Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 3. Dezember: Autos beschädigt, Fahrausweisprüfer angegriffen, Ford Transit ausgebrannt

In der Prellerstraße wurden mit einem spitzen Gegenstand um die 40 abgestellte Fahrzeuge beschädigt +++ Fahrausweisprüfer (w./m.) kontrollierten Fahrgäste in einem Linienbus, was einem 16-Jährigen gar nicht gefiel. Er versuchte zu fliehen, wurde aber festgehalten und wehrte sich heftig und verletzte dabei die Kontrolleurin am Arm. Auch in einer Straßenbahn kam es zu einer Auseinandersetzung. Dort wurden die Kontrolleure von einer 25-Jährigen beleidigt, bespuckt und geschlagen +++ In Liebertwolkwitz brannte ein Transporter komplett aus.

Autos beschädigt

Ort: Leipzig (Gohlis), Prellerstraße, Zeit: 30.11.2018, gegen 18:00 Uhr bis 01.12.2018, gegen 09:00 Uhr

Böses Erschrecken bei vielen Autobesitzern am 01.12.2018: Ein Unbekannter hatte offenbar mit einem spitzen Gegenstand um die 40 abgestellten Fahrzeuge auf der Prellerstraße beschädigt. Unter den Pkw und Transportern befanden sich auch zahlreiche Firmenfahrzeuge. Die Halter und Nutzer der betroffenen Autos, wie VW, Skoda, Ford, Toyota, Nissan, Suzuki, Mercedes, Volvo, BMW, Mitsubishi, Peugeot, Opel, Fiat, Renault, Citroen, erstatteten Anzeige bei der Polizei. Die Höhe des geschätzten Schadens dürfte im fünfstelligen Bereich liegen. Die Kripo ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Fahrausweisprüfer beleidigt, bespuckt und verletzt

Fall 1

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Arthur-Hoffmann-Straße, Zeit: 02.12.2018, gegen 11:45 Uhr

Fahrausweisprüfer (w./m.) befanden sich in einem Linienbus und unterzogen die Fahrgäste einer Kontrolle. Ein Jugendlicher (16) verfügte nicht über einen gültigen Fahrausweis, wollte sich deshalb der Feststellung seiner Personalien durch Flucht entziehen. Doch einer der Mitarbeiter (31) konnte den Tatverdächtigen festhalten. Als er sich heftig wehrte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher die Fahrausweisprüferin (22) am rechten Arm verletzt wurde. Die Polizei wurde hinzugezogen, die nun wegen Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen ermittelt.

Fall 2

Ort: Leipzig (Zentrum), Johannisplatz, Zeit: 01.12.2018, gegen 16:45 Uhr

Bei einer Fahrausweiskontrolle in einer Straßenbahn kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Schwarzfahrerin (25) und zwei Fahrausweisprüfern (m.: 26, 56). Die Frau beleidigte die Kontrolleure, trat nach einem und bespuckte seinen Kollegen. Auch in diesem Fall verständigten die Mitarbeiter die Polizei. Die Beamten haben auch hier die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.

Ford Transit ausgebrannt

Ort: Leipzig (Liebertwolkwitz), Deutsche Einheit, Zeit: 01.12.2018, gegen 01:30 Uhr

Nachdem ein Anwohner nachts einen lauten Knall gehört hatte, schaute er aus dem Fenster und sah ein Feuer im Fahrgastraum des Transporters brennen, der auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes stand. Noch während er über die Rettungsleitstelle Feuerwehr und Polizei informierte, breiteten sich die Flammen aus, so dass der Ford alsbald lichterloh brannte. Gleichwohl die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Liebertwolkwitz rasch am Brandort eintrafen und mit den Löschmaßnahmen begannen, war der Ford Transit/Tourneo nicht mehr zu retten. Dementsprechend veranlasste die Polizei die Sicherstellung des Tourneos zur kriminaltechnischen Untersuchung und ließ ihn abschleppen. Angaben zum Sachschaden liegen bislang nicht vor, doch wirtschaftlicher Totalschaden ist gewiss. Die Ermittlungen wegen Brandstiftung sind aufgenommen.

