den Händen, die er dann in einen Fahrradanhänger legte.

Die Personenbeschreibung war identisch mit der des anderen Zeugen. Daraufhin wählte ein Beamte den gleichen Weg und stellte fest, dass Garagen aufgebrochen und durchwühlt worden waren. Auch hier fand er Hinweise zu dem gleichen Namen mit der Wohnanschrift, wie auf dem einen Karton. Wenig später erschien ein weiterer Zeuge (42). Auch er hatte auf dem Hof seines Grundstücks einen Mann mit dem besagten Fahrradanhänger gesehen. Die Personenbeschreibung passte wiederum.

Die Beamten überprüften die Anschrift auf dem Karton und trafen dort einen 38-Jährigen an, der mit zum Tatort kam. Er erkannte in der Ladung im Wert von ca. 2.500 Euro des Anhängers sein Eigentum wieder, sodass dieses dem Mann wieder übergeben werden konnte. Den Schaden an den Türen des Garagenhofes bezifferte er mit etwa 300 Euro. Zum grünen Anhänger konnte er keine Angaben machen. Diesen stellten die Beamten sicher. Zudem sicherten sie noch verschiedene Spuren. Polizeibeamte haben die Ermittlungen zum Einbrecher aufgenommen.

Wohnhaus brannte lichterloh

Ort: Markranstädt (Großlehna), Alte Gasse, Zeit: 18.12.2018, 12:45 Uhr

Gestern Mittag brach in einer zu einem Wohnhaus umgebauten Scheune ein Feuer aus, welches sich zu einem Großbrand ausweitete. Das komplette Dach der ehemaligen Scheune brannte lichterloh und stürzte wenig später in sich zusammen. Zuvor konnte die Frau (63), die gemeinsam mit ihrem Ehemann das Haus bewohnte, noch auf das Vordach der Scheune hinaussteigen und dort von Kameraden der Feuerwehr gerettet werden.

Ihr Mann indes (53) konnte später nur noch tot aus dem Wohnhaus geborgen werden. Sein Leichnam wurde zur Obduktion in die Leipziger Rechtsmedizin gebracht, welche Hinweise auf die Todesumstände bringen soll. Die Löscharbeiten, die unmittelbar nach Bekanntwerden des Brandes mit vereinten Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Markranstädt, Döhlen, Großlehna und Lützen sowie des Einsatzes des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und des Technischen Zuges des Landkreises Leipzig vorgenommen wurden, dauerten bis ca. 15:15 Uhr an. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Vorfahrt missachtet

Ort: Leipzig (Wiederitzsch), Delitzscher Landstraße/Buchenwaldstraße, Zeit: 18.12.2018, gegen 10:30 Uhr

Ein 75-jähriger Radfahrer fuhr auf dem linken Radweg der Delitzscher Straße entlang. In Höhe der Buchenwaldstraße hatte er die Absicht, die Straße zu überqueren und missachtete dabei den Mercedes des 61-jährigen Fahrers, der sich auf der Hauptstraße bewegte. Es kam zum Zusammenstoß, wobei der Radfahrer erst vorn auf den Mercedes stürzte und anschließend auf die Fahrbahn. Die eintreffenden Rettungskräfte kümmerten sich sofort um den Radfahrer und brachten diesen zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 61-jährige Fahrer des Mercedes blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.

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