In Pizzeria eskalierte ein Streit

Ort: Leipzig (Plagwitz), Zschochersche Straße, Zeit: 01.12.2018, gegen 12:20 Uhr

Ein Kinderstühlchen wurde zum Tatmittel, die Wut eines ehemaligen Mitarbeiters der Anlass für eine gefährliche Körperverletzung nach dem Streit mit dem Inhaber (42) der Pizzeria. Demnach war der Unbekannte, der sich mit falschen Personaldaten ein Arbeitsverhältnis in der Pizzeria „erschlichen“ hatte, mit seinem Arbeitgeber in Streit geraten, der letztlich in einer handfesten Auseinandersetzung gipfelte.

Während dieser griff der Unbekannte ein Kinderstühlchen und schlug damit zu. Dabei verletzte er den 42-Jährigen nicht unerheblich im Gesicht. Offensichtlich hatte der Schläger, dem bereits gekündigt worden war, noch Klärungsbedarf gesehen und diesen handfest voranbringen wollen. Anschließend flüchtete er, sodass nun die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt aufgenommen worden sind.

Dieben ein Schnippchen geschlagen?

Ort: Leipzig, Ferdinand-Rhode-Straße, Zeit: 01.12.2018, gegen 23:00 Uhr

Ein Mann mit einem großen Hund verhinderte gestern Nacht offenbar den Einbruch in eine Arztpraxis. Er (52) war zu derzeit mit seinem Vierbeiner auf einer Gassirunde gewesen und um Straßenecke gebogen. Just in dem Moment sah er zwei Jugendliche an der Brüstung eines Balkons der Arztpraxis hängen und knipste deshalb seine Taschenlampe an. Er leuchtete in Richtung der „Kletterkünstler“, um ihnen zu signalisieren, dass er sie entdeckt habe. Daraufhin sprangen sie von der Brüstung und liefen vermeintlich davon. Doch kaum war der 52-Jährige aus deren Blickfeld verschwunden, versuchten sie erneut auf den Balkon zu gelangen.

Aber sie hatten die Rechnung nicht mit dem Mann gemacht. Dieser vermutete, dass die Jugendlichen einen erneuten Versuch wagen würden und kehrte zurück. Als diese wieder ihr Entdecken bemerkten, verschwanden sie endgültig. Jedenfalls ging der 52–Jährige unverzüglich nach Hause und informierte die Polizei. Zwei der Jugendlichen (14) konnten daraufhin durch Gesetzeshüter in Tatortnähe gestellt und namentlich bekannt gemacht werden. Zur Identität des Dritten laufen die Ermittlungen ebenso wegen Hausfriedensbruch. Nur was ich gut finde, ist auch gut

Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Emil-Schubert-Straße, Zeit: 01.12.2018, gegen 16:00 Uhr

Auf dem Nachhauseweg vom Heimspiel seiner Lieblingsmannschaft begegnete der Fan in der Trötschelstraße einer Gruppe Halbstarker, die ihn hinsichtlich seiner Anhängerschaft bekehren wollten. Er war völlig überrascht, als er plötzlich von hinten angesprungen wurde und sich wenigstens drei vermummten Jugendlichen gegenüberstehen sah. Daraufhin versuchte er, zu flüchten und war auch schon ums nächste Straßeneck gerannt, als einer seinen Beutel, welchen er auf dem Rücken trug, greifen konnte und ihn festhielt.

Danach prasselten mehrere Schläge auf ihn ein, so der 59-Jährige, währenddessen die Unbekannten versuchten, ihm den Rucksack und den Schal zu entreißen. Dabei stürzte der Mann, der um Hilfe rief und seine Sachen krampfhaft festhielt. In diesem Moment kamen verschiedene Zeugen herbeigeeilt, woraufhin die Halbstarken abließen und das Weite suchten. Doch sehr weit kamen sie nicht; einer von ihnen konnte von einem Zeugen gestellt werden, seine Komplizen noch in Tatortnähe von der herbeigerufenen Polizei.

Wie sich bei der Identitätsfeststellung herausstellte, handelte es sich bei den Unbekannten um 12- bis 18-Jährige. Einer von ihnen erklärte, dass sie dem 59-Jährigen eine Lektion erteilen wollten, da sein Herz für den falschen Verein schlüge. Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen Körperverletzung und versuchtem Diebstahl im Zusammenhang mit Nötigung.

In Auto eingebrochen – hoher Stehlschaden

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Wurzner Straße, Zeit: 02.12.2018, zwischen 16:00 Uhr und 18:15 Uhr

Nachdem ein Unbekannter vom ordnungsgemäß und gesichert abgestellten BMW X 5 die rechte hintere Dreieckscheibe eingeschlagen hatte, entriegelte er das Fahrzeug. Er baute das Lenkrad samt Airbag sowie das Navigationssystem aus und verschwand damit. Der Halter stellte den Einbruch am Sonntagabend fest und informierte die Polizei. Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit etwa 15.500 Euro angegeben. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Zündler ermittelt

Ort: Leipzig (Möckern), Nernststraße, Zeit: 01.12.2018, gegen 14:30 Uhr

Am Samstagnachmittag musste ein Hausbewohner feststellen, dass es im Keller stark nach Rauch roch: Eine Mülltonne, gefüllt mit Plasteabfällen, fing an zu brennen. Schnell rief er weitere Mieter zu Hilfe, zog die Tonne ins Freie und informierte auch die Feuerwehr. Durch das beherzte Eingreifen mehrerer Hausbewohner konnte die brennende Mülltonne gelöscht und größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Eine Bewohnerin des Mehrfamilienhauses hatte einen anderen Mieter aus dem Keller kommen sehen, wo es dann wenig später nach Rauch roch. Als die Kameraden eintrafen, war der Brand bereits erloschen, so dass sie wenig später wieder den Ereignisort verlassen konnten.

Polizeibeamte erhielten einen Hinweis auf den möglichen Tatverdächtigen, der allerdings nicht im Haus angetroffen werden konnte. Am 22.11.2018 waren bereits zwei Mülltonnen am gleichen Ort in Flammen aufgegangen. Der Täter konnte jedoch noch nicht ermittelt werden. Weitere Überprüfungen dazu laufen. Die Kripo hat die Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung aufgenommen.

Von der Fahrbahn abgekommen …

Ort: Leipzig (Zentrum), Brandenburger Straße, Zeit: 02.12.2018, gegen 22:50 Uhr

… war der Fahrer (60) eines Seat Ibiza. Er befuhr die Brandenburger Straße (B 87) stadteinwärts. In einer Rechtskurve in Höhe eines Baumarktes kam er offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn nach links ab, fuhr über den Bordstein und prallte gegen einen auf dem Grünstreifen stehenden Betonpfeiler. Dabei lösten beide Airbags aus. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Am Auto und am Betonpfeiler entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4.000 Euro. Das Auto musste abgeschleppt werden.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Projekt KulturLeben Leipzig & Region: 7 Jahre Kultur erleben für Menschen mit geringem Einkommen
Breites Verbändebündnis fordert drastische Anhebung der Bußgelder für Falschparker
UKL-Nephrologie als „Zentrum für Hypertonie“ zertifiziert
Landratsamt weist Jägerschaft auf Notwendigkeit des Trichinen-Checks hin
70 Jahre Grundgesetz – Ab 16.00 Uhr Gebutstagsfeier auf dem Marktplatz
Innovative Gesundheitstextilien aus heimischer Produktion den Anwendern nahebringen
Sachens Ministerpräsident zeichnet Leipzig Scorpions für ehrenamtliches Engagement aus
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen will bis zum 1. Juni die nötigen Unterschriften für den Volksantrag beisammen haben
Das Bildungsideal eines vergangenen Jahrhunderts. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Mehrheit der Sachsen wünscht sich eine Schule, in der die Kinder länger gemeinsam lernen, nicht nur bis zur vierten Klasse. Doch seit Jahren mauert die regierende CDU, hält am alten Schulsystem mit der frühen Trennung der Kinder fest. Seit September sammelt das Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen Unterschriften für einen Volksantrag, damit die Bürger selbst entscheiden können, was sie wollen. 40.000 Unterschriften werden gebraucht. Bis zum 1. Juni soll gesammelt werden.
BUND Leipzig kritisiert die Leipziger Wunschliste mit lauter umweltzerstörenden Großprojekten
Kanalisiert und verockert: Pleiße bei Markkleeberg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wurde schon viel orakelt darüber, welche Strukturprojekte nun in den Kohleregionen vom Bund finanziert werden, um den Kohleausstieg abzufedern. Die Landkreise und Kommunen haben alle möglichen Projekte angemeldet, ein regelrechter Gemischtwarenladen. Darin auch jede Menge uralter Pläne, die wieder nur die Umwelt schädigen. Der BUND Leipzig warnt davor, ausgerechnet für solche Dinosaurier-Projekte wieder Geld auszugeben und die Umwelt zu zerstören.
Video – Klimawandelfolgen: Die Parents for Future Leipzig mit dem ersten „Elternabend“
Der Physiker und "Scientist for Future" Dr. Christoph Gerhardts erklärte am 20. Mai 2019, wann es kippt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoMittlerweile unterstützen sie regelmäßig ihre Kinder und die Bewegung „Fridays for Future“ generell. Die „Parents for Future“ Leipzig nahmen bereits an vielen Demonstrationen teil, zuletzt am 19. Mai 2019 für „1Europa für Alle“ in Leipzig und hatten am Montag, 20. Mai 2019, ins Pögehaus zum ersten sogenannten Elternabend geladen. Ein Auftakt für weitere Vernetzungen in die Leipziger Stadtgesellschaft hinein und eine Gelegenheit für die Gäste, sich aus berufenem Munde von Dr. Christoph Gerhardts mal prägnant das Problem mit dem CO2 und der Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen, erklären zu lassen.
Celle an einem Tag: Ein Residenzstädtchen mit Bauhaus-Attraktionen und ein bisschen Löns-Gefühl
Florian Friedrich: Celle an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer mehr niedersächsische Städte vervollständigen die Lehmstedt-Landkarte. Städte, mit denen man ein Stück deutscher Geschichte erleben kann, jener seltsamen Vor-Geschichte, als Deutschland aus lauter kleinen und kleinsten Fürstentümern bestand. Und auch Celle war einmal Residenzstadt des Fürstentums Lüneburg. Zumindest bis 1705. Das Schloss erzählt davon bis heute in seiner Pracht.
Mensa am Medizincampus nach dreieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet
Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Für alle LeserDie Mensa der Medizinstudierenden war vor rund vier Jahren fast ein Totalschaden: zu groß dimensioniert und wegen Nässe teilweise permanent geschlossen. Nun ist der rund 25 Millionen Euro teure Neubau an der Liebigstraße fertig und bietet Platz für knapp 500 Gäste. Die Mensa am Medizincampus ist auch für Studierende anderer Studiengänge gedacht und teilt sich das Gebäude mit einer Bibliothek und einer Lernklinik.
Heiko Oßwald fordert ersten Investitionsplan für das Nachhaltigkeitsszenario noch in diesem Jahr
Straßenbahn am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls der Stadtrat am 15. Mai über den Antrag zum 365-Euro-Jahresticket diskutierte, wurde auch das im September 2018 beschlossene Nachhaltigkeitsszenario für den ÖPNV zum Thema. Denn beides gehört zwingend zusammen. So sahen es ja selbst die FDP-Stadträte, die freilich die Absetzung des 365-Euro-Beschlusses beantragten, damit die Stadt sich auf das Nachhaltigkeitsszenario konzentrieren kann. Oder besser: soll.
Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht
Deep Blue Feelings. Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Für alle LeserMuseologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.
Warum Biedenkopfs Tagebücher der unlesbare Platzhalter für ein nie geschriebenes Sachsenbuch sind
Kurt Biedenkopf und das Cover des ersten Tagebuchbandes „Von Bonn nach Dresden“. Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Für alle LeserEigentlich muss André Schollbach, der Sprecher für Kommunalpolitik in der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, nicht mehr nachfragen. Schon 2016 verkauften sich die von der sächsischen Staatsregierung so kräftig subventionierten Tagebücher von Kurt Biedenkopf nicht mehr, 2017 erst recht nicht. Und 2018 lagen sie eigentlich nur noch angestaubt im Lager. Entsprechend fiel dann auch die Antwort der Staatskanzlei aus.
Ein mutiges Projekt Kooperative Landwirtschaft bei Taucha sucht jede Menge Miteigentümer und Unterstützer
Mattias Kriedel, einer unserer Unterstützer der ersten Stunde, auf den zukünftigen KoLa-Flächen in Plösitz bei Taucha. Foto: KoLa Leipzig

Foto: KoLa Leipzig

Für alle LeserUnsere Landwirtschaft muss sich ändern und unser Verhältnis zur Landwirtschaft auch. Aber das tut es nur, wenn wir wissen, woher all das kommt, wovon wir uns ernähren. Und dazu entstehen immer neue Projekte, die auch jede Menge Unterstützung brauchen. So wie das Projekt KoLa Leipzig, das nahe Taucha entsteht. KoLa steht für Kooperative Landwirtschaft. Auf 32 Hektar Land vor den Toren Leipzigs in der Stadt Taucha wollen mehrere Engagierte zeigen, dass man gemeinsam viel besser ackern kann.
Wat denkste, Karfunkel? Willy Weglehners augenzwinkernder Roman über einen alten 68er
Willy Weglehner: '68. Wat denkste, Karfunkel? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr gab’s ja nicht nur die deutsche Revolution von 1918 als Jubiläum, auch das berühmte Jahr 1968 wurde da und dort gewürdigt. Oft mit zitronensaurem Ausdruck in den Kommentaren. Mancher will „68“ gar gleich wieder zu Grabe tragen, das Jahr ausradieren aus der bundesdeutschen Geschichte. Aber was kommt dabei heraus, wenn ein alter ‘68er sich erinnert und das Gefühl hat, er hätte eigentlich noch etwas einzulösen?
Gegen den Rechtsruck: Tausende demonstrieren in Leipzig für ein solidarisches Europa
Auftaktkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoEin breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kultureinrichtungen, Umweltverbänden und sozialen Organisationen ist am Sonntag, den 19. Mai, auf die Straße gegangen, um für ein solidarisches Europa zu demonstrieren. Unter anderem in Leipzig fand eine Demonstration statt – hier beteiligten sich etwa 4.000 Menschen.
Das Schauspielhaus soll in den nächsten drei Jahren für 1,8 Millionen Euro energetisch saniert werden
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sparen will, braucht einen langen Atem. Aber es lohnt sich. So wie beim Schauspielhaus, wo jetzt sowieso die nächsten Schritte bei der Sanierung der Außenhülle anstehen. Das will das Schauspiel auch gleich mit einer energetischen Dämmung der Gebäudehülle verbinden, um den Energieaufwand für das Haus deutlich zu senken. Ein Bündel von Maßnahmen im Umfang von 1,789 Millionen Euro soll dazu bis 2022 umgesetzt werden. Und die Außenbeleuchtung soll auch endlich sparsamer werden.
OBM soll sich in Dresden um eine Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung bemühen
Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Leipziger Wohnungsmarkt ist eng geworden. Gerade in innerstädtischen Quartieren ist das schon deutlich zu spüren. Umso besorgter waren die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen im März, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung 2020 ohne Nachfolgeregelung ausläuft. Deshalb beantragten sie, der OBM möge sich in Dresden darum bemühen, dass es eine Anschlussregelung gibt.
Leipzig soll noch im Sommer Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs werden
Radfahrer im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 7. März gründete sich in Bautzen die Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs (Rad.SN). Gründungsstädte waren Bautzen, Borna, Meißen, Niesky, Pirna, Radeberg, Radebeul und Zittau. Und auch die Stadt Leipzig wird der Arbeitsgemeinschaft beitreten. Die Vorlage für den Beitrittsbeschluss hat das Planungsdezernat jetzt eingebracht.
Leipzigs Wirtschaftsdezernat sieht noch lange kein Überangebot an Hotelbetten in der Stadt
Das künftige Hotelgebäude am Burgplatz. Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Für alle LeserEs wird gebaut und gebaut und gebaut. Immer mehr Hotels entstehen in Leipzig. Und einige alteingesessene Hoteliers stöhnen schon, weil sie befürchten, dass es viel zu viel werden könnte. Ein Thema, das Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann aufgriff und jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung wissen wollte, wo denn nun die Grenzen dieses Wachstums sind. Und warum stattdessen keine Wohnungen gebaut werden